Wenn der Saitenabstand denn so unmaßgeblich sein sollte, dass er nicht ins Gewicht fiele, warum legen dann "Schnellspieler" Wert auf niedrigen Saitenabstand?
Ich gebe Dir ja Recht, die Physik auch und die vielen „Flitzefinger“ werden ja auch ihre Gründe haben.
Ich frage mich nur, ob eine flache Saitenlage wirklich so relevant ist oder ob es eine „urban Legend“ ist und wir das einfach garnicht hinterfragen?
Auch wenn ich mitnichten ein guter, geschweige denn schneller Spieler bin, ist mir die Saitenlage, salopp gesagt, völlig Latte. Das mag daran liegen, das meine eher Schraubstöcken gleichen, sehr fein justierbar, aber eben Schraubstöcke.
Ich bin ehrlicherweise immer völlig fasziniert, wenn jemand Gitarrespielen und mangelnde Kraft in den Fingern in einem Satz verwendet.
Wenn jemand die Kraft in der Greifhand hat um ein Smartphone beim Schreiben hier im MB oder eine Tasse Kaffee sicher halten kann, dann dürfte es doch wohl kein Problem sein die hauchdünnen Stahldrähte einer E-Gitarre blitzschnell 2mm sauber und ggfs. auch mehrmals über einen längeren Zeitraum runterzudrücken.
Vielleicht sehe ich das alles auch völlig falsch, aber oft werden hier Dinge über Seiten hinweg ausdiskutiert, über die ich mir beim Üben/Spielen nicht die geringsten Gedanken mache.
Wie im richtigen Leben, wenn es nicht sofort klappt > üben, üben, üben.