Audiointerface Kauf 2015

  • Ersteller Epica33
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Ggf. kann noch ein unter umständen benötigter Adapter zum Laptop (z.b. USB -> Thunderbolt) ne Rolle spielen.

Hände weg von Adaptern! ...das ist meistens nur Murks! ;)


Ob USB - Firewire - Thunderbolt ist nur ein Relevanter Punkt, wenn Y Eingänge einen gewissen I/O-Typ VORRAUSSETZEN (was bei deiner Anzahl Spuren jedoch nicht der Fall ist).

...auch USB schafft mindestens 32 Eingänge simultan - ...sonst hätte eine Exbox UMA keine Berechtigung, am Markt zu existieren! :)

Mit 'Spuren' hat das ganze übrigens wenig zu tun... es geht da primär um 'Interface-Eingänge'.



(Reihenfolge ist strittig :p)

Nein, überhaupt nicht ...sie ist genau so, wie von dir aufgezählt! ;)
Zuerst kommen immer gute, solide Treiber, Punkt.

Ein 'worst-case-scenario' als fiktives Gegenbeispiel:
Du hast dein Interface mit den "besten Wandlern wo gibt" - aber einen lausigen Treiber, der dir eine "schöne Latenz" von sagen wir 20ms liefert (gerade noch knackfrei...)

Was tust du nun? ;)



...und als Umkehrschluss:
Du hast ein Interface mit lausigen Wandlern (was in dieser Preisklasse natürlich völlig und absichtlich übertrieben ist!), aber verdammt stabilen Treibern.

Dein Interface läuft fantastisch und liefert dir Latenzen von 4ms und darunter, nur die A/D-Wandler sind "Scheixxe".

Was du nun tust: Extern Wandeln und über die digitalen ADAT-Schnittstellen ins Interface gehen (du umgehst also die fiktiv-lausigen Wandler des Interfaces selbst) - dein Interface wird nach wie vor zuverlässig funktionieren, nur die Wandlerqualität hast du verbessert!


Natürlich ist das übertrieben dargestellt, den die RME-Wandler sind vielleicht nicht die am schönsten färbenden unter der Sonne, aber erstens sehr neutral und zweitens völlig ohne Makel! Damit kann man ausgezeichnet arbeiten! ...und dann kommt noch die sprichwörtliche RME-Treiber-Qualität hinzu! ;)


HTH
:hat:




--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Meine Erfahrung ist allerdings, dass man sich mit Total Mix doch erstmal Zeit zum Reinfuchsen nehmen muss.

Das wird bei MOTU's eigener CueMix FX Software wohl auch nicht anders sein. ;)


könntest Du über ein MIDI Interface nachdenken, um alle Geräte über ein Masterkeyboard ansteuern zu können.

Ein separates Masterkey wird aus meiner Sicht nicht nötig sein, immerhin hat er ein Kawai MP7 und ein Motif XS-8 (!)

Wenn er zu RME greift, braucht er sich auch keine Gedanken über zusätzliche MIDI-Interfaces zu machen!


HTH
:hat:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

...was CueMix und TotalMix anbelangt, ich kenne beides. CueMix habe ich (als langjähriger MotU-Nutzer) bis heute noch nicht völlig kapiert bzw. finde es immer noch unpraktisch. Vor einigen Wochen habe ich mich ganz bewußt ohne Anleitung in das TotalMix gestürzt und war nach fünf Minuten schon arbeitsfähig... bei extrem ausgefuchsten Routings, denke ich, werde ich dann doch mal mehr Zeit investieren müssen. Aber das, was ich normalerweise an Routings benötige, habe ich jetzt schon.

Viele Grüße
Klaus
 
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Ist ja nun wirklich etwas OT, eventuell wäre ein neuer Thread besser, gibt ja einigen Klärungsbedarf in diesem Wirrwar ?

So kompliziert ist das nicht. In spätestens fünf Jahren hat kein Rechner mehr Thunderbolt. Die USB Spezifikation 3.1 bietet alles, was Thunderbolt auch kann und mit dem USB Stecker Typ C kommt auch der Vorteil des kleineren Steckers der "wie man will" eingesteckt werden kann dazu. Power kommt da auch jede Menge rüber. Und es wird ziemlich schnell nur einen Bruchteil von Thunderbolt Hardware und Zubehör kosten.

Thunderbolt Audio Interfaces werden einsame Exoten bleiben. Das ist sowieso eher ein Werbegag und hat keinen zusätzlichen Nutzen für den Anwender.

Ich finde, das passt hier her, da ja eingangs davon ausgegangen wurde, man braucht Thunderbolt wenn man geringe Latenz will. Und das ist Quark.....
 
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OK, Danke für die Erleuchtung :). Ob sich die Industrie aber immer auf die technisch und für den Kunden optimale Lösung zubewegt ist meiner Ansicht nach auch nicht immer gegeben. Zumindest war es in der Vergangenheit so.

Gruss
 
Das wird bei MOTU's eigener CueMix FX Software wohl auch nicht anders sein. ;)

Gut, ich muss zugeben: Meine Studienzeit ist schon ein bisschen her. Ich weiß nur noch, dass man mit TotalMix irgendwie immer am schrauben war, um die Ausgänge so zu beschicken, wie es das Pyramix oder Sequoia gerne gehabt hätte... Matrix mit vielen Ebenen und vielen Verschachtelungen. Oder hat sich das mittlerweile geändert? Aber wir hatten bei den TAs auch immer wieder wechselnde Konstellationen. Wenn man es sich einmal einrichtet und nie wieder anfasst, ist es ja wieder was anderes... ;)
Aus der Erinnerung war es mit dem MOTU-Treiber deutlich einfacher. Installiert, angeschlossen, alle Ausgänge waren schon so beschickt, wie es musste. Oder aber wirklich einfach einzurichten.
 
auf die maximale Datenrate einer Schnittstelle kann man sich bei Audio ein Ei pellen...
entscheidend ist immer (noch) welche Datenrate kontinuierlich aufrechterhalten werden kann
(die superschnellen benchmarks werden mit burst transfer gemessen, incl Aussetzer im Datenstrom, was zB für eine Festplattenkopie egal ist)

cheers, Tom
 
Hallo,

vielleicht noch mal ein Praxisbeispiel aus eigener Erfahrung - das RME UFX beherrscht ja via USB-Front-Anschluß auch die vom Rechner völlig autarke Aufnahme. RME weist in der Anleitung eigens darauf hin, daß auch schnelle USB-Sticks aufgrund ihrer Bauprinzipien und dem reduzierten Buffer des Anschlusses auf der Frontseite des UFX bei hoher Spurenzahl Probleme mit Aussetzern bekommen könnten und rät für diesen Fall zu externen Festplattten.
Testweise habe ich also einen recht flotten SanDisk-Stick mit möglichst vielen Spuren gefüttert. Der Stick bekam unter 44,1 KHz/24 bit erst oberhalb von 20 Spuren simultan den ersten Schluckauf. Für den gewöhnlichen Homerecordler-Einsatz :D sollte also auch USB problemlos hinreichen. Das Problem dürften heutzutage eher die Qualität der Treiber bzw. die Innereien des Aufnahmerechners sein.

Viele Grüße
Klaus
 
Das nenne ich mal eine tolle und sauschnelle Hilfestellung!

Ich habe alle Antworten / Beiträge gelesen und bedanke mich für die Aufklärung!

Ich habe bis jetzt mit meinem MacbookPro und einem HTosh auf Windows und Mac gearbeitet.
Mein HTosh hat aber immer mal wieder Screenfreezes, aus diesem Grund habe ich mich für den neuen, total überteuerten Mac Pro entschieden. HTosh 2500.-- Mac Pro in der gleichen Ausstattung 6700.--.
Dennoch bin ich mit dem Betriebssystem ( OSX Mavericks ) sehr zufrieden und hatte weder mit Logic Pro X, noch mit Cubase Pro 8 Probleme ( 2 Jahre und 3-4 Abstürze ).
Mit Winsows 7 hatte ich bei verwendung von Cubase Pro 8 mehr Probleme, ja mir ist bewusst das die DAW noch rel. neu ist.
Aus diesem Grund, jetzt ein neuer Mac Pro Eimer. Ist zwar teuer, soll aber ein zuverlässiges Teil sein.

Mir war das mit den Schnittstellen und der Lattenz nicht bewusst und bin jetzt aufgeklärt.
Das die Softwarespuren nur das RAM und den Prozessor belastet habe ich vermutet, war mir aber nicht 100% sicher.

Nun habe ich die Qual der Wahl....! :)

RME UFX klingt herrvoragend, das Motu werde ich mir auch genauer Anschauen, das Babyface hat nur 2 Line in und einer für ne Gitarre.

Auch wenn ich die ersten Wochen noch mit meinem Komplete Audio 6 Interface arbeite, ich will ein super Interface und werde weiter Videos schauen, Produktebeschreibungen lesen und
werde Euch mitteilen für welches Interface ich mich entschieden habe.

Falls Ihr mal in der Schweiz seid, kommt auf ein Kaffee vorbei, als Dank für Eure Hilfe

Cu Epica
 
Hi epic88,

ich habe noch mal nachgelesen, was Deine genauen Anforderungen sind.

hochwertigen, schnellen, stabilen Audiointerfaces

Im Moment brauchst Du 2 x 2 Line In für die Keyboards und 1 x Instrument In für die Gitarre und optional noch mal 2 x Line in für das Keyboard was eventuell dazukommen soll. Hochwertig und schnell sind wohl alle Interfaces die hier erwähnt worden sind. Stabil ist eine andere Sache. Heutzutage kommen neue Teile sehr oft mit Beta-State Software daher weshalb man eigentlich unter dem Gesichtspunkt stabil die Thunderbolt Teile schon mal ausschließen sollte. Das Gleiche gilt für das neue Motu mit Netzwerkschnittstelle. Auch hier ist die Software sicher noch nicht zu Ende entwickelt.

Die RME können alle als stabil bezeichnet werden. RME ist einer der wenigen Hersteller, die auch die Software selbst entwickeln und das merkt man. Auch der Support ist spitze und da können sich andere wahrlich eine Scheibe von abschneiden. Also wenn Dein Ziel set und forget ist, bist Du da sicher richtig. Mein Empfehlung ist RME Fireface 802. Das hat die gleichen Innereien wie das RME Fireface UFX kann aber nicht standalone auf USB aufnehmen. Wenn Du das nicht brauchst, spar Dir das Geld.

Andere Hersteller haben auch gute Interfaces. Focusrite Firewire Serie sind alle ohne Fehl und Tadel. Das Focusrite Liquid Saffire 56 ist ein echtes Sahneteil und kostet gerade mal die Hälfte des RME Fireface 802.

Nicht so bekannt aber konkurrenzloser Preis und beste Klangeigenschaften, Mackie Onyx Blackbird. Nachteil: hat kein Midi.

Bezüglich Latenz noch eine Bemerkung. Der Rechner spielt hier eine deutlich gewichtigere Rolle als das Audio Interface. Vor allem wenn man fette VST Instrumente nutzen will. Da sollte unbedingt eine SSD drin sein. Sonst ist das ja alles schon prima, was Du da als Spezifikation Deines Rechners im Eingangsposting beschrieben hast.

Also noch viel Spaß beim Auswähle und fühle Dich vollkommen frei in der Wahl der Schnittstelle zum PC. Das ist Dein geringstes Problem....

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Falls Ihr mal in der Schweiz seid, kommt auf ein Kaffee vorbei

Ich bin immer in der Schweiz. Also wo gibt es den Kaffee..... :)
 
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P.s.: Was ist das denn für ein MAC? Kann man da eine PCIe Karte reinschieben? Das wäre auch eine Alternative. Latenzen da können USB, Firewire und Co nur von träumen......
es ist ein mac pro der neuesten generation, also diese tonne. pci-e karten gehen nur über eine externe lösung. sowie alles andere auch bei dem teil...
 
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Können wir ja mal ein Schweizer Kaffeekränzchen machen.....
 
Ich spiele manchmal in der Schweiz, da mache ich mit:)
 
...bin letztes Jahr mal durch die Schweiz gefahren, und mußte meinen Kaffee selber bezahlen... *duck*

pro MotU für Bedienbarkeit
pro RME für Treiberstabilität
Über die minimalen Unterschiede im Klang der preamp/Wandler-Kombinationen kann man sich wahrscheinlich lange streiten.
 
Nun ist es also passiert! :)


Ersteigert für 1720.-- SFr.

Hoffe ich hab keinen Sch.... gemacht und möchte Euch noch einmal herzlich danken.

Beschreibung:

Top portable Aufnahme Lösung, egal ob via Analogmischpult direkt auf 2-Kanal DSD Master oder auf via 40 Kanal Audio Interface auf USB direkt oder auf Computer. Computer und Analgmischpult wird nicht mitgeliefert aber ansonsten gehören diverse Anschlusskabel zum Packet dazu. Alles zusammen mit einem praktischen 4HE Rack (2HE wären zuwenig für eine gute Belüftung).
Das System besteht aus einem RME Fireface UFX 60-Kanal, 24-Bit/192kHz High-End USB & FireWire Audio Interface sowie einem Tascam DA-3000 Stereo Master Recorder und diversen Kabeln & Zubehör gem. Abbildung.
Kaufdatum der Geräte: Tascam DA-3000 (11.11.2014), RME Fireface UFX (31.01.2015). Beide Einheiten sind noch in Händlergarantie. Belege werden mitgegeben.
Besichtigung möglich. Terminvereinbarung via Frage/Antwort.
Die abgebildeten Handbücher sind im Internet verfügbar und beinhalten detailierte technische Spezifikationen.
 
Na das ist doch eine Ansage. Preis stimmt und gleich im Rack. Super..... :)
 

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