Motif XS8 vs. Kurzweil PC3 X und K8

  • Ersteller Keymanu
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Die Tasche, die ich zum 76er dazu bekommen habe (Ultimate USS 1-76, 39 €), taugt nicht viel - eigentlich klar bei dem Preis. Zu groß und total schlabbrig. Um das Key mal so zu tragen, reicht sie, aber viel Schutz bietet sie nicht.
 
okay, hab gestern schon ein Angebot von Dr. D bekommen, ich hoffe da wird was draus ;)
Das die Tasche nicht viel taugt habe ich mir schon gedacht, aber warum bitte verkauft ein Musikladen ein relativ hochwertiges Instrument dann mit so einem "Müll" zusammen? Nur damit es sich nach mehr anhört? Oder will er die Billigtaschen einfach nur loswerden?:rolleyes:

BTW: Weiß jemand, was der DHL-Versand für ein Paket der Größe einer 76er Workstation mit <20kg innerhalb Deutschlands kostet (versichert)?
 
okay, hab gestern schon ein Angebot von Dr. D bekommen, ich hoffe da wird was draus ;)
Das die Tasche nicht viel taugt habe ich mir schon gedacht, aber warum bitte verkauft ein Musikladen ein relativ hochwertiges Instrument dann mit so einem "Müll" zusammen? Nur damit es sich nach mehr anhört? Oder will er die Billigtaschen einfach nur loswerden?

Beides. :)

Auf der DHL Homepage kannst du dir das sicher ausrechnen.

Lg
 
Das mit der Tasche habe ich mir auch gedacht. Daher habe ich für den gleichen Preis eine andere, und zwar mit Rollen verhandelt. Ist zwar nicht die original Kurzweil Tasche (die man mir für den Komplett-Preis von 1199,- € noch im Mai anbot), aber eine von Soundwear die in der gleichen Preisliga steht und einen recht soliden Eindruck auf der Website macht.

Gruß
hd
 
Weiß jemand, was der DHL-Versand für ein Paket der Größe einer 76er Workstation mit <20kg innerhalb Deutschlands kostet (versichert)?
Entscheiden ist, dass das Paket nicht länger als 120cm ist, sonst kostet das bei DHL gleich Sperrgut-Aufschlag. Ich hab mal nur einen Karton für das PC3X verschickt, keine 5kg aber 25,90 per DHL.
Wenn's nur ein bisschen über120cm ist, und bei DHL nur Sperrgut geht, kannst Du mal iloxx, GLS oder DPD probieren. Da kommt es dann auf's Gurtmaß an, wobei DPD wohl noch das größte Paket annimmt.
 
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Ich würde ja alles machen, nur nicht mit GLS versenden. Die haben in ihren Lieferwagen keinerlei Regale drin wie UPS, DPD oder DHL, sondern alles fliegt lose rum. Außerdem halten die teilweise aufgrund der Mammutschichten der Fahrer die Liefertermine nicht ein - da kommt Freude auf.

Was das mir den Tastaturen angeht: PC361 plus eine 76er bzw 88er dazu sind eine sehr gute Kombi, hab ich hier auch.

Die Tasche war bei mir eine von Ultimate und qualitativ alles Andere als Ramsch, sondern sehr robust. Case ist besser, aber diese Tasche ein sehr guter Kompromiß und besser als garnichts.
 
Hi nochmal
Ich bin derzeit immer noch am überlegen.
Ich habe ein super Angebot von jemand hier aus dem Forum, das man fast nicht ausschlagen kann ;) (Er bietet mir einen Kurzweil PC3)
Aber ich bin noch am überlegen: Ich habe jetzt sehr viel über das Gerät gelesen, und oft lese ich, das die Sounds "Geschmackssache" sind. Außerdem soll Kurzweil nicht die besten Werkspresets haben (vorallem nicht im Bereich der Bläser, die ich doch relativ häufig verwende [Pop und so...]) Außerdem kann ich bei einem Privatverkauf eben nicht antesten und zurückschicken (falls es einem nicht zusagt) (Auch in meinem lokalen Musikladen ist Kurzweil nicht vertreten, ich kanns also nicht mal anspielen). Ich habe eben noch nie einen Kurzweil gespielt (bzw. die Sounds ausprobiert). Allerdings sagt mir der KB3-Mode sowie das Design wirklich zu ;)

Auf der anderen Seite informiere ich mich weiterhin über die Yamaha Motif Serien (XS vorwiegend). Diese werden ja anscheinend von sehr (!) vielen verwendet, und genug Sounds gibts auch. Desweiteren gibts Audio-In, Vocoder, Sampler, ... (würde ich wahrscheinlich sowieso nicht verwenden, aber man hätte die Möglichkeit) Aber das Design ist... naja....lassen wir das. (sperrig, schwer, mMn nicht so stilvoll). Und der Preis ist eben auch nicht gerade niedrig. Aber mein Musikladen hat auch das Keyboard nicht da...

Generell tendiere ich also weiterhin zum PC3, ich bin mir eben nur nicht sicher, was die Sounds angeht... Könnt ihr mir das Bläsersounds bestätigen/wiederlegen? Bzw. mit den ganzen Werkssounds? Und mit der Tastatur... auch so ne Sache ... müsste man eigentlich antesten.
Ich möchte meinen (vielleicht potentiellen Verkäufer) natürlich nicht ewig warten lassen, aber ich bin eben noch unentschlossen.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr (die ihr einen PC3 besitzt) nochmal was zu den Sounds sagen könntet ;)

Gruß
manu
 
Aber ich bin noch am überlegen: Ich habe jetzt sehr viel über das Gerät gelesen, und oft lese ich, das die Sounds "Geschmackssache" sind.
Das ist schonmal absolut richtig - gilt allerdings für die Geräte anderer Hersteller ganz genauso ;)

Außerdem soll Kurzweil nicht die besten Werkspresets haben
Nun, da kann man sich streiten: Wenn man flashige "KAUF MICH!"-Presets mit richtig Bumms, sofort losblubbernden Arpeggiatoren usw. sucht, dann ist man bei Kurzweil sicherlich falsch. Sucht man hingegen Presets, die sofort ohne nennenswerte Änderungen im Bandkontext nutzbar sind und sich hervorragend durchsetzen, ist Kurzweil m.E. um Größenordnungen besser als die anderen drei zusammen.
Allerdings kauft man sich so ein Gerät ja auch nicht, um nur die Presets zu nutzen.

vorallem nicht im Bereich der Bläser, die ich doch relativ häufig verwende [Pop und so...]
Nun, Bläser sind sicherlich eher eine Schwäche der Kurzweils, das würde ich auch so sehen. Ob das ein Problem ist hängt natürlich davon ab, wie man sie spielt und arrangiert... Trotzdem liegt die Stärke der Kurzen ganz klar bei den zahlreichen typischen Tasteninstrumenten, vor allem Vintage-Keys und Synths. Und beim PC3 natürlich auch noch die hervorragende Orchestra-Gruppe.

Ansonsten kann ich nur sagen: Eine Entscheidung zwischen Yamaha und Kurzweil dürfte in den meisten Fällen eine sehr einfache Entscheidung sein, denn meiner Ansicht nach kann man kaum beide gleichzeitig mögen. Sowohl im Grundsound als auch in der Bedienung unterscheiden sie sich nämlich deutlich. Ich würde fast sagen, sie stellen die beiden Extrema dar. Welches ich favorisiere ist denke ich offensichtlich ;)
 
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Meiner Meinung nach kommt es bei Bläsern weniger auf die Sounds als auf die Spielweise an. Ich hab die Bläser am PC3 durchaus in der Coverband in Verwendung. Das passt schon. Die Stärke des Kurzen sind sie aber sicher nicht.

Wobei auch hier gilt: Solo hören sie sich nicht so toll an, im Bandkontext sind sie aber da und tun was sie sollen.

Lg
 
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[...]Ich habe eben noch nie einen Kurzweil gespielt (bzw. die Sounds ausprobiert). Allerdings sagt mir der KB3-Mode sowie das Design wirklich zu[...]

[...]Auf der anderen Seite informiere ich mich weiterhin über die Yamaha Motif Serien (XS vorwiegend). Diese werden ja anscheinend von sehr (!) vielen verwendet, und genug Sounds gibts auch[...]

Ich würde auch sagen, dass persönliches Anspielen hier eigentlich Pflicht ist - vor allem, wenn es aufgrund von Gebrauchtkauf kein Rückgaberecht gibt. Allgemein sind Kurzweil und Yamaha relativ unterschiedlich "gesounded" (zumindest werkseitig). Yamaha eher Hifi-mäßig, mit viel Bass und mehr Höhen ("Sparkle"), Kurzweil auf der anderen Seite eher mittiger. Der eine würde es als "organisch", "durchsetzungsfähig", der andere wiederum als "muddy" bezeichnen; letzteres oft aufgrund der etwas dezenten Höhen.

Soundmäßig würde ich persönlich eigentlich die Yamaha Motifs favorisieren, da ich den Eindruck habe, dass die dezenten Höhen bei Kurzweil einfach darauf zurückzuführen sind, dass die (zum Teil doch schon relativ alten) Samples dort für meinen Geschmack "unterbesetzt" sind. Und wo originär wenig vorhanden ist, kann man nur schwer mit EQ o.ä. ausbügeln.

Trotzdem würde ich als Tastengerät JEDERZEIT ein Gerät aus der PC3(K)-Serie bevorzugen, da die Teile im Gegensatz zu den Motif-Kisten einfach noch transportabel sind. Und durch die hervorragenden Masterkeyboardfähigkeiten der Kurzweils ist es ein leichtes, seine Soundauswahl durch Rackgeräte zu erweitern (z. B. Motif XS Rack; Fantom XR, VST-Rechner etc.). Zudem ist Kurzweil meiner Meinung nach verarbeitungsmäßig ALLEN anderen vergleichbaren Geräten um einiges voraus (Gehäuse, Buchsen).

Falls Du wirklich keine Gelegenheit findest, die Geräte anzutesten: HIER gibt es einen -wie ich finde- ganz aussagekräftigen Soundvergleich zwischen PC3LE8 und MOX 8. Für die "großen" Modelle wird der Vergleich fast identisch ausfallen.

Viele Grüße, :)

Jo
 
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Ich möchte Distance erst einmal zustimmen. Die Grundsounds im PC3 sind super, auch die Bläser. Es kommt - nicht nur beim PC3 - immer drauf an, wie man sie spielt, Lagen setzt, intoniert etc. In den meisten Fällen meint man mit dem verallgemeinertem Begriff "Bläser" üblicherweise Sounds, mit denen man Brass-Riffs spielt, und genau hier gibt's Presetmäßig nicht wirklich was. Da sind ein paar Presets, z.B. 57-64, vielsagende Namen wie Power Pop Horns, Sax/Trumpet Sctn, R&B/Funk Section, P*Funk Horns, mit denen (zumindest) ich nicht viel anfangen kann. Es sind Patches,also Programs, die aus mehrerern Layern bestehen, die auch noch so gestrickt sind, dass sie nur für bestimmte Lagen passen. Ggf muss man sie anpassen, wenn die Lage für den entsprechenden Song nicht passt. Aber das sollen ja auch nur Beispiele sein. Auch für die 185-191 (1-Note PowerRiff, Miami Pop Horns, BuenaVista Brass) gilt dasselbe.
Hier liefern andere Keyboards - Roland vorne weg - schon von Haus viel brauchbarere Presets. Aber man kauft ja keine Workstation, um mit Presets zu arbeiten, sondern hat ja eine Workstation, um gerade gezielt Sounds zu programmieren, bzw. aus vorhandenen Samples, ja auch Program Presets, zu erstellen. Ich bau mir hier meistens Setups, in denen ich verschiedene Brass Grundsounds übereinander lege, erst einmal so, wie sie im Original auch vorhanden sind, und um Ihnen letztlich den im bandgefüge durchsetzungsfähigen Drive eines typischen Roland-Brass-Sounds zu geben, bekommen sie oben drauf noch einen synthetischen Brazz-Sound, vielleicht noch ein bisschen Effekt und gut.
 
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Ich denke auch, daß es beim Sound die Mischung macht. Die besten, im Sinne von durchsetzungsfähigen Bläsersounds bei einigen Ensoniqs sind Layer aus Echt- und Synthbrass (aber man muß sie ensemble-like spielen!). Ebenso beim SY99, wo man FM-Bläser mit den samplebasierten Echtbläsern kombinierte. Und die drücken ordentlich.
 
Danke nochmal für die positiven Antworten ;)

Ich werde heute abend einen PC3-61 antesten (dank eines netten Boardusers), bei dem ich mir dann mal die Sounds anhören kann :)
Die Tastatur ist ja anscheinend doch noch verschieden zwischen 61er und 76er Version, aber ich denke vorallem die Sounds werden mir einen Eindruck vom Gerät geben!
Danach werde ich dann endgültig bestellen (oder nicht..) :)

Vielen Dank und Gruß nochmal an alle
manu
 
Ja, die Tastaturen sind beim Großen zwischen 76 und 61 unterschiedlich (ist auch gut so), beim LE dagegen identisch. Wenn Dir die Tastatur des PC361 gefällt, erwarte nicht, daß sich die 76er des PC3 genauso oder gar besser anfühlt - das tut sie nicht. Im Gegensatz zur 61er ist sie nicht straff über den gesamten Tastenweg, sondern zuerst weich und nimmt dann vom Gegendruck her zu, was zumindest bei mir den Eindruck von Schwammigkeit hinterließ. Die 88er Hammermechanik-Tastaturen dagegen sind ohne Tadel.

Der nette Boardkollege hat hoffentlich auch ein paar Zusatzsounds auf dem Gerät. Viel Spaß beim Antesten!
 
Ich liebe die Tastatur des 76er PC3! Damit ist alles möglich, wenn man sich mal ein bisschen drauf eingespielt hat. Zumindest meine Finger fetzen da drüber, dass es eine Freude ist. :)
 
Ich bin wahrscheinlich hierzuboard der Einzige, dem die TP8 Piano nicht zusagt. Das mit dem "drauf einspielen" hatte ich versucht, aber da sträubte sich in mir halt alles, bin halt auf TP8S/TP9 eingespielt (und die mochte ich sofort) :)
 
Nene biste nicht. Ich hatte mir ein wenig mehr Druckpunkt und Straffheit gewünscht,dennoch habe ich die 76er Version genommen weil ich mit dem Board auf mal allein auf die Bühne will. 61 Tasten sind mir da irgendwie zu wenig.
Allerdings ist die Tastatur ein guter Kompromiss für mich aus Piano und Orgel-Taste.
 
Ich finde die 76er auch großartig, ganz besonders eben als Mittelding zwischen Piano- und Synth-Tastatur. Ich bin auf dem Ding schnell, kann aber auch sehr dynamisch spielen (vor allem mit Pianokurve + Prog 842!) und habe trotzdem sowohl genug Platz als auch ein absolut gut transportables (weil vergleichsweise leichtes) Gerät. Für mich perfekt, denn damit kann ich nicht nur soundtechnisch das breite Workstation-Spektrum abdecken, sondern bekomme die Spielweisen auch ziemlich gut hin.
 
Hier liefern andere Keyboards - Roland vorne weg - schon von Haus viel brauchbarere Presets.

Welche Roland zB? Ich finde, die Orchestersounds im Kurzweil sind um Längen von denen Rolands entfernt, aber im positiven Sinne.

Aber man kauft ja keine Workstation, um mit Presets zu arbeiten, sondern hat ja eine Workstation, um gerade gezielt Sounds zu programmieren, bzw. aus vorhandenen Samples, ja auch Program Presets, zu erstellen.

Aber gerade die PC3-Serie ohne K bietet doch nicht unbedingt viele Möglichkeiten, neue Sounds zu programmieren, ausser dem VA1. Letztendlich werden fertige ROM-Samples mit VAST "zurechtgebogen" bei Bedarf, oder?
 
Welche Roland zB? Ich finde, die Orchestersounds im Kurzweil sind um Längen von denen Rolands entfernt, aber im positiven Sinne.



Aber gerade die PC3-Serie ohne K bietet doch nicht unbedingt viele Möglichkeiten, neue Sounds zu programmieren, ausser dem VA1. Letztendlich werden fertige ROM-Samples mit VAST "zurechtgebogen" bei Bedarf, oder?
Schlecht sind die Orchester-Sounds im Roland Fantom X z.B. nun auch nicht. Sie sind nicht so dynamisch spielbar, wie im PC3.

Hast du dich schon mal ansatzweise mit den Möglichkeiten von VAST auseinander gesetzt?

In fast jedem Synthesizer/Workstation werden Grundwellenformen "zurechtgebogen" um neue Sounds zu erzeugen. Ob das nun ein analoger Oszillator, ein Sample, oder eine berechnete Wellenform ist, ist völlig egal. Selbst aufgenommene Samples zur Basisklangprogrammierung setze - ich zumindest - recht selten ein, da der Aufwandt einfach zu hoch ist. Für meine Coverband sample ich schon mal Passagen aus einem Song, aber um Klänge zu programmieren benutzt man fast immer die Grundwellenformen und ROM-Samples im Synthesizer.

VAST ist nun eine der komplexesten Synthese-Engines, die du in Hardware bekommen kannst, egal ob sie in der K2xxx-Serie steckt, oder in der PC3/PC3K-Reihe.
 

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