Gesucht: Kleiner, einfacher Recorder

  • Ersteller Gast236844
  • Erstellt am
Ja, vom Boss hab ich bisher auch viel Gutes gehört. Ist aber dann schon wieder eine andere Liga. Ich hatte den auch auf meiner Liste, aber das war mir preislich und inhaltlich zuviel des Guten. Zwischen "mal eben auf die Schnelle batteriegepowert was mitschneiden" und "kann fast alles, wenn ich mich intensiv eingearbeitet hab" gibt's eben eine breite Spannweite.
 
Also ich hab nen Euro mehr in die Hand genommen und hatte mich für nen Boss BR 800 entschieden und damit auch tatsächlich schon einiges aufgenommen.
Selbst alleine ist er durch seine gute und leichte Bedienung und seine Möglichkeiten (sobald man sich vernünftig eingearbeitet hat, was ja immer etwas dauert) eine echte Hilfe, da man auch wunderbar mit cubase/ etc. am Rechner damit arbeiten kann.
Ein echter Tip.
Danke für den Tip. Hast du evtl. eine Demo-Aufnahme parat?:mampf:

Ist aber dann schon wieder eine andere Liga. Ich hatte den auch auf meiner Liste, aber das war mir preislich und inhaltlich zuviel des Guten. Zwischen "mal eben auf die Schnelle batteriegepowert was mitschneiden" und "kann fast alles, wenn ich mich intensiv eingearbeitet hab" gibt's eben eine breite Spannweite.
Das waren auch meine ersten Gedanken - vor allem das "preislich". Es wäre natürlich ein geniales Gerät mit vielen Zusatzfunktionen, kostet aber auch das Doppelte.

Jetzt hab ich mal spaßeshalber eine Aufnahme bei soundcloud hochgeladen - 4 Gitarrenspuren, nicht besonders sauber eingespielt, bisschen Geklimper halt ohne langes Herumprobieren... macht aber vielleicht trotzdem Sinn, sich das auf Kopfhörer anzutun wg. des panning.
Klingt wirklich gut die Aufnahme, Soundqualität top - Respekt!:):hail:
 
Klar kann ich mal ne Demo übers br800 rüberwachsen lassen, aber spiele dann was ein, weil das was drauf ist sind reelle Projekte, da bekomm ich Stress mit den Jungs
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Wäre da nicht für mich ein Tascam DP-006 oder DP-008 besser geeignet? Denn die Gitarren- und Jam-Funktinen würde ich nicht brauchen und es hat auch nur einen Miniklinken-Line-In!?

Habe den Tascam nie probiert. Habe aber hier noch einen Boss Micro BR (Vorgänger vom Boss BR 80) und gerade eine Testaufnahme damit gemacht, dabei die internen COSM Amp genutzt und bei der Lead noch einen Xotic EP Booster dazwischengeschaltet.

Miniklinken sind vom Signalfluss nicht schlechter als Klinken - im Gegenteil. OK, die Stabilität der Kabelverbindung ist vielleicht ein Argument..

https://soundcloud.com/user-1381730/ibanez-pickup-test-ii
 
Vielleicht noch ein kleiner Erfahrungsbericht:
Ich stand auch vor dem Wunsch, möglichst einfach, aber auch "gut" Probenmitschnitte zu machen.
Da mir klar war, dass wenn man mal damit anfängt, schnell der Wunsch nach "Mehr" kommt, habe ich mir das Zoom H6 besorgt, um die Option zu haben, z.B. zumindest den Gesang separat aufzunehmen und nachträglich zur Raum-Aufnahme zumischen zu können.

Letztendlich ist es dann so gekommen, dass wir doch entweder mit der "normalen" Stereo Aufnahme über die aufgesteckten Kondensatormikrophone hinkommen, oder wenn's "besser" sein muss, habe ich mir den Aufsatz besorgt, um anstatt der Mikros + 4 Kanäle tatsächlich über 6 Eingänge aufnehmen zu können. Das reicht für Demo-Aufnahmen so gerade. Wir haben ein Mackie DL1608 Digital Mischpult mit dem ich Drums (E-Drums/Stereo), Keyboard (Stereo), Bass, Rhythmus Gitarre, Lead Gesang und Backing Vokals (3x) (macht insgesamt 10 "Signale") über die 6 Aux Wege auf das Zoom H6 gegeben kann (je eine Mono Spur Drums, Keys, Bass, Gitarre, Lead Voc, Backing Vocs). Die Lead-Gitarre habe ich dann nachträglich via Audiointerface + Rechner/DAW eingespielt, weil eben kein Platz mehr war...
Im Nachhinein ist hier die Frage, ob ein 8- oder besser 16-Kanal Audio-Interface plus einem wirklich kleinen Fieldrecorder nicht die "günstigere" Alternative gewesen wäre... Da wir das Mackie Mischpult eh haben, käme es wohl in etwas aufs Gleiche raus....

Letztlich hatte ich mir aber nicht vorgestellt, dass die Anzahl der notwendigen Kanäle so explodiert, wenn man "vernünftige" abmischbare Aufnahmen machen möchte...
 
@HD600 Danke für deinen Beitrag und interessante Demo-Aufnahme. Der Sound ist ja mal echt gut!
Die Drums kommen direkt vom BR? Wieviele Spuren hast du darin aufgenommen?
Bist du Neil Young Fan? ;-)

@InTune Danke für deinen Erfahrungsbericht, sehr interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Anzahl der Spuren da schnell explodiert.
Ich löse es im Moment ja so, dass ich von meinem Mischpult stereo in das Tascam DP008EX gehe - für Live-Mitschnitte absolut ausreichend, für gute Aufnahmen aber natürlich nicht. Da ich dann aber ohnehin alle Instrumente alleine spiele und das nacheinander mache (mit Ausnahme von Drum-Computer und Synthesizer), ist die Limitierung auf 2 Spuren auch wieder kein Problem. Insofern bin ich momentan zufrieden. Aber ich bin gespannt, wie sich das noch entwickelt...
 
Yep, Drums sind einfach nur ein HipHop Pattern aus dem BR. Ich suche mir immer irgend einen Beat der zu meiner Tageslaune passt und lasse es mit 88 BPM laufen. Dann stelle ich mir einen Gitarrensound am BR ein der mir gefällt und spiele die erste Spur mit ein paar Akkorden ein. Bei dieser Aufnahme habe ich dann einen echten Xotic EP Booster Pedal vor dem Modelling Amp des BR gesetzt und die zweite (Lead-Spur eingespielt (mit verschiedenen Pickpositionen als Soundtest). Das ganze ist weder vorher geplant noch soll es in einer bestimmten Richtung gehen. Es passiert alles spontan innerhalb von 10 Minuten. Just for Fun. Dann noch etwas Links/Rechts panning und Spurlautstärke der Begleitung etwas runter nehmen, vielleicht noch etwas Reverb nachregeln und das Mastering am BR laufen lassen. SD-Karte aus dem BR entnehmen, Datei am Laptop kopieren und hochladen. Fertig.

Neil wer? :D
 
Ist wirklich so einfach und dafür soundmäßig mehr als ausreichend. Um zu üben und jammen finde ich es sogar besser als ein Looper mit 1.000 Funktionen. Für die spontane Arbeit super. Um aber einen Song aufzunehmen der vorher durchdacht wird und mit einem klar definiertem Ziel würde ich jederzeit eine DAW Software mit Interface vorziehen.

Daher stimmt auch was InTune hier schreibt, einfach bleiben bei sowas und dabei wissen wo genau die Grenze für den Einsatz liegt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Daher stimmt auch was InTune hier schreibt, einfach bleiben bei sowas und dabei wissen wo genau die Grenze für den Einsatz liegt.

Das klingt gut und sehr vernünftig! Danke dafür!:great:
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben