High-Speed-Läufe ("Saitengefrickel") nur mit sehr niedriger Saitenlage spielbar?

  • Ersteller OldRocker
  • Erstellt am
Zum Anfangslick:
4 Töne 4 Finger
Alle Töne auf einer Saite.
Mit liegen die Töne auf einer Saite zu weit auseinander oder hab ich einen Denkfehler?
Würde mich jetzt interessieren wie du das spielst. Kannst du das beschreiben oder vielleicht sogar ein kurzes Video einstellen?
 
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Würde mich jetzt interessieren wie du das spielst.

15(4)-14(3)-12(2)-10(1) (B-Saite).
Ich finde das Stretching zwischen 2 und 3 auch doof, bekommt man u.U. aber einfacher hin als den Saitenwechsel.
Alternativ geht's sogar noch auf der G-Saite, also 19-18-16-14, da ist das Stretching einfacher (fühlt sich aber irgendwie komisch an).
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Okay, ich seh's.
Ich tu mir mit dieser Art das Lick zu spielen viel schwerer als mit zwei Tönen pro Saite.
Das ist sicherlich auch Übungssache.

Und zu den obigen Ausführungen wegen Lick faken usw.: Im Endeffekt muss es sich einfach gut und stimmig anhören, egal wie man es spielt.
(Wenn ich ehrlich bin gefällt mir dieses Lick im Originalsong eigentlich nicht und für meine Begriffe ist es weit davon entfernt für den Song Wiedererkennungswert zu geben. Aber das ist meine Meinung, vielleicht sieht das ja jemand anders)
 
Ich tu mir mit dieser Art das Lick zu spielen viel schwerer als mit zwei Tönen pro Saite.

Kann ich verstehen. Ich finde alles an Stretching zwischen Mittel- und Ringfinger wirklich unangenehm. Vielleicht muss man sich daran früh genug gewöhnen und einfach auch mal Dehnübungen machen, aber an sich will ich das gar nicht wirklich.
Das Gute an der Sache ist: Ich muss dieses Lick so oder so niemals spielen, von daher ist das alles nur akademisches Interesse.
 
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Nicht aus den Augen verlieren - Thema/Kernfrage -> "High-Speed-Läufe...nur mit sehr niedriger Saitenlage spielbar?" ;) .

LG Lenny (für die Moderation)
 
D
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Regelwerk
Ach, warum spielst Du dann solch merkwürdige Fingersätze, die das Lick nur faken?
Falls du ein Problem mit hilfreichen Beiträgen hast, dann melde doch diese Beiträge dem Forumsmoderator.
Bitte lasse deinen Hass nicht an mir aus. Das macht keinen Sinn.

Ich selber würde es so wie im Original spielen.
Das hatte ich in dem ersten Satz auch so geschrieben.


Die Erfahrung im Top40 Geschäft ist, dass die Leute das nicht merken, wie du es spielst.
Wenn man dann noch die musikalische Freiheit einbezieht, kann man es eh spielen, wie es am besten passt.
Manchmal ist die einfachste Version sogar die am besten klingenste....

Mein Ziel ist es zu helfen.
Ob das lick "gefaked" ist oder nicht, kann man vielleicht in einem Nebensatz erwähnen.
Es gibt keinen Grund, wegen einer belanglosen musikalischen Freiheit die Stimmung im Forum in den Keller zu ziehen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Der Schlüssel zu allem heisst letztlich: ÜBEN!
ach ich dachte, es wäre die Saitenlage... :tongue:
 
Zum Anfangslick:
4 Töne 4 Finger
Alle Töne auf einer Saite.
Wenn du wie im Original alle Töne pickst, ist das natürlich viel einfacher ohne Saitenwechsel.
Grundsätzlich: Alle Töne auf einer Saite.
Habe das eben gerade versucht so ;)
Ich vermag das nicht so spielen zu können, aber zeig mal ein Video wie du das in der echten Geschwindigkeit hinbekommst.
Also, die 4 Finger Methode, denn da sträubt sich bei mir der Ring zum Mittelfinger.
Mal gespannt ;)
 
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Hier wirds demnächst sowieso ziemlich viele Mittelfinger geben, vermute ich.
 
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Es ist Freitag, etwas Entspannung hilft auch gegen Mittelfinger 😉
 
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Abgesehen davon: Generell sind Abkürzungen doch 'ne schöne Sache, wenn man schneller zum Ziel kommt und nix auf der Strecke bleibt.
Joa, aber in dem Fall hat man sich eher ein One-Trick-Pony gebaut.
Wie ich weiter oben schon schrieb ist das Lick ein typischer Vertreter der sich wiederholenden Two-Notes-per-String Pattern, die im Rock/Hardrock/Metal sehr häufig verwendet werden. z.B. Zakk Wyldes Signature Licks bauen darauf mit der guten alten Pentatonik. Beherrscht man das Picking, hat man sich die Grundlage für ein großes Feld gelegt. Mir wäre das letztlich wichtiger, als letztlich schnell das Ding ähnlich klingend zu spielen.
 
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Joa, aber in dem Fall hat man sich eher ein One-Trick-Pony gebaut.

Naja, man kann das schon auch noch für andere Sachen nutzen. Gibt ja durchaus Leute, die diese 4-NPS-Skalen Nummer sehr intensiv ausgebaut haben.

Wie ich weiter oben schon schrieb ist das Lick ein typischer Vertreter der sich wiederholenden Two-Notes-per-String Pattern, die im Rock/Hardrock/Metal sehr häufig verwendet werden. z.B. Zakk Wyldes Signature Licks bauen darauf mit der guten alten Pentatonik. Beherrscht man das Picking, hat man sich die Grundlage für ein großes Feld gelegt. Mir wäre das letztlich wichtiger, als letztlich schnell das Ding ähnlich klingend zu spielen.

Da pflichte ich durchaus bei - wobei aber tatsächlich beide Wege legitim sind.
Ganz generell bin ich Anhänger der Idee, Sachen so zu spielen, wie sie einem einfach gut von der Hand laufen (das geht auch deutlich über einzelne Licks hinaus, ich würde das "Comfort Zone" Spiel nennen, kann bei Bedarf gerne mal auf ein paar Ideen dazu an anderer Stelle eingehen).
 
Gut, Hilfestellungen, Ideen und Meinungen gibt es seit dem Threadstart nun diverse. Vielleicht mag @OldRocker mal berichten, wie es ihm in der Sache bisher ergangen ist?
 
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...hab jetzt viel anderes Zeugs geübt...spontan bin ich jetzt ungefähr hier...klingt dann verzerrt schon brauchbar, muss aber noch (viel!) besser werden...😀

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...wie schon erwähnt ist das nicht meine Welt...und wird's auch nie werden☺
 
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nasi_goreng
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: erledigt
In dem Video versuchst du dann doch, alle TÖne anzuschlagen?

Imho geht es einfacher, wenn man viel bindet.
Das klingt dann auch ein bisschen eleganter
in dem Moment fällt mir noch eine Möglichkeit ein:
1. Ton auf der h-Saite, die anderen 3 auf der G-Saite
Anschlagshand dann Sweepen

Letztendlich bin ich der Meinung, dass der schnelle Lauf ruhig etwas unsauber sein darf.
Wichtig ist, dass das double-stop-bending zum Schluss in der Intonation vernünftig klingt.

Und da höre ich eine Dissonanz. Die beiden Töne kommen doch aus der Bluestonleiter, oder irre ich mich da?

Es gibt sehr viele Gitarristen, die perfekt sauber Frickeln können, aber bei den Bendings scheitert's dann.
Oder allein schon beim Stimmen der Gitarre... :LOL: Dann lieber umgekehrt.
 
Hey
Beenden ist eigentlich genau mein Ding...die hohe E-Saite der Gitarre war ziemlich verstimmt😉
 
spontan bin ich jetzt ungefähr hier...

In dem Video sieht man nicht genau, was der Arm macht.

Nach dem Vortrag von Justin beim Ibanez User Day, würde ich da aber noch Potential in der rechten Hand vermuten.


Gruß
Martin
 
In dem Video versuchst du dann doch, alle TÖne anzuschlagen?
Imho geht es einfacher, wenn man viel bindet.
Das klingt dann auch ein bisschen eleganter
in dem Moment fällt mir noch eine Möglichkeit ein:
1. Ton auf der h-Saite, die anderen 3 auf der G-Saite
Anschlagshand dann Sweepen
Letztendlich bin ich der Meinung, dass der schnelle Lauf ruhig etwas unsauber sein darf.
Wichtig ist, dass das double-stop-bending zum Schluss in der Intonation vernünftig klingt.
Und da höre ich eine Dissonanz. Die beiden Töne kommen doch aus der Bluestonleiter, oder irre ich mich da?
Es gibt sehr viele Gitarristen, die perfekt sauber Frickeln können, aber bei den Bendings scheitert's dann.
Oder allein schon beim Stimmen der Gitarre... :LOL: Dann lieber umgekehrt.
Ehrlich gesagt liest sich das, betrifft auch die anderen Posts, weniger wie ein konstruktiver Austausch unter Gitarristen und mehr wie eine Abhandlung vom Oberlehrer, ohne zu belegen, dass die teils abenteuerlichen Tipps die Du bestimmt gut meinst, du selbst hinbekommst.
Finde ich nicht gut.

Weiterhin ist Old Rocker ein sehr guter Gitarrist ... wir haben uns mal getroffen und er hat ganz gut was auf der Pfanne ....
 
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der Original-Lick wird doch mit Delay gespielt, das habe ich rausgehört, könnte Vorteihaft sein, zum Gefrickel?
 
der Original-Lick wird doch mit Delay gespielt, das habe ich rausgehört, könnte Vorteihaft sein, zum Gefrickel?
Hm, warum meinst Du? Ich finde Delay und fetten Hall immer kontraproduktiv für wirklich präzises Spiel schnellerer Passagen.
 
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