Kaufberatung für Notfall-PA-Anlage

Das Pg 58 ist zwar die Einstiegsserie von Shure, aber durchaus brauchbar.
Alternativ mal bei Sennheiser schaun.
Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du mal vergleichen, was besser zu deiner Stimme passt.

@mHs , sorry für das Verkaufsangebot im Thema. Muss man aber auch nicht so ernst nehmen ;)
 
Ja, das wäre der Frequenzbereich LTE Mittenlücke.

Das ist, wie schon geschrieben wurde, die Einsteigerdroge und das SM58 ist halt ein SM58.

Was mich verwirrt, ist die Ausschreibung. Bei der Handfunke sind bis zu 7 Anlagen und bei dem Taschensender bis zu 12 Anlagen simultan einsetzbar. Haben die unterschiedliche Schaltbandbreiten oder wie? In der Regel sind in der LTE Mittenlücke 6 Strecken gleichzeitig einsetzbar und das auch nur bei guten Bedingungen oder überseh ich da was?

Anyway... du brauchst ja nur 2 und das geht da.

Ich würde einfach mal ausprobieren. Nicht jedes Mikro passt zur Stimme. Daher würde ich auch mal Sennheiser und AKG abchecken und so manche anderer Hersteller hat evtl. ja auch etwas nettes, z.B. beyerdynamic oder MiPro.

Da man bei den kleinen Serien die Köpfe nicht tauschen kann, muss man nehmen was der Hersteller da drauf schraubt.
 
Sorry... noch ne Stufe unter dem SM58.
Da würde ich doch sehr zu einem SM58 Kopf, besser ein SM58 beta raten oder eben Sennheiser mit einem E9xx Kopf.

Am besten einfach mal die Mikros im Laden gegeneinander ausprobieren.
 
Was mich verwirrt, ist die Ausschreibung. Bei der Handfunke sind bis zu 7 Anlagen und bei dem Taschensender bis zu 12 Anlagen simultan einsetzbar.

Das ist mir tatsächlich auch aufgefallen. Da ich aber eh nur zwei brauche, habe ich entschieden nicht weiter darüber nachzudenken. Mein Kopf qualmt von neuen Daten und Fachbegriffen schon genug. :)

Ich würde einfach mal ausprobieren. Nicht jedes Mikro passt zur Stimme. Daher würde ich auch mal Sennheiser und AKG abchecken und so manche anderer Hersteller hat evtl. ja auch etwas nettes, z.B. beyerdynamic oder MiPro.

Werde auf jeden Fall die Augen offen halten. Wenn meine schillernde Karriere so läuft wie geplant wird das wahrscheinliche eh nicht das letzte Mikrofon sein, dass ich mir kaufe.

Stimmt, aber HerrM hat sich eien Handfunke mit PG58 Kapsel ausgesucht.
Sorry... noch ne Stufe unter dem SM58.
Da würde ich doch sehr zu einem SM58 Kopf, besser ein SM58 beta raten oder eben Sennheiser mit einem E9xx Kopf.

"Ausgesucht" ist vielleicht noch etwas zu viel gesagt. Nach Shure hatte ich jetzt gesucht, weil die Marke einerseits hier öfter Erwähnung fand und ich von einem Vortragsredner (ähnliches Betätigungsfeld) gesagt bekommen habe, Shure-Mikrofone seien besonders gut für Männerstimmen geeignet. Ob das stimmt, kann ich natürlich nicht sagen.

Auf das PG58 bin ich gekommen, weil ich hoffte es würde als Mikro für eine Notfallanlage ausreichen. ;)


Eine Frage hätte ich noch: Was sind Griffgeräusche?
 
Die Frage ist eigentlich selbsterklärend ;)
Griffgeräusche sind "rumpler", wenn du an das Mikro fasst/damit rumspielst/drauftippst.
Das Sm58 ist hier nahezu allen Konkurrenten der selben Preisklasse eine Stufe voraus.
Dein Bekannter sagte das mit dem 58 und Männerstimmen wohl, weil es etwas dumpf ist und bei naher Besprechung ausgeprägt basslastig wird.
(Nennt sich Nahbesprechungseffekt).
 
Wenn du das Mikro in Verbindung mit einem Stativ nutzt, dann ist das zweitrangig.

Als Griffgeräusche bezeichnet man die Geräusche, welche bei der Handhabung mit den Händen entstehen. Manche Mikrofon sind nicht sonderlich gut gegenüber Körperschallübertragung entkoppelt und das hört man dann als klappern oder anderweitige Störgeräusche beim "in der Hand halten" des Mikrofons. Für Sänger auf der Bühne z.B. ein primäres Argument, dass das Mikro hier gut entkoppelt ist.

@mHs
was soll das denn? Noch nie ein Beta SM58 oder SM58 Beta in der Hand gehabt? Wie auch immer man es nun nennen mag. Ich find's echt kindisch
 
Es heißt halt einfach Sm58 oder Beta58 ;)
Mehr sagt mHs doch gar nicht.

Gruß
Jan
 
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Das Headset kenn ich selbst nicht.
Aber warum das eine Mikro (SM 58) besser ist als das andere (PG 58) ist einfach:
Die Kapsel, also das Mikrofon selbst, ums einfach zu sagen, klingt besser.

Für Sprache wäre eine Kondensatorkapsel auch nicht verkehrt. Löst besser auf und reagiert nicht so stark auf Veränderungen der Besprechungsabstände.
Ich verwende dieses https://www.thomann.de/de/sennheiser_xsw_65_vocal_set_e_band.htm mit dynamischer Kapsel. Die Funkeinheit stellt noch nie Probleme dar. Ob dir der Sound eher zusagt als der der Shure-Kapsel musst du natürlich selbst herausfinden.

Gruß
Jan
 
Zum Headset kann ich auch nix sagen. Sorry.

Das SM58 ist so der Standard bei Rock'n'Roll, Soul und Blues. Als Rednermikrofon war es auch immer beim Papst am Start (ja der heilige Vater).
Eine Kondensatorkapsel wäre noch besser für die Anwendung, sofern du ein paar cm weit weg vom Mikro bist. Ein SM58 wie auch immer möchte gerne aufgegessen werden, denn sonst klingts dünn.

Geh einfach mal in ein Fachgeschäft und probier unterschiedliche Mikros in unterschiedlichen Preisklassen und mit unterschiedlichen Techniken (dynamisch oder kondensator) aus. Dann findest du sehr schnell selbst heraus welches Mikro zu dir und deiner Anwendung passt.

Ansonsten hat Donsiox alles auch schon gesagt.
 
Na, auf die paar Euro solle es dann auch nicht ankommen.
Wenn es für dich finanzierbar ist, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das Set mit dem SM58 besser als das Set mit dem PG58. Die PG58-Kapsel wird von Shure selbst als Einstieg bei den dynamischen Gesangsmikros bezeichnet. Das SM58 ist über Jahrzehnte bewährter Standard auf zig Bühnen.
Aber warum ist das eine besser als das andere? Sind die von den Daten her nicht praktisch identisch?
Der Vergleich der technischen Daten ist nicht alles bei einem Mikro. Letztlich muss es zur Stimme passen, und da ist es immer noch der beste Weg, verschiedene Mikros zu testen.
Ich persönlich bin allerdings kein großer Freund des SM58. Da gibt es heutzutage sicherlich viele gute Alternativen bzw. deutlich besseres/universeller einsetzbares. Auf der anderen Seite kennt quasi jeder Sänger das SM58 und kann damit umgehen.
Um bei der Marke zu bleiben: Z.B. das weiter oben schon angesprochene Beta 58 gefällt mir schon deutlich besser, ist aber auch nochmal teurer.
Aber auch andere Firmen haben gute Funkmikros im Angebot.
 
In den unteren Preisklassen wo es noch keine wechselbaren Kapseln gibt ist neben Shure oder Sennheiser wenig ernstzunehmende Vielfalt auf dem Markt. Die Line6 hörte ich noch nicht, LD Systems habe ich noch nicht einmal irgendwo gesehen und von AKG kenne ich nur deutlich teurere Systeme persönlich.
 
Leute, eure Antworten sind unfassbar hilfreich! Danke!
Ich werd' mir das alles ausdrucken und 'ne Leitfadenmappe draus machen ;).

Eine Kondensatorkapsel wäre noch besser für die Anwendung, sofern du ein paar cm weit weg vom Mikro bist. Ein SM58 wie auch immer möchte gerne aufgegessen werden, denn sonst klingts dünn.

Sehr gut zu wissen! Hätte natürlich lieber etwas mehr Spielraum.
Von Kondensatormikrofonen hatte ich schon Abstand genommen weil ich hier (https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_pa_anlagen_mikrofone.html) gelesen habe, dass dynamische Mikros robuster und unempfindlicher sind. Als Allround-Notfall-Gerät wie ich es suche, hielt ich dynamische Mikros daher für die bessere Wahl. Aber ich muss sagen, als Einsteiger hat man es nicht leicht all die einströmenden Informationen richtig zu bewerten.
 
Ein SM58 (Der "Panzer" der Mikrofone) kann eben problemlos einen Tauchgang im Whiskey überstehen, wird am Kabel geschleudert, auf die Bühne geknallt und hat danach einen leicht verdellten Korb ;)
Da du das ja -hoffentlich- nicht vor hast würden in deinem Falle die Vorteile eines Kondensatormikros überwiegen.
 
Ich hab mir jetzt gerade nochmal deinen Eröffnungspost angesehen:
Es handelt sich ja gewissermaßen "nur" um einen akustischen Ersatzreifen für Notfälle und Proben.
Mit einem Kondensatormikrofon als Funke hättest du dann aber schon einen recht guten Ersatzreifen, der sich vermutlich hinter der Originalbereifung kaum bis gar nicht verstecken muss.

So langsam kommen wir zu der Frage, wie gut die Ersatzreifen im Vergleich zur Originalbereifung sein sollen ;)
 
Gute Argumente!
Kondensator ist somit wieder im Rennen.

Auch wenn es noch nicht in Stein gemeißelt ist, geht es für mich jetzt wohl in folgende Richtung:
  • Die Eigentliche Anlage wird wahrscheinlich die Yamaha Stagepas 400i, gleich im Bundle mit passenden Stativen.
  • Beim ersten Mikrofonen werde ich mich in Richtung des von Donsiox vorgeschlagenen Sennheiser XSw 65 Vocal Sets orientieren. Werde es mal testen und sehen ob wir beide zusammenpassen.
Damit liege ich dann zwar schon deutlich über meinem ursprünglichen Budget - zumal ich davon ausgehe, dass noch einiges an Kleinkram (Kabel usw.) dazukommt - aber wie schrieb einst ein weiser Mann:
Mit einem Kondensatormikrofon als Funke hättest du dann aber schon einen recht guten Ersatzreifen, der sich vermutlich hinter der Originalbereifung kaum bis gar nicht verstecken muss.

So langsam kommen wir zu der Frage, wie gut die Ersatzreifen im Vergleich zur Originalbereifung sein sollen ;)

  • Als ergänzendes Bügelmikrofon zur späteren Anschaffung behalte ich mal das Shure BLX14 / MX53 S8 im Auge und hoffe, dass die einzelnen Komponenten zusammen am Ende eine brauchbare kleine Anlage ergeben.

Edit: Bei Betrachtung der Komponenten, drängt sich mir allerdings noch eine Frage auf. Ist es für mich als Solokünstler überhaupt möglich, so eine Anlage mit zwei Mikros alleine zu bedienen? Oder muss ich dann immer jemanden abstellen der den Ton regelt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich viele Industriejobs mache, bei denen oftmals kein Techniker erwünscht bzw. benötigt wird (eben klassische Vorträge), ist das meiner Erfahrung nach kein Problem. Ich stelle denen das Equipment hin, stelle das einmal ein und gut ist. Das hat bisher immer gepasst, ob nun Lavalier, Headset oder Handfunke.

Wenn du weißt an welchen Knöpfen du schrauben musst, dann stellst du auch bei dir das ganze einmal eben für den entsprechenden Raum ein und gut ist. Da muss also keine dabei sein und dauernd irgendwas schrauben.
 
Ich schicke mal eine neue Variante ins Rennen. Kauf dir die Stagepas als Notfallanalge. Die ist sicherlich ausreichend. Aber bezüglich Funkmikrofone würde ich folgendes zu bedenken geben.

1) Da ein Sprach- oder Gesangsmikro meist recht nah am Mund betrieben wird, gibt es einen hygienischen Grund immer nur sein eigenes Mikro zu verwenden, dessen Reinigung und Wartung dir bekannt ist, weil du es selber machst. Was der Verleiher an Zeug bereitstellt kann, muss aber nicht, komplett abgeranzt und ekelig sein.
2) Da, wie hier schon mehrmals erwähnt wurde, das Mikro zu Stimme passen sollte, ist es sinnvoll sich einmal eines auszusuchen und dann immer damit arbeiten, egal ob über die gestellte Anlage oder das Notfallsystem.

Daher macht es, die finanziellen Mittel vorausgesetzt, aus meiner Sicht Sinn sich beim Funksystem eher ein eigenes A System anzuschaffen und das Verleihersystem komplett zu ignorieren.
 

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