Das ist die Art von überspezifischem Rat, den ich wirklich nicht gesucht habe. Im Gegenteil, ich habe mich von Anfang an bemüht, genau den nicht zu bekommen.
Stell dir vor, du gehst in ein Autogeschäft und sagst, du möchtest dich nur mal umschauen. Zur Inspiration, um zu sehen, was heute so möglich ist. Der Verkäufer lässt sich nicht abschütteln: "Frau? Kinder? Wie viele?" Da muss er gar nicht lange nachdenken, ganz klarer Fall, denkt er "Sie brauchen diesen Minivan, was anderes kommt gar nicht in Frage.". Du denkst nur, "aber das kleine Cabrio da drüben war doch eigentlich ganz hübsch und die Kinder passen sowieso mit der Frau in den Kombi". Manchmal willst du auch dein Klavier mitnehmen. Der Verkäufer hört nur "Kombi" und "Klavier" -- "ja, dann brauchen sie natürlich diesen Anhänger hier!". Inzwischen geht dir durch den Kopf, dass du eigentlich auch mit dem Bus ganz gut zur Arbeit kommst und dass dein Stage Piano ohne weiteres in die Lücke passt, die Schlagzeuger ohnehin immer in seinem Transporter frei hat. Also vielleicht doch in der Lebensmitte nochmal ein Motorrad? Du verlässt den Laden und gehst zum nächsten Händler nebenan, aber dort ergeht es dir natürlich auch nicht anders. Genervt fragst du dich, ob es in deiner Stadt vielleicht eine unabhängige Mobilitätsberatung gibt. Schließlich findest du dich aber damit ab, im Internet die Optionen selbst zu recherchieren.