„In dem Werk spielt eine Gruppe junger Frauen ein Lied der britischen Band Pulp auf einer Bühne in einem leeren, lichtdurchfluteten Industrieraum. Die Leadsängerin der Band, die Künstlerin selbst, singt mit tiefer, kehliger Stimme, die sie später zu einem breiten Stimmspektrum ausbaut. In der Ich-Perspektive erzählt das Lied von einer tiefen Sehnsucht nach einer Frau. Während sich das Lied entwickelt, nimmt die Künstlerin die Gitarre von ihrer Schulter und beginnt, sie auf den Bühnenboden zu schlagen. Was zunächst so aussieht die Persiflage auf eine abgedroschenen männlichen Rock'n'Roll-Geste, wird im weiteren Verlauf der Szene zu einem scheinbar hemmungslosen Angriff auf sich selbst welcher sich schließlich zu einem kraftvollen, eigenständigen Akt entwickelt.
Die Künstlerin schlägt und schlägt, ermüdet zwar, macht aber weiter, bis der Holzboden der Bühne zu knacken beginnt. Die Gitarre, welche offensichtlich präpariert ist, bleibt intakt, während die Bühne in Stücke zerbricht. Im Hintergrund spielen die Bandmitglieder weiter und steigern ihre Geschwindigkeit nach und nach, bis die Künstlerin schließlich erschöpft inmitten der Bodenfragmente zusammenbricht, die Gitarre an ihrer Seite.“