Einstieg in (kabelgebundenes) InEar

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PechGehabt
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Hi!

Ich spiele Gitarre in einer 5er Band und überlege, ob ich mit kabelgebundenem InEar anfange.

Ich erhoffe mir folgendes:
  • Ich höre mich (Gitarre) und Gesang in der Probe besser
  • Schallschutz für meine Ohren
Wir haben ein Behringer X 18 - Monitor Mix sollte also kein Problem sein, wenn ich es richtig sehe.

Ich spiele momentan noch nen Marshall, will aber auf einen Helix LT wechseln. Damit kann ich dann ein Signal in das Mischpult geben.

Ich will preislich ganz unten anfangen und überlege, ob das hier als Einstieg schon reicht:



Habt Ihr da Erfahrungen und/oder Tipps?
 
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Mit dem Behringer Powerplay kannst du sehr gut einsteigen.
Unser Schlagzeuger hat sogar den kleinen Bruder - Powerplay P2 - und ist damit recht zufrieden.

Allerdings würde ich dir empfehlen, ein paar Euro mehr in die Hörer zu investieren.
Die Fender kenne ich nicht, vielleicht sind sie auch ganz in Ordnung.

Was ich aber aus eigener Erfahrung empfehlen kann wären die Shure SE215:

Sofern du ein vernünftiges Mikrofon (zB SM57/58) hast, kannst du damit auch deinen Amp abnehmen.
Zumindest wenn das dein einziger Grund ist, auf das Helix zu wechseln.

Bass und Gesang läuft wahrscheinlich schon über das Pult?!
Du müsstest dann mal schauen, ob du was vom Schlagzeug vermisst.
Becken kommen in der Regel gut durch, bei der Snare müsste man das mal ausprobieren.
 
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Hi!

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Unser Schlagzeuger hat sogar den kleinen Bruder - Powerplay P2 - und ist damit recht zufrieden.
Der hat kein eingebauten Limiter, wenn ich das richtig sehe. Von der Bauform her würde mir der auch besser passen. Vielleicht kann ich aber auch einen Limiter im X18 auf den Monitor out legen - mal schauen!

Was ich aber aus eigener Erfahrung empfehlen kann wären die Shure SE215:
Ok! Schaue ich mir auf jeden Fall an!

Zumindest wenn das dein einziger Grund ist, auf das Helix zu wechseln.
Nee, ist nicht der einzige Grund. Ich möchte mit meinem Gear flexibler werden und weniger schleppen, daher der Umzug... Das In Ear ist nur ein netter Nebeneffekt :)

Bass und Gesang läuft wahrscheinlich schon über das Pult?!
Gesang: Ja! Bass: Nein. Ich weiß, nicht optimal... Der Bass Amp könnte auch an das Mischpult - wäre nur ein weiteres Kabel nötig. Da überlege ich noch. Ich würde erstmal ohne ausprobieren und hoffen, dass ich den Bass nicht vermisse...

Becken kommen in der Regel gut durch, bei der Snare müsste man das mal ausprobieren.
Dadurch, dass mir die Drums momentan trotz Alpine Gehörschutz zu laut sind (frag nicht... Drummer hämmert heftig drauf...) glaub ich momentan, dass ich da nix vermissen werde bzw. genug durch kommt. Ich hoffe, die SE215 machen genug "dicht"....
 
Vielleicht kann ich aber auch einen Limiter im X18 auf den Monitor out legen - mal schauen!
Genau so haben wir es auch gemacht.

Gesang: Ja! Bass: Nein. Ich weiß, nicht optimal... Der Bass Amp könnte auch an das Mischpult - wäre nur ein weiteres Kabel nötig.
Wenn der Bass-Amp schon ein DI-Out hat, würde ich gar nicht lange überlegen.

Ich hoffe, die SE215 machen genug "dicht"....
Ich glaube nicht, dass irgendwelche 0815-Kopfhörer wirklich besser dicht machen als ein Gehörschutz.
Das macht mMn nur angepasster Gehörschutz/InEars.
Vielleicht wäre hier aber der Ansatzpunkt der Schlagzeuger ... Weiß aber selber, wie das mit den Drummern ist. ;)
 
Tja, die lieben Drummer :) Vielen Dank!!!
 
Das macht mMn nur angepasster Gehörschutz/InEars.

Für universale In-Ears dichten die se215 bereits recht gut ab.

Wenn allerdings die Drums auch durch Alpine/Musicsafe o.Ä. Universalgehörschutz zu laut sind, wird's wahrscheinlich auch bei den In-Ears der Fall sein. Dann würde ich aber nicht den Schritt zu Customs gehen sondern tatsächlich den Schlagzeuger rausschmeißen. So könnt Ihr ja auch nirgends auf ne Bühne...
 
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Dann würde ich aber nicht den Schritt zu Customs gehen sondern tatsächlich den Schlagzeuger rausschmeißen. So könnt Ihr ja auch nirgends auf ne Bühne...

Soll ja noch andere Möglichkeiten als ein Rauswurf geben.
Aber ja, wenn einem die Drums schon mit Gehörschutz zu laut sind, muss hier was passieren.
Es geht ja nicht nur um die Unzufriedenheit sondern auch um Gesundheit.
Vom Problemen bei Auftritten gar nicht zu sprechen.

Und die Lösung muss ja nicht E-Drums oder kein Spaß am Spiel sein.
Aber kein Mensch muss sein Drumset wie doof verkloppen. Da geht ja auch das Feeling verloren.

Hat aber nichts mit dem Thema zu tun, daher wieder zurück zu InEars. :)
 
Ja, aber ganz anderes Thema ;)
 
An anderer Stelle hier im MB wurden diese Hörer empfohlen: https://www.amazon.de/gp/product/B07R2LT697/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o02_s00?ie=UTF8&psc=1. Angeregt durch den günstigen Preis hab ich mir die geholt und in Verbindung mit einem Behringer P2 probiert. Einzig die mitgelieferten Ohrstücke sind bis auf den kleinsten VIEL zu groß für mich, hier werde ich aber in Customs investieren. Klanglich sind die Dinger überraschend gut und für den Einstieg mehr als geeignet.
 
Die ZS10 Pro sind klanglich für meinen Geschmack nochmal über den SE215 anzusiedeln, sind aber bedeutend schwerer und größer. Je nachdem, wie akrobatisch man auf der Bühne ist, kann's schon sein, dass die Shure-Style Hörer besser sitzt.

Als Gitarrist würde ich übrigens eher zum großen Bruder (Schwesterfirma von KZ) CCA C12 greifen - klingt für Zerrsounds nochmal deutlich feiner und insgesamt dicker.


Ich würde allerdings in beiden Fällen für den Bandeinsatz definitiv noch Schaumstoffaufsätze dazu kaufen - die mitgelieferten Silikonstöpsel dämpfen für meinen Geschmack die Mitten nicht stark genug.
 
Ich würde auch einfach den günstigeren Powerplay P2 nehmen. Ich weiß, ich weiß, theoretisch sollte man einen Limiter haben blabla... ich hätte ihn in drei Jahren, in denen ich fast ausschließlich mit In-Ear gespielt habe, nie gebraucht.

Die Shure SE215 sind klanglich keine Offenbarung, sondern einfach grundsolide. Nicht mehr, nicht weniger. Was man für den Preis bekommt, ist kein High-End-Audio, sondern ein sehr kompakter Hörer, der bei fast allen Leuten super im Ohr sitzt, und ein (wie ich finde) sehr gutes Kabel, das ich wegen seiner Robustheit und Kabelzusammenführung mag. Die Isolation ist bei den Shures mit Schaumstoffaufsätzen wirklich sehr gut und gefühlt vielleicht 2 dB weniger als bei meinen angepassten Hörern (frag mich jetzt aber nicht, in welchem Frequenzbereich). Die ZS10 pro kenne ich nicht persönlich, kann also nichts dazu sagen.
 
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Hallo zusammen,

ich habe mir schon ein paar Foren angesehen zwecks InEar, bin mir aber bei mehreren Sachen nicht so sicher.
Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen. Verzeiht meine evtl. blöden Fragen.

Ich bin Sänger und gleichzeitig Gitarrist in einer Metalband.
Bei uns ist es zum Glück nicht zu extrem laut, da wir uns an unserer low-budget PA orientieren.
Trotzdem höre ich meinen Gesang nicht sonderlich gut und überlege ein persönliches IEM zu kaufen.
Da unser Proberaum nicht so groß ist würde ein kabelgebundenes IEM Sinn machen. Falls es doch ein wireless wird, wäre das auch ok, hier habe ich das Xvive U4 im Auge.
Wir haben neulich uns ein Soundcraft efx 8 gekauft und sind soweit zufrieden damit.
Da wir Gitarristen noch Röhren-Topteile spielen, sind diese mit der PA (noch?) nicht verbunden, obwohl Mikrofone und Kanäle noch verfügbar wären. (1x mein Gesang + 2x Background + tape in für Musik bisher belegt.)
Am Kopfhörer-out hängt ein kleineres Pult für unseren Drummer um von unserem Haupt-Mischpult auf sein kleineres Mischpult den Gesang zu bekommen.

Hier kommen mir ein paar Fragen, vor allem was ich mir am Besten kaufen sollte:

1.1. Ich hätte an das Behringer Powerplay P2 oder auch das P1 gedacht. Gibt es für ein wenig mehr Besseres wie der LD Systems HPA 1? Schlechte Qualität des P2? P1 besser? Kein Limiter im P2? In unserer Situation kaum nachrüstbar?

1.2. Kann/sollte ich hierfür eher das Fischer Amps Mini Bodypack Klinke hernehmen? Hat aber keinen Limiter und ist nur Mono?

2. Benötige ich hierfür ein Stereo oder Mono Setup? Hätte ich z.B. mit dem Powerplay P2 nur eine Seite(auf einem Ohr, auf dem anderen nichts?) des Signals, das vom Mischpult kommt, da nur 1x XLR? Beim P1 ist mono/stereo umschaltbar, bei mono muss man nur 1x XLR verwenden oder trotzdem 2x?

3. Meine Überlegung war beim Soundcraft efx8 den Monitor Out zu nehmen und zwar mit einem "Insert-Kabel" sprich 2x Klinke auf 1x Stereo Klinke. Würde das funktionieren oder denke ich hier falsch? Ist hier der Mono out oder der einzige Aux out besser?

4A. Für spätere Nutzungen, erstmal nicht ganz so wichtig: Wäre es möglich mit dem ART Split Mix 4 oder vergleichbarem dieses Signal, das über die Stereo Klinke ankommt, zu splitten und auf andere IEMs zu schicken, falls die Bandkollegen sich auch sowas zulegen wollen?

4B. Auch für spätere Nutzungen: Falls wir die Gitarren doch noch abnehmen, über das Soundcraft: Würde hier der Sound akzeptabel sein oder ist sowas ( mein Gesang, andere Gesänge, 2x Gitarre, evtl. noch Musik) für das Powerplay P2 oder P1 schon zu viel?


Ich danke euch schon mal im Voraus.


Beste Grüße
 
2. Benötige ich hierfür ein Stereo oder Mono Setup? Hätte ich z.B. mit dem Powerplay P2 nur eine Seite(auf einem Ohr, auf dem anderen nichts?) des Signals, das vom Mischpult kommt, da nur 1x XLR? Beim P1 ist mono/stereo umschaltbar, bei mono muss man nur 1x XLR verwenden oder trotzdem 2x?
Servus,

Zu den von Dir gestellten Fragen kann ich nur eine beantworten. Der P2 hat nur Mono, legt Dir das aber auf beide Ohren. Ich benutze den am Aux Weg meines (analogen Roland) Mischers und hab quasi einen Aux Send dafür zweckentfremdet. Tut was es soll. Stereo brauch ich da nicht. Blöd wird der P2, wenn Du einen Mischer hast, der schon ein Monitor Signal als Stereo sendet (wie unser Zoom LiveTrak 12). "Eigentlich" ist das nicht "kompatibel" und an dem hab ich's noch nicht getestet.

Was ich aber sagen kann ist, dass wenn die Gitarren nicht über den Mischer (und damit nicht über die PA) laufen, es ein Problem gibt. Die IEM nehmen Dir den Außenschall der Gitarren weg. Also sobald Du über was auch immer IEM machst brauchst Du auf dem IEM die Klampfe(n), sonst schwimmt der Gesang noch schlimmer als wenn Du Dich schlecht hörst
 
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moin, dein (momentanes) Herzstück ist dein EFX8. Dieses hat nur EINEN (mono) aux out prefader und EINEN FX-out postfader, dh nutzbar ist für dein IEM nur dieser eine mono Aux out. damit sollten mal alle Fragen zu stereo/mono und "insertkabel" beantwortet sein.

ICH würde zum FA Bodypack tendieren, das nimmt sich aber imho alles nicht wirklich viel. ein Limiter ist imho etwas überbewertet, wenn man sorgfältig seinen Mix macht und die Lautstärke im Ohr nicht im Normalzustand schon an der Schmerzgrenze liegt.

zur Frage 4: ja, das geht, Frage ist aber ob das Sinnvoll ist, denn ein IEMsignal für alle ist für einen gut und für die anderen nur suboptimal. Zudem braucht es da gar nicht unbedingt einen Splitter, wenn du irgendwann auf Funk-IEMs umsteigen solltest, denn die meisten (zumindest etwas besseren) IEMs haben einen "loop out" aus dem das Eingangssignal auch wieder ausgegeben wird = man kann sowas in Reihe schalten, aber s.o.

meine persönliche Meinung: WENN ihr auf IEM umsteigen wollt, dann braucht es eigentlich ein anderes Pult, denn das EFX8 bietet dir kaum Möglichkeiten, um dein Vorhaben vernünftig umzusetzen und ich glaube, dass du mit dem jetzigen Setup nicht glücklich wirst mit einem IEM - da würde ich lieber in eine gute Monitorbox investieren - die auch gegen eure Gitarrenamps ankommt und am Gesamtsound tüfteln, sodass du dann für dich deinen sweetspot findest, wo du dich gut hörst.
 
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Der P2 hat nur Mono, legt Dir das aber auf beide Ohren.

Das ist nicht richtig. Auch der P2 kann zwischen Mono und Stereo umgeschaltet werden. Bei Mono Betrieb kann ein symmetrisches Signal anliegen und bei Stereo Betrieb sind es halt zwei unsymmetrische Signale, die über die XLR Buchse eingespeist werden.
 
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Das ist nicht richtig. Auch der P2 kann zwischen Mono und Stereo umgeschaltet werden.
Hui - wieder was gelernt. Den Schalter hatte ich übersehen und bin bislang immer Mono reingegangen. Probier ich direkt mal aus, das öffnet ja gaaaanz neue Möglichkeiten ;) Danke
 
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Ok vielen Dank schon mal!

Die Sache mit dem Fischer Amps Mini Bodypack verwirrt mich noch etwas.
U.a. bei Thomann ist das bei der Kategorie "In-Ear-Zubehör" zu finden, anstatt bei "Kabelgebundenes IEM".
Kann ich denn aus dem Aux-Weg einfach so in das FA Mini Bodypack gehen bzw. kommt da "normal bzw. genug" Signal an? Oder benötige ich hier noch etwas anderes?
Die Powerplays von Behringer sind unter der Kategorie "Kabelgeb. IEM" zu finden.

Und noch eine Frage:
Falls in unserem Fall doch eine Aktivbox besser ist, welche könntet ihr mir empfehlen? Am Besten bis max. 400€!

Wir haben (wie schon erwähnt, low budget) das Mischpult, eine Behringer B215D, eine db Tec. (die Bezeichnung weiß ich gerade nicht)
und eine Alto TS 210.
Letztere habe ich im Proberaum bei meiner "Seite" direkt neben meinem Mic Stand. (auf einem Getränkekasten ^^)
Die ist zwar ganz ordentlich aber wirklich viel kommt bei mir trotzdem nicht an.
Ich habe schon ziemlich überlegt mir die Alto TS312 zu holen. Viell. kann die ja etwas mehr ...
 
Und noch eine Frage:
Falls in unserem Fall doch eine Aktivbox besser ist, welche könntet ihr mir empfehlen? Am Besten bis max. 400€!
Falls Du einen Wedge suchst (Monitor): Ich benutze den hier:

Das Ding klingt gut und kann wenn es muss brüllend laut (Volume steht bei mir selten höher als 3). Gibt's auch als 15er, den benutzt unser Drummer.
 
Habe vergessen zu erwähnen, dass ich die Shure SE215 CL nehmen würde.
Ausser jemand von euch hätte da nen "Geheimtipp" ? ^^
Kann ich den Fischer Amps Mini Bodypack 2 dann mit dem EFX8 verwenden bzw. kommt da genug Signal an?
Über den Aux Weg, den regelbaren Monitor out oder den Headphones out?


@scenarnick : Ich bin mir nicht sicher, ich glaube da brauche ich was noch lauteres. Dachte da evtl. an die Alto TS312


Danke im Voraus.
 

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