Brauche Hilfe bei Chord Progression

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Hallo zusammen,
ich schreibe aktuell an einem kleinen Song und bin mit der Chord Progression noch nicht ganz zufrieden. Ich habe stundenlang probiert, aber irgendwie klingt es nicht so wie in meinem Kopf:



Um genau zu sein geht es um die letzten beiden Akkorde Em und Bm. Das klingt so abgehakt. Beim zweiten Akkord (G) habe ich auch diese Steigerung mit drin ohne die Tonart zu wechseln. Ich hoffe man versteht was ich meine. Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch.

Kann jemand helfen?
 
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Grund: Soundcloud-Link eingebunden
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Hi :hat:

Also ich bin auch kein Fachmann und ich arbeite mich grad in die Musiktheorie ein. Bin mir daher nicht ganz sicher, ob ich richtig liege.

Also wenn ich das richtig höre, ist das die Akkordfolge: D-Dur, G Dur, C Dur, Em, Bm?

Das müsste die Tonart C Dur sein, aber im dorischen Modi.

F wird im dorischen Modi zu F#, was dann Dm zu D-Dur macht, und B vermindert wird zu Bm.

Für mich klingt das nicht falsch, aber halt nicht nach Standard C Dur, und das meine ich im positiven Sinne:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, vielen Dank für deine Nachricht :)

Die Akkordfolge hast du richtig rausgehört!

Kannst du vielleicht noch einmal genauer erläutern wie die Akkordfolge in der Theorie aufgebaut sein müsste? Da werde ich noch nicht ganz schlau raus :-D

Liebe Grüße
 
Da ist von C-Dur weit und breit keine Spur.
Und von Dorisch auch nicht.

Der "Song" steht in D-Dur.

Änderungsmöglichkeiten:

Ändere das abschließende Bm doch einfach in ein D/B (am besten in 2. Umkehrung) oder in ein Bm/G, dann aber den nächsten D-Dur-Anfangsakkord mit einem A-im Bass klingen lassen, zumindest die erste Takthälfte.

LG
Thomas
 
uups, schande über mich. Ich glaub ich hab zu weit gesucht mit dem dorischen Modi.
ich bastle mir grad ein Excelltool zusammen, gut möglich dass das Ding noch Fehler hat:D

Ich steh vermutlich aufem Schlauch, aber wäre die paralelltonart Bm nicht naheliegender als D-Dur, wenn der Schlussakkord Bm ist?

Dass ich falsch liege, hab ich inzwischen auch rausgefunden, was jetzt folgt hab ich bereits vor deiner Antwort geschrieben @turko nur noch nicht abgeschickt, die erklärung warum ich falsch lag:D

Die Akkorde in deinem Song @jDasbeck kommen in C-Dur dorisch zwar alle vor, aber viel naheliegender ist die Tonart Bm. Da kommen genauso alle Akkorde vor, und da Bm dein Schlussakkord ist, geh ich mal davon aus, dass die Tonart Bm treffender ist. Passt meiner Meinung nach alles im Song, klingt für mich rund. Vielleicht hast du einfach eine andere Melodie im Kopf:D Mit F#m und C#vermindert könntest du noch ausprobieren, die zwei Akkorde passen auch in die Tonart Bm, vielleicht kommst du damit auf das was dir im Kopf vorschwebt:)

Kannst du vielleicht noch einmal genauer erläutern wie die Akkordfolge in der Theorie aufgebaut sein müsste?
Alles gut, klingt für mich rund, und passt mMn auch alles zur Bm Tonart.



Nochmal Nachtrag:
Arghh.. Ich glaub mein Excelltool kann nicht mal richtig paralelltonarten bestimmen... Feuertaufe absolut nicht bestanden, und ich hab die Theorie offenbar noch nicht wirklich verinnerlicht. Am besten, ihr vergesst alles wieder was ich geschrieben hab, und ich geh nochmal hinter die Bücher:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ändere das abschließende Bm doch einfach in ein D/B (am besten in 2. Umkehrung) oder in ein Bm/G, dann aber den nächsten D-Dur-Anfangsakkord mit einem A-im Bass klingen lassen, zumindest die erste Takthälfte
Danke dir, werde ich ausprobieren! Ich musste gerade erst recherchieren... Sind das Slash Akkorde? Das war mir noch unbekannt bis jetzt.


Vielleicht hast du einfach eine andere Melodie im Kopf
Ich hatte irgendwie das Gefühl bei den letzten beiden Akkorden Em und Bm müssten beim Wechsel Töne stehen bleiben und nur der oberste Ton wechseln, damit es nicht so abgehackt klingt. Ich hoffe, man versteht was ich meine.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Bei Em und Bm decken sich halt keine Töne und deswegen klingt es in meinem Ohren nicht so harmonisch....
 
Sind das Slash Akkorde?
Ja. Vor dem Schrägstrich der Akkord, nach dem Schrägstrich der Basston.

Thomas
Beitrag automatisch zusammengefügt:

und passt mMn auch alles zur Bm Tonart.
Tut es nicht.
Weil man das B unmöglich als Grundton dieser Akkordfolge wahrnehmen kann. Weil es durch absolut nichts als Grundton etabliert wird.

...kommen in C-Dur dorisch zwar alle vor ...
Bei Deinem ersten Post dachte ich noch, es wäre ein gedanklicher Schreibfehler ... aber wenn Du es hier nochmal wiederholst, scheint es ein Verständnisproblen zu sein:

Dorisch ist eine MOLL-TONART. So etwas, wie C-DUR-dorisch gibt es daher nicht, weil es ein Widerspruch in sich ist.

LG
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
kommen in C-Dur dorisch zwar alle vor, aber viel naheliegender ist die Tonart Bm.

Wow bzw würg .... :sick:

Wie Kollege @turko ist es einzig richtig zu verinnerlichen das Dorisch eine MOLL-Tonart ist (mit großer Sext als einzigen Unterschied).
C Dur Dorisch da klappen sich ja alle Fußnägel hoch brrr. Und das das Demo ein Song in Dur ist hört man auch eindeutig.
Also weiter am Hören und Verständniss arbeiten !! Viel Erfolg dabei


 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe es zwar nicht angehört, aber das ist eine schöne Akkordfolge, in 4/4 über 4 Take gespielt. Statt Bm nehme ich Bm7.
Die vier Takte wiederholt und dann geht es in den B-Teil. Rate mal, mit welchem Akkord in nach Bm7 fortfahre...🤪
 
ich arbeite mich grad in die Musiktheorie ein. Bin mir daher nicht ganz sicher, ob ich richtig liege.
schande über mich
Ich steh vermutlich aufem Schlauch
Feuertaufe absolut nicht bestanden, und ich hab die Theorie offenbar noch nicht wirklich verinnerlicht.

wenn Du es hier nochmal wiederholst
was jetzt folgt hab ich bereits vor deiner Antwort geschrieben @turko nur noch nicht abgeschickt, die erklärung warum ich falsch lag

@turko und @Dr Dulle. Ich frag mich grad, was ihr denn noch hören wollt?
Ich glaub ich hab mehr als klar gemacht, dass ich sehr unsicher bin und die Theorie grad selbst lerne.
 
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Ich frag mich grad, was ihr denn noch hören wollt?
Soweit es mich betrifft, will ich weder irgendetwas Spezielles von Dir hören, noch kann ich nachvollziehen, warum Du hier so einen pampigen Eindruck machst.

Du hast einen Verständnisfehler gehabt, und ich habe Dich darüber (hoffentlich) aufgeklärt. Nicht mehr und nicht weniger.

LG
Thomas
 
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Ich glaub ich hab mehr als klar gemacht, dass ich sehr unsicher bin und die Theorie grad selbst lerne.
Und deswegen darf man es nicht korrigieren, wenn du eine Formulierung benutzt die einem Mathematiker entspricht, der "dann dividiert man da mal schnell durch Null" sagt ?
Noch dazu mit HFU Auszeichnung? (Die ich dir in keinster Weise absprechen will, aber damit nimmt dich ein etwaiger anderer, der sich auch nicht sicher ist nunmal ernster, auch wenn du "bin mir nicht ganz sicher" schreibst).

Vor allem weist dieser Fehler auf etwas hin, was du nicht mit klassischem lernen wegbekommen wirst (also lernen im Sinne von "Bücher wälzen"). Ich tu mir da ehrlich gesagt etwas schwer, mich da reinzuversetzen weil ob etwas in Dur/Moll ist konnte ich schon unterscheiden, bevor ich die erste Zeile irgendeiner MuTh gelesen habe.

Kann man das, ist es nur noch ein kleiner Schritt einen Grundton identifizieren zu können, kann man das erübrigt sich die Frage, welcher dieser Akkorde denn nun die Tonika ist - und ist nebenbei die einzige wirklich sichere Methode. Dieses "Töne zählen" bzw. "welche Tonleiter geht sich aus" vermag naheliegend und fürn Anfang auch pragmatisch sein, wird dich aber nicht wirklich weiter bringen.
Sobald du etwa eine verdurte Dominante/Subdominante in Moll hast, eine Zwischendominante, einen Tonartwechsel, einen nicht leitereigenen Durchgangston welchen du nicht als solchen erkennst,.... (und das irgendwas davon vorkommt ist eher die Regel als die Ausnahme wenn man nicht gerade reine Percussionmusik macht), wie willst du das merken?
Und auch hier siehst du ja mustergültig, dass du dann mit einer Liste an Akkorden dasitzt und im Wesentlichen nur raten kannst- hören ist die erste Pflicht des Musikers!

Ich lehne mich wohl auch überhaupt nicht weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass dein Exceltool seine Feuertaufe genau deswegen niemals bestehen wird, es hat nämlich keine Ohren und im Gegensatz zu dir wird Excel garantiert niemals mehr machen können als eben Töne zu zählen und mit irgendwelchen Listen abzugleichen.

Jedenfalls würde ich dir dringend empfehlen, eben mal an deiner Dur/Moll Wahrnehmung zu arbeiten wenn du gerade beginnst, dich mit derlei Materie zu beschäftigen. Zu wissen, wie etwa die dorische Leiter aufgebaut ist bringt dir wenig, wenn du ihren Mollcharakter nicht erkennst (und von ihrem speziellen Charakter im Vergleich zu den anderen Moll-Klangwelten reden wir noch gar nicht).

LG
 
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Ich tu mir da ehrlich gesagt etwas schwer, mich da reinzuversetzen weil ob etwas in Dur/Moll ist konnte ich schon unterscheiden, bevor ich die erste Zeile irgendeiner MuTh gelesen habe.
Natürlich ist es schwer, sich in andere hineinzuversetzen. Aber wenigstens akzeptieren sollte man können, dass MuThe nicht jedem von Natur aus im Blut (oder im Ohr) liegt.

Ich erwarte auch von niemandem, schon garnicht von Vollblutmusikern, dass sie durch Fleiß, Schweiß und Wiederholung „einfach“ zum Handwerk, Techniker, Naturwissenschaftler oder Heimwerker werden, obwohl ich das alles selber schon sehr gut konnte, bevor ich es studiert habe…

Trotzdem würde ich mir etwas MuThe gerne erschließen, weil ich trotzdem getan Musik mache. Nur brauche ich dazu scheinbar einen anderen Zugang, als „ihr“ ihn habt. Das macht solche Threads hier manchmal ziemlich frustrierend.

Gruß,
glombi
 
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Wir reden davon, keinen Unterschied zwischen Dur und Moll zu machen, dass ist ein wenig wie in naturwissenschaftlichen Belangen keinen Unterschied zu machen, ob eine Zahl ein positives oder negatives Vorzeichen hat.

Da brauchen wir nicht über "verschiedene Zugänge" reden, da gibt's ein tiefer sitzendes grundsätzliches Verständisproblem.
 
Trotzdem würde ich mir etwas MuThe gerne erschließen, weil ich trotzdem getan Musik mache. Nur brauche ich dazu scheinbar einen anderen Zugang, als „ihr“ ihn habt. Das macht solche Threads hier manchmal ziemlich frustrierend.

Warum bist du denn hier frustriert ?? Du hast keine Frage gestellt und keine Antworten gegeben die falsch
waren und korrigiert wurden. Also was könnte denn dein anderer Zugang sein ....??
 
Warum bist du denn hier frustriert ?? Du hast keine Frage gestellt und keine Antworten gegeben die falsch
waren
War mehr generell. Da ich Themen mit Fragestellungen, die mich auch tangieren oder interessieren, auch mal nur mitlese. Aber man kriegt dadurch schon „Angst“, das Falsche zu fragen oder zu antworten. Oft lasse ich es daher einfach lieber…
Also was könnte denn dein anderer Zugang sein ....??
Keine Ahnung?! Jedenfalls nicht: „Das muss man doch hören bzw. nur oft genug üben.

Vielleicht konkretere Tipps, woran man etwas „erhören“ kann. Konkrete Beispiele…

Wenn ich den Zugang gefunden habe, werde ich damit reich und erfolgreich… 😎.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Um an das Technikbeispiel anzuknüpfen: Wenn mich jemand fragt: Gerät XY funktioniert nicht mehr, was kann ich tun? Dann antworte ich auch nicht, suche den Fehler und beseitige ihn, so würde ich da nämlich rangehen…
 
Aber man kriegt dadurch schon „Angst“, das Falsche zu fragen oder zu antworten. Oft lasse ich es daher einfach lieber…

Keine Ahnung?! Jedenfalls nicht: „Das muss man doch hören bzw. nur oft genug üben.

Vielleicht konkretere Tipps, woran man etwas „erhören“ kann. Konkrete Beispiele…

a) es gibt keine dummen Fragen und daher keinen Grund als Fragesteller ängstlich zu sein

b) wenn du die Theorie erstmal aussen vor lässt ist von Vorteil zu hören was die Tonart eines Songs ist.
Welches ist der Grundton und handelt es sich um X Dur oder X Moll. Dafür braucht es vor allem Übung.
Also zuhören mit der Gitarre in der Hand und mitspielen.

Einfaches Beispiel


Wenn man das für ein paar Dutzend Songs gemacht hat geht es immer schneller

c) Wenn dann z.B. die C Dur Tonleiter durch Terzschichtung Akkorde ableitet ergiebt sich daraus

1. C Dur (Cmaj7)
2. d Moll (7)
3. e Moll (7)
4. F Dur (Fmaj7)
5. G 7 (dom7)
6. a Moll (7)
7. h moll (7/b5)

Wenn man dann die Namen der Modes dazu gibt ist das

1. Ionisch
2. Dorisch
3. Phrygisch
4. Lydisch
5. Mixolydisch
6. Aeolisch
7. Lokrisch

Ergo

1. "normale" Dur Tonleiter 1-2-3-4-5-6-j7
2. immer eine Molltonleiter mit großer Sext (einziger Unterschied zu 6.) oder noch genauer 1-2-b3-4-5-6-7
3. Moll mit kleiner Sekunde b2
4. immer Dur mit großer 4 also 1-2-3-#4-5-6-j7
5. immer Dur mit kleiner Septime 1-2-3-4-5-6-7
6. "normales" Moll 1-2-b3-4-5-b6-7

Im Pop/Rock Bereich kommen neben Dur/Moll Dorisch und Mixolydisch am häufigsten vor.

Versuche dir also einen konkreten Höreindruck davon anzueignen und abzuspeichern.
Für Dorisch eignen sich Santana Songs hervorragend




oder hier



Viel Erfolg
 
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@glombi
Dann mach doch bitte einen eigenen Thread dafür auf.

Lies mal den Erstpost, was hat das damit zu tun?
Wir fangen an, uns um was im Kreis zu drehen was eigentlich mit "Aha, danke für den Hinweis" erledigt hätte sein können, stattdessen wurde eher mit Unverständnis reagiert - mit dem entsprechenden (Mehr-)Meldungen - und jetzt schaltest du dich als bis jetzt stiller Mitleser ein und willst noch weiter in die Richtung?

Eigentlich müsste man meinen Post #12 exen, weil schon klar OT, aber ich hab halt versucht, @Zelo01 einen Ausblick zu geben, auf welch labilen (oder vielleicht besser: zukunftslosen) Untergrund er dabei ist, seine neuen Erkenntnisse aufzustapeln - und ab #13 abschneiden und in nen neuen Thread "Wie höre ich ein Tongeschlecht" verschieben wenn der eigentliche TO mit diesem Thread noch was anfangen können soll.

Grüße
 
Da hilft nur Anwenden in der Praxis also hören hören hören !!
 
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