3 verschiedene Griffbretter: Wer hört einen Unterschied (Tonholz Blindtest)?

In wie fern kann so ein Test/ Vergleich hilfreich sein, wenn klar ist, das er kein signifikantes , zuverlässiges Ergebnis liefern wird/kann?

Er liefert einen zusätzlichen Erfahrungswert.
Das Lesen und Antworten dient als Zeitvertreib.
Man kann am Ergebnis die eigene Wahrnehmung spiegeln.
Man erfährt wie andere Forumsteilnehmer so ticken.

Gemessen an anderen Themen eine richtig gute Ausbeute.
 
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aus zwei Gründen kaufen: 1. Gefällt sie mir optisch? 2. Klingt sie, wie ich es möchte?
...hat ja gewisse Ähnlichkeit mit meinem Ansatz:
Ich bin tatsächlich inzwischen dazu übergegangen, beim E-Gitarrenkauf lediglich die Haptik und "Sympathie" zu betrachten, weil alles andere sich im Bereich "Gewöhnung" und Soundeinstellung bewegt.
...nur, dass ich die Soundunterschiede noch radikaler für ohne Modding manipulierbar halte ...und auch glaube, dass ich mich auf klangliche Eigenschaften einstellen kann und sie immer einen individuellen Reiz ausmachen, mit dem ich mich gerne beschäftige.
 
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Ich fand es interessant und ich schätze die Arbeit die sich Threadersteller mit solchen Vergleichen machen. Völlig egal ob das Ergebnis lehrreich ist oder einfach nur unterhaltsam.

Einen Unterschied habe ich gehört. Daraus auf die Holzart zu schließen, war mir wie gesagt nicht möglich und..... ich hätte wohl falsch gelegen.

Erkenntnis für mich:
- Der Hals hat definitiv einen Einfluss auf den Klang. Davon war ich immer überzeugt, hatte aber keinen Beweis.
- Unterschiedliche Eigenschaften von Hölzern führen zu unterschiedlichen Auswirkungen auf den Klang.
- Aufgrund des Gesamtklanges kann man nicht auf Teile des Halses zurückschließen.

Die Holzauswahl bei meinem gerade in der Anfangsphase befindlichen Eigenbauprojekt wird deshalb von diesem Thread nicht beeinflusst. Sie beruht auf Optik und Verfügbarkeit in meinem Materiallager.
Gerade beim Hals bin ich da noch nicht sicher ob er überhaupt konventionell wird.
Ich habe da etwas im Hinterkopf, was es zumindest ähnlich schon gegeben hat. Muss aber erst testen ob es funktioniert.
Selbstverständlich wird es hier einen Bericht geben.
Ich wünschte ich hätte etwas mehr Zeit um das Projekt voranzutreiben.
 
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In wie fern kann so ein Test/ Vergleich hilfreich sein, wenn klar ist, das er kein signifikantes , zuverlässiges Ergebnis liefern wird/kann?
Ich finde es hilfreich, wenn ich weiss, dass man sich über eine Sache weniger Gedanken machen muss.
 
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Ich finde es hilfreich, wenn ich weiss, dass man sich über eine Sache weniger Gedanken machen muss.
...ist jetzt letztlich die Frage, ob die hier bereits gemachten Gedanken das nicht schon fast wieder aufheben ... ich gehe da auch eher in die Richtung von @InTune "Zeitvertreib" ... es ist Winter und draußen zu kalt ... und jeder Beitrag in einem Forum oder überhaupt im Internet ist Teil eines sozialen Experiments.
 
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es gibt eine Sache, die anscheinend oft übersehen wird:

Am Ende entscheidet die Summe vieler scheinbar vernachlässigbarer Details über den Klang – und da kommt schnell einiges zusammen. Zudem kommt es auch darauf an wie man spielt und wie das restliche Equipment aussieht.

Die Spielweise und der Sound des einen können die Unterschiede zwischen zwei nahezu gleichen Strats sichtbar machen, während man bei einem anderen Spieler kaum unterscheiden kann ob er jetzt eine Strat oder Les Paul in der Hand hat.

Daher muss man das immer im Kontext sehen.

Aber ich schätze, das wird für immer und ewig ein Glaubenskrieg bleiben :D
Daher gehe ich jetzt einfach mal spielen …
 
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Am Ende entscheidet die Summe vieler scheinbar vernachlässigbarer Details
Bei Summe wäre es ja eine einfache Rechnung. Ich denke auch, dass es eher:
Daher muss man das immer im Kontext sehen.
was eben zum „Problem“ der sozusagen endgültigen Aussagen über Klang führt. Der Kontext wirkt eben vielschichtig und ja auch (Resonanz als nur ein Beispiel) selbstbezüglich.
Vom Menschen als Kontext ganz zu schweigen …
 
während man bei einem anderen Spieler kaum unterscheiden kann ob er jetzt eine Strat oder Les Paul in der Hand hat.
Das erzähl mal Mark Knopfler, ich sag‘ nur „Money for nothing“ 😉
 
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Fazit
Ein Wechsel des Halses hat Einfluss auf die Klangfarbe der E-Gitarre.
Hat er das?
Die Spielweise hat ja auch einen Einfluss auf die Klangfarbe.
Du hast drei mal hinter einander auf unterschiedlichen Hälsen gespielt.
Du hast also drei mal gespielt.
Dass drei mal spielen nicht den selben Klang macht, sollte jedem Gitarristen klar sein. Weshalb doppelt man denn sonst bei Aufnahmen seinen Gitarrenpart, anstatt ihn einfach nur von einer Aufnahme auf mehrere Spuren zu kopieren...?

Die Stichprobe, der Probenumfang ist nicht groß genug, um die vernommenen Klangunterschiede auf Hals oder Spielweise zurück zu führen. Punkt.

Die ursprüngliche Frage war ja auch nicht, "hört wer Unterschiede?"

Sondern, wer kann das Griffbrettholz richtig zuordnen.
Niemand hat das laut deiner Aussage geschafft.

Als Fazit bleibt: Niemand konnte anhand des Klanges die Griffbretthölzer richtig erkennen.

Grüße
 
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Es ging ja auch nur darum, Unterschiede zu hören und sie zu beschreiben. Die Zuordnung zu Holzarten ist dann ja ein weiterer Schritt, den ich z.B. nicht gewagt habe.
Ansonsten ist deine Kritik am Versuchsablauf natürlich richtig. Die Punkte waren aber von vornherein ersichtlich. Auch ohne Punkt.
 
Gibt es dazu eine Auflösung was welches Holz ist?
Ich hab mir jetzt nicht alle 12 Seiten durchgelesen.
 
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So ein kleeeeeines bisschen mehr Mühe hättest du dir, glaube ich, schon geben können. Zumindest beschleicht mich das Gefühl...
 
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siehe #203. Mods werden nun neben dem Geradebiegen derartiger Bequemlichkeitsallüren schon seit langer Zeit und trotz ständiger Hinweise auch für's Ausbügeln der Zitier-/Titelformulier-/Bilder-in-Text-einbinde-Anomalieen fälschlicherweise für zuständig gehalten :stars::whistle::govampire:.

LG Lenny
 
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@relact
Super, dass du diesen Aufwand betrieben hast.
Ich habe mir auch oft diverse Tests angehört, weil es mich einfach interessiert.

Ich selbst konnte keine Zuordnung machen. Falls es akkustische Unterschiede gibt bin ich leider nicht in der Lage sie zuordnen zu können.

Falls du nochmal einen Test machen willst, könntest du einen mechanischen Schlagarm verwenden, der durch Gravitationsbeschleunigung Akkorde oder einzelne Saiten anschlägt. Dann kommt zwar keine Melodie dabei raus, aber der menschliche Faktor beim Spielen wird eliminiert.

Nochmal: Danke. Toller Test

siehe #203. Mods werden nun neben dem Geradebiegen derartiger Bequemlichkeitsallüren schon seit langer Zeit und trotz ständiger Hinweise auch für's Ausbügeln der Zitier-/Titelformulier-/Bilder-in-Text-einbinde-Anomalieen fälschlicherweise für zuständig gehalten
Danke. Wußte ich noch gar nicht, werde es aber weiterhin in Anspruch nehmen :devilish:
 
Ich hab‘ mir nicht den ganzen Thread durchgelesen und weiß deshalb nicht, ob das Thema schon angesprochen wurde:

Da schon die drei Ahornhölzer des Halses unterschiedlich sind (Alter, Holzeigenschaften, Kontakt zum Korpus, …), wie soll man da die Komponente des Griffbrettholzes isoliert beurteilen?

Vermutlich könnte man einen ähnlichen Unterschied bei Verwendung von drei Ahorn-Griffbrettern auf eben drei Ahorn-Hälsen heraushören, bei unterschiedlicher Herkunft, Oberflächenbehandlung, Alter etc.

Deshalb halte ich den Test für überflüssig und nutzlos. Aber das ist eben meine ganz persönliche, subjektive Meinung.
 
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Da schon die drei Ahornhölzer des Halses unterschiedlich sind
Was aber gemäß des Buchs "Physik der Elektrogitarre" irrelevant ist.
Laut der Studie konnte man beim elektrisch abgenommenen Signal keinen
unterschied hören wenn das Holz sich ändert. Es ist daher anzunehmen das die
Auswahl des Holzes keine Relevanz hat wenn das Signal elektrisch abgenommen wird.

Kapitel 7-90

Er hätte für diesen Thread also noch nicht mal drei Ahornhälse nehmen müssen,
einer hätte auch aus Mahagoni sein können.
 
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Da schon die drei Ahornhölzer des Halses unterschiedlich sind (Alter, Holzeigenschaften, Kontakt zum Korpus, …), wie soll man da die Komponente des Griffbrettholzes isoliert beurteilen?

Gute Frage. Frag ich mich auch.

Deshalb halte ich den Test für überflüssig und nutzlos. Aber das ist eben meine ganz persönliche, subjektive Meinung.

Es gibt hier nicht immer Applaus für subjektive Meinungen, aber meine Zustimmung hast Du.

Was aber gemäß des Buchs "Physik der Elektrogitarre" irrelevant ist.

Es gibt einfach recht viele Menschen die an die Zollnersche Lehre glauben.

Herr Zollner hat wie ich meine viel Anerkennung für sein umfassendes Werk verdient, aber man darf es nach meiner Ansicht ruhig hier und da anzweifeln.

Das Thema taucht hier aber immer wieder auf. Man könnte auch über unbefleckte Empfängnis diskutieren...

*
 
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Oh man, das wurde hier alles nicht nur einmal ausführlich diskutiert:engel:
 
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