Reggae E-Bass Recording (Beginner)

  • Ersteller IrieBass
  • Erstellt am
Stattdessen aber hat der Threadersteller doch ein ordentliches Interface, nämlich die M-Audio Delta 66.

Siehste, darum sind die eigenen Thread besser, das hatte ich im Sammelthread nämlich überlesen.
Aber ob die Karte jetzt wirklich so passend ist wurde dann ja geklärt :)

Es sollte natürlich ein USB Interface sein, welches dazu gedacht ist (hochohmige) Instrumenten-Klinke Signale aufzunehmen.
So :)


Um wirklich was zu sagen bleibt halt viel offen.
Was möchtest du denn wirklich machen und wofür in etwa willst du das alles nutzen. Dann kann man das beim Kauf auch einplanen.

Als "anfänger" kommt man erst mal tatsächlich mit den meisten Bässen und klängen klar ;) Das liegt eben hauptsächlich daran, dass man beim spiel
den eigenen Sound noch nicht so stark wahrnimmt und unterscheiden kann wie es später der fall sein wird. Das wichtige ist einfach, alles so zu
haben, dass es auch Spaß macht und man dabei bleibt. Flatwounds sind z.B. etwas "speziell". Aber solange man wirklich nur Reggae spielt bestimmt super.
Wenn man aber - gerade zum üben - etwas in den stilrichtungen hin und her springt KANN es sein das einem der klang dann doch etwas zu nasal ist ;).
Als Anfänger direkt mit Flats zu beginnen ist eher selten der Fall (ausser natürlich beim Kontrabass :p ). Aber (und das ist das schöne an saiten)
man kann es ja einfach testen. Da Flats echt langlebig sind, kann man ja mal testweise andere ausfspannen und dann wieder zu flats wechseln :)
Hier ist ja nichts in stein gemeißelt.

Zuhause Aufnehmen ist auf jeden fall eine coole sache :D Aber man sollte dass, was man aufnehmen will ja auch gut üben können. Da bleibt eben offen,
wie du üben willst. Einfach nur mit Kopfhörer am Rechner über das Interface?

Bleibt eben offen mit welcher DAW (aufnahmeprogramm) du arbeitest. Cubase LE ist wie gesagt öfter bei einem interface bei, und eine echt gute Software.
(mit hoher verbreitung, um auch schnell hilfe zu bekommen, wenn mal was nicht will).
Das ist in so fern wichtig, da hier einige Programme echt schon gute Software für "nachträglicher Amp via software" mitliefern. Eien VST schnitstelle haben die
meisten, und da lässt sich dann auch gut freeware software installieren. Mal als beispiel wo so was hinführt, wenn es profesioneller und teurer wird: https://www.thomann.de/de/ik_multimedia_amplitube_3.htm (wobei hier jetzt keine Bassamps gelistet werden).
Die ganze Sache mit Bass-Amp-Sound via Software ist wirklcih nett und wird gut genutzt. ABER: ich würde nicht sagen dass es Anfängertauglich ist, geschweige denn "plug and play".
Allerdings kann man - wie vorher schon gesagt - ja einfach den versuch wagen und nach und nach aufbauen. Also erst Bass, Stimmgerät, Kabel und Interface und ausprobieren.
einen Übungsamp oder einen "echten" preamp kann man dann immer noch kaufen. (Wobei man mit einem Übungsamp für zuhause auch nciht viel falsch machen kann. Hat man bock mal eben 5min zu spielen: Einschalten und fertig. Bei dem Rechnergestützen kram dauert das ja schon fast die 5min bis alles steht :D)


Zum Thema Bass:
Pauschal immer schwer, denn es gibt sicherlich nicht "Den" Bass für "DIE" musikart :) Gibt sicherlich tendenzen aber man findet doch eigentlich fast jeden bass in jeder musikart wieder. Die Frage ist dann:
Was gefällt einem. Und hier wirds schwer... Gerade am Anfang ^^
Normalerweise geb ich hier den Tipp: Zum laden fahren, ausprobieren und kaufen was einem am besten gefällt. Man baut zu seinem Instrument ja irgendwie eine richtige beziehung auf ;)
Sprich es ist nicht nur eine rationale entscheidung. Gerade am Anfang soll man sein isntrument selber gut finden, und nicht das was andere gut finden.

Pauschal würde ICH jetzt eher keinen reinen P bass nehmen, eher PJ oder J oder was völlig anderes ;) Aber das wäre MEIN Geschmack für den Sound
 
ich habe selbst viele jahre ska und reggae gespielt.. am besten funktioniert hier tatsächlich der jazzbass mit flats -> was aber fast noch wichtiger ist, is dass mann diesen mit sogenannten "aschenbechern" (das sind diese silbernen abdeckplatten über den tonabnehmern: http://www.guitar-letter.de/Knowledge/History/Images/FenderJazzBass6275.jpg) ausstattet und an der brücke ein stück foam (schaumstoff) drunter legt ->dadurch erspart man sich das abdämpfen mit dem handballen, kann ganz normal spielen und hat trotzdem diesen dumpfen reggae ton...

wenns ausschließlich für recordings sein soll klingt auch ein höfner violin bass mit flats sehr, sehr gut... bezüglich plugins kenn ich mich leider nicht wirklich aus... als preamp würde ich aber evtl. noch einen line6 basspod empfehlen, die moddelings sind vom grundsound alle ziemlich "basslastig" was gerade bei reggae gut funktioniert -> für andere recordings würde ich allerdings von abraten...
 
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Ach ja, nicht vergessen, die zum Bass lernen zweitwichtigste Anschaffung: ein Metronom :) (falls Du nicht schon 'nen Drumkomputer hast) gibt's auch zum runterladen fürn Rechner, ist auch in Cubase und ähnlicher Software drin, oder halt ein extra Kästchen.
 
Ich will hier jetzt keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, aber ich (zumindest für mich persönlich) finde man sollte Hilfsmittel immer kritische betrachten und gut abwägen. Nicht daß die grundsätzlich schlecht sind!! Keineswegs!! Aber sie haben eben Vor-, und Nachteile. Der Vorteil des Schaustofftricks ist, daß er das Bass spielen im Bezug auf den Reggae-Sound wirklich enorm erleichtert, was gerade für nicht Vollblut-Bassisten ein absolut sinnvolles Tool ist. Würde ich jedoch wirklich (Reggae)Bass spielen lernen wollen, würde ich mir sowas ehrlich gesagt garnicht erst anfangen, weil man die eigentliche Spielweise nicht wirklich lernt. Vielleicht hilft es ja gerade am Anfang, aber womöglich kann man sich auch etwas falsch anlernen. Und man wächst ja bekanntlich an der Herausforderung. Aber das muß letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. ;) Wie gesagt: Hat beides absolut seine Vor-, und Nachteile.

Was mich jedoch interessieren würde: Diese Aschenbecher. Die waren ja mWn ursprünglich dazu gedacht die Einstreuungen aufs Pickup ab zu schirmen. Aber
a) stimmt das überhaupt, oder liege ich hier einer Ente auf?
b) erfüllt es ggf. diesen Zweck wirklich (merkbar)?
c) bringt das klanglich ansonsten irgendwas?
Denn den einzigen Effekt den ich ansonten sehe ist, daß man dann eben nicht mehr direkt über dem Pickup spielen kann und somit auf diese Weise den Sound beeinflusst. :gruebel:
 
Also von dämpfern würde ich auch abraten. Selber grund, wieso ich auch sagte dass am anfang "normale" roundwoundsaiten auch mal gut sind. Man muss ja irgendwie sein instrument auch verstehen, und dass kommt eher dadurch, wenn man probleme merkt und sich dann lösungen sucht :)

Der metallbügel über dem pu macht heute tatsächlich kaum noch sinn, und hat eher optische gründe. Vorteil kann aber sein,dass man beim spiel mit dem daumen die ganze hand darauf ablegen kann ohne zu dämpfen. Und irgendwie, ist das ja doch auch der sinn dieser anschlaghaltung (siehe das erst video was gepostet wurde).
 
wie gesagt ich habe mich jahrelang in diesen settings bewegt und das ist meine persönliche erfahrung und kommt dem ursprünglichen reggae und ska sound der 1960er eben am nähesten, all die weil frühe 60er jahre jazzbässe ein mutesystem hatten und viele raggea basser, die sich die teuren fender bässe nicht leisten konnten, sich zu dieser zeit foam unter die saiten geschoben haben... per daumenanschlag und mute bekommst du zwar einen ähnlichen sound, aber richtig authentisch wirds eben erst mit foam und anschlag am hals...

Fairerweise sei natürlich gesagt, dass man heut zu tage mit fast jedem bass und amp einen amtlichen reggae sound hinbekommt... auch ska geht heute ja oft mit punk einher und dort wird dann eher ein dratiger sound bevorzugt...

Ich wollte eben immer so klingen wie die basser auf den alten platten und bei mir hats so eben am besten geklappt - was natürlich nicht heißt, dass es nicht auch anders geht ;)

die aschenbecher sind natürlich heutzutage in erster linie ein optischer hingucker (gerade im ska wird ja im allgemeinen großen wert auf die gesamt optik gelegt -> anzugzwang ist da keine seltenheit und so ein vintage bass mit aschenbechern sieht halt authentischer aus als z.b. ein ibanez) bzw. siehts halt auch nicht so schön aus wenn ein schwamm unter den saiten liegt :D
 
danke für den ganzen input! :great: da bleiben eigentlich keine fragen offen.

ich war sogar schon in nem laden gewesen, allerdings wusste ich mehr über bässe, als der freundliche verkäufer der gerade zeit hatte...
ich könnt dort welche probieren, allerdings größten teils keine 4saiter oder zu teuer. der Cort Action E-Bass ist vielleicht ein test wert.

ganz praktisch möchte ich den bass z.b. für solch eine bastelei benutzen, statt dem verwendeten vst-plugin versteht sich... oder für sowas mit samples. den bass würd ich in zukunft dann gern selbst einspielen, daher suche ich nach dem richtigen einstieg.

ziemlich genial klingt sowas in meinen ohren ^^


hoffe das macht es verständlicher....

E:
das ich nicht gleich wie ein profi spielen werde ist klar, üben ist sowieso erstmal angesagt ^^ nur der grundsound sollte schonmal möglichst in meine richtung gehen. und da ich e-bass technisch bei 0 anfange bin ich für jede getauschte erfahrung dankbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja.... der Bass aus dem Youtube Video klingt schon ziemlich fätt. Einerseits, denn andererseits ist er soweit unten angesiedelt, daß er auf meinen Koffer-Radio Referenz Boxen nur noch eher waage zu hören ist. Wäre ich als sehr vorsichtig damit...
 
wer reggae mit dem koffer-radio hört macht sowieso was falsch ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm... Na, wenn du das sagst... ^^ Aber muß ja jeder selbst wissen, inwiefern sein Mix dann auf Abspielgeräten mit wenig(er) Bass zusammen bricht. ;)
 
komm schon, ich weiss ja was du meinst, aber so nen dub-tiefen riddim ohne bass oder nur mit "basssimulation" zu hören, ist nicht mal die halbe freude... see me?! ^^

wie auch immer, danke für die unterstützung an alle!
 
Schon klar. ;) Ich hör halt mehr Roots. Und grad die alten Sachen klingen sogar über die mistigsten Boxen immer noch saugeil. ;)
 
Hello Forum,

ist schon ein paar tage her, trotzdem möchte ich mich nochmal für alle antworten bedanken! :great:

im endeffekt hatte ich mir folgendes besorgt...
- squire 60s classic vibe j-bass
- marshall mb15
- GHS Stainless Steel Precision Flatwound 45-105
...und bin damit seit nun 6 monaten sehr glücklich! der sound ist warm und über die 8" combobox für die wohnung ausreichend druckvoll.

jetzt gehts ans aufnehmen ;) bislang hab ich einfach den kopfhörerausgang der combo-box ins interface (delta66 m-audio, unsymmetrische ein- & ausgänge) eingestöpselt und am pc aufgenommen.... das ergebnis is...naja... seit 2 kleine rokit rp5 g3 bei mir angekommen sind hört man deutlich was alles mitbrummt....

ich hatte testweise mal ein firewire interface von m-audio ausgeliehen, hatte aber leider massive treiberprobleme (auf win7 64-bit) damit. kann auch an meinen firewire eingang am pc gelegen haben oder am firewire-treiber...mit aktuellen versionen klappte es auf jeden fall nicht...


daher suche ich jetzt ein
(usb-)audio interface um in erster linie meinen Bass aufzunehmen. wenige ein- & ausgänge reichen aus, dafür sollte die soundquali (sehr) gut sein.

ich war kurz davor das Focusrite Scarlett 2i2 zu bestellen, dann las und hörte ich in einem test aber, dass (ausgerechnet) die tiefen töne flacher als bei anderen interfaces rüberkommen.

dann habe ich mich über das Roland UA-55 Quad-Capture informiert und erfahren, dass ein 60hz-brummen vom hi-z-eingang verursacht wird...

als einziges ist bis jetzt das MicroBook in der liste geblieben....

Meine anforderungen:
- win7 64 kompatibel
- hochwertiger hi-z eingang
- geringe latenz
- (sehr) gute a/d wandler
gut wäre:
- direct monitoring
- kopfhörerausgang

mikroeingang und digitale ein- & ausgänge können vernachlässigt werden.

perfekt wäre noch eine anschlussmöglichkeit, um die combo-box als subwoofer benutzen zu können. entweder 1. mit y-kabel und hochpass (bei nur 2 monoausgängen) oder 2. über einen ausgang mit eq (bei mehr als 2 monoausgängen). funktioniert die erste möglichkeit überhaupt?

fürs lesen schonmal danke! für einen tipp natürlich auch!
 

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