Engl Rackhead VS. Engl E530

  • Ersteller ChasmofmySoul
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Häufig spielen auch Leute mit Multieffekten (GT-10, AXE-FX, Vox Tonelab....) über PA-Boxen.
Ja, die Dinger haben dann aber auch ne Boxensimulation laufen. Ohne dürfte das reichlich scheiße klingen.
 
Anstatt eines "normalen" Gitarren Cabinets spielt man halt über ne Aktiv/Passiv PA-Box. Bei z.B. Coverbands ist das häufig gängige Praxis. Häufig spielen auch Leute mit Multieffekten (GT-10, AXE-FX, Vox Tonelab....) über PA-Boxen.
bei sowas sollte man allerdings auch immer an die speakersim denken, sonst wirds grausig.

edit: 10th man war schneller
Rackhead: billiger, weniger flexibel im Sound. Allerdings sehr variable, da mit am Effektweg sowohl ne andere Endstufe dahinter als auch eine andere Vorstufe davor platzieren kann.
e530: Du brauchst ne adäquate Endstufe, aber vom Sound und den Features her eben flexibler.

gut, das trifft aber auch auf jedes Topteil zu.
auch einen racktuner benutzen zu wollen schließt ja die Variante Topteil + kleines rack (für tuner und ggf. rack-effekte) nicht aus.
nichts gegen das rackhead, ich kenne das teil nicht, aber ich sehe da keinen echten vorteil zu nem normalen head, außer die (unterstellte) stereo-endstufe.
ich bleib dabei, die "vernünftigste" variante (preis/leistung) wäre wohl ein stinknormales topteil.

edit:
einfach ne andere endstufe zu benutzen ist gar nicht so einfach, weil man vor-und endstufe nicht separat an-/ausschalten kann. d.h. man müsste dann irgendwie noch was dranknallen, dass das ding nicht ohne last läuft.
 
Wie geht das denn? :confused:

Ja, die Dinger haben dann aber auch ne Boxensimulation laufen. Ohne dürfte das reichlich scheiße klingen.

Das hämngt vom Speaker ab.

Ein normaler Gitarrenspeaker hört bei einem bestimmten Frequenzbereich auf, was meistens diese Hifi-Höhen kappt, die dann bei verzerrten Sounds nerven.
Sprich dieses kratzige und fizzelige, die Boxensimulation macht dann sowas ähnliches, sie imitiert halt den Frequenzgang eines Gitarrenspeakers.
PA-Speaker nun gehen in den Höhen viel weiter als Giarrenspeaker, deswegen übertragen sie diese ganzen Höhen die bei einem Gitarrensound nicht erwünscht sind.
Aber die Eminence die ich spiele hören im Frequenzgang bei irgendwas in den 4KHz auf, deswegen gibt es da dieses problem nicht, bzw. sind klingen noch weniger höhenlastig als die meisten anderen Gitarrenspeaker.

Ich hör jetzt besser mit offtopic auf. :cool:
 
Hiho....

Habe hier den Rackhead 850 mit 2 x 35 Watt stehen. Ich kann dir sagen das er einen gnadenlos guten Zerrsound hat . Ohne Effekte ist seine Domäne eher im Standard Tuning anzusiedeln . Old School Metal der 80, 90 !! Ganz wichtig ist die Box. Spiele den im Ü Raum gelegentlich als Fullstack mit einer Engl 4x12 und der 1960 B.Dabei gefällt mir die Marshall deutlich besser. Das Problem ist der kleine Boostschalter neben dem Mastervolume. Dieses fiese kleine Ding gibt dem ganzen einen gewaltigen Gain und Lautstärkeboost- Es ist schier unglaublich wie laut der Rackhead dadurch sein kann.:eek:
Noisegate Pflicht!!!

Für Drop Tunings mußt du schon tiefer in die Trickkiste greifen und meiner Meinung nach mit Compressor,Overdrive und natürlich einem Gate experimentieren. Der Amp alleine gefällt mir für Drop Tunings nicht so. Da klingt er irgendwie kratzig und mulmt auch ein wenig. Wenig Bass ist angesagt!!!
Mit Comp, OD, Gate, klingts dann wieder recht spannend. Ich spiele jetzt damit ne Drop6 in H und bekomme so einen ziemlichen tighten Djent Sound hin.

Clean finde ich den leider nicht soo überzeugend, bzw. mit 2x35 Watt auch untermotorisiert und sehr schnell zerrend !:gruebel:
Verarbeitung und Röhren sind Top. Robust und ohne Zweifel. Keine Potikratzen oder sonstiges. Nur der Lüfter ist mir zu laut dimensioniert.


Ich finde den praktisch, kann den als Standalone oder aber auch als reine Endstufe nutzen (Boss GT8!) 2 HE praktisch , qaudratisch , gut.
 
Also ich bin immernoch an den beiden varianten interessiert....
Aber ist halt schwer sowas anzutesten.
hat zufällig jemand bock mir soundsamples zu machen auf ner drop A gestimmten gitarre? :D

Naja gestern hab ich noch n bissl was angetestet und zwar:
Marshall JVM 205 H - ein wenig zu rockig
Peavey 6505 - geil
Peavey 3120 - zu höhenlastig
Engl Fireball - is mir zu dumpf und alles andere als brilliant

Also eher der Peavey ist mir aber ein bisschen zu teuer dafür, dass ich eigentlich eine Racklösung wollte

Habt ihr sonst noch ideen was Rackmäßig meinen vorstellungen zu niedrigen preis entsprechen würde?
Transistor ist auch okay solange es drückt.
 
Du könntest dich ja mal nach Leuten umhören, die sich ihre Preamps selbst löten. Vielleicht baut dir ja einer deinen Wunschsound. ;)
 
ich sag nur kramusha...
 
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Ganz genau an den dachte ich. Oder Bierschinken.
 
okay und wie komm ich da dran?

bzw zu welchen preisen?
 
nene ich hab noch garnix also bitte machen wenns keine umstände macht
 
So, hier sind die versprochenen Clips (27 MB).

Zunächst mal verzeih(t) bitte die unsaubere Spielweise, den Leadteil dieses Lieds hab ich grad zum ersten mal gespielt und den Rhythmusteil auch noch nicht oft. War grad das einzige lied in Drop A, das mir eingefallen is, das ich zumindest teilweise schon kann.

Aufgenommen hab ich jetzt mal direkt vom Preamp Out ins Audiointerface mit zwei verschiedenen High Gain Sounds, einmal recht mittig und einmal recht badewannig. Ergänzt sich dann im Mix ganz gut, wie ich finde. Als Boxensimulation hab ich ne Impulsantwort von ner Rectifier Box genommen.

In der Zipdatei sind neben einer einzelnen Lead- und einer einzelnen Rhythmusspur eine Datei mit je zwei Lead- und Rhythmusspuren + Schlagzeug (Midi), sowie in einem Extraordner die Rohdateien einer Lead- und einer Rhythmusspur ohne Boxensimulation (wegen den Dingern is die Zipdatei auch so fett geworden). Je nach vorhandenem Equipment kann man die z.B. mal über die Endstufe/Box des eigenen Verstärkers abspielen, oder in der eigenen DAW mit der Cabsim des Vertrauens und ein wenig EQ, whatever, … verwursten.

Effekte sind soweit natürlich jetzt keine drin, weder EQ noch sonst was, nur bei den Nicht-Rohdateien zur Sicherheit am Schluss ein Limiter, damit nichts clipt.
 
Im Internet entschuldigt sich jeder immer für seine unsaubere Spielweise. Das lese ich bei Gitarren Youtubevideos zum Beispiel ständig.

Wir sind doch keine Roboter und jeder spielt auf unterschiedlichem Niveau. Macht doch nichts. Steht zu dem was ihr spielt!

Außerdem: klingt doch astrein!

Dieses vorher entschuldigen klingt immer so nach dem Motto: "normalerwiede spiele ich natürlich viel besser. Aber heute grad nicht".
 
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Wenn ichs für unzumutbar halten würde, hätte ichs ja nicht hier reingestellt ;) Wie gesagt, das Lied hab ich noch nicht wirklich geübt, deshalb is es teilweise schon holpriger, als ich normalerweise spiele. In meinem Youtubekanal gibts genug Aufnahmen von mir ohne entsprechende Entschuldigung vorweg :D
 
Was für ne Gitarre mit welcher Elektronik war das?

Wie waren ungefähr deine EQ einstellungen?

Die Zerre gefällt mir, nur spiele ich über etwas mehr Gain und generell etwas Tiefmittiger, Mittiger würde halt wissen was da noch so geht weil ich finde der Sound schiebt nicht genug von Unten.
 
LTD MHB-401 mit 81er EMG am Steg. Für Rythmus waren Tiefmitten etwa auf 12, Hochmitten ca. au 1Uhr und Höhen recht weit auf, für Lead Tiefmitten und Hochmitten recht weit auf, Höhen etwas dezenter, ca. auf 1 Uhr. Bassregler war bei beiden recht weit auf, Tiefenschub kommt da also nicht mehr soo viel mehr. Das ist bei diesem Preamp so, das ließt man auch anderswo recht oft.
Hatte ne Zeit lang den 85er EMG am Steg, das hat dann doch nochmal mehr geschoben, aber mir hat dann etwas die Präsenz in den Höhen gefehlt, zumal man untenrum eh nicht mehr viel vermisst, wenn erst mal der Bass un das Schlagzeug dabei sind. Es ist auch nicht so, dass der Engl keinen Druck macht bei entsprechender Lautstärke, der kommt aber halt aus den Mitten und weniger aus dem Bassbereich.

Mehr Gain geht aber auf jeden Fall, das war jetzt im Leadkanal ohne Gainboost mit Gain auf Rechtsanschlag. Das macht etwa so viel Verzerrung wie mit Gainboost und Gain auf ca. 11 Uhr. Mir persönlich wird er etwas undifferenziert bei mehr Gain, aber das kann durchaus auch eine Sache der Spielweise sein.
 
Hmm okay dann warscheinlich doch nicht dass was ich mir vorstelle...
Noch jemand lust samples auf Drop A mit nem rackhead zu machen?
 


Hier mal auf die Schnelle ne kleine Aufnahme mit dem Engl Rackhead 850 . Leider nur in H Tuning ,Yamaha Baritone Drop 6, ohne große Mischerei, einfach mal zum Vergleich....
 
Zuletzt bearbeitet:
gefällt mir schon besser als der preamp.
also 2x 35 watt also... dass heißt wenn ich über meine marshall 1960er gehe über stereo habe ich dann 70 watt... richtig?

Denkt ihr mir reicht dass? auf der bühne allemal aber im proberaum?!
unsere drums sind alleine schon ziemlich laut... ich spiele nen Line 6 Flextone HD mit 300 watt und den fahr ich schon fast aus.
Zwar ist röhre nicht das selbe wie transistor aber das verhältnis ist dann doch weit auseinander oder nicht?
 

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