Synthesizer (Vintage Sounds) für Nicht-Keyboarder (Gitarrist) gesucht

  • Ersteller Damon_Knight
  • Erstellt am
Damon_Knight
Damon_Knight
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
03.06.21
Registriert
26.05.09
Beiträge
311
Kekse
15.103
Ort
Hamburg
Hi,

ich schick es gleich vorweg: Ich bin Gitarrist, kein Keyboarder. Und dementsprechend hab ich keine Ahnung.
Ich hatte aber mal Orgelunterricht, kenne mich auf der Tastatur aus und kann auch (simplifizierte) Akkorde spielen. Mehr aber nicht.

So, nun zu dem, was ich suche: Ich suche einen Synthesizer, der es mir ermöglicht, an bestimmten Passagen bei bestimmten Songs Melodien, Akkorde etc. zu spielen. Wir starten hier gerade ein neues Trip Hop Projekt in Hamburg und tun uns echt schwer, einen Keyboarder zu finden, also würde ich übergangsweise das mal so bei bestimmten Songs machen.

Soundvorstellungen:
- Knarzige, bassige Sounds,
- Vintage Sounds (ich denke da immer den Captain Future Soundtrack, also 70er und frühe 80er). Ein gutes Beispiel ist auch der Synth Sound am Ende von "Machine Gun" von Portishead
- und ganz geil wäre, wenn man auch ein Fender Rhodes gut nachbilden könnten (mit Tremolo)

ich hab mal ein bisschen rumgeschaut, da ich aber von den Geräten und Herstellern keine Ahnung habe, wollte ich auch diesem Weg mal fragen, was ihr mir empfehlen könntet. Das Gerät sollte möglichst übersichtlich, idiotenleicht zu bedienen und kompakt in den Ausmaßen sein.

Beatmachine etc. braucht es nicht.

Ach ja, und wenn jemand jemanden kennt, der Bock auf so ein Projekt hat - nur her damit. HH wie gesagt, Proberaum haben wir, Git, Dr und Vox sind schon beisammen und Songideen gibt es noch und nöcher.
Mir wäre es ganz lieb, ich könnte einfach nur Gitarre spielen. :D
 
Eigenschaft
 
Da kommt jeder virtuell-analoge Synthesizer oder ggf. auch günstige vintage analoge, polyphone Synthesizer (z.B. Roland J3XP u.ä.) in Frage. Je nach dem, was du genau für Parts spielen willst, reicht auch ein monophoner Synthesizer (also nur eine Stimme zu einer Zeit, keine Akkorde), da gibt es seit 2-3 Jahren eine Auswahl an vergleichsweise günstigen analogen Neugeräten (die aber meiner Meinung nach alle schrottigste Hardware haben) .

Beim E-Piano ("Rhodes") kommt es darauf an, was für Ansprüche du stellst. Um dem Original-Klang möglichst nahe zu kommen, kommt bei Hardware-Geräten eigentlich nur Sample-basierte Klangerzeugung in Frage. Die ist aber in den wenigsten virtuell-analogen Synthesizern (im nötigen Umfang) vorhanden. Dazu wäre dann besser ein Rompler geeignet, evtl. auch als zusätzliches Modul ohne Tastatur, z.B. ein GEM RP-X oder eins der zahlreichen Roland-Geräte aus der JV/XV/Fantom-Reihe, je nach Anspruch und Gedbeutel.

Viele E-Piano-ähnliche Sounds lassen sich aber aber auch mit Synthesizern emulieren, besonders wenn sie einen gewissen Grundstock an Wellenformtypen zur Auswahl bei den Oszillatoren haben (z.B. Synthesizer mit Wavetables) oder gar E-Pianosamples als Oszillatorwellenfom schon vorhanden ist (wie z.B. beim KingKorg). Das klappt besonders gut bei E-Pianoklängen, die mit Effekten verfälscht sind, also z.B. so etwas wie bei "No Quarter" von Led Zeppelin.

Bei den virtuell-analogen Synthesizern gibt es eine große Auswahl ja nach Größe, Preis, Ausstattung, gebraucht oder neu, mit Tasten oder ohne.

Bitte fülle doch mal unseren Fragebogen (siehe Sticky-Thread) zur Kaufberatung aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Wieviel Geriebenes gedenkst du denn zu investieren? Denn der King Korg klingt ziemlich nach deinem Gerät, geht aber einigermaßen ins Geld, ist also nicht für ein paar Hunnies zu haben.


Martman
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben