was macht man, wenn man sich nicht hören kann?

Ufff! das ist wacker laut. Eure armen Ohren!

Ich freue mich immer wenn schon eine brauchbare PA vorort ist. Ist dann deutlich weniger Schlepperei.
ja, mir war es zu laut, dabei stand der marshall nur auf 2, statt 1, wie im proberaum.

ich freue mich darauf, wenn die ANT PA mal live zeigen kann, was sie drauf hat.
im proberaum jedenfalls klingt es vielversprechend.
 
mußte etwas suchen, ist schon 3 jahre her gewesen....hier der link:
https://www.tube-town.net/ttstore/tt-diffusor-12.html?language=de
Oops, und das soll verhindern, dass der eine Speaker eine längere Laufzeit zum Ohr hat als der andere? Sobald die Laufzeit einer halben Wellenlänge entspricht, wird der Ton ausgelöscht. Das ist natürlich frequenzabhängig. In Fachkreisen sagt man dazu Kammfiltereffekt. Das sind die Kreise, die nur einen Lautsprecher auf der Bühne mit ihrem Instrument speisen.

Ich würde sieben Lautsprecher abklemmen mit Brettern abdichten. Mit den Lautsprechern kann man toll Monitore bauen. Oft 16Ohm, da kann man viele parallel schalten. Piezo dazu (einen) und der Gesang hört sich.

Aber jetzt hassen alle Half/Full-Stacker den Ingenieur der Nachrichtentechnik.
 
  • Haha
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Zum Trost sei gesagt: Die Anzahl der Gigs ohne einen Monitor ist inzwischen eher übersichtlich. Von einem einzelnen Erlebnis aus sollten nicht zu viele Schlüsse gezogen werden.
Ich habe selbst noch über Bassverstärker gesungen, ohne PA, ich kenne sowas ;)
Yeah, kenn ich - Sunn Beta - klappt super. Haben wir oft gemacht
 
Oops, und das soll verhindern, dass der eine Speaker eine längere Laufzeit zum Ohr hat als der andere?
ich bin mir nicht sicher, ob die erklärung auf der seite korrekter natur ist.
meine "vermutung" die hohen frequenzen werden im zentrum des lautsprechers reflektiert und seitlich in die schrägen konusflächen umgeleitet. dadurch "vermute ich" werden die hohen frequenzen breiter gefächert.

ob das die richige erklärung ist, weiß ich nicht, aber der effekt ist deutlich hörbar und macht die box angenehm zu hören.
 
ich habe im raum 103 dBA als mittelwert gemessen.
Wenn du von Mittelwert im Raum schreibst, bist du ja auf der Bühne noch mal um einige dB drüber!!!
Da erübrigt sich m.E. jeder gute Rat zur technischen Ausstattung, Vielmehr sollte die Band ihre Hausaufgaben machen und sich an zivile und gesundheitsunbedenkliche Lautstärken beim Musizieren gewöhnen. Wie auch immer ihr das macht, kleinere Amps, die auch leise gut klingen, oder meinetwegen Potiwege ins Negative auffräsen und nur noch bis -1 aufdrehen.
Edit: den Tipp vom Ingenieur der Nachrichtentechnik finde ich auch überlegenswert ;)
 
ich bin ein freund der mäßigung.
aber bei diesem gig hatte ich wenig handlungsspielraum und mit dem gearbeitet, was mir vorgegeben wurde.
mein amp war nicht sonderlich laut, etwas lauter als im proberaum. der eigentliche radau kam von der PA.
und dem sehr lauten schlagzeug.
mein schlagzeug ist erheblich leiser.
 
Zuletzt bearbeitet:
@DarkStar679 Das nächste mal stell dich einfach vor die Bühne, dann haste etwas FOH im Rücken. Klappt zur Not auch.
 
naja, wegen dem pedalboard bin ich in der freien platzwahl etwas eingeschränkt. als das konzert los ging, war es eh zu spät.....augen zu und durch.
 
dadurch "vermute ich" werden die hohen frequenzen breiter gefächert.
Elektroakustiker wissen, das alles kugelstrahlt bis der Aktuator in die Nähe halbe Wellenlänge kommt. Zur Kontrolle kann man sich mal testweise hinter die Bassbox stellen. Die Tiefen werden nicht einen Fatz leiser, nur die Höhen gehen weg.

Daher kann man Töne nicht wie den Strahl eines Gartenschlauchs "auffächern"
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ne der eigene Mischer kennt halt Grenzen und Unzulänglichkeiten der Band
jo! Mach den Gitarrero so leise, dass man ihn nicht hört?
 
dort.

das hier hat jemand anderes aufgenommen und gesendet:
https://1drv.ms/v/s!AtvDufOx2yyrg9h40D9RxvJ7rFzPWg

hier hört man, wie ich mit der stimme kämpfe und versuche viel zu laut zu singen, damit ich "eventuell" mich selbst hören kann.
Hier mal meine Gedanken fürs nächste mal ohne Monitor.
Ihr steht 2m hinter den FOH Boxen
Da kommt natürlich nicht viel bei euch an.
- Schlagzeug nach vorne an den Bühnenrand
- Git,Bass,Vocals runter von der Bühne nach vorne
- der berühmte Bannkreis vor der Bühne spricht dafür dass in diesem Kreis der Sound eher Schwierig ist.

Du schreibst du nimmst den Amp nicht ab sondern gehst separat zusätzlich ins Pult. Dafür bretterst du dann zusätzlich von der Bühne in den leeren Saal. Vermutlich hättest du auch mit Monitoren nicht viel gehört.

Wie war der Bühnesound sonst?
Schwammig ? Sieht so aus und hört sich so an?
 
Wie auch immer ihr das macht, kleinere Amps, die auch leise gut klingen, oder meinetwegen Potiwege ins Negative auffräsen und nur noch bis -1 aufdrehen.
Edit: den Tipp vom Ingenieur der Nachrichtentechnik finde ich auch überlegenswert ;)
Der hat einen 15W Vollröhre 12", und einen 100W Modelling 12".

Der Witz bei dem Klang der Vollröhre ist, dass die Endstufe im Gehörschadenbereich so viel Saft zieht, dass die Vorstufe auch schon gestört wird.
 
Einfach zu laut. Hört niemand gerne, aber schlechter Sound ist zu 99 % zu lauter Sound.
 
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widerspricht sich das nicht?
kugelstrahlen und marshall beam?
Mit vielen Kugelstrahlern löscht sich eben viel aus. Das ist der Witz beim Richtstrahler. Mach doch einfach selber einen Gehtest mit höhenreicher Musik.
Das muss man einfach hören.
 
.......
- Schlagzeug nach vorne an den Bühnenrand
- Git,Bass,Vocals runter von der Bühne nach vorne
- der berühmte Bannkreis vor der Bühne spricht dafür dass in diesem Kreis der Sound eher Schwierig ist.

Du schreibst du nimmst den Amp nicht ab sondern gehst separat zusätzlich ins Pult. Dafür bretterst du dann zusätzlich von der Bühne in den leeren Saal. Vermutlich hättest du auch mit Monitoren nicht viel gehört.

Wie war der Bühnesound sonst?
Schwammig ? Sieht so aus und hört sich so an?
wie gesagt, wir waren dort nur dekoration.
alles was dort aufgebaut ist, gehört den anderen bands.
unser drummer hatte schlagstöcke dabei, ich zwei gitarren und einen amp, und der bassist einen bass.
das war alles.
von meinem board aus ins pult zu gehen, wäre möglich gewesen, aber ich wollte es für die überforderten menschen dort nicht noch komplizierter machen, deshalb wurde von der anderen band die box mit meinem gesangsmikro abgenommen.

der bühnensound, war so la la la. das schlagzeug blechern und laut, der bass....nur mitten und hölzern.....einzig meine gitarre hatte einen annehmbaren sound.
 
Einfach zu laut. Hört niemand gerne, aber schlechter Sound ist zu 99 % zu lauter Sound.
Am besten differenziert hören geht bei ungefähr 67dBa. Das haben die empirisch gemessen. Normale Gesprächslautstärke liegt bei 64dBa. Mit laut lässt sich schlechte Musik besser verkaufen.
 
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Mit vielen Kugelstrahlern löscht sich eben viel aus. Das ist der Witz beim Richtstrahler. Mach doch einfach selber einen Gehtest mit höhenreicher Musik.
Das muss man einfach hören.
eine PA box hat einen ähnlichen charakter. der hochtöner wird nahezu wirkungslos, wenn man neben die box tritt.
also ist kugel nicht fakt, sondern wunsch, und kegelstrahlung die realität...quasi wie bei einem scheinwerfer.
 
als das konzert los ging, war es eh zu spät
Musst Du eine spontane Umbaupause in den Gig miteinbauen.

Einer unserer Gittarristen ist ein Meister im Saitenschrotten. Naja, da muss dann auch eine spontane Aktion ohne Gittarristen her damit er die Zeit hat eine neue Saite aufzuziehen.
In Eurem fall könnte ich mir z.B. ein drummsolo vorstellen.
Aber war Dein erster Gig. Die Routine kommt mit den Jahren.
 
Naja etwas lauter als Gesprächslautstärke darf es beim Gig schon sein, oder?
Aber bei dem Beispiel wummert es ja an allen Ecken und Kanten.
 

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