dass die Endstufe der Vorstufe den Saft abgräbt
???
Man weiß ja, am besten klingt's wenn die Endstufe voll arbeitet
Es gab hier mal jemanden, der dir da vehement widersprochen hätte (und mir auch mal genau in diesem Punkt widersprochen hat). Kann er nur nicht mehr, da er gesperrt ist.
Ich will das aber auch sehr stark relativieren. Die modernen Verstärker, besonders im High Gain Bereich, beruhen darauf, dass der Sound fast komplett in der Vorstufe geformt wird. Die Endstufe soll nicht hoch ausgelastet sein, sondern viel "Headroom" zur Verfügung stellen. Nur so erhält man kontrollierte, knackige Klänge.
Konventionelle Verstärker ohne Master wie der bekannte Fender Bassman Tweed belasten automatisch auch die Endstufe, wenn man aufdreht. Das hört man aber auch, der Klang wird weich und die Bässe werden "flubby". Und das mag lange nicht jeder, im Metal wäre es sowieso verpönt.
Einen Attenuator würde ich primär bei solchen Verstärkern ohne Master Volume einsetzen, damit man die aufdrehen kann, ohne einen Hörsturz zu bekommen.
Und gerade der HB Tube 15 hat ja den 1 Watt Switch, damit man etwas Endstufenbelastung (oder zumindest Phasengleichrichterbelastung, wie bei PPIMV) auch bei kleineren Lautstärken (aber immer noch nicht Wohnzimmerlautstärke) hinkriegen kann.