...Leider war ich fürs Gitarre spielen nicht gut genug...Akkorde, Pentatonik-Gedudel, Powerchors, Oktaven und so normale Techniken wie Hammer-Ons etc. konnt ich zwar, aber ich fühlte mich immer viel zu sehr als Rhythmusklampfer und hatte wenig Interesse an der "höheren Wissenschaft".
Das kann ich ja kaum lesen, ohne dass sich mir sämtliche Nackenhaare aufrichten!
Klingt so, als ob man ja fürs Bassspielen sowieso nicht mehr braucht, also warum nicht mit Bass anfangen?
Ich meine das wirklich nicht persönlich, aber es ist einfach diese Einstellung, von der man so oft hört, und die mich als Bassist so wütend macht!
Bass ist keine Klampfe, die weniger Saiten hat, und deshalb mit Sicherheit einfacher zu spielen als eine Gitarre!!!
Es kann ja auch sein, dass ich dich falsch verstehe, dann korrigier mich ruhig!
An den Threadersteller: Mir hat es am Anfang unglaublich geholfen, einfach Songs zu lernen, wie schon erwähnt.
Ich weiß nicht, ob ich einfach die richtige Haltung etc. im Blut habe, auf jeden Fall habe ich mir in dem halben Jahr, das ich ohne Lehrer gespielt habe, nichts Falsches angewöhnt.
Dann ist aber mein Ehrgeiz, am Bass etwas zu erreichen, soweit gewachsen, dass ich mir einen Lehrer genommen habe, mit dem man im Allgemeinen viel schneller Fortschritte erzielt, als allein.
Aber in Zeiten von Youtube etc. ist es ja nicht schwierig, grundlegende Dinge wie die Haltung ungefähr zu überprüfen.
Wenn du schon ein paar Basics draufhast, lege ich dir die DVD von Marcus Setzer ans Herz, "Discover your Groove". Das ist im Prinzip keine DVD zum Anfangen, sondern damit lernt man wichtige Themen wie Timing, etc.
Und ansonsten: Einfach spielen!
Gruß, Johannes