Yamaha Reface CP/YC/DX/CS

und teilweise sogar relativiert.

Tatsächlich? ...wie relativiert man das denn? :gruebel:



Übrigens, hat mal jemand in die KEYBOARDS oder die KEYS geguckt? Da wird ja wieder gejubelpersert, was das Zeug hält.

...hab' ich mir geschenkt... werde das vielleicht (in einem masochistischen Moment) per PDF noch nachholen.

...der Musik-Media-Verlag ist aber auch sehr leicht begeisterungsfähig... wann hat man in der Schwesterzeitschrift "Gitarre & Bass" zum Beispiel je etwas negatives über ein neues "Boutique"-Produkt gelesen? :engel:
 
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.....Aber Yamaha-Produkte verreißt man bitteschön nicht.
Naja deshalb hab ich z.B. auch mein Abo bei Sound& Recording gekündigt, mir kam da auch mittlerweile immer zu wenig praxisgerechte Kritik und zu viel Lobhudelei.
Da dieFirmen Yamaha&Co. ja gleichzeitig auch Inserenten für die Zeitschrift sind, glaubst du doch nicht wirklich dass die die vergraulen wollen bei der schwierige Lage der Fachzeitschriften.
Objektivität lese ich da nur noch sehr selten raus.
Ach ja und zu den Reface Dingern sag ich nur....man muss sie ja nicht kaufen. Ich hab schon abgeschaltet als ich gehört habe das sie 400 Euro kosten sollen und dann noch mit Minitastatur. 250 Euro...Ok da kan man drüber nachdenken so als Gimmik aber 400...nö.
 
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...also ich muss schon sagen: ReYC und ReCS sehe ich als ziemlich nutzlos an! :D :p
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Tatsächlich? ...wie relativiert man das denn? :gruebel:
"Geschenkt, dafür hat das Teil pro OP eine Feedbackschleife, damit kann man ja auch gar lustig Sachen machen und vielleicht einen Tick weit in Richtung DX7 gehen." So in der Art. Gewissermaßen soll das Mehr an Feedbackschleifen das Weniger an OPs ausgleichen.

Ich glaub, ich geh gleich in den Selbstentworfene-Instrumente-Thread und entwerfe einen 1OP-FM-Synth, der nur einen Operator hat, aber fünf Feedbackschleifen. Sinnlos, aber wenn man das vermarktet kriegt...


Martman
 
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...die Begriffe, welche mir jetzt gerade einfallen, sind #kopfschüttel... und #facepalm...


:redface: :weird:
 
Mit Feedback ändert man halt die Wellenform eines OP in kleinen Schritten/Stufen ausgehend vom Sinus in Richtung Rechteck oder Sägezahn. Wenn es aber möglich wäre Patches anderer/älterer FM/DX-Synthis in die Struktur des Reface DX zu konvertieren, so könnte es dafür eine Software geben. Laden von kompatiblen Patches soll der Reface DX ja können.
 
ich hab mir den DX geholt - find das Teil grundsätzlich ganz brauchbar, wenngleich etwas zu teuer - eines der grössten Versäumnisse von Yamaha hat aber hier noch gar keiner erwähnt: die refaces haben kein Master Tune am Gerät!
Vermutlich hat die Marktforschungsabteilung festgestellt, dass diese Funktion von 99% der User nicht benutzt wird.
Ungefähr so, wie ein Auto ohne Airbags zu bauen - die benutzt man auch recht selten - aber wenn sie fehlen, ist es im Ernstfall auch irgendwie blöd.....
 
Ich würde mal annehmen, man designt ein Produkt, baut es, und dann kümmert sich die Marketing-Abteilung um verkaufsfördernde Slogans.

Yamaha scheint das irgendwie umzudrehen... Die ersten paar Sekunden mit Yuji vermitteln mir so den Eindruck, dass man einen (massentauglichen, aber ziemlich stumpfen) Werbe-Slogan hatte, und aus diesem dann ein Produkt "herauspressen" musste...


Wenn sie es tatsächlich auf "Sound-Tweaking" abgesehen haben, hätten sie besser gleich Module draus gemacht, und sich vielleicht etwas eingängiger mit der Frage beschäftigen sollen, wie man diese Tweaks anschliessend abruft.

:ugly:


...vielleicht hätte man auch besser mal einen Dolmetscher engagieren sollen...
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Ich würde mal annehmen, man designt ein Produkt, baut es, und dann kümmert sich die Marketing-Abteilung um verkaufsfördernde Slogans.
Das war vielleicht mal so - zu Opas Zeiten.

Heute sagt das Marketing den Entwicklern, was verkauft werden soll. Dann wird entwickelt, und wenn es fast fertig ist, kommen die Controller und fangen an, Features rauszustreichen, weil "Kosten senken!". Am Ende steht dann im Idealfall ein Produkt, was sich gut verkauft, wo aber Kunden/Rezensenten mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wieso denn bei so einem schönen Teil dies und das fehlt. Die Entwickler sagen: "told you so..."
Im schlechteren Fall bleibt nach der Streichorgie nur noch Grütze übrig, die in den Regalen liegen bleibt, weil der kleinste gemeinsame Nenner von Entwicklung, Marketing und Controlling eben zwar als Konzept in Powerpoint gut aussah, aber ausserhalb der Nadelstreifenwelt keinen interessiert. Marketing und Controlling schütteln verwundert die Köpfe, warum das keiner kauft, und die Entwickler sagen "told you so...".
Wenn man die Entwickler einfach machen lässt, kommt eine Featurebombe ohne gleichen raus, die oft ihrer Zeit weit voraus ist (Oasys...) - nur leider extrem teuer und trotzdem kaum Marge. Das Marketing hat gar nicht viel zu tun, um das Teil bei denen an den Mann zu bringen, die es sich leisten können/wollen, und die Controller weinen sich heimlich in den Schlaf. Leider kann das Controlling jetzt keine Kosten mehr senken, und das Marketing kann tun was es will - ob des Preises bleibt es bei verschwindend geringen Stückzahlen - Marketing und Controlling so: "told you so..."
 
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Ziel muss natürlich der Mittelweg sein. Einen Ladenhüter will natürlch auch keiner. Korg machts da ganz gut. Yamaha bisher auch, bei den refaces bin ich skeptisch. Roland hat mit der Aira und JD Geschichte glaub ich ganz gut gearbeitet. Nord und Kurzweil fahren halt ihre Schiene.
 
Das war vielleicht mal so - zu Opas Zeiten.

Heute sagt das Marketing den Entwicklern, was verkauft werden soll. Dann wird entwickelt, und wenn es fast fertig ist, kommen die Controller und fangen an, Features rauszustreichen, weil "Kosten senken!". Am Ende steht dann im Idealfall ein Produkt, was sich gut verkauft, wo aber Kunden/Rezensenten mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wieso denn bei so einem schönen Teil dies und das fehlt. Die Entwickler sagen: "told you so..."
Im schlechteren Fall bleibt nach der Streichorgie nur noch Grütze übrig, die in den Regalen liegen bleibt, weil der kleinste gemeinsame Nenner von Entwicklung, Marketing und Controlling eben zwar als Konzept in Powerpoint gut aussah, aber ausserhalb der Nadelstreifenwelt keinen interessiert. Marketing und Controlling schütteln verwundert die Köpfe, warum das keiner kauft, und die Entwickler sagen "told you so...".
Wenn man die Entwickler einfach machen lässt, kommt eine Featurebombe ohne gleichen raus, die oft ihrer Zeit weit voraus ist (Oasys...) - nur leider extrem teuer und trotzdem kaum Marge. Das Marketing hat gar nicht viel zu tun, um das Teil bei denen an den Mann zu bringen, die es sich leisten können/wollen, und die Controller weinen sich heimlich in den Schlaf. Leider kann das Controlling jetzt keine Kosten mehr senken, und das Marketing kann tun was es will - ob des Preises bleibt es bei verschwindend geringen Stückzahlen - Marketing und Controlling so: "told you so..."

Man muss bedenken dass die Herstellung eines refaces SICHER! deutlich billiger ist als die eines Einsteigerkeyboards, die Geräte sind auch noch clever konzipiert so das 90% der Bauteile für alle refaces wiederverwendet werden und die SOC kosten kaum noch was. Die Entwicklungskosten müssen sich auch in grenzen gehalten haben. Der Rest der Spanne geht in Werbung, PR, Händlerspanne. Wenn Marketing eine Zielgruppe identifiziert die sowas kauft - dann macht mans so.
 
Heute sagt das Marketing den Entwicklern, was verkauft werden soll. Dann wird entwickelt, und wenn es fast fertig ist, kommen die Controller und fangen an, Features rauszustreichen, weil "Kosten senken!". Am Ende steht dann im Idealfall ein Produkt, was sich gut verkauft, wo aber Kunden/Rezensenten mit dem Kopf schütteln und sich fragen, wieso denn bei so einem schönen Teil dies und das fehlt. Die Entwickler sagen: "told you so..."


Danke, Jens!

Tja, lustig ist das nicht, aus Sicht des Konsumenten... aber..."hey!" ...ich...werde...alt...und...älter!

...Opa, halt! :opa:


;)
 
...tut's in diesem Fall nicht auch eine einfache Butterbrotdose?
danoh_hammering_Smash_zps90fb5931.gif
 
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Jute... - da fällt mir wieder was ein... :engel:



Reface-Reis-Sack_zps3ufyvka6.jpg
 
Das ist alles nur halb so schlimm wie man vielleicht denkt, weil die schweren Netzteile in separate Koffer ausgelagert werden.
 

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