Audio-/Midi-/USB-C Interface für Synths, DAW (PC) und iPad

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JOV
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Hallo und guten Tag,
mein erster Post hier, also stelle ich mich kurz vor:
Jens der Name, Mediendesigner, vor etwa 25 Jahren Keyboarder in ansatzweise erfolgreicher Hard Rock Kapelle, dann lange nichts gemacht und die Synths verkauft. Derweil viel Elektro-Zeug von Chemical Brothers bis Prodigy, Sakamoto, Moby aber auch Linking Park und härteres Gedöhns gehört. Vor ein paar Jahren wieder angefangen, die Finger zu trainieren.
Aktuell Kurzweil PC2X als Masterkeyboard, Korg Radias zum Schrauben und einen Korg Polysix als Baustelle. Dazu aktuelle iPad Pro für Synth-Apps. Alles verbunden über Multi-Adapter und iRig-2 Midi-Interface. Das dann über einen kleinen Mackie-Mixer in M-Audio-Monitore.

Alle paar Jahre versuche ich, neues Zeug zu lernen, um die Synapsen im Alter wach zu halten: seit ein paar Tagen Ableton Live 1 Suite nebst Push 2 als DAW auf einem Win PC.
Ich habe keine professionellen Ansprüche, muss nicht das klangliche Optimum rauskitzeln, mag aber weder Rauscharien noch Kabelsalat. Allerdings soll alles "irgendwie" mit der DAW verbunden werden, vor allem auch das iPad, welches ja keinen Audioausgang mehr hat.

Ich suche also ein Audio-Interface, welches idealerweise 2x4 Stereo- bzw. 8 Mono-Line-Eingänge für die Synths bietet, Midi kann, USB zum PC natürlich, und das iPad per USB-C einbindet. Und wenn das alles noch Stand-Alone ohne PC-Zwang, wäre großartig, weil der Mackie-Mixer rauscht und ich den gern eliminieren würde.

Ich hab alle Interfaces beim großen T angeguckt. Das iConnectivity AUDIO4c kommt dem am Nächsten, ist aber leider nicht (mehr) lieferbar.

Habt ihr Tipps für eine coole alternative Lösung?
Danke!

Jens
 
Diese Multihost Device Ports sind meines Wissens ein Alleinstellungsmerkmal bei den IConnectivity Interfaces (ich lasse mich hier gerne korrigieren), daher wird das, wenn ich Deine Anforderungen richtig verstehe, schwierig (ohne ein 2. Interface nur für IPad)
Wenn Du über irgendwelche Hubs/Adapter einen Audio Ausgang bereitstellst, könntest Du ja im Prinzip jedes Interfaces mit genug I/O verwenden, aber ich vermute diesen Kabelsalat und eventuelle Latenzprobleme willst Du ja gerade nicht antun. Da hätte ich das Behringer XR18 als Tip erwähnt, das kann zwar als Audio/Midi Interface mit dem IPad, aber halt nicht parallel zum PC.
Ich bin aber durchaus auch an Lösungen interessiert. Vielleicht gibt es hier noch Vorschläge.
 
Mehrere Host an einem Interface kenne ich keine. Ausser dem erwähnten iConnectivity. Ist aber auch gar nicht notwendig. Denn das:

das iPad, welches ja keinen Audioausgang mehr hat

stimmt so nicht. Audio kommt am USB-C Ausgang raus. Dafür braucht es dann was in der Art.

Abgesehen davon, sofern der Rechner ein MAC ist, kann man das iPad als Audio Quelle verwenden. Kabel vom iPad an den Rechner, dann ist das als Eingang verfügbar. Dann ein Aggregat Device erstellen und die Eingänge von Interface und iPad können in eine DAW gezogen werden.

Hier ein Interface, das genügend Eingänge hat und auch Standalone kann:

EVO 16


Um Eingangspegel muss man sich auch nicht unbedingt kümmern. Die können auch auf Automatik gestellt werden. Ich habe das EVO mit 2 Kanälen für unterwegs. Geht gut an Rechner und iPad.
 
Hallo, Danke für die Anworten.
Ja, ich fürchte auch, dass das iConnectivity das einzige Interface ist, das 2 unabhängige "Devices" syncen kann. Weiß wer, ob die Dinger nur temporär out of stock sind, oder generell nicht mehr produziert werden? Deren Webseite sagt "out of stock", die bekannten Shops haben Lieferzeiten von einigen Wochen.

Das EVO 16 klingt interessant, hat aber leider kein Midi-Interface. Ach so: mein PC läuft unter Windows. Also kein Direct-Connect zum iPad.

Ich möchte halt, wenn möglich, ein Interface, das Audio und Midi meiner Synths und iPad(s) verwurstet. Bislang nutzte ich ohne PC und DAW fürs iPad einen USB-C 9-in-1-China-Adapter mit analogem Audioausgang (ähnlich dem oben verlinkten). So konnte natürlich das iPad mit den Synths per iRig-Midi ansatzweise latenzfrei syncen.

Nun hab ich testweise nur den Radias per iRig-Midi an einen USB-Port vom PC geklemmt, und habe schon eine nervige Latenz beim Spielen von Ableton-Instrumenten auf der Radias-Tastatur. Das wird ja durch mehrere Interfaces und Adapter bestimmt nicht besser.
 
Na ja, sinnvoll wäre, festzulegen, wieviel Audio Eingänge denn wirklich benötigt werden. Ausserdem ist mir immer noch nicht ganz klar, wieso das Interface zwei x Host können soll.

Abhängig von den Antworten, ergeben sich dann vielleicht mehr oder andere Lösungen.
 
Ich finde das schon eine valide Anforderung, insbesondere wenn man Softsynths auf dem Ipad spielen will und diese in der Computer DAW aufnehmen will. Das integrierte Audio Interface im Ipad will man dann wegen der Latenzen eigentlich gar nicht verwenden und selbst wenn man es verwendet, hat man einen riesen Kabelsalat mit Adaptern wegen Audio und Midi.
 
Moin, die Anforderungen habe ich ja im Eingangspost beschrieben:

3 Synths, ein weiterer kommt bestimmt noch dazu. Macht 8 Audio-Inputs.
Dazu ein iPad mit Audio nur über USB-C. Als Apps nutze ich diverse Soft-Synths und Sequenzer-Apps, die ich gerne mit Ableton syncen will.
Midi-Routing ebenfalls über das Wunschinterface.
Am Windows-PC läuft Ableton Live 11 nebst Push-Controller.
Gerne das Interface stand-alone, damit ich nicht den Rechner starten muss, um mal nur mit den Synths herumzuspielen.

Ziel: so wenig Interfaces / Adapter wie möglich, am besten nur ein Gerät...
Das erwähnte iConnectivity Audio4c kann das alles, bis auf nur 4 Audio-Inputs, was ich über einen Mixer ausgleichen würde.

Dafür suche ich nun eine preiswerte Kompromiss-Alternative. Meinetwegen ein Audio Interface, das bis auf Multihost alles abdeckt. Preis 300-400 Euro.
Sowas:

- Focusrite Scarlett 18i8 3rd Gen
- ESI U86 XT
- Presonus Studio 1810c

Aber stand-alone können die leider auch nicht. Vielleicht warte ich doch noch ab, ob das Audio4c in 2-3 Wochen verfügbar ist.

Grundsätzlich würde mich interessieren, wie eure Lösungen aussehen, um mehrere Synths und ein oder mehrere iPads mit einer DAW auf dem Windows PC zu steuern.
 
Das ist aber nur ein Mixer und kann Stereo auf USB aufnehmen. Mehr nicht.
 
Hatte ich übersehen, das mit dem Stereo. Digitalmixer ohne Regler und Fader ist aber sicher geeignet und im Budged. Hier gibt es mehr davon.
 
@JOV beim Focusrite Scarlett solltest du unbedingt voher mal antesten, ob es für dich klanglich passt. Ich hatte das Scarlett 8i6 für eine kurze Zeit und und hatte ständig ein Problem mit der Lautstärke. Die Lautstärke der Line Ins ist nicht regelbar - weder am Interface noch über die Software. Alle Keyboards und Synths sind quasi untergegangen. Außerdem waren Gesangsaufnahmen auch durch die Bank zu leise. Ich weiß nicht, ob es beim 18i8 ebenfalls so ist. Danach habe ich mit das Volt 476 von Universal Audio geholt und bin wunschlos glücklich. Das kommt für dich leider nicht in Frage. Allerdings hat sich der Keyboarder meiner Band das hier gekauft. Das Roland UA-1010 übersteigt etwas dein Budget, aber ich finde, dass es sich durchaus lohnt. Es kann im standalone betrieben werden. Hat 8 Line/Mic Inputs, davon sind 2 Hi-Z. Dazu kommt noch S/PDIF und es MIDI in/out. Klanglich ist es wirklich top. Vielleicht wäre das ja mal eine Überlegung wert.
 
@nova Danke für den Hinweis bzgl. Scarlett.
Mein Budget Richtwert, aber flexibel. Das UA-1010 hatte ich auch auf der Liste, aber wieder verworfen, weil das ja schon über 10 Jahre alt ist. Ich war skeptisch ob der Steinzeit-Hardware...

Ich habe nun das iConnectivity bestellt, weil der Support vom großen T sagte, es sei eine Lieferung für Ende Januar seitens des Herstellers zugesagt. Schaun wir mal. Solange muss ich mit dem internen Soundchip auf dem Mainboard und ext. Midi-Interface auskommen. Zum Lernen von Ableton Live reicht es, laggt nur ein wenig...
 
Alle Keyboards und Synths sind quasi untergegangen. Außerdem waren Gesangsaufnahmen auch durch die Bank zu leise.

Wie soll das mit einem auch nur halbwegs tauglichen Audio-Interface aus den letzten 25 Jahren möglich sein?
 
@JOV beim Focusrite Scarlett solltest du unbedingt voher mal antesten, ob es für dich klanglich passt. Ich hatte das Scarlett 8i6 für eine kurze Zeit und und hatte ständig ein Problem mit der Lautstärke. Die Lautstärke der Line Ins ist nicht regelbar - weder am Interface noch über die Software. Alle Keyboards und Synths sind quasi untergegangen. Außerdem waren Gesangsaufnahmen auch durch die Bank zu leise.
Und was ist mit der MixControl-Software?

Ich hatte das Saffire Pro 24 DSP von Focusrite und damit überhaupt keine Probleme. Zugegeben, die MixControl erfordert Einiges an Einarbeitung, aber ist auch sehr flexibel.
 
@JOV Glückwunsch zum neuen Interface und viel Freude damit, wenn es dann da ist :)

@Signalschwarz und @unifaun Meine Erfahrungen mit Focusrite beschränken sich ausschließlich aufs Scarlett 8i6. Ich weiß bis heute nicht, ob ich einfach nur ein fehlerhaftes Model erwischt habe oder nicht. Jedenfalls waren mit die Line Ins einfach viel zu leise. Eine Anpassung der Lautstärke war nicht möglich. Auch nicht über die Software. Die Gesangsaufnahmen waren mir auch immer einen Ticken zu leise. Das Problem konnte ich nie beheben. Nach einigen Wochen hatte ich dann einfach keine Lust mehr mich damit rumzuschlagen und habe es zurückgeschickt und mir das Volt 476 bestellt. An Kabeln, Equipment und so hatte ich auch keine Veränderungen vorgenommen. Ich hatte alles genauso wie vorher schon am Scarlett 8i6 beim Volt 476 angeschlossen und es hat auf anhieb funktioniert. Ohne Probleme. Ich habe das Volt seit fast einem Jahr und es hat mich bisher noch kein einziges Mal im Stich gelassen oder verärgert. Nur aufgrund meiner eigenen Erfahrung, würde ich jedem vorher empfehlen sich die Line Ins von den Scarlett besser anzuschauen. Das war wirklich sehr leise
 
@Signalschwarz und @unifaun Meine Erfahrungen mit Focusrite beschränken sich ausschließlich aufs Scarlett 8i6. Ich weiß bis heute nicht, ob ich einfach nur ein fehlerhaftes Model erwischt habe oder nicht. Jedenfalls waren mit die Line Ins einfach viel zu leise. Eine Anpassung der Lautstärke war nicht möglich. Auch nicht über die Software. Die Gesangsaufnahmen waren mir auch immer einen Ticken zu leise. Das Problem konnte ich nie beheben. Nach einigen Wochen hatte ich dann einfach keine Lust mehr mich damit rumzuschlagen und habe es zurückgeschickt und mir das Volt 476 bestellt.
Wie gesagt, das kann ich von meinem Saffire 24 Pro DSP absolut nicht bestätigen. Nachdem ich das erst einmal eingerichtet hatte, lief das absolut zuverlässig und auch in guter Qualität.

Allerdings hatte ich am Anfang große Probleme mit der Einrichtung der MixControl, da brauchte ich Hilfe von einem Forumsmitglied bei recording.de.
 
Ich kannte das Saffire 24 Pro DSP nicht. Es ist ja auch schon etwas älter und wird nicht mehr produziert. Allerdings sind die Specs ziemlich außergewöhnlich und nicht wirklich vergleichbar mit dem Scarlett 8i6. Allein schon wegen DSP. Aber auch das MixControl scheint eine andere Software zu sein, als die Control Software, welche momentan für die Scarlett Reihe verfügbar ist. Ich fand aber den Aufbau der Software sehr übersichtlich und intuitiv. Dennoch hat es mich gestört, dass man auch so stark von der Software abhängig war. Man kann z.B. die Air Funktion nur über die Software aktivieren bzw, deaktivieren. Die leisen Gesangs bzw. Mikrofon Aufnahmen waren noch einigermaßen verschmerzbar gewesen, allerdings gingen die Line Ins überhaupt nicht. Die waren einfach von Natur aus viel zu leise. Damals habe ich alles mögliche versucht, das zu beheben, aber es ging einfach nicht. Man konnte die Lautstärke der Line Ins nicht über die Software anpassen. Als ich damals dann nach Lösungsmöglichkeiten gegoogelt habe, habe ich ganz viele Beitrage auf verschiedenen Foren gefunden, auf denen sich andere über die leisen Line Ins beklagen. Und dann reichte es mir und ich hab es einfach zurückgeschickt. War definitiv die richtige Entscheidung, denn mit meinem Volt total zufrieden. Arbeitet bisher extrem zuverlässig und hat mir kein einziges Mal Probleme bereitet
 
Naja, ist halt müßig zu diskutieren, wenn Begriffe wie Pegel, Lautstärke, Verstärkung usw. einfach nach Belieben durcheinander gewürfelt werden. Und um so schwammige Aussagen wie "zu leise" zu vermeiden, haben sich findige Köpfe ja Skalen ausgedacht. Aber auch egal, der/die/das TE hat sich was gekauft, der Rest ist belanglos.
 

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