Suche ein Audio Interface oder vergleichbares

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Guten Tag,
Ich bin seit einigen Jahren immer mehr am Aufnehmen und meine 4 Eingänge reichen derzeit nicht wirklich, sodass ich oft ein Mischpult nutze um mehrere Eingänge auf eine Stereosumme zu verbinden. Das ist aber zum Nachbearbeiten schlecht und auch nicht State of the Art.

Ich sucher daher nach einer möglichkeit folgendes zu realisieren:
Min. 24 Aufnahmekanäle, die gerne auch über eine "Patchbay" bzw. Stagebox nutzbar machen kann... einzelne eingänge würde auch gehen, müssen dann aber auch wieder in einen anderen Raum geführt werden.
Möglichst eine einfache aber flexible möglichkeit dem Musiker entsprechende Tracks und Talkback vom Big Knob auf den Kopfhörerverstärker zu schicken.

Wie bei meinem kleinen Interface Sends, um externe Hallgeräte, Kompressoren und andere Geräte anzusteuern. Ein MIDI Interface muss nicht integriert sein...

Wir würdet ihr sowas angehen? Mit einem Digitalen Recording mischpult, oder doch eher ein Rack gerät wie dem Behringer? Ein normaler mehrfach Preamp mit AD/DA Wandler?

MfG. Marvin
 
Eigenschaft
 
Hallo,
von 4 Kanälen auf 24 ist mal ein Sprung:)
Die Behringerdigipulte kenne ich nur vom Hörensagen - sollen ja aber gut funktionieren.
Bei mir ist es ein RME Fireface 802 + MicPreamps (zT mit AD-Wandler). 30 In/30 Out. Würde ja auch in Deinem Fall schon ausreichen.
Ich denke die Grundfragen sind, was Dir besser gefällt und was Du bereit bist dafür zu bezahlen ;)
Grüße
Markus
 
Brauchst du die 24 Kanäle denn simultan?



Ansonsten:

* 6 bis 8 Kanäle, mit ADAT (RME Fireface, Focusrite Scarlett)

* 12 bis 16 Kanäle, ohne ADAT (Tascam, Allen & Heath)

* 12 bis 16 Kanäle, mit ADAT (RME Fireface, Motu 16A, Roland UA)

* 16 bis 24 Kanäle, mit ADAT (Antelope Zen, Motu 24AI)

* 24 bis 32 Kanäle, mit ADAT (Antelope Orion, RME Fireface)

* 32 Kanäle, rein ADAT (DirectOut ExBox, RME HDSP)



HTH
:hat:
 
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Hallo, Marvin,

wie sieht's denn mit der Zahl der benötigten Mic-Inputs aus? Und ein finanzieller Rahmen wäre hilfreich... ;) Ansonsten wäre eine "Zentrale" von RME was Feines - mit der TotalMix-Software kannst Du routen, bis der Arzt kommt :D

Viele Grüße
Klaus
 
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bis der Arzt kommt
bin schon da :)
und wenn du tatsächlich 24 inputs simultan benötigst, dir aber nicht einen riesen mischer hinstellen willst, dann:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_32_core.htm
plus
https://www.thomann.de/de/behringer_s32.htm
und da bin ich mir nicht sicher, ob du das wirklich willst :eek: :D
aber ansonsten ist das klasse
behringer bietet aber eine manigfaltige versionsvielfalt an geräten, die kombinierbar sind, ganz nach belieben und mit jedem erdenklichen komfort.
 
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Sagen wir mal für den Preis überraschend viel Komfort
einverstanden. für mich aber immer noch das bezahlbare non plus ultra. bis jetzt haben wir alles hinbekommen war wir brauchten. und ich lerne immer noch neues an meinem x-32 zoo kennen.
 
Das mit dem Behringer sieht schon vernünftig aus, und ja gelegentlich brauche ich soviele Eingänge simultan: Schlagzeugaufnahmen können zum Teil sehr Komplex werden wenn noch Percussion usw. im spiel sind, aber auch eine Akustische Irish Folk Combo brauche ein "paar" eingänge...

Das Behringe x32 Rack mit Stagebox wäre zwar teuer, würde aber meinen Ansprüchen genügen. Aber wenn ich sowieso in diese richtung gehe könnte ich mir doch auch ein X32 als Pult auf den Tisch stellen, und die Stagebox verwenden... zumindest könnte man das Pult dann auch live wunderbar bedienen - sowohl mit Tablet als auch Faden und Potis.

Nur wie sieht das mit der Datenübertragung bei den X32ern aus? Schafft USB es, mehrere Spuren (z.B. 24) Problemlos an die DAW zu übermitteln?
 
Das mit dem Behringer sieht schon vernünftig aus,
so, sehr schön, jetzt kommt langsam butter bei die fische :)
Schafft USB es, mehrere Spuren ...
das ist nicht eine frage von USB, sondern eine frage von fähigen programmierern von schnittstellen.
'früher' hieß das so: nur firewire ist gut, usb geht gar nicht. da war es auch tatscählich so, daß die ersten usb schnittstellen hakelten, weil die treiber mißt waren. ich hatte damals ein mackie onyx pult mit einer firewire schnittstelle - und heute werde ich nie mehr mackie beachten, weil die es nicht geschafft haben ihre treiber up to date zu halten. schade drum, ist ein sehr schöner kleiner mischer.
zurück: zu hause habe ich ein x-32 rack für den üblichen instrumentenkram laufen und daran hängt eine S16 für das drumset. alles wunderbestens.
und wenn es probleme gäbe mit usb und kanalübertragung, dann wäre die x-32 serie weltweit längst weg vom fenster und hätte nicht diesen erfolg den es hat.
-
gerade mal nachgezählt (so langsam verliere ich den überblick): 23 chanels habe ich in betrieb, wobei, zugegebenermaßen, nicht alle simultan für die aufnahmen aktiv sind.
noch etwas: das einarbeiten in ein solches system ist sehr zeitaufwändig und erfordert geduld und viel neugier. 'plug and play' wie bei den analogen pulten ist nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem bin ich mir bewusst, da es ohnehin eine große skalierung meiner Aufnahmemöglichkeiten ist, bedarf es natürlich einer Einarbeitungszeit. Aber das muss man in Kauf nehmen, wenn man sein Homestudio dermaßen vergrößern möchte.

Das Behringer scheint jedoch Stark an dem Midas M32 angelehnt zu sein, daher meine Frage: Wie gut sind die Wandler und Preamps in dem X32? Würde sich der nicht unerhebliche mehraufwand für ein M32 lohnen?
 
Das Behringer scheint jedoch Stark an dem Midas M32 angelehnt zu sein, daher meine Frage: Wie gut sind die Wandler und Preamps in dem X32? Würde sich der nicht unerhebliche mehraufwand für ein M32 lohnen?
Zum einen ist das M32 eine Variation des X32. Die Preamps sind andere, wie viel besser... da wird z.T. heftig diskutiert. Macht man einen A/B Vergleich kann man etwas hören, muss aber nicht.
Du kannst auch eine Kombi machen. Nimm ein X32 und verbinde sie mit einer DL32 (quasi die S32 von Midas). Wenn man sowieso ein Stagebox kaufen will, ist das sicherlich eine kostengünstigere Variante als ein M32 zu kaufen. Zumindest wenn es nur um die Preamps geht. Ein M32 unterscheidet sich aber auch in anderen Punkten vom X32. Die Fader, die Oberfläche usw. sind natürlich auch noch anders.
 
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Was den vorteil hätte dass man sowohl die X32 als auch die DL32 Preamps nutzen kann... Das klingt gut, sofern die auch vollständig Kompatibel sind (warum eigentlich nicht, sehen zumindest 100% identisch aus, abgesehen vom Innenleben).

Ich werde mir dann mal die X32er Reihe näher anschauen, scheint aber von den Funktionen genau das zu sein, was ich suche.

Vielen Dank!
 
X32 und M32 und deren Stageboxen sind beliebig kombinierbar. Man kann auch die "großen, blauen" Midas-Stageboxen, z.B. DL152 oder so, mit den X32en benutzen. Alles schön und wunderbar;-) Das einzige über das man sich im klaren sein muss, dass die blauen dann auch mit max. 48 kHz laufen.

In dem oben verlinkten PA-Subforum zum X32 kannst du sicherlich viele Informationen zu diesem Ökosystem finden.
 
Wenn du aufnehmen willst, würde ich kein Digitalpult empfehlen... Dynamics, EQs, Reverbs - all' das geht heute auch ITB in der DAW.

Meist lassen sich dort Signale auch noch flexibler routen, gerade mit Blick auf die anstehende Monitoring-Situation.

Wenn du Recoring betreiben willst, kauf' ein USB-Interface!


HTH
:hat:
 
das geht heute auch ITB in der DAW.
mmhhh, wenn ich recorde, ich das x-32 als interface nutze, dann nehm ich eh alles zum bearbeiten aus der DAW (hier reaper). die 'schönfärber' aus dem pult nutze ich nur für live.
allerdings habe ich auch ein setting, bei dem ich alle spuren aus reaper über das pult zurückführe.
die variabilität ist somit weit größer. und wenn ich @Marvin937 richtig verstanden habe, möchte er so flexibel sein, sein setting für beides nutzen zu können.
und was das (InEar) monitoring angeht, da ist das P16M system absolut unschlagbar. 16 kanäle frei mischbar für und von jedem beteiligten selber (keine nörgelei: mach mal das leiser und dies lauter) ist der absolute superkomfort.
 
Das "Hauptproblem" eines Digitalpultes ist dessen max. Samplingfrequenz die heute sehr oft bei 48 kHz is, zumindest im unteren bis mittleren Preissegment.
Die Pulte haben allerdings nichtsdesto trotz die Möglichkeit das Signal direkt nach dem Wandler an die DAW zu senden. Beim X32 ist das der Standard.
Damit hat man beim Recorden das ganze Pult für das "Vorderband"-Monitoring zur Verfügung. Beim Mixdown kann man das Pult auch Studiocontroller verwenden.
Es geht auch dass man z.T das Pult als externen DSP benutzt. lediglich das mit den 48kHz spricht gegen ein digitales Pult. Die Wandlerqualität will ich hier nicht besprechen da ist mir einfach immer zu viel Voodoo in der Diskussion dabei. Fakt ist dass die aktuellen Wandler der Pulte weit besser funktionieren als z.B. zu Zeiten eins 02Rs und z.T auch baugleich mit dem sind was in den Audiointerfaces eingebaut ist.

Dem gegenbüber sind Audiointerfaces meist begrenzt bei den Eingängen. Das muss man in der Regel durch zusätzliche Wandlerkomponenten kompensieren. Dazu kommt dass viele Audiointerfaces entweder keine Mischpultfunktion haben oder die mitgelieferten Softwaremixer derart grottenschlecht sind dass man sie nicht mal mit der Kneifzange anfassen will. Was z.B. Motu oder Focusrite da abliefert ist echt unterirdisch. Keine Ahnung ob RME inzwsichen was vernünftiges hat, aber an ein Digitalpult mit dessen DSP Power kommen die, die im ähnlichen Preisbereich liegen, nicht mal annähernd ran. Dafür können viele halt 96 kHz oder mehr.
Warum immer gesagt wird Recorden mit Interface, live mit Pult verstehe ich nicht wirklich aber gut. Jedem Tierchen sein Pläsierchen;-)

Im übrigen denke ich dass die beiden Geräteklassen sich immer mehr annähern und es irgendwann vielleicht keinen faktischen Unterschied mehr gibt. Die Zukunft wirds zeigen.
 
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Um mal licht ins Dunkel zu bringen: Derzeit nutze ich ein AKAI EIE Pro, bin damit sehr zufrieden bis auf einige Latentprobleme mit denen dieses Interface zu kämpfen hat, die Bedienung ist aber aufgrund der schalter wunderbar, man man hat Sends und Midi In und Out. Im Grunde genau das was ich lange Zeit brauchte um E-Gitarren, Akustik-Gitarren, Bässe, Mando's und andere Saiteninstrumente und ggf. mal gesang in die DAW zu schicken. Der Grund warum ich nicht unbedingt zu einem USB Interface greifen will ist, dass dort einfach zu wenig eingänge vorhanden sind. Ich benötige etwas mit ca. 24 Kanälen, damit auch wirklich jede Situation abgedeckt ist.

Die Live-nutzung wäre auch ein zusätzlicher Pluspunkt, aber Hauptsächlich gehts mir um Recording in guter Sound-Qualität, ohne das Budget zu sprengen, was ich schon relativ hoch angesetzt haben. Das heißt ein Mischpult für 10.000 wäre etwas zu viel, da gibt es sicherlich günstigere Lösungen die ebenso gut funktionieren. Mikrofone, Monitore usw. benötige ich ja nicht.

Wichtig wäre mit eben die Aufnahme auf ca. 24 Kanälen, Ansprechen eines Kopfhörerverstärkers in seperatem Raum (würde durch die outs im Behringer ja gehen), Integration des Mackie BigKnob als Talkback / Monitorcontroler (auch kein problem denke ich). Ebenso muss ich halt Externe Geräte über Inserts einbinden, wie man das halt bei jedem normalen Pult hat.

Ich denke mal dass die In und Outputs am Mischpult trotz Stagebox noch funktionieren, sodass ich den Control Room Out direkt in den BigKnob senden kann...

Aber Die Steuerung der DAW mithilfe des Behringers ist ebenso Interessant, ich habe mal ein Presonus Faderport getestetm was garnicht schlecht war, aber dadurch würde man sich dieses kleine gerät sparen.
 
Ebenso muss ich halt Externe Geräte über Inserts einbinden, wie man das halt bei jedem normalen Pult hat.
Kannst das mal etwas konkreter beschreiben? Welche externen Geräte willst du einbinden? Und was meinst du wie bei einem 'normalen Pult'. Digitalpulte haben z.B selten echte Kanalinserts. Mir fällt da spontan nur die Presonus Studiolive Geräte ein, die haben aber andere Schwachstellen, z.B die haben von haus aus nur Firewire. Dazu muss aber gesagt werden das digitalpulte schon recht gut bestückt daher kommen. Für live allemal mehr als ausreichend, im Studio hast du aber ohnehin vor viel in der DAW zu machen.
Du hast aber z.B beim X32 bzw M32, außer bei den Coremodellen, immer 6 Aux In/Out die für Inserteffekte gut geeignet sind.
Also, was willst du mit externen Geräten genau machen?
 

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