Dröhnen bei der Aufnahme von Akustikgitarre

  • Ersteller SoldierOfSodom
  • Erstellt am
sorry, die Aufnahme ist komplett non-groovy, sollte einen bestimmten Vergleich reproduzieren, bin aber nicht reingekommen...
für den Sound egal - der oben erwähnte Dröhn des Sennheiser 441 (ein anerkannt gutes und teures Mikro)
die leicht beissende Brillianz am Anfang stammt von einem Pickboy pure carbon pick

https://soundcloud.com/anshoragg/new-strings-on-old-wood

zum Vergleich das 'billige' underdog TD26, die OEM Version des Sennheiser MD402
allerdings keine frischen Saiten, der effektive bezahlte Unterschied zur Aufnahme darüber beträgt 100:1

https://soundcloud.com/anshoragg/misty-mountain-view
(ich muss gelegentlich mal was neues damit aufnehmen... aber die Gitarre ist da komplett roh) :D
Mikro-Position ist in beiden Fällen relativ nah (unter 20cm) in der Nähe des Hals/Korpus Übergangs

cheers, Tom
 
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Hallo,
ich habe genau das gleiche Problem....
Mein Equipment/Setup ist folgendes:
Mic:TLM 49
Preamp: Universal Audio 6176
/

Wie ist den der 6176 eingestellt bei der Aufnahme ? Hast du den 76er Teil aktiviert ? Poste mal deine Einstellungen. Da sind durchaus "deftige" Klangfärbungen möglich.

Grüsse
 
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Hey Leute danke für euer bemühen..echt super....
@ Telefunky... ich hab mir das mal mit Kopfhörern angehört, und muss sagen das sich das erste Beispiel
echt ganz gut anhört... hast du dein Raum behandelt?
Wobei ich auch sagen muss, das so langsame und ruhiger machen wie bei dir jetzt, bei mir auch gut klingen,
sobald ich aber Rhythmus spiele kommt das dröhnen...

Aber nun: Ich habe das TLM 49 mal in einen Abstand von 60 - 70 cm gestellt...
Und siehe da...... Viel besser!!! Noch nicht optimal aber schon mal diesen schritt...


@ Audio Wizard50: Ich habe beide teile an vom 6176.. jedoch kann ich dir erst in einer Woche
das Foto schicken, da ich ihn jetzt nicht da habe... kleine Umräumung....

Hast du den 6176 auch? Was fährst du für ne Einstellung?

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Mal ne dumme Frage ...Müssen es denn solche Preisregionen sein ?. Mir scheint, das du ja dringend ein Mikro benötigst.
Gut, kommt natürlich auch auf die Ansprüche an. Aber ich muss echt sagen, das ich mit meinen beiden AT2020 (Stereomikrofonie) echt super
Aufnahmen der Akustikgitarre bekomme. Alternativ wird hier im Forum auch seeehr oft das AT2035 empfohlen.
Aber ich denke mal, wenn ich mir so dein erwähntes Equipment anschaue, wird das wohl für dich eher in den "Spielzeugbereich" fallen.

Hallo, ich habe leider die Erfahrung gemacht das mir die teueren Sachen länger Spaß machen. Ein Beispiel: ich habe eine Gitarrensammlung daheim, und spiele eigentlich nur die alten teuren Gitarren, die klingen und spielen sich einfach besser... Die billigen hatten mal ne gute zeit, aber die Ansprüche sind gestiegen, und jetzt verstauben sie ...
Das will ich eben vermeiden...

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, Ergänzung @ Telefunky..... Hab mir die Beispiele nochmals angehört über abhörboxen....
Jetzt höre ich das Dröhnen auch beim 441....
War ähnlich bei mir, sogar teilweise noch schlimmer!!!
 
die Sachen sind in 2 verschiedenen Räumen aufgenommen - insofern nicht wirklich vergleichbar
'behandelt' sind diese nur durch Regale mit Büchern, davon ist die Aufnahme mit dem 441 das 'Studio'
(ist nicht optimal, aber insgesamt komme ich damit ganz gut klar)

beim TD26 war es ein sehr kleines Zimmer mit viel Krempel drin (fast trocken) :D
(plus extra Resonanzkante unter der Dachschräge, aber man konnte sich dort durchaus brauchbar 'positionieren')
aufgrund der engen Verhältnisse ist die Gitarre dort sehr präsent im Ohr, was sich auf die Kontrolle beim Spielen auswirkt
zumindest mag ich die Aufnahme, während die mit dem 441 ein reines Klangdokument ist... irgendwie öde...

das Dröhnen hat mich selbst überrascht, weil es im Raum praktisch nicht zu hören war
imho hat die enge Hyperniere da was aufgepickt, wobei das 441 von Haus aus recht Bass-stark ist
(die Abschwächung war aber aktiv, sonst ist das im Nahbereich nicht zu benutzen)

cheers, Tom
 
Ich frage mich immer woher die Leute das nehmen, dass eine Großmembran mehr Nebengeräusche aufnimmt ...

Klar sind Großmembranen empfindlicher, dh sie geben mehr Pegel. Außerdem sind sie feinzeichnender da die dünne Membran ein besseres Impulsverhalten hat. Das gilt doch aber für Nebengeräusche und Nutzsignal gleichermaßen!

Tendenziell sind Großmembranen nun oft Nieren und einige dynamische Mikrofone Supernieren. Diese Richtwirkung kann effektiv Raumanteile verringern. Ich würde jetzt mal reißerisch behaupten dass Kondensatormikrofone traditionell eher breitere Richtcharakteristiken haben. Mit der Bauform (Kondensator/dynamisch) hat das aber nichts zu tun.

Je gerichtetet ein Mikrofon, desto stärker der Nahbesprechungseffekt. EQ ist da oft unumgänglich. Bei Noise-Canceling Mikrofonen im Headset-Bereich macht man sich das sogar zu nutze. Der Nahbesprechungseffekt lässt nähere Objekte (Mund) total laut erscheinen. Nach geeignetem EQing ist der Bassanteil der weiter entfernten Nebengeräuschquellen deutlich abgesenkt.

Was einen guten Raum ausmacht? Naja, er sollte halt gut klingen. ;)

Nicht topfig, keine störenden Resonanzen/Reflektionen. Er sollte den Sound des Instruments gut entfalten (oder zumindest nicht stören).
 

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