Entscheidungshilfe DSL40C vs JVM

  • Ersteller Carli01
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Naja, sagen wir so, etwas "Kleineres" ist "vernünftiger"
Wieso? Weil man weniger Leistung ungenutzt lässt?
Vernünftig sind nur digitale Lösungen, sobald Röhre und daheim ist es eigentlich Quatsch - es sei denn, die Heizung geht nicht.
Davon abgesehen, ich finde auch die kleinen DSLs lang nicht so gut klingend daheim wie n JVM - das einzige, was mich vom JVM daheim abhält, ist dass ich daheim ne Lösung habe.
Ich kenne Leute die fahren zu hause ihren JMP SL in die Zerre.
Es gibt viele Leute die komische Sachen amchen, aber die muss man nicht als Referenz nehmen ;)
 
Wieso? Weil man weniger Leistung ungenutzt lässt?
Vernünftig sind nur digitale Lösungen, sobald Röhre und daheim ist es eigentlich Quatsch - es sei denn, die Heizung geht nicht.
Davon abgesehen, ich finde auch die kleinen DSLs lang nicht so gut klingend daheim wie n JVM - das einzige, was mich vom JVM daheim abhält, ist dass ich daheim ne Lösung habe.

Es gibt viele Leute die komische Sachen amchen, aber die muss man nicht als Referenz nehmen ;)

Vernünftig meinte in Bezug auf den Anschaffungspreis.

Ja, kann sein, dass der JVM besser klingt, aber auch das ist Geschmacksache. Ich hab ihn mal getestet und da sprang der Funke nicht über. Klang mir irgendwie zu "glatt" bzw. modern.
Oder ich hatte noch nicht die richtige Einstellung gefunden.
 
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Vernünftig meinte in Bezug auf den Anschaffungspreis.
Das ist, wie Geschmack, eine relative Sache.
Ein Peavey Bandit kost gebraucht 120, wäre nur vom finanziellen Standpunkt also deutlich sinnvoller.
 
Das ist, wie Geschmack, eine relative Sache.
Ein Peavey Bandit kost gebraucht 120, wäre nur vom finanziellen Standpunkt also deutlich sinnvoller.

Naja, man muss schon Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen.

Ein JVM215 kostet derzeit neu 1185,-
ein JVM410c 1899,-
ein DSL40c 787,-
und ein DSL5c 499,-

Hier muss man halt ganz rational entscheiden - ist mir der Klang des JVM die jeweiligen Aufpreise wert.
Wobei ich sagen muss, wenn man für sich DEN Klang gesucht und gefunden hat, wäre mir der Preis fast egal, zumindest bis zu einer bestimmten max. Summe. Aber ich persönlich finde den JVM so grandios auch wieder nicht, um dafür 500-700 Euro mehr auf den Tisch zu legen.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich muss allerdings zugeben, dass sich das Verhältnis noch etwas relativiert, da man bei den beiden DSL's noch den Speaker wechseln muss. Zumidest bei meinem 5er musste ich das tun. Erst danach gefiel er mir richtig gut.
 
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Naja, man muss schon Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen.
Ja eben. Das eine ist ein Made In UK Profigerät, das höhstens Mittelklasse Made In Vietnam Teil.
Der Bandit kommt preislich wie Produktionsortstechnisch dem DSL nahe.

Einzig der Hinweis, dass ein 50th Anniversary JVM oder DSL eine Alternative zum DSL5C darstellt, könnte man als Apfelvs Apfel darstellen.
Hier muss man halt ganz rational entscheiden
Und warum?
Jeder muss seine eigene Entscheidung begründen, und auch nur für sich selbst.
Wenn jemand einen JVM Stack fürs Wohnzimmer will, weil er es cooler aussehend findet als einen kleinen Combo, dann seis ihm doch gegönnt.

Bewerten kann man für sich so eine Entscheidung ja gern, aber man muss dem TE nicht seine Entscheidungskriterien aufzwängen.

Insofern, der TE holt seinen Braeburn-DSL-Apfel und fragt ob er den gegen einen Elstar-JVM tauschen soll.
Statt zu sagen eine Weintaube-DSL5C macht auch satt, und alles andere sei unsinnig, hilft dem TE doch nicht.
Er kriegt auch den 40er finanziell nicht sinnvoll gegen einen 5er getauscht.

Insofern, soll er doch den JVM testen.
Und wenn er den gern mag, und bereit ist, die Kröten fürn Korb Elstar auszugeben, soll ers machen und sich n Strudel backen.
 
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@crazy-iwan
Was ist denn mit einem 50th Anniversary JVM?
 
Ja eben. Das eine ist ein Made In UK Profigerät, das höhstens Mittelklasse Made In Vietnam Teil.
Der Bandit kommt preislich wie Produktionsortstechnisch dem DSL nahe.

Einzig der Hinweis, dass ein 50th Anniversary JVM oder DSL eine Alternative zum DSL5C darstellt, könnte man als Apfelvs Apfel darstellen.

Und warum?
Jeder muss seine eigene Entscheidung begründen, und auch nur für sich selbst.
Wenn jemand einen JVM Stack fürs Wohnzimmer will, weil er es cooler aussehend findet als einen kleinen Combo, dann seis ihm doch gegönnt.

Bewerten kann man für sich so eine Entscheidung ja gern, aber man muss dem TE nicht seine Entscheidungskriterien aufzwängen.

Insofern, der TE holt seinen Braeburn-DSL-Apfel und fragt ob er den gegen einen Elstar-JVM tauschen soll.
Statt zu sagen eine Weintaube-DSL5C macht auch satt, und alles andere sei unsinnig, hilft dem TE doch nicht.
Er kriegt auch den 40er finanziell nicht sinnvoll gegen einen 5er getauscht.

Insofern, soll er doch den JVM testen.
Und wenn er den gern mag, und bereit ist, die Kröten fürn Korb Elstar auszugeben, soll ers machen und sich n Strudel backen.

Ich habe zwar jetzt nicht ganz verstanden was Du damit sagen willst aber egal.

Nein, natürlich will ich dem TE nicht den 5er einreden. Das sollte nur ein Beispiel sein. Ich finde nur einen JVM mit 100 Watt für nur zu hause etwas überdimensioniert. Wenn es einen JVM mit 15 Watt gäbe würden wir doch gar nicht diese Diskussion führen. Alle würden sagen, dass dieser allemal für zu hause reicht.
Was das Problem des TE angeht, so würde ich einfach den DSL40c behalten und den Speaker tauschen.
 
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Wenn jemand einen JVM Stack fürs Wohnzimmer will, weil er es cooler aussehend findet als einen kleinen Combo, dann seis ihm doch gegönnt.
das ist natürlich schon ein Argument, aber es geht ja um Entscheidungshilfe und da zählen eben auch die Argumente von @Enkin Fled .
Mit Vernunft ist bei uns Gitarristen sowieso nicht allzu viel los.
 
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Für Zuhause einen JVM410 in Erwägung zu ziehen finde ich auch nicht optimal. Wozu da 4 Kanäle mit all den Voicings?
Dann vielleicht lieber ein Friedman Dirty Shirley Mini oder Suhr Badger. Das sind Amps die für die gewünschte Musik wirklich gemacht sind und soundmässig auch noch mal drauflegen. (...oder wenn ein Clean Kanal für Pedal-Spielereien Pflicht ist ein Friedman Runt 20 oder 50).
 
Ich finde nur einen JVM mit 100 Watt für nur zu hause etwas überdimensioniert.

Ich habe schon viel daheim an Lunchbox Verstärker in allen möglichen Wattvarianten ausprobiert und am absolut einfachsten eine nachbarschaftstaugliche Lautstärke einzustellen, ist mit dem 100 Watt JVM 410 möglich gewesen bzw habe ich den ja noch.

Ich spiele diesen auch daheim und kann auch lauter spielen aber wenn Frau daheim ist, kann ich mit dem Mastervolumen die Lautstärke super regeln und wenn es Frau gut geht, geht es auch dem Mann gut!

Der DSL war da längst nicht so einfach einzustellen bzw hat mich da wie bereits geschrieben das fehlende Mastervolumen geärgert. Am mühsamsten waren meiner Meinung aber der EVH 5150 LBX und der Mesa Mini Rectifier mit ihren 25 Watt die nur im Mikrometer Bereich zwischen flüsterleise und Konzertlautstärke regelbar waren. Selbst den Lionheart Studio mit 5 Watt auf der 0,5 Watt Stufe habe ich nicht ohne Attenuator aufdrehen können um einen kräftigen Rock Ton rauszubekommen.

Das geht mit dem JVM Boliden ohne Probleme!
 
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Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, genau das habe ich mir gewünscht, lauter subjektive Meinungen die ich zum Teil selbst so fühle, manche ich aber anders sehe.

Zum Thema Vernunft und Gitarre denke ich das da so vieles unvernünftig ist. Aber vernünftig war ich noch nie, sonst würde ich keine vierstelligen Zahlen für Instrumente ausgeben. Wenn ich mich Mitte meiner besseren Hälfte über das Thema unterhalten würde bekäme ich lauter vernünftige Tipps....

Zum Thema 100W für zuhause denke ich das es keine Rolle spielt wieviel Watt der Amp hat, wichtig ist hingegegen das er gut klingt. Den meisten digitalen Lösungen höre ich es jedenfalls an das dort keine Röhren im Spiel sind, die Unterschiede sind teilweise wirklich gering aber für mich macht es genau das kleine etwas aus.. Ich finde Röhre zuhause keinen Quatsch, habe beim Kauf des DSL40C viele Zuhause-Lösungen gespielt und mich dafür nicht entscheiden können. Ob dann der Amp 1W, 10W oder 100 W hat ist für mich eher nebensächlich.

Zum Thema kosten denke ich wer günstig kauft (vielleicht auch vernünftig) kauft öfter, ich glaube gleich richtig kaufen ist besser, dann spielt man die nächsten 20 Jahre gleich den Amp den man sich immer wünschte, auf ein Jahr gerechnet sind das Peanuts.

Aber diese für und wieder habe ich trotzdem auch im Kopf, deshalb bat ich ja hier um Hilfe und dafür habe ich ja auch gute Gedanken von euch erhalten. Irgendwie halte ich einen JVM410H mit Box auch für überdimensioniert, trotzdem merke ich das mich das Thema immer wieder einholt und nicht in Ruhe lässt.
Dann kommt wieder die andere Seite die mir sagt das der DSL absolut super ist, ich ja eigentlich auch sehr zufrieden bin usw. , dann merke ich aber auch nur "eigentlich".
Genau dann bin ich wieder beim 215C und so drehe ich mich im Kreis.

Ich werde auf jeden Fall anspielen gehen und mir auch nochmal die Gedanken zum Speakerwechsel machen, ich wäre ja gern vernünftig und bemühe mich.
Suhr und Friedmann klingen nicht verkehrt überzeugen mich letztlich nicht, da fehlt mir irgendwie das Marshallige.

Zum Schluss natürlich immer daran denken das alles subjektiv ist und jeder andere Vorstellungen hat, das ist auch gut so und macht es so interessant.

Gruß Carli
 
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Nachdem ich wohl der Einzige bin, der sowohl den DSL5C als auch den JVM215C hat - und auch den DSL40C gut kennt, hier mal meine Meinung dazu:

Der DSL40C ist ein guter Marshall. Punkt.
Schwachstelle ist der Speaker. Den würde ich tauschen, z.B. gegen einen WGS ET-65.

Wenn jemand fragt, ob DSL5C, DSL40C (den DSL15 lass ich weg, weil er madig klingt - meine Meinung) oder JVM215C, dann würde ich beim Kauf folgende Überlegungen miteinbeziehen.

DSL5C: klein, kompakt, klingt mit ET-10 oder Retro-10 (habe beide jeweils in meinen beiden DSL5C) wirklich gut, sehr überzeugend bei Zimmerlautstärke, absolut (!) ausreichend für zu Hause - aber nix für eine Band, die etwas lauter spielt.
DSL40C: klingt mit ET-65 gut, Klang bei niedrigen Lautstärken nicht so gut, dafür Band-tauglich.
JVM215C: klingt mit ET-65 oder Invader gut (ich mag auch da den Werksspeaker nicht sonderlich), klingt leise sehr gut UND taugt auch im Bandkontext.

Der JVM215C kostet etwas mehr als der DSL40C, ist aber meiner Meinung ganz klar der bessere Amp. Und kann leise besser als der DSL40C. Den JVM215C gibt es auch immer wieder mal für unter 1000 Euro, man muss nur schauen. Ich hab es aufgegeben, günstige Angebote im Forum einzustellen, weil es der Erfahrung nach die Leute (zumindest die, die hier mal ein Feedback geben) nur dann interessiert, wenn es die Angebote nicht mehr gibt...
Wenn ICH die Wahl hab zwischen DSL40C und JVM215C, würde ich immer den JVM nehmen. Da brauche ich nicht lang überlegen.

Wenn ich aber nen Marshall Sound will, keine große klangliche Bandbreite brauche, sondern nur einen guten Marshall Zerrsound und Clean für "zu Hause", dann ist der DSL5C super! Ich spiel meide beiden selbst gerne, obwohl ich auch die JVMs hier stehen habe. Ich habe aber auch in allen Amps andere Speaker drin. Würde ich die Werksspeaker drin lassen beim JVM215C und DSL5C, würde ich den DSL5C nicht spielen, sondern nur den JVM.

Das ist wie gesagt meine subjektive Meinung, vielleicht kannst du damit ja was anfangen.
 
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Also für zu Hause habe ich als JCM 2000 DSL 50 und JVM410HJS User einen Yamaha THR 10...digital aber der klingt sowas von lecker, echt toll.

Wenn schon für zu Hause einen Marshall, dann informiere dich mal über den alten 6100. Der hat nämlich den bereits angesprochenen Low Volume Kompensator mit an Bord. Ich empfand den leise noch besser als den JVM.
 
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@Jaydee79 , hattest du nicht immer einen gemoddeten Standard-JVM?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Myxin
Ja, damit kann ich was anfangen, mich interessiert deine Einschätzung bezüglich der Lautstärke, du meinst der DSL40 wäre in der Band gut, bei leiseren Lautstärken nicht ganz so, meinst du damit ungefähr meine beschriebene erhöhte Zimmerlautstärke? Oder die Lautstärke die man in einem Mietshaus wählen würde.
Welchen Amp würdest du an meiner Stelle nehmen (den 5er mal rausgelassen), Speakerwechsel beim 40er oder den Verkäufen und einen JVM?

@Jaydee79
Von den THR hatte ich nur gutes gehört, habe dann mal einen gespielt und empfand den aber sehr klein und blechernd klingend, hatte mich dann sofort gefragt wie der Amp so viel Lob bekommen hat.
Das natürlich im Vergleich zu einem erwachsenden Amp grössentechnisch verglichen. Mir hat da deutlich das Volumen gefehlt.
Wie denkst du klingt der 410hjs zuhause, also wenn man ihn nicht Proberaummässig aufreißt?
Ich habe irgendwo gelesen das der mehr Lautstärke zum guten Klang benötigt als die normalen JVM's.
Kannst du das bestätigen?

Schönes Wochenende, Carli
 
Ich würde klar den JVM dem DSL vorziehen weil der eigentlich in jeder Lautstärke gut klingt.

Ich habe mich leider zum Kauf des DSL verleiten lassen, den Speaker auch gegen einen ET-65 getauscht und dann einen für mich sehr ansprechenden inserierten gebrauchten JVM 215 nicht kaufen können weil mein Budget für den DSL und Speaker draufgegangen ist (der JVM hätte nicht mehr viel mehr gekostet). Beides war finanziell nicht realisierbar und den DSL konnte ich auch auf die Schnelle nicht verkaufen bzw war der DSL eigentlich nur schwer wieder zu verkaufen. Verkaufsargumente wie besserer Lautsprecher zählen nicht, alle vergleichen den Preis nur mit den Stock DSL und warum sollte ich dann den WGS Speaker herschenken.

Der JVM war leider sehr schnell verkauft und ich ärgere mich immer noch sehr darüber und warte wieder auf so einen JVM 215 Kombo.
 
@Carli01 so richtig was raus wird hier nicht kommen. Hast jetzt schon viele Tipps und Anregungen bekommen, nun gilt es zu überlegen, behälst du deinen DSL 40, mit dem du, so wie du schreibst, ja eigentlich zufrieden bist und der für daheim und auch für Proberaum/ Bühne taugt, oder kaufst dir einen JVM für ca. 1000 € plus ca 350 € ne gute Box. Die Entscheidung kann dir hier keiner abnehmen, auch wenn du noch so oft fragst, was würdest du denn machen?
 

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