Ist ein Tubescreamer IMMERNOCH Pflicht vor einem modernen Highgainröhrenamp?

  • Ersteller -=Mantas=-
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Na ich glaub nicht mal, dass es um DEN TS hier geht, sondern um einen TS, kann auch ein Clone sein, von der Sorte gibt es ja viele und manche sind nicht schlechter als das Original.
welcher ist denn genau so gut? Ich such gerade ;)
500 € wollte ich aber nicht ausgeben
 
@gug

Ich finde ja immer noch den Tube Screamer Mini klasse, der bietet ein tolles Preis / Leistungsverhältnis.
Nachbauten gibt es aber sicher nochmal günstiger. :)
 
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Ja, der Mini ist toll,
sonst selber bauen für (je nachdem wie schön es nachher aussehen soll) 30 - 50€.
 
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Meine Erfahrung ist und ich versuche immer möglichst wenig Equipment zu nutzen, da ich sonst immer finde, mein Sound wird von zu vielen Dingen abhängig, dass mein Amp mit meiner Ibanez RG550 und einem Tone Zone keinen TS braucht, da dieser den Sound im High Gain Bereich irgendwie künstlich werden lässt. Klingt deutlich besser, wenn einfach RG in den Amp geht.
Mit meiner RG927 und der tiefen B-Saite habe ich den TS an, da mir sonst die Bässe zu wubbelig sind. Hier klingt aber der Rest dann auch stimmig und etwas aggressiver mit TS. Denke, hier ist es der Tonabnehmer (obwohl BKP Holy Diver dem Tone Zone jetzt nicht ganz unähnlich ist, nur in allen Bereichen etwas zahmer), der mich dazu veranlässt mal den TS an und mal aus zu schalten.
Mit meiner Paula brauche ich auch keinen TS. Da werkelt ein Suhr DA-B.
PS ich nutzen einen 2000er TS9.
 
@gug

Ich finde ja immer noch den Tube Screamer Mini klasse, der bietet ein tolles Preis / Leistungsverhältnis.
Nachbauten gibt es aber sicher nochmal günstiger.
Danke:), den habe ich schon seit ein paar Wochen auf meiner Wunschliste. Aber nachdem ich die Geschichte der TS gelesen habe, mit allen Modellen, die es schon gab bzw, die es heute so gibt, und was die alles so konnten, wusste ich weniger als vorher .
Ich probiere nun einfach mal aus.

Ja, der Mini ist toll,
sonst selber bauen für (je nachdem wie schön es nachher aussehen soll) 30 - 50€.

Selber bauen interessiert mich auch sehr, aber leider habe ich dazu zu wenig Zeit und leider keine Übung. Spaß würde es mir bestimmt machen.
 
Selber bauen interessiert mich auch sehr, aber leider habe ich dazu zu wenig Zeit und leider keine Übung. Spaß würde es mir bestimmt machen.
Verständlich.
Spaß macht es freilich, noch mehr wenns dann auch läuft :p
Vor allem, da man eigentlich keinen Unterschied zu den Originalen hört (wenn man sauber arbeitet).

Aber das mit der Zeit ist natürlich ein Argument. Ich bin jetzt auch schon über zwei Jahre verstreut an 5 Pedalen dran, die jetzt so langsam alle fertig sind / werden.
 
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Selber bauen interessiert mich auch sehr, aber leider habe ich dazu zu wenig Zeit und leider keine Übung. Spaß würde es mir bestimmt machen.

ein paar Lötübungen an einer alte Fernbedienung oder ner alten Platine und schon geht das wunderbar. Wie @shadow_dreams schon sagte, sauber arbeiten und wenn das Ding läuft, der Hammer. Eigentlich kann man bei so einem Bausatz, wenn man sauber und genau arbeitet, nicht viel falsch machen. Ich bin bestimmt Laie auf dem Gebiet und habe mir schon 8 Bausätze gebaut, die übrigens alle auf Anhieb funktioniert haben.
Eines wäre allerdings dabei zu beachten, wenn man einmal damit anfängt besteht SUCHTGEFAHR.
Ich bestelle immer bei UK Electronic, Musikding hat aber auch gute Kits, gibt auch noch andere Anbieter.
Wenn du nicht bauen willst, der Maxon OD-808 ist auch ein sehr guter TS, aber da gibt es einige, musste mal in die Suche gehen.
 
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Ich glaube, dass ein Tubescreamer aber jetzt nicht so kompliziert zu bauen ist. Der Screamer von Musikding lässt sich sogar im TS808- und TS9-Modus nutzen. Wenn man möchte kann man auch noch mit unterschiedlichen OpAmps und Dioden experimentieren. Diese Möglichkeit bieten viele andere TS(-Clones) nicht.

Ein guter und günstiger TS-Clone, ist auch der Joyo/Harley Benton Vintage Overdrive. Einziger Nachteil ist meiner Meinung nach, dass die Klinkenbuchsen und der Schalter auf der Platine festgelötet sind. Für Grobmotoriker und Berserker ist das vielleicht eher kontraproduktiv. Wenn man nicht gerade seine Aggressionen an dem Pedal auslässt, sollte es aber keine Probleme geben.

Die Preise, für eine so simple Schaltung, sind teilweise schon sehr happig. Das muss man sich schon überlegen, ob es wirklich ein Ibanez bzw. Maxon (der Hersteller des Original-Tubescreamers) sein muss.

Das BOSS SD-1 soll doch auch sehr nahe mit dem Tubescreamer verwandt sein, allerdings asymmetrisches Clipping haben.
Der TS-5 aus der billigen Soundtank-Serie war eine Zeit lang auch sehr beliebt, weil er günstig war und man ihn mit einem einfachen Mod den großen, teuren Brüdern näher bringen konnte. Der Schalter und das Gehäuse sind aber nicht so der Hit.

Ich finde schon, dass ein Tubescreamer(-Clone) für viele Gitarristen zur Grundausstattung gehört, aber es ist nicht so, dass man ihn zwangsläufig immer anhaben muss. Je nach Gitarre/Pickups und Amp ist er nicht unbedingt nötig. Meinen Jet City, der allerdings auch gemoddet wurde, spiele ich im Overdrive-Kanal die meiste Zeit ohne TS. Das hängt wie gesagt aber auch etwas von der Gitarre ab, mit der er gefüttert wird. Im Crunch-Kanal kann man mit dem Tubescreamer den typischen 80s-Hot Rod-Metalsound hinbekommen, was noch einmal eine nette Soundergänzung ist.
 
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Ich glaube, dass ein Tubescreamer aber jetzt nicht so kompliziert zu bauen ist. Der Screamer von Musikding lässt sich sogar im TS808- und TS9-Modus nutzen. Wenn man möchte kann man auch noch mit unterschiedlichen OpAmps und Dioden experimentieren. Diese Möglichkeit bieten viele andere TS(-Clones) nicht.

ganz genau und mal ehrlich, was setzt man denn in den Sand, wenn`s schief geht, vlt 35 Euro mit allem Drum und Dran.
 
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Das BOSS SD-1 soll doch auch sehr nahe mit dem Tubescreamer verwandt sein, allerdings asymmetrisches Clipping haben.
Dass die beiden genannten Pedale sehr nahe verwandt sein sollen, dem kann ich mich jetzt weniger anschließen. :)

Ich betreibe in meinem Rack beide Pedale parallel, so dass ich meinen Marshall pur oder eben mit einem von beiden angeblasen betreiben kann. Die verhalten sich, und klingen schon sehr verschieden, finde ich.
Genau dafür verwende ich ich sie auch: Um damit drei verschiedene "Klangfarben" verfügbar zu haben, wenn ich das mal so ausdrücken darf. :)
 
Ich meinte jetzt auch nicht unbedingt, dass sie gleich klingen, aber die Schaltungen sollen jetzt nicht so unterschiedlich sein. Vielleicht weiß hier jemand mehr.
 
Ah, dann habe ich Dich missverstanden. :)
Was die schaltungstechnische Seite anbelangt, kann ich zugegebenermaßen gar nicht mitreden.

Um mal zur Themenfrage zurückzukommen:

Bei den Hi-Gain Möglichkeiten aktueller Amps muss man sicher nicht mehr mit einem Overdrive Pedal anblasen, Zerrreserven bieten die ja genug.
Aber es bieten sich eben schöne Möglichkeiten an, dem Sound eine andere bzw. eigene Charakteristik zu verleihen. Und dieses Stilmittel mag ich sehr gerne. :)

Wobei wir dann vermutlich wieder bei der Frage sind, ob das ausser meinen Bandmitgliedern und mir überhaupt jemandem auffällt. :-D
Vermutlich nur den aufmerksamen Mitmusikern im Publikum. :)
 
Ich habe im Netz mal Diagramme von beiden gesehen und die sind sich schon sehr ähnlich.

Der Tubescreamer eignet sich halt super zum entmatschen und fokussieren des Sounds. Die eigentliche Boost-Funktion, um dem Amp mehr Zerre zu entlocken tritt da natürlich eher in den Hintergrund.
Es ist auch nicht so, dass jeder Hi-Gain-Amp super straff in den Bässen ist. Ein Mesa Rectifier und Peavey 5150/6505 profitieren z.B. schon von einem Tubescreamer. Genaugenommen sind das auch keine "modernen" Hi-Gain-Amps mehr. Die haben ja auch schon ein gutes Vierteljahrhundert auf dem Buckel.
Ansonsten sehe ich es auch so, dass der Tubescreamer einfach noch einmal eine Klangfarbe hinzufügt.

Vor einem Marshall JCM800 ist ein Tubescreamer auch eine Waffe. Von wegen altes Eisen und so. :m_git1:


Ich bin auch erstaunt, wie gut digitale Simulationen mittlerweile funktionieren. Wenn man ein Interface hat, kann man gerne mal schnell und kostengünstig testen, wie sich ein TS vor dem Amp verhält und welche Möglichkeiten er bietet. Der TSE808 2.0 ist auch schon Industriestandard im digitalen Sektor.

Die Fragen hier im Forum scheinen sich mit der Zeit immer wieder zu wiederholen :):
für was überhaupt einen Tubescreamer, etc. vor einem "modernen", "high gain" amp?
 
Ich habe auch eine Meinung dazu ! :D

(Ich beziehe mich jetzt nur auf TS vor High-Gain-Amp)
Das wichtigste steht ja schon oben. Bei vielen Amps sitzt der EQ nach der Zerre und entsprechend wird erst das verzerrte Signal bearbeitet. Mit dem Tubescreamer vor dem Amp (oder auch einem EQ, oder aber auch einem EQ und Kompressor) kann man das Signal eben vorher schon etwas formen, so dass wirklich nur das verzerrt wird, was man auch hören will.
Ein richtig oder falsch gibt es da nicht, man sollte halt beides kennen und dann nehmen, was besser funktioniert.

Mir fallen immer zwei Dinge auf, wenn ich den TS zuschalte:
1. Palm-Mutes werden druckvoller
2. Der Gesamtsound wird etwas dünner (oder straffer)

Gerade 2. kommt dem Bandsound im Allgemeinen natürlich zu Gute. Jetzt sind diese Unterschiede aber wirklich nicht wie Tag und Nacht, sondern mehr kleine Nuancen. Braucht man das unbedingt? Kann sein, muss aber nicht. Gerade live ist auch die Performance wichtig und wenn das Umschalten jedes Mal ein Stepptanz ist, wäre das durchaus etwas, worauf ich verzichten könnte.
 
Ich hoffe ehrlich, dass es sich bei dieser Erklärung um einen Witz handeln soll. Denn "vom Laster gefallen" ist DIE KLASSISCHE Formulierung für Hehlerware....


Nene. War schon alles legal ;) Ich kam aber spottbillig dran durch einen glücklichen Zufall.

@usdz

Ne, der amp war top in Ordnung.
 

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