Road King beherrschen oder ersetzen

Hi!
Wenn du geniale marshallartige Sounds, nur mit "more balls", handwerklich toller Ausführung und rauscharm suchst, dann ist der Cornford MK II dein Amp:
http://www.musik-schmidt.de/Cornford-MK-50-II-Head.html?_$ja=tsid:36017&refID=1

Mein Bandkollege hat ihn, und das Ding ist endgeil.

Dem Hochpreissektor gegenüber scheinst du ja aufgeschlossen zu sein, insofern kann man den Tipp ja mal hier abladen...

Der Diezel Einstein ist auch ein sehr guter Amp, der ebenfalls als "moderner Marshall" durchgehen könnte - den hat er als Combo... Auch der ist nebengeräuschärmer als der JVM.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Rauschen beim JVM ist leider konzeptionsbedingt. Da das eigentlich vom Aufbau her ein Einkanaler ist, aber für jeden "Kanal" die komplette Schaltung verändert wird, sind die Signalwege eben relativ lang und es rauscht. Außerdem hat gerade der OD2 richtig viel Gain. Ist nur die Frage ob man in Spielpausen nicht sowieso in den Clean-Kanal wechselt, weil es sonst bei jedem Amp Feedback gibt. Für zuhause würde es mich wohl auch stören, aber beim Proben hab ich zumindest eh Gehörschutz drin.

Der überarbeitete JVM, der jetzt rauskommt, kriegt übrigends ein eingebautes Noisegate. Aber wenn du den Roadking verkaufst und dir den JVM gebraucht kaufst, sollte da auch ein externes Gate drin sein. Immerhin gibt's den JVM410 schon im dreistelligen Bereich.
 
Ich habe mal gehört es gibt beim JVM einen einfachen Mod, der das Rauschen reduzieren soll?
Also wenn es um Marshall Sounds geht, dann empfehle ich den Diezel VH4... 4Kanäle, Midi, jeder Kanal hat einen eigenen Loop, der CH3 klingt wie ein geboosteter JCM800...

Aber zum Mesa nochmal?! Ich spiele den kleinen Roadster und muss sagen, das ich gerade diesen Verzerrten, jedoch offenen Sound soooo liebe...
Das mit der Einstellung auf der Bühne, muss ich dem TE jedoch recht geben. Ist manchmal schon schwer...
Das der Sound manchmal zu kratzig rüberkommt, kann aber auch am Tontech liegen ;)
Gruß
 
Ich habe mal gehört es gibt beim JVM einen einfachen Mod, der das Rauschen reduzieren soll?

Jupp, und der ist ziemlich simpel, einfach C83 von der Platine knipsen... klaut zwar etwas Gain aber da der JVM davon eh mehr als genug hat ist das vernachlässigbar und der Amp "atmet" danach richtig auf...
 
Vl noch zwei eher britische Anspieltipps, falls du sie noch nicht kennst:
Orange Rockerverb
Engl Blackmore
 
Jetzt gibt es am Marshall JVM 410 nur noch etwas dass mich wiederum gestört hat. Im OD1 und OD2 Channel, hatte der ein gewaltiges Nebengeräusch, sobald ich aufhörte zu spielen und das Volumen an der Gitarre nicht runter drehte. Mit dem Road King hatte ich manchmal genau dieselben Geräusche, manchmal aber auch nicht ( hohes Rauschen, in englischen Foren wird das gerne hiss genannt ?? :) ). Ein Bühnentechniker hat mir mal gesagt, dass das damit zusammen hängt, dass bei diesem Geräusch meine Gitarre zusammen mit mir wie eine Antenne wirkt. Gibt es da eine Lösung dagegen? Noise Gate? Oder gibt es einen Amp der dem Marshall 410 ähnlich kommt, aber dieses Problem nicht hat? Lag es evtl. am Raum? Der Verkäufer, der mir nicht sehr kompetent schien hatte keine Idee...

Im Prinzip wurde ja schon alles gesagt. Ich habe den Amp auch mal gespielt, und kann mich dir im Prinzip anschließen. OD1/2 hat ab Orange extrem viel Gain und ist nicht unbedingt nebengeräuscharm. Wenn du damit aber leben kannst oder dir z.B. ein Noisegate in den Loop setzt, sollte das kein Problem mehr sein.
 
Der überarbeitete JVM, der jetzt rauskommt, kriegt übrigends ein eingebautes Noisegate.

Ich hab im Netz leider nichts genaueres dazu gefunden. Weiss man da schon mehr, wann der auf den Markt kommt? Nicht mal auf der Marshall Seite konnte ich was finden :(
 
Such mal nach JVM JS Joe Satriani ;)
 
Jepp, das ist für dich wohl der heiße Tipp schlechthin.

Der Satriani-JVM ist praktisch ein mit Satriani zusammen auf seine (Live-)Bedürnisse angepasste JVM. U.A.:
- Weniger komprimierte Zerre
- Noisegate auf allen 4 Kanälen separat einstellbar
- schönerer/traditionellerer Cleansound
 
Warum empfehlen hier denn immer gleich 90% der Leser, einen anderen Amp zu kaufen ? Nimm dir einfach mal die Zeit, mache es wie Bluesfreak gesagt hat, Gain raus und Mitten rein und du wirst sehen da tut sich schon mächtig was. Wenn ein Amp schlecht eingestellt ist dann ist es egal ob es ei Mesa, Fender, Soldano oder Marshall ist. Der Roadking hat doch jede Menge Kanäle, da kannst du dir doch für jede Gelegenheit den passenden Sound einstellen.
 
@PetetheRock

Thias schrieb:
Ich hab mich deshalb eigendlich schon fast fest entschlossen den Road King zu ersetzen. Ich schreibe "fast", weil wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich das Problem in Griff bekomme, ich auch happy bin den Road King zu behalten.

Meine Vorstellung meines neuen Amps:

Ich hoffe ich habe alles wichtige angegeben. Hat mir evtl jemand einen Tipp zu einem neuen Amp oder auch einen Tipp wie ich den Road King in Griff bekomme?

Nunja, also so wie ich das sehe hat der TE schon ziemlich unmissverständlich unter anderem nach Vorschlägen für einen anderen Amp gefragt.

Wenn man das Problem auch anders lösen kann, auch gut. Aber wenn er sich jetzt mit den Anspieltipps in einen Laden begibt und eventuell seinen neuen Traumamp findet, der schon bei allen Reglern auf 12 besser klingt als der RK jemals zuvor, ist es nicht wirklich sinnvoll, stundenlang am RK zumzudrehen.

Soll heißen: Beide Arten von Tipps sind hier erwünscht und On-Topic ;)
 
ich spiele leidenschaftlich gern mesa (rectoverb 1x12 combo) und marshall (jcm900 + 1960av). da ich ziemlich genau weiß, wie ich klingen will (und muß) habe ich halt meinen sound und da ist es egal, welchen amp ich spiele. meine bandkollegen sagen, ich würde immer nach mir klingen. ich höre zwar unterschiede im ton zwischen den 2 anlagen, muß aber sagen, daß mein sound halt mein sound ist. ich denke also, daß es nur ne einstellungssache (am amp) ist.
 
Sorry, aber muss hier auch mal meine Senf dazu geben...

Ich bin auch einer von denen, die immer mit ihrem Sound unszufrieden sind. Ich kann hier gar nicht auflisten, wie viele Amps ich schon hatte. Engl, Marshall, Mesa, Diezel, ... und so weiter und so weiter...

Das lustige ist dabei: Schau ich mir Aufnahmen an, dann klingen alle Amps immer nach mir. Immer. Mittlerweile spiele ich einen TubeThomsen Nepomuc. Klingt auch nach mir.

Das Problem ist meiner Meinung nach nicht irgendein Sound XY sonder eine Frage des Wohlfühlens. Wenn du dich auf der Bühne wohlfühlst wirst du gute Gigs abliefern. Fühlst du dich auf der Bühne unwohl, gehts in die Hose... Egal was für ein MEGABOUTIQUEAMP hinter dir in die Kniekehlen bläst.

Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass in diesem Thread von 90% ein neuer Amp empfohlen wird. Der User hier spielt einen MESA Roadking. Das ist mit Verlaub einer der teuersten und professionellsten Amps die man ÜBERHAUPT kaufen kann. Es kann also doch nicht sein, dass dann geraten wird einen ENGL oder einen Marshall zu kaufen.

Kauf dir den JVM... Gerne, dann wirst du aber das Problem haben, dass (ich lese das so aus deinen Beiträgen heraus) der bei dem Gainniveau nich kontrollierbar sein wird, da Feedback ohne Ende. Zudem Nebengeräusche usw. usw...

Und der Engl... Sorry, aber der ist gegen den MESA ein "Schönwetteramp" oder ein "Weichspüler".


Ich glabe nicht, dass du einen neuen Amp brauchst.

In meiner damaligen Hardrockband hatten wir das aller gleiche Problem. Das Problem war damals, dass wir beide Gitarristen unsere Amps unabhängig voneinander eingestellt haben. In der Band ergab das einen Soundbrei. Das heißt es ist Abstimmung notwendig. Das braucht Zeit, Gedult und auch etwas Erfahrung (ich meine jetzt interne Banderfahrung im Sinne von wie Tickt jeder).

Das deine Soli so dünn klingen kann IMHO nicht am MESA liegen. Gerade die Mesas haben ja diesen dicken, sahnigen Ton. Das Problem an den MESAs (hatte selber zwei) ist, dass sie wirklich feinfühlig eingestellt werden wollen. Die zicken gerne rum... Aber wenn sie klingen, klingen sie abartig gut. Nimm dir also Zeit und experimentier mit den Knöpfen. Auch Extremsetting. Wenn man beispielsweise beim Mesa Dual Rectifier 2010 Reborn den Treble Regler KOMPLETT ZUDREHT bekommt der Amp einen fetten Schub in den Hochmitten, wo esdann selbst einem Marshall schwerfällt da drüber zu sägen.

Zudem könntest du probieren einen 10 Band EQ von MXR in den Loop zu hängen und 250hz und 500hz zu boosten. Die 250hz machen den Ton groß und dick, die 500hz machen die "SOLO-Mitten". Da langt schon jeweils ein kleiner Boost mit ca. +4-5 dB. Das mache ich auch so bei meinem Tube Thomsen, da dieser keinen 2. Master oder dergleichen hat. Es gibt viele viele Möglichkeiten.

Was mir noch bei MESA aufgefallen ist. Je mehr Gein, desto mehr klingt er nach Bienennest. Also -> weniger Gain. Dann wird der MESA aber schnell unbequem zu spielen. Nimm die Herausforderung einfach mal an und warte ab. Das wird dich auf lange Sicht zu einem besseren Gittarrero machen. Und dann spiel mal einen Savage nach einem Jahr... Da meinst du, du langst in einen Wattehaufe, statt in eine Gitarre....



Ich kann dir nur nochmal den Rat geben... Du hast einen abartig guten Amp, nach dem sich 80% der Boarduser hier die Finger lecken würden. Noch vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich an deiner Stelle einen neuen Amp gekauft.
Ich habe mittlerweile soooo viel Geld für Amps ausgegeben und musste doch irgendwann begreifen, dass alles letztendlich nach mir klingt.

Du versuchst gerade, dich an den Amp anzupassen.
Versuche doch, den Amp an dich anzupassen.

So sind großartige Gitarristen hervorgegangen. Unsere alten Helden konnten nicht einfach nen neuen Amp kaufen, da es damals einfach keine derartige Auswahl gab.

Und nochmal: Du spielst keinen Einkanaler, der dir Funktioniell die Grenzen aufzeigt. Du spielst einen fetten Amp, der ALLE Funktionen und noch mehr bieten. Dazu 4 Kanäle und eine Peripherie die Seinesgleichen sucht.

Sei nicht so dumm und geb den Amp her.


Was ich mir z.B. überlegen würde wäre eine neue Box. Ich denke dein Problem (um mal darauf wieder zurückzukommen) ist die Box. Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege aber du bist unglücklich, seitdem du von der V30 ENGL Box auf die Marshall G1275 umgestiegen bist? Ich hatte die ENGL selbst vor einiger Zeit und die Box ist wirklich richtig richtig gut. Da kommt die Marshall zumindest für das was du beschreibst nicht dagegen an. Dass deine Soli also etwas dünn und mikrig klingen kann auch durch die Celestion G12-75 geschuldet sein. Ich bin auch leadgitarrist und spiele aktuell eine Diezel Rearloaded 4x12er mit V30. Wenn ich dagegen die Marshall 1960 von meinem Rhythmusgitarristen anschließe, klingen meine Soli so, wie du sie beschreibst...

Du warst ja schon im Laden und hast neue Amps angecheckt. Geh doch mal mit deinem Amp in den Laden und test GUTE, VERSCHIEDENE Boxen und investiere ggf. lieber da.



Ich schreibe deshalb so eindringlich, weil ich dir ersparen will, was ich durchlebt habe. Nämlich mittlerweile im Fünfstelligen Bereich Geld für Musikequipment ausgegeben zu haben und im Endeffekt so unglüklich zu sein wie eh und je.

Du bist deinen Amp nach 4 Jahre gewohnt. Da ist es nicht so leicht auf was neues umzusteigen.



Gruß
 
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@qotsa lover:
du sprichst mir aus der seele. das ist die schönste zusammenfassung zum thema amps. die sollte irgendwo hingepinnt werden und jeder hier im board sollte sie lesen. daumen hoch!
bezogen auf diesen thread ist es meiner meinung nach ein schlußwort. lieber thradersteller! nimm dir das gesagte zu herzen! thread kann zu :D
 
Ich werfe hier noch mal ganz kurz was ein, wurde seltsamerweise noch gar nicht wirklich erwähnt: Was ist denn mit Trampelkisten?
Gerade Boogies sind meistens sehr tretminenfreundlich und wenn man mit dem Gain in den Kanälen vorsichtig ist, kann man den Chrarakter, so man denn will, ganz schön weit verbiegen. Oder eben recht zielgenau auf seine Bedürfnisse anpassen.
In meinem "großen" Setup spiele ich einen Mk IV, und ich bin vor einiger Zeit dazu übergegangen, den Sound eher aus Vorschaltgeräten als aus dem Amp zu holen - bzw. ist das eigentlich eine Art Hybridlösung.
Der cleane Kanal ist halt rund und ein wenig fenderartig eingestellt, der zweite Kanal fügt nur einen ganz leichten Rotz dazu und läuft dauerhaft im Class A Betrieb (so schalte ich's jedenfalls), ist ansonsten aber von der klanglichen Ausgewogenheit dem ersten Kanal durchaus ähnlich, der rote Kanal dient als Lead-Kanal, aber wieder mit eigentlich sehr wenig Gain (würde man bestenfalls als bluesig bezeichnen). Naja, und dann werden eben entsprechende Treter davor geschaltet. Im Moment sind's in meinem fest verkabelten Setup nur zwei, nämlich ein Nobels ODR-1 (um ein wenig mehr Gain und Mittendruck zu haben) und ein MXR Custom Badass 78 Distortion (der gar nicht so doll nach Distortion klingt) - aber die Modelle sind ja egal. Da kann man eben sehr frei nach der Soundprägung schauen, denn der Boogie verträgt sich so, wie ich ihn eingestellt habe, mit allem ganz wunderbar und drückt nur wenig seinen eigenen Soundstempel drauf (außer ich will das gelegentlich so). Sprich: Der MXR klingt in allen drei Kanälen so, wie ich ihn eingestellt habe. Einmal eben mit wenig Gain, folglich auch etwas härter im Attack, einmal mit etwas mehr Rotz, ansonsten aber immer noch nach sich selbst, und letztendlich einmal etwas lauter und ein wenig sahnig-singender.
Ich habe mit diesen Einstellungen schon diverse Treter ausprobiert und kann kaum Negatives berichten, eigentlich klingen die immer so, wie sie eben klingen.

Der Roadking sollte meines Wissens nach ähnlich treterfreudig sein, entsprechende Einstellungen natürlich vorausgesetzt.

Ansonsten unterschreibe ich alles, was QOTSA_Lover geschrieben hat.

- Der Sack
 
Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass in diesem Thread von 90% ein neuer Amp empfohlen wird. Der User hier spielt einen MESA Roadking. Das ist mit Verlaub einer der teuersten und professionellsten Amps die man ÜBERHAUPT kaufen kann. Es kann also doch nicht sein, dass dann geraten wird einen ENGL oder einen Marshall zu kaufen.

na und ? wenn einem der sound nicht gefällt hilft einem der teuerste und professionellste amp nicht weiter, um glücklich zu werden und sich damit wohlzufühlen. wenn man den sound mag, steht ein Engl oder ein Marshall einem Boogie in nichts nach. ich persönlich kann mit Boogie z.b. nicht so viel anfangen, Engl sagt mir überhaupt nicht zu, bei einem Marshall weiß ich genau, daß es passt und ich glücklich damit bin. warum sollte ich mir dann einen Boogie kaufen oder mich mit ihm beschäftigen ? sie sind einfach uninterssant für mich. das hat mit der güte aber nichts zu tun!

Kauf dir den JVM... Gerne, dann wirst du aber das Problem haben, dass (ich lese das so aus deinen Beiträgen heraus) der bei dem Gainniveau nich kontrollierbar sein wird, da Feedback ohne Ende. Zudem Nebengeräusche usw. usw...

Und der Engl... Sorry, aber der ist gegen den MESA ein "Schönwetteramp" oder ein "Weichspüler".

und wieder: na und ? es gibt nicht gerade wenige spieler, die offenbar wunderbar mit einem JVM zurecht kommen. vielleicht gehört Thias ja auch dazu ? wer kann das sagen außer er selbst ? und wenn er einen "schönwetteramp" oder einen "weichspüler" seinem Roadking vorzieht ist das eben sein weg glücklich zu werden und damit ja auch in Deinem sinne.

Das deine Soli so dünn klingen kann IMHO nicht am MESA liegen. Gerade die Mesas haben ja diesen dicken, sahnigen Ton. Das Problem an den MESAs (hatte selber zwei) ist, dass sie wirklich feinfühlig eingestellt werden wollen. Die zicken gerne rum... Aber wenn sie klingen, klingen sie abartig gut. Nimm dir also Zeit und experimentier mit den Knöpfen.

vom empfinden her ist das wirklich sehr IMHO und damit kein argument. das mit dem feinfülig einstellen kann segen und fluch sein. segen, weil es einem viele möglichkeiten offen läßt den sound anzupassen, fluch, wenn man eben keine lust hat sich großartig damit zu beschäftigen oder nicht die zeit hat "ewig" erst mal rumzuprobieren (die von Thias beschriebene livesituation z.b.). zu viele knöpfe und möglichkeiten sind nicht jedermanns sache. ich habe mich z.b . aus diesem grund mal gegen einen JVM 410 entschieden. ich brauch zwei sounds. was um gottes willen soll ich mit 12 anfangen und "tausend" reglern, knöpfen und schaltern...?


Ich kann dir nur nochmal den Rat geben... Du hast einen abartig guten Amp, nach dem sich 80% der Boarduser hier die Finger lecken würden. Noch vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich an deiner Stelle einen neuen Amp gekauft.
Ich habe mittlerweile soooo viel Geld für Amps ausgegeben und musste doch irgendwann begreifen, dass alles letztendlich nach mir klingt.

das ist ja gar nicht falsch! aber wenn es halt nicht sein soll, soll es nicht sein. würdest Du mir auf der straße mit einem roten t-shirt begegnen und am nächsten tag mit einem blauen, würd ich dich wahrscheinlich trotzdem erkennen. am nochmal nächsten tag fällt Dir ein, daß grün das maß aller dinge ist, und es genau das ist, was Dich glücklich macht. also warum noch ein rotes oder blaues tragen ?

Und nochmal: Du spielst keinen Einkanaler, der dir Funktioniell die Grenzen aufzeigt. Du spielst einen fetten Amp, der ALLE Funktionen und noch mehr bieten. Dazu 4 Kanäle und eine Peripherie die Seinesgleichen sucht.

ebenfalls nochmal: na und ? (s.o.)

Ich schreibe deshalb so eindringlich, weil ich dir ersparen will, was ich durchlebt habe. Nämlich mittlerweile im Fünfstelligen Bereich Geld für Musikequipment ausgegeben zu haben und im Endeffekt so unglüklich zu sein wie eh und je.

Du bist deinen Amp nach 4 Jahre gewohnt. Da ist es nicht so leicht auf was neues umzusteigen.

das mit dem fünfstelligen bereich ist gar nicht soooo selten. über die jahre läppert sich das halt. die erfahrung macht wohl jeder, der jahrelang oder gar schon jahrzehntelang spielt.

nach vier jahren könnte man auch sagen: zeit für was neues ;).

grundsetlich bin ich ja Deiner meinung. ich denke auch, daß der Roadking noch eine chance verdient hätte und ein neuer amp erst mal nicht wegläuft. aber wenn es halt einfach nicht sein soll und passt, was soll er machen ? ist halt alles gar nicht so einfach... :D

gruß
 
QOTSA_Lover hat da schon recht. Allerdings kann es auch passieren, dass sich der eigene Geschmack so weit verändert, dass man mit einem anderen Amp besser klar kommt. Betonung auf "kann"!
Imho sollte der "IchsuchmireinenneuenAmp"-Ansatz ganz zum Schluss kommen. Daher habe ich zuerst auch auf die Amp-Settings, die Aufstellung des Equips im Proberaum und auf die Box hingewiesen.
 
na und ? wenn einem der sound nicht gefällt hilft einem der teuerste und professionellste amp nicht weiter, um glücklich zu werden und sich damit wohlzufühlen. wenn man den sound mag, steht ein Engl oder ein Marshall einem Boogie in nichts nach. ich persönlich kann mit Boogie z.b. nicht so viel anfangen, Engl sagt mir überhaupt nicht zu, bei einem Marshall weiß ich genau, daß es passt und ich glücklich damit bin. warum sollte ich mir dann einen Boogie kaufen oder mich mit ihm beschäftigen ? sie sind einfach uninterssant für mich. das hat mit der güte aber nichts zu tun!


Das Problem ist doch ein völlig anderes. Ich glaube du interpretierst das ein bisschen anders wie ich...

Der Treadsteller spielt seinen Amp seit 4 Jahren und schreibt, dass es ihm eigentlich lieber wäre den Amp zu behalten. Dies aber nur unter der Voraussetzung, dass er damit zurechtkommt (Klanglich).

Somit eben nicht ja und.

Würde er eine Beratung in Sachen neuen Amp haben wollen, würde ich mit dir konform gehen und ihn entsprechend beraten.

Aber in diesem Fall lese ich zumindest eine komplette Verunsicherung heraus. Statt ihm jetzt zu "helfen", wird er nur noch stärker auf eine "andere" Fährte gelockt (neuer Amp) und ist bald zu 100% selbst davon überzeugt, dass ein neuer Amp vermeindlichen Segen bringt. Aber das ist eben oftmals nicht so.


Ich kann es nur nochmal wiederholen. Der Amp ist seit 4 Jahren in seinem Besitz und er spielt DIESEN Amp auch in fast jeder Situation. D.h. über ein grundlegendes Soundproblem können wir hier nicht reden.

Ich habe mich auch schonmal "verkauft", ja! Aber das habe ich bereits nach 4 Wochen gemerkt und nach nem halben Jahr das entsprechende Topteil wieder verkauft, weil ich wusste, dass das nix mehr wird...

Das ist hier aber nach so langer Zeit auszuschließen...


Hier werden gerade grundsätzliche Gitarristenprobleme (Zweikampf in der Band, Lautsprecher, Sound, allgemeine Lust auf neues) damit abgetan, einfach einen neuen Amp zu kaufen. Sorry, aber so einfach ists glaube ich nicht...


Natürlich ist dies meine Meinung und ich will sie keinem Aufzwängen. Nur rede ich hier etwas aus Erfahrung. Es kann gut sein, dass er mit einem JVM glücklich wird. Es kann aber auch sein, dass er jetzt 10 neue Tops in den nächsten 5 Jahren kauft und irgendwann sich seinen MESA doch wieder zurückwünscht.

---------- Post hinzugefügt um 15:49:02 ---------- Letzter Beitrag war um 15:45:07 ----------

QOTSA_Lover hat da schon recht. Allerdings kann es auch passieren, dass sich der eigene Geschmack so weit verändert, dass man mit einem anderen Amp besser klar kommt. Betonung auf "kann"!
Imho sollte der "IchsuchmireinenneuenAmp"-Ansatz ganz zum Schluss kommen. Daher habe ich zuerst auch auf die Amp-Settings, die Aufstellung des Equips im Proberaum und auf die Box hingewiesen.

Da hast du vollkommen recht. Sehe ich genauso!

Aber ich finde, dass der MESA (eben gerade der RoadKing) schon in der Lage ist, eigentlich alle Stilistiken abzudecken. Gerade deshalb würde ich auch keinen anderen Amp kaufen.

Hätte er jetzt beispielsweise einen Fireball oder einen 6505 oder einen Herbert, die ganz klar auf eine gewisse Stilistik ausgelegt sind (nein, ausgelegt heißt nicht, dass sie reine Metalverstärker sind, also spart euch die Steine :D) wäre das auch wieder was anderes.
 
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Was hälst du denn von dem Blackstar Flaggschiff? Series One 200. 6 Sounds und durch den ISF Regler in den Mitten grob gesprochen von USA bis UK im Grundsound anpssbar.
http://www.youtube.com/watch?v=BiP4_4XBJyU

Alternativ noch made in germany: Hughes&Kettner Triamp. Auch 6 Sounds in allererster Güte. Da kann man auch wenig falsch einstellen an dem Amp, der klingt eigentlich immer.....
http://www.youtube.com/watch?v=isOdutfM26U
 
@QOTSA_Lover:

also bitte lies doch genau mal die beiträge des threaderstellers! und dann sagst Du mir noch einmal, daß da irgendwas falsch interpretiert wird! es wird ausdrücklich nach alternativen gefrag! auch mit einem Roadking muß man nicht zwangsläufig glücklich werden, trotz vier kanälen, trotz tausend möglichkeiten und knöpfen, trotzt des hohen preises.

es ist genau so verunsichernd jetzt um jeden preis durchsetzen zu wollen, sich noch einmal mit dem roadking auseinanderzusetzen. die allgemeine meinung des threads geht ja, wie meine eigene auch, in diese richtung. aber wenn es auf persönlicher ebene, warum auch immer nicht passt bringt das doch nichts. da kann ich auch nach 10 jahren noch drauf kommen. alleine das von Thias genannte gegenargument mit den vielen knöpfen ist für mich absolut nachvollziehbar und durchaus ein grund einen amp nicht mehr zu wollen, genauso wie eine klangregelung, bei der man nunmal seine zeit braucht, bis es klingt nicht jedermanns sache ist (zum vergleich z.b. mal das boss gt8/pro, bei welchem man auch recht lange braucht. sehr gute geräte, aber aufgrund der bedienung nicht jedermanns sache).

was ist so unverständlich daran, wenn einer keinen Boogie mehr will? ich finde gar nichts! was geht es mich an, was jemand mit seinem geld macht? eben - gar nichts! bei der sehr großen auswahl, die man als gitarrist hat, hat doch jeder schon mal in irgendeiner form daneben gegriffen.

ich denke, daß Thias durchaus in der lage ist, beurteilen zu können, was er braucht, und welchen sound er möchte. für mich klingt das bei ihm alles eher danach, daß er eben keine lust hat noch weiter rumzuprobieren (was er auch schreibt) und sich hier nochmals gewissheit holen wollte nichts übersehen oder eine möglichkeit des amps ausgelassen zu haben. die entscheidung für einen neuen amp ist bei ihm eigentlich schon gefallen.

der letzte abschnitt ist zugegeben zum großteil (bis auf das mit dem probieren) spekulation, aber die frage nach einem neuen amp wurde ausdrücklich gestellt!

Deine argumente klingen für mich eher so, daß Du Dir halt beim besten willen nicht vorstellen kannst, daß jemand mit einem Boogie nicht zufrieden sein kann. so kommt das zumindest bei mir an. da könnte man sich nun fragen, warum dann nicht jeder einen Boogie spielt. die von Dir gebrachten pro Boogie argumente sind für mich eben keine. es sind merkmale eines amps, die man mögen kann oder eben nicht. ich mag sie z.b. auch nicht. objektiv gesehen alles schön und gut. subjektiv gesehen eben "na und".

gruß

@ Jaydee79: :D
 

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