USB Microfon für Gesang und Gitarre

  • Ersteller Backstein123
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Okay, okay:D
Ich dacht nur vielleicht hat das Thomann ding irgendetwas was wirklich "nützlich" währe, wie diesen "low cut Filter":gruebel:
Ihr wisst doch, ohne viel ahnung liest sich das alles so gut:rolleyes::p
Es wird also das G-Track... ich dank euch für die super beratung:great:
 
Im G-Track sitzt ein vollwertiges Audiointerfaces, mit Eingang und Ausgang, Gain- und Lautstärkereglern usw. DAS ist wirklich nützlich bzw. wegen der Monitoring-Problematik fast notwendig.
 
Im G-Track sitzt ein vollwertiges Audiointerfaces, mit Eingang und Ausgang, Gain- und Lautstärkereglern usw. DAS ist wirklich nützlich bzw. wegen der Monitoring-Problematik fast notwendig.
Mann ihr habt mich doch schon überzeugt:D

Aber was mir grade auf der HP unseres Boardbetreibers aufgefallen ist:
Und dass man es sowohl über USB als auch mit einem Standard-XLR-Audio-Ausgang verwenden kann macht es super flexibel.
Heißt ja wohl, da wo der USB stecker rein kommt darf auch XLR rein?
Ergo könnte man es als einfaches Großmembran Mirco weiter verwenden, so man das denn möchte....oder?
 
Ich glaube da irrt der Boardbetreiber, es hat neben dem USB-Anschluss nur einen Klinkeneingang sowie einen Kopfhörerausgang.
 
Naja auch nicht weiter schlimm. Ende nächstes Jahr wird eh in etwas "qualitatives" investiert:D
Ich werd dann wohl Montag abend bestellen damit das G-Track pünktlich am Mittwoch hier ist.
Danke nochmal für die hilfestellung
 
Okay, das teil liegt bei der Post...blödes Arbeitsleben:D
äähm brauch ich den Aiso4all treiber oder so?
Wegen der Latenz oder ist das weil USB total wurst?

Sorry für die frage aber bevor ich einen neuen Tread aufmache....:rolleyes::D
 
Wenn du das machen willst, wo die Latenz eine Rolle spielt, dann brauchst du ASIO4ALL. Das ist aber eben nur der Fall, wenn du auf Software-Monitoring angewiesen bist, z.B. weil du schon die Effekte aus der Aufnahmesoftware beim Monitoring hören willst.

Anderereseist ist aber die Benutzung von ASIO4ALL auch generell zu empfehlen, selbst wenn du damit keine besonders niedrigen Latenz hinbekommst und große Puffergrößen nutzt. Je nach Software schein die Latenzkorrektur nur mit ASIO-Treibern richtig zu funktionieren, bei ASIO4ALL hast du auch volle Kontrolle über die den von der Software angenommene Latenzwert. Und man hat wohl eher stabile Latenzen.
 
Jetzt muss ich aber mal doof fragen:
Wenn du das machen willst, wo die Latenz eine Rolle spielt, dann brauchst du ASIO4ALL. Das ist aber eben nur der Fall, wenn du auf Software-Monitoring angewiesen bist, z.B. weil du schon die Effekte aus der Aufnahmesoftware beim Monitoring hören willst.
Würde ich also beim Hardware Monitoring die "rohe" spur hören? Also die clean eingespielte Gitarre?
Ich dacht nämlich immer :)omein unwissen) das man beim Hardware monitoring über die Kopfhörer nur das hört was das micro grade aufnimmt und wenn ich die schon aufgenommenen spuren müsste ich auf softwaremonitor umschalten...
:gruebel:
 
Die Schon aufgenommenen Spuren hörst du immer, das hat mit der Problematik nichts zu tun, das geht mit jeder Hardware, jedem Treiber etc. Ach so, ganz früher ging das wirklich nicht immer, weil nicht alle Soundkarten gleichzeitg aufnehmen und abspielen konnten. Die Soundkarten, die dann beides gleichen konnten, waren "Full Duplex" fähig. Aber das sind seit vielen Jahren alle Soundkarten, also das ist kein Thema.

Wenn wir hier von Monitoring reden, meinen wir immer das "sich selbst hören während man aufnimmt". Also das, was gerade aufgenommen wird. Was man dann zusammen Spuren hören will. Und da gibt es dann eben die beiden Möglichkeiten Hardware/DirectMonitoring oder eben Softwaremonitirung. Beim hardware-Monitoring wird das Eingangssignal vom Mikro direkt wieder abgezweigt und auf den Kopfhörerausgang des Mikros geschickt. Also noch bevor es überhaupt den Weg über die USB-Leitung in den Rechner nimmt. Das ist logischerweise technisch nur dann möglich, wenn man zur Aufnahme und Wiedergabe die gleiche Audiohardware nimmt - und daher geht das eben nicht bei den anderen USB-Mikrofonen, die nur in den Rechner gehen, aber keinen "Ausgang" haben.

Beim Software-Monitoring geht das Signal dann eben in den Rechner, und wird dann dort zusammen mit schon aufgenommen Spuren wieder rausgeschischkt. Die Monitoring Spur verhält sich genauso wie eine schon aufgenommen Spur, also du kannst am Softwaremischpult dir einen kompletten Monitormix machen, mit Lautstärke, Effekten usw. Und die Mischung geht dann raus an den Kopfhörer. Aber das ist halt eben mehr oder weniger Latenzbehaftet.

Die Aufgenommen Spuren musst du natürlich immer hören. Nur werden die eben beim Softwaremonitoring im Rechner bzw. eben in der Software mit dem Eingangssignal zusammengemischt, und beim Hardwaremonitoring passiert das erst in der Aufnahmehardware. Die meisten großen Interfaces haben dazu übrigens eine Digitalmixer integriert über dne man das macht. Die meisten günstigen USB-Interfaces haben einen Mix-Regler am gerät, wo man eben das verhältnis aus dem Signal, was vom Computer kommt, und dem Eingangssignal regeln kann. Das G-TRack hat jetzt keinen Regler, sondern nur einen Schalter, wo man das Direct Monitoring mit anstellt. Wahrscheinlich sind dann Eingangs-Lautstärke und die Lautsträek aus der Software gleich laut. Wobei ich da jetzt auch gerade vermute, vorher du denkst, dass man beim Hardware-Monitoring nur das hört, was man gerade aufnimmt. Weil der Schalter könnte das suggerieren - ich hoffe nicht, dass das so ist, wäre recht dumm, und ich würde meine Häufigen Empfhelungen für das G-Track doch nochmal überdenken :D


Man muss dann übrigens auch drauf achten, dass man nicht gleichzeitg Software und Hardwae-Monitoring aktiviert hat. Weil sonst hörst du dich eben doppelt.
 
Wobei ich da jetzt auch gerade vermute, vorher du denkst, dass man beim Hardware-Monitoring nur das hört, was man gerade aufnimmt. Weil der Schalter könnte das suggerieren - ich hoffe nicht, dass das so ist, wäre recht dumm, und ich würde meine Häufigen Empfhelungen für das G-Track doch nochmal überdenken :D
Okay ich werd mich jetzt erstmal überraschen lassen und wenn dann was nicht stimmt werde ich sofort bericht erstatten:D

Ich hatt halt die frage weil, wie du ja sagtest, beim Hardwaremonitoring das signal direkt in den Ausgang geht bevor es den PC erreicht. Da dacht ich mir das der andere Signalweg, der mit den schon aufgenommenen spuren, der vom PC in den Micro Ausgang geht einfach abgeschnitten von dem Ausgang ist und somit einfach weg. Daher dachte ich das ich beim Hardwaremonitoring nur die möglichkeit habe das zu hören was grade aufgenommen wird.
Wie bei einer Eisenbahnschiene... "entweder oder" eben:D

---------- Post hinzugefügt um 20:53:59 ---------- Letzter Beitrag war um 17:45:01 ----------

Wusch... und schon durft ich mal ein wenig testen.
Erstmal... es rauscht. Es rauscht wirklich nicht gering. Dann hab ich mir Reaper runter gelanden um es mir mal anzusehen (man liest soviel gutes hier) aber da bekomm ich das G-Track net zum lauschen.
Jetzt aber:

Latenz:
Okay, ich dachte die gibbet beim Hardwaremonitoring garnicht?
Wohl wieder falsch gedacht. Ich stell den Regler auf "Mono" und höre mich verspätet, ich stell den auf "Stereo" und höre mich verspätet und ich stell den auf "CPU" und??? Natürlich hör ich mich verspätet.
Ob das wohl mit Aiso4all weg geht?:gruebel:

Dann was merkwürdig is...
Dreh ich das Micro ungefähr auf 12 Uhr bekomm ich bei dem Sonar angezeigt das es wohl voll ausschlägt. Doof nur das ich mich auf den Kopfhörern bei voll augedrehten Volumen nicht höre.
Da muss der Micro regler auf ungefähr 3 bis 4 Uhr stehen. Allerdings wenn ich den Micro regler auf ca.9 Uhr stelle höre ich mich zwar nicht, aber ich klinge nicht leise aufgenommen in Sonar...
Alles noch ein wenig merkwürdig:rolleyes:
 
Dann hab ich mir Reaper runter gelanden um es mir mal anzusehen (man liest soviel gutes hier) aber da bekomm ich das G-Track net zum lauschen.
Musst du unter Options->Preferences einrichten.

Okay, ich dachte die gibbet beim Hardwaremonitoring garnicht?
Sollte es auch nicht.

Ich stell den Regler auf "Mono" und höre mich verspätet, ich stell den auf "Stereo" und höre mich verspätet
Hmm, das ist in der Tat merkwürdig und dürfte nicht sein.

und ich stell den auf "CPU" und??? Natürlich hör ich mich verspätet.
Ja, das ist normal, aber das davor eben nicht. Aber wenn du einfach nur am Mikro umschaltest, dann hörst du ja beim Hardware-Monitoring auch noch das verzögerte Software-Monitoring. Das musst du natürlich in der Software ausstellen.

Ob das wohl mit Aiso4all weg geht?
Zumindest sollte es damit möglich sein, dass du niedrige Latenzen beim Software-Monitoring erreichst. Aber mit dem Hardware-Monitoring hat das natürlich nichts zu tun.

Dreh ich das Micro ungefähr auf 12 Uhr bekomm ich bei dem Sonar angezeigt das es wohl voll ausschlägt. Doof nur das ich mich auf den Kopfhörern bei voll augedrehten Volumen nicht höre.
Da muss der Micro regler auf ungefähr 3 bis 4 Uhr stehen. Allerdings wenn ich den Micro regler auf ca.9 Uhr stelle höre ich mich zwar nicht, aber ich klinge nicht leise aufgenommen in Sonar...
Das ist zunächst mal nicht merkwürdig, man muss sich halt nur bewusst machen, welche Lautstärke man an welcher Stelle regelt. Beim G-TRack hat man halt den Nachteil, dass man nur einen Schalter fürs Direct Monitoring hat, wo man dann wohl das Direct Monitoring und PC-Signal wohl nur in gleicher Lautstärke hören kann. Wie gesagt hat man da bei anderen Interfaces meist einen Regler für, um das Lautstärkeverhältnis selbst einzustellen.

Der MIC-Regler ist nur zum einstellen der AUfnahmelautstärke. Also den stellst du so ein, dass du in Sonar einen guten Aufnahmepegel hast. Die Abhörlautstärke stellst du halt mit dem Volume-Regler ein. Wenn du den halt dann weit aufdrehen musst, so dass das PC-Signal im Verhältnis dazu zu laut ist, dann musst du halt dieses runterdrehen - am PC. Wobei, jetzt verstehe ich dein problem erst. Das Direct Monitoring ist unverhältnismäßig leise und kaum zu gebrauchen. :gruebel:

Hab mir übrigens grad mal die Bedienungsnaleitung angeschaut, die ist ja mal wirklich gut, Lob an Samson :great:
 
Zumindest sollte es damit möglich sein, dass du niedrige Latenzen beim Software-Monitoring erreichst. Aber mit dem Hardware-Monitoring hat das natürlich nichts zu tun.
So nachdem ich den Aiso4all treiber installiert habe hab ich keine latzen mehr und...warum auch immer, das rauschen ist nicht mehr so stark.
Ich weiss nicht wieso die latenz weg ist, ich hab einfach nur den treiber installiert, aber ich akzeptier das mal:rolleyes:
Ich werd morgen den ganzen Tag für mich haben und einfach ein wenig rum probiern.
Ach zum Handbuch, ja das is gut, leider wird es nur auf englisch mitgeliefert. Deshalb mein tip, auf der Hp von Somson kann man das auch in deutscch bekommen per pdf.
Was wirklich gut ist, ist der Lieferumfang.
Nciht nur das Tischstativ (der Halter is wirklich schwer) sondern der große satz an kabeln für alles mögliche.
Ich wollte heute morgen mal testen wie das mit Line-in und Micro gleichzeitig nutzen läuft. Schade, ich hab dabei endeckt das meine Klinke buchse an der Gitarre lose ist.
Werde als morgen vormittag mal zum Händler fahren, danke an die deutsche Garantiebestimmungen:D
 
EIgentlich bringt das installieren des Treibers alleine gar nichts - du musst ihn in Sonar dann auch explizit benutzen. Aber es kann sein, dass SOnar auomatisch schaut, ob ein ASIO-Treiber installiert ist, und den dann wählt. Und hattest du denn wirklich das Software-Monitoring in Sonar deaktiviert, wenn du das Hardware-Monitoring genutzt hast?
 
Ne ich hab einfach den Aiso treiber installiert und im Aiso dann das G-Track ausgewählt.
Schon war das thema Latenz wech. Klar ist die noch da aber es sind keine sekunden mehr wie vorher.
Das reicht mir eigentlich.;)
 
Ich weiß jetzt nicht, ob es für dich reicht, dass es so funktioniert - ich habe den Eindruck, dass du aber noch nicht verstanden hast, woran es jetzt liegt oder was da überhaupt funktioniert. Mich persönlich würde das ja nicht befriedigen :D Ich weiß immer noch nicht, ob du da jetzt tatsächlich das Hardware-Monitoring mit gemein hast, oder ob du das Softwaremonitoring noch aktiviert hattest und daher zusätzlich gehört hast, usw. Die Latenz stellst du in AISO4ALL mit der Puffergröße ein. Die steht standardmäßig auf 512 Samples. Je kleiner der Puffer um so geringer die Latenz. Wie niedrig du kommst, musst du ausprobieren, irgendwann gibt es wahrscheinlich Knackser/Verzerrungen/Fehler im Sound.
 
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Mich persönlich würde das ja nicht befriedigen :D
Ich bin eigentlich auch nicht der "Das ist einfach so!" Fan, aber in dem Fall....:D

Ne im ernst, ich glaube persönlich das die Samson empfehlung "Usb in den Pc stecken, Windoof erkennt das und läd die treiber" lösung hier einfach nicht so der bringer ist.

ch weiß immer noch nicht, ob du da jetzt tatsächlich das Hardware-Monitoring mit gemein hast, oder ob du das Softwaremonitoring noch aktiviert hattest und daher zusätzlich gehört hast
Öhm... ja, nein,...weiss net:D
Ich hab einfach am Micro den schalter bei Direktmonitor auf "mono" gestellt und dachte mir das ich dann im selben augenblick in dem ich den Akkord anschlage diesen auch höre. Das war für mich die definition "Hardwaremonitoring". Und wenn ich z.B. ein Dely/Chorus/effekt xyz auf die Gitarre lege und diesen auch "mit hören" möchte würde ich einfach den schalter von Mono auf "CPU" stellen und das G-track "zieht" sich dann das Singnal aus der DAW.
Das ich an der DAW was umstellen muss wusste ich nicht, aber ich wüsste im moment noch nicht wo und wie:D
Andererseits, ich hab gestern noch mal schnell auf zwei spuren aufgenommen. Und obwohl ich weiter auf "Mono" blieb hab ich die erste Spur mit der Gitarre schon gehört:gruebel:
Somit schickt die DAW wohl immer ein signal mit raus???

Ach was anderes, kann es sein das man selbst von DAW zu DAW irgendwie anderst klingt?
Wenn ich meine Live/Real stimme so wie ich sie höre mit dem was ich in Reeper und Sonar aufgenommen habe vergleiche, hören sich alle drei unterschiedlich an....:confused:
 
Ich hab einfach am Micro den schalter bei Direktmonitor auf "mono" gestellt und dachte mir das ich dann im selben augenblick in dem ich den Akkord anschlage diesen auch höre. Das war für mich die definition "Hardwaremonitoring".
Ja, so sollte es auch sein.

Und wenn ich z.B. ein Dely/Chorus/effekt xyz auf die Gitarre lege und diesen auch "mit hören" möchte würde ich einfach den schalter von Mono auf "CPU" stellen und das G-track "zieht" sich dann das Singnal aus der DAW.
Das G-Track "zieht" sich nicht das Monitoringsignal, sondern spielt einfach das ab, was vpm PC kommt. Da haben wir ja noch drüber gesprochen - also auch wenn du das Hardware Monitoring aktiviert hast hörst du die schon aufgenommenen Spuren. Nur weiß ja das G-Track nix davon, was nun aufgenommen Spuren sind, was Monitoring usw. Wenn der Direct Monitor -Schalter auf Mono steht, dann sind sowohl das Eingangssignal, wie auch das vom PC kommende Signal zu hören. Wenn der Schalter dagegen auf CPU steht, dann ist nur das Signal vom PC zu hören. Ob du dann Software Monitoring nutzt, ist damit überhaupt noch nicht gesagt.

Das ich an der DAW was umstellen muss wusste ich nicht, aber ich wüsste im moment noch nicht wo und wie
Man kann in jeder DAW das Monitoring für jede Spur ein- und ausstellen. Welche nutzt du jetzt eigentlich, Sonar? Damit kenne ich mich jetzt gar nicht aus, aber wenn ich so Screenshots betrachte, dann könnte das der Button in der jeweiligen Spur sein, der neben den Mute, Solo und Record-Schaltern ist. Bei den meisten anderen DAWs ist auf dem Button ein Lautsprecher-Symbol zu sehen (so auch bei Reaper). Wobei es glaube ich manche DAWs gibt (bei denen, die bewusst einfach gehalten sind, wie Magix Music Maker oder Steinberg Sequel) ist es glaube ich so, dass man da auch keinen Button für Monitoring hat. Stattdessen wirde das Monitoring standardmäßig aktiviert, wenn eine Spur aufnahmebereit gestellt ist. Und man muss sie dann muten, wenn man das Monitoring nicht haben will.

Andererseits, ich hab gestern noch mal schnell auf zwei spuren aufgenommen. Und obwohl ich weiter auf "Mono" blieb hab ich die erste Spur mit der Gitarre schon gehört
Somit schickt die DAW wohl immer ein signal mit raus???
Ja, wie gesagt, dass hatten wir doch weiter oben schon geklärt :D Du hörst natürlich auch beim Hardware Monitoring das Signal aus der DAW, also die schon aufgenommene Spuren. Sonst wäre das ja nutzlos. Und gerade deswegen - hatte ich auch schon in dem entsprechenden beitrag weiter oben erklärt - musst du halt auch drauf achten, dass du bei Nutzung des Hardware Monitorings das DAW-Monitoring dekativierst. Weil sonst hörst du ja beides, das Hardware und das Software-Monitoring. Und das würde auch erklären, warum du eine Verzögerung gehört hast, trotz nutzung des Hardwaremonitorings. Weil da hast du dann das verzögerter Software-Monitoring Signal gehört.

Das Hardwaremonitoring ist logischerweise von der Software unabhängig, sollte sogar funktioniern wenn der PC aus (sofern das Mikro trotzdem Strom über den USB-Anschluss bekommt). Zumindest aber, wenn die DAW gar nicht geöffnet hast. Also da müsste es dann wirklich so sein, dass du in der "CPU" stellung wirklich gar kein Monitoring hast, und in der "MONO"-Stellung eben nur das latenzfreie Hardware-Monitoring.

In meinem pädagogischen Eifer hab ich da grad mal schnell eine Grafik erstellt, ich bin bei sowas immer für Visualisierungen :D
directmonitoring.gif
Das rote ist der "normale" Weg eines jeden Audiointerfaces. Man schickt das Signal vom mikro in die DAW, und die DAW (wobei, das kann natürlich auch irgendeine andere Software sein, du kannst dir ja auch Youtube Videos über das G-Track anhören, ich hätte den Kasten auch "PC" anstatt "DAW" nennen können) schickt ihr Ausgangssignal an den Kopfhörer. Wenn du den roten Peil als einen lange Pfeil siehst, der vom Mikro durch die DAW wieder zum Kopfhörer geht, dann bescreibt er das Software Monitoring. Der blaue Pfeil ist der Weg des Direct Monitorings/Harwdare Monitorings. Du hattest nun am Anfang mal gedacht, dass man schon aufgenommen Spuren nicht hört, wenn man das Hardware Monitoring nutzt. Du dachtest also, dass man mit dem Direct Monitor schalten zwischen dem blauem und dem roten Pfeil umschaltet. Das ist aber nicht so - stattdessen schaltet man mit dem Schalter das blaue Signal dazu. Wenn der Schalter auf CPU steht, dann hast du nur den roten Signalweg - wenn er auf Mono oder Stereo steht, dann hast du den roten und den blauen Signalweg. Wie schon erähnt haben richtige USB-Interfaces meist einen Regler wo man zwischen beiden überblendet. Da kann man dann tatsächlich auch nur den baluen Pfeil hören, oder eben eine beliebige Mischung. Also wenn der Regler in der Mitte steht hört man beide gleich laut. Was nun aber genau in dem roten Pfeil zwischen DAW und Kopfhörerliegen stellst du logischerweise in der DAW ein. Also z.B. ob da auch das Eingangssiganl zu hören sein soll, oder nicht. Also ob das Softwaremonitoring überhaupt aktiviert ist oder nicht.



Ach was anderes, kann es sein das man selbst von DAW zu DAW irgendwie anderst klingt?
Sollte nicht der Fall sein. Die nehmen zunächst mal einfach stur die Audiodaten auf, die sie vom Treiber geliefert kriegen. Wenn du da das gleiche benutzt, die gleichen Einstellungen usw. muss auch das Ergebnis gleich sein.

Wenn ich meine Live/Real stimme so wie ich sie höre mit dem was ich in Reeper und Sonar aufgenommen habe vergleiche, hören sich alle drei unterschiedlich an....
Live/Realstimme kann man jetzt schlecht vergleichenl, weil da hört man sich ja immer anders. Wenn du mit Live/Real dagegen das Monitoringsignal meinst, dann könnte es sein, dass das anders klingt als das aufgenommene - nämlich dann, wenn du HardwareMonitoring benutzt. Weil das ja beim G-Track analog geht, und du da den Klangerverlust eines möglicherweise nicht so hochwerzigen A/D-Wandler nicht mit drin hast.
 
Welche nutzt du jetzt eigentlich, Sonar?
Tja, da ich noch nicht so den durchblick hab was den "besser" für mich ich ist, hab ich mich da noch nicht so durchgerungen.
Für Sonar spricht schonmal das es Deutsch ist, dagegen spricht das ich den Aiso treiber dort nicht zum laufen bekomme.
Bei Reeper ist es genau umgekehrt, Aiso läuft super aber mein englisch ist zwar nicht schlecht, aber für Fachchinesisch dann doch zu schwach.

In meinem pädagogischen Eifer hab ich da grad mal schnell eine Grafik erstellt, ich bin bei sowas immer für Visualisierungen :D
Anhang anzeigen 185654
Für beides bin ich dir dankbar:D
Das mit dem Bild hat mir wirklich geholfen. Allerdings stellt sich mir nun die frage wozu braucht man denn das Softwaremonitoring wenn doch schon der Hardwareversion das Signal aus dem PC dabei ist?
Oder spielt das Hardwaremonitoring nur das "roh" aufgenommene Signal ab und effekte werden erst durch das Softwaremonitoring mit übertragen??

Puuhh wenn schon allein das thema Monitor so ein akt ist, man da hab ich aber noch verdammt viel zu lernen........
 
Allerdings stellt sich mir nun die frage wozu braucht man denn das Softwaremonitoring wenn doch schon der Hardwareversion das Signal aus dem PC dabei ist?
Es ist aber eben zusätzlich dabei - und das rohe Signakl stört, wenn ich nur das mit Effekten hören will.

Oder spielt das Hardwaremonitoring nur das "roh" aufgenommene Signal ab und effekte werden erst durch das Softwaremonitoring mit übertragen??
Das Hardwaremonitoring spielt überhaupt nichts ab, dieser blaue Pfeil ist quasi einfach nur ein kabel was Mikro und Kopfhörer direkt miteinander verbindet.

Ein Beispiel was hier im Forum öfters vorkommt: E-Gitarre spielen per Amp-Modellingsoftware. Du bistnur Akustik-Spieler, oder? Daher weiß ich nicht, ob du dich damit so auskennst. Also bei E-Gitarre hat sich ja in den letzten Jahren das digitale Modelling etabliert. Also theoretisch braucht man keinen echten Gitarrenap mehr, sondern holt sich so ein digitales Effektgerät (bekannt wurde diese Sache vor allem durch den POD von Line6), da steckt man die Gitarre rein. Das Effektgerät macht den "E-Gitarren-verstärkersound" und schickt ihn an die PA. Sowas kann man auch zuhause machen, da schließt man dann einfach das Effektgerät an die Stereo-Anlage an. Oder man schleißt Kopfhörer an das Effektgerät an. Und da in so einem Effektgerät im grunde ja eh nur ein Computer drinsitzt, auf dem eine Software läuft, kann man auch anstelle des Effekgerätes auch seinen PC nehmen, auf dem dann eine entsprchende Verstärker-Simulations-Software. Mach ich übrigens auch so, wenn ich in meinem WG-Zimmer E-Gitarre spiele. Diese Verstärker-Software kann man als Effekt in die DAW legen, aber wenn man eh nur spielen und nicht aufnehmen will, dann kann man auch die Stand-Alone-Version der Software nutzen. Den begriff "MonitorinG" kann man dann fast weglassen, weil das ist dann ja sozusagen immer aktiviert ist. Die Software würde ja sonst keinen Sinn machen, ich will mich ja live hören.

Das machen heutztage viele, und manchmal kommt dann hier im Forum die Frage "Hey, ich spiele E-Gitarre mit Software-Modelling. Klappt auch eigentlich, aber ich höre zusätzlich zu dem Verstärker-Sound auch noch das rohe Gitarren-Signal, was mach ich falsch?" Und die Antwort lautet dann "Du hast noch das Hardware-Monitoring laufen, deaktiviere das".

Auf der Grafik siehst du ja, dass du sowohl den blauen wie auch den roten Pfeil hörst. Und wenn der rote Pfeil auch schon das eigene Signal beinhaltet- bzw. durch eine Gitarrenverstärker-Simualtion auch noch so verändert, wie ich es hören will - dann stört der blaue Pfeil doch. Aber selbst wenn du ohne Effekte arbeitest, musst du drauf achten, dass du drauf achten, dass du nur einen von beiden hörst, weil sonst kannst du so komische Phasenausschlöschungseffekte bekommen, weil das Hardware-Monitoring signal komplett verzögerunsgfrei ist, das Softwaremonitoring aber leicht verzögert ist.

Es gibt in der Tat eine "Anwendung" wo man bewusst beides nutzt, ist aber mehr ein Trick, auf den ich hier im Forum gestoßen. Nämlich dann, wenn man mit dem Interface keine ausreichend niedrige Latenz hinbekommt, aber man dennoch schon beim Monitring Hall auf der Stimme haben will. Dann kann man in der Software das Monitoring aktivieren und den Hall auf 100% wet stellen, also dass man gar nicht mehr das Orginalsignal hört. Hall ist ja an sich eh ein Effekt, den man zum Originalsignal dazumischt. Das Originalsignal höre ich dann verzögerungsfrei per Hardware-Monitoring, und der Hall kommt aus der DAW. Dass dieser dann verzögert ist, ist nicht so schlimm, weil so ein Halleffekt ja eh immer bewusst etwas verzögert ist. Das ist jetzt aber schon ein sehr spezielles Beispiel.

Puuhh wenn schon allein das thema Monitor so ein akt ist, man da hab ich aber noch verdammt viel zu lernen........
Es ist eigentlich nicht so kompliziert, wenn man weiß was da passiert. Und die Grafik sollte eigentlich zusammen mit deinen eigenen Erfahrungen, die du machst, klar machen was Sache ist.

Ja, man kann wirklich in den meisten "normalen" Aufnahmesituationen aufs Software-Monitoring verzichten. Aber es gibt eben welche wo das nicht oder nicht so gut geht. Manche Sänger wollen eben einen Hall auf der Stimme beim Monitoring. Bei Ampmodelling ist es eigentlich auch nicht ohen möglich, weil so wirklich spielen kannst du irgendwelchen krass verzerrten Metal nicht, wenn du nur den nackten Sound hörst wie er aus deiner E-Gitarre kommt ;) Und wenn du mit MIDI-Keboard irgendwelche Software-Instrumente spielen willst, dann funktioniert Hardware-Monitoring ja logischerweise generell nicht, weil der Sound ja erst in der Software entsteht.
 
Hey Sebastian,
ich dank dir für deine Gedult und dem fleissigem beantwortern meiner Fragen, aber ich denke ich werd jetzt hiermit anfangen:
eigenen Erfahrungen, die du machst,
Aber auch das artet in viel Arbeit aus:D
Ich hab heute ca. 4 Std. damit verbracht herauszufinden wie ich in Sonar das Metronom ausschalten kann:rolleyes:
 

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