MOTU oder RME? Brauche Hilfe bitte

Bei Rap Gesang kommt es ja sehr auf die Präzision der Wiedergabe der Wörter bzw. Laute an.
Auch dass das Signal gut vorne von alleine into your face im Mix sitzt, dies können die beiden genannten Gefells sehr gut.
Mit entsprechendem Preamp (s.o.) wird das Signal nochmal präsenter ohne zu nerven.

Das Shure KSM32 kenne ich jetzt nicht persönlich, ich hatte das günstigere SM27 LC im Test, was bis auf eine deutliche Anhebung im Hochmitten und Hochtonbereich dennoch eine gute Auflösung hat.
Beim KSM32 ist die Anhebung deutlich geringer. Sollte eigentlich einen guten Klang liefern.

Deswegen die eigentliche Frage, was fehlt Dir denn im Klang?
Hast Du ein Beispiel?
 
Stehe grade in Kontakt mit Microtechgeffel, da werd ich mir das M930 mal kommen lassen.

Im großen fehlt mir der Druck in den Aufnahmen es klingt einfach zu flach.

Habe folgendes in den Inserts:
(In dieser Reihenfolge)

Compressor
Noise Gate
EQ
DeEsser
4 Band EQ

Ohne das ganze is die Aufnahme viel zu leise und noch flacher
 
Ohne diese bzw. vergleichbare Nachbearbeitung klingen die meisten Stimmen je nach Stilistik zu flach, nicht ausgebildete Stimmen sowieso, aber auch oft ausgebildete Stimmen. Um einen Kompressor und EQ kommt man in der "E-Musik" meistens nicht herum. Und da relativiert sich die Bedeutung der Signalkette ein wenig. Wenn man ohnehin mehr oder weniger massiv nachbearbeiten muss, dann kommt es nicht auf das allerletzte Quäntchen im Signalweg an, jedenfalls wenn sie ein gewisses Level überschreitet.
Und deine Signalkette Shure/Goldmike/Motu ist schon sehr gut! Nicht absolut Top und auch nicht "state of the art". Aber wenn es nicht gerade um den Mitschnitt eines 150.000,- € Steinway-Flügels, des Gesangs einer Netrebko oder der Wiener Philharmoniker usw. geht, tut es auch eine Nummer kleiner. Wenn die Frequenzgänge von Mikro/Preamp/Interface nicht gerade hoffnungslos zerklüftet sind (was sie hier auch nicht sind), dann lässt sich eine +/-6 dB-Delle z.B. im Mikrofonfrequenzgang einfach mit jedem Software-EQ ausbügeln. Bei einem wirklich linearen Mikrofon-Frequenzgang lassen sich sogar nachträglich beliebige Charakteristika herstellen (wenn das Mikro im Nahfeld eingesetzt wird und der Raum entsprechend reflexionsarm ist).

Wenn es mit deinem Equipment nicht zufrieden stellend klingt, liegt es meiner Meinung aber nicht an dessen mangelnder Qualität. Ich bezweifle sehr, daß ein Update auf das Branuer-Mike + rme-Inteface oder anderes hier erwähntes Equipment einen wirklich deutlich hörbaren Sprung nach vorne darstellen wird (von gewissen psychologischen Effekten mal abgesehen, die aber verblüffend stark sein können). Ein objektiver Vergleich der Mikros wäre ohnehin nur unter standardisierten Bedingungen möglich (gleicher Raum, gleiche Position im Raum, 100% gleiches Singen/Sprechen (praktisch unmöglich), exakt gleiche Abstände zum Mikro, da eine Veränderung des Abstandes zum Mikro schon deutliche Effekte haben kann).

Nebenbei angemerkt - weil es hier immer wieder zu Fehlerquellen kommen kann: Auf die korrekte Einsprechrichtung des Mikrofons geachtet? Genügend nah am Mikrofon gesungen und dabei ggf. die Bassabsenkung entsprechend eingestellt und einen (Gaze-)Ploppschutz verwendet? Wie klingt der Aufnahmeraum? Liefert der Preamp eine ausreichende Phanthomspeisung für einen stabilen Betrieb des Mikros (sollte der SPL aber schaffen, wenn nicht rauscht es und verzerrt es üblicherweise)?

Ohne daß ich deine Stimme kenne, möchte ich anregen, über Stimmbildung/Gesangsunterricht nachzudenken.
Vielleicht wäre das viele Geld für ein Technk-Update - bzw. auch nur ein kleiner Teil davon - für Unterricht besser angelegt?

Gruß, Jürgen
 
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Ich weis nicht so recht ob Gesangsunterricht bei Rap wirklich Sinnvoll is.
Zu meiner Stimme: mir wurde von mehreren Leuten gesagt das die Recht Tief ist, ich würde sie eher als untere Mittenlastig beschreiben.

Ich versuche immer relativ gleichen Abstand zum Mikro zu halten. Habe da eine Aufnahmekabine mit Noppenschaumstoff. Am Mikro ist noch ein MicShield, durch welches sich die Soundquali schon etwas verbessert hat. Poppschutz ist Ca. 20-30 cm vom Mikro weg und ich versuche immer Ca. Eine handbreite vom poppschutz weg zu bleiben.
Das Mikro selber ist leicht nach vorne geneigt auf dem Stativ.
 
Die Reihenfolge der Effektkette ist suboptimal.

Zum Leihtest Gefell M930 :great:
 
Ja auf das Gefell bin ich jetzt wirklich mal gespannt. Hoffe nur das man das mit dem Preamp und der Soundkarte ordentlich beurteilen kann. Wenn sich beim Gefell keine Verbessrung zeigt, kann ich mir denk ich das Brauner gleich sparen. Dann liegt das Problem irgendwo anders.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die Reihenfolge der Effektkette ist suboptimal.

Wie sollte man die Effektkette denn aussehen lassen? Hab diese Reihenfolge von einer anderen Musikseite. Habe mir dann Presets in die Effekte gespeichert die ich je nach Track dann anpasse
 
Zum Gefell, yepp wenn keine Verbesserung eintritt, liegt ein anderes Problem vor.

Kurz:
Bevor komprimiert wird, erstmal einen EQ mit Low Cut und Tiefmittenbearbeitung, damit das Signal von allem Überflüssigen befreit ist.
Dann erst Compressor, dann lässt sich das Signal sehr gut formen (sonst holt der Comp auch die unnötigen Oberbässe/Tiefmitten "hoch"), danach wie aufgelistet wieder ein EQ (Noise Gate nur bei Bedarf --> nutze ich bspw. nie), um
ggf. wieder Low End loszuwerden (Compressoren geben gerne wieder was dazu) und "das Signal schöner machen.
Deesser bei Bedarf.
 
hab euch hier mal 2 kurze ausschnitte aus 2 Songs von mir zusammengeschnitten bei denen ich meines Erachtens nach den besten Klang hinbekommen habe. Beim zweiten gefällt mir der Sound persönlich am besten, was aber auch daran liegen kann, dass ich den Beat selber gemacht hab und mit dem WAV-Outs arbeiten konnte.

Vorweg bitte ich euch darum nicht unbedingt den textlichen Inhalt zu beurteilen, da diese Musik nicht jedermans Sache ist und evtl. etwas anstössig erscheinen könnte. So wie Rap halt des öfteren ist.

 
Hab jetzt grade mal bisschen an meiner Signalkette gespielt. EQ-Comp-EQ-DeEsser, hört sich im ganzen schon etwas sauberer an, aber der Druck fehlt mir nachwievor.
 
Na ja, die Texte ... aber darum geht es hier ja nicht.
Mir erschließt es sich nicht wirklich, warum es für einen Sprechgesang auf einer Tonhöhe ein Mikrofon für über 1000,- € brauchen sollte und eine entsprechende, teure Signalkette.
Nein, spare dir das viele Geld, deine Sachen sind sicher gut genug. Gesangsunterricht war auch keine gute Empfehlung von mir (ich kenne mich mit Rap aber im Grunde gar nicht aus). Ich hatte aber auch von Stimmbildung geschrieben, Sprecherziehung könnte ich auch noch ergänzen. Schaden würde es sicher nicht.

Um mehr Druck in die Stimme zu bekommen, würde ich empfehlen, mal mit einem Gesangsmikrofon wie dem Shure SM58 oder einem vergleichbaren Mikro auszuprobieren, unmittelbar mit dem Mikrofon am Mund zu sprechen. (So etwas bitte nur mit einem echten Gesangsmikro machen, denn nur diese sind ausreichend Feuchtigkeits-unempfindlich! Auf keinem Fall mit deinem Mikro, dem Brauner oder dem Mikrotech-Gefell). Vielleicht bringt das die erwünschte Direktheit.
 
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Mir erschließt es sich nicht wirklich, warum es für einen Sprechgesang auf einer Tonhöhe ein Mikrofon für über 1000,- € brauchen sollte und eine entsprechende, teure Signalkette.

Meiner Meinung nach eine sehr fragwürdige Aussage. Einem Mikrofon ist es egal, was für ein Stil reingesungen / gebrüllt / gesprochen wird, aber auch Rap profitiert von einen guten Mic und der entsprechenden Signalkette. Das Mikrofon (oder besser die Kombinationen Mikrofon / Preamp) muss zu Stimme passen.

Gruss
 
Mir erschließt es sich nicht wirklich, warum es für einen Sprechgesang auf einer Tonhöhe ein Mikrofon für über 1000,- € brauchen sollte und eine entsprechende, teure Signalkette.
ich frag mich auch immer, wozu die bei Hörbüchern ständig diese U87 Neumänner bemühen... :gruebel:
scnr :D

ber der Druck fehlt mir nachwievor.
der wird auch wegbleiben - du sagst es ja selbst in deinem Text: wie ein Skalpell
und genauso klingt das - weil du eben wie ein Chirurg vorgehst
deine Stimme ist eigentlich top, aber durch die Schraubereien... irgendwie plaste-und-elaste
(mit dem Brauner wäre dann die Kante...)
übrigens gibt's von der zuvor als Referenz erwähnten Sopranistin dutzende genauso 'suboptimaler' live Aufnahmen
du befindest dich da in bester Gesellschaft... ;)
wieso lässt man eine Stimme nicht einfach mal sie selbst sein ?

cheers, Tom
 
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Mir kam es ehrlich gesagt auch etwas komisch vor von einem momentan KSM32 auf ein SM58 zu Downgraden, da ich ja immernoch auf Studiotechnik setzen will und nicht auf Stagetechnik. Verbessert mich wenn ich Quatsch rede^^.

Wie soll ich die Aussage
(Mit dem Brauner wäre dann die Kannte)
Verstehen? Komme da grade nicht so ganz mit

Vllt. Hört sich mal jemand folgendes an:


Aus dem seinen Instagram Bildern hab ich erfahren, dass das Studio in dem er aufnimmt auch ein Phanthera benutzt. Zur restlichen Kette kann ich leider nix sagen. Und ich denke auch, das dort SAE studierte Audioengeniers dransetzen. Ich würde mir vom brauner bzw. einem mic dieser Preisklasse und einem besseren amp zumindest annähernd diese Vocalqualität versprechen.

Wenn ich mir jetzt Aufnahmen von Bushido früher mit einem Neumann (Model weis ich leider nicht. Großes schwarzes. Schätze ein U87 oder U89) und heute mit einem Brauner VMA das allerdings 6000€ kostet anhöre, ist der Unterschied so groß wie von meinem ersten 15€ Mikro zu meinem jetzigen.
Mir ist klar, dass ich nicht an dieses Klangqualität rankommen kann.

Aber wie gesagt wenigstens annähernd.

Kann evtl. auch die Bauweise meiner Aufnahmekabine das Problem sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir fehlt Druck?
Prinzipiell ist es natürlich nicht falsch, mit dem bestmöglichen Material zu recorden und sicherlich bringt auch ein gescheites Mikro noch mal ein paar nette Mitten/Tiefmitten, mit denen du etwas mehr Druck aufbauen kannst.
Ich habe mir mal dein Sample angehört und finde es schon mal gar nicht übel.

Du solltest jedoch immer im Kopf behalten, dass gerade beim Rap Druck durch exakte Rhythmik deines Gesangs kommt. Das betrifft sowohl die Wahl der Rhymes, die Wahl der Worte als auch die absolut tighte Aussprache.
Ich denke, dass du dort noch Potential hast, die Dinge weiter zu verbessern. Wenn ich genau hinhöre, finde ich immer wieder leichte rhythmische Verschleppungen, die so keinen Druck aufkommen lassen, auch wahrscheinlich nicht mit einem besseren Mikro.
Ich kenne deine Booth nicht, denke aber nicht, dass das ein Hauptproblem ist.
Nach wie vor sehe ich auch nicht das Brauner als die Lösung.
Aus meiner Sicht würde dir das Gefell MT71s ganz gut stehen, auch aufgrund besagter Mitten.

Wie gehst du mit deinem Compressor um? Wie stellst du Attack, Ratio, Release und Threshold ein?
Auch wenn beides möglich ist, ich würde ebenfalls in 90% der Fälle zuerst EQen, dann komprimieren.

Im Zweifelsfall kannst du aber auch mal gut und gern was davon weglassen, das ist kein Muss!
Um das zu beurteilen, müsste man mal eine unbearbeitete Vocalspur von dir hören.
 
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Hört sich mal jemand folgendes an

Habe ich. Und finde das eher bescheiden. Zu wenig Höhen in der Stimme. Wie auch bei Deinen Beispielen. Teil 1 geht noch, bei Teil zwei ist das dramatisch zu wenig. Das klingt einfach komisch, wenn die Instrumentierung im Höhenbereich ganz normal ist und dann die Stimme vor sich hinmuffelt. Das ergibt auch einen Höreindruck, wo die Stimme immer etwas hinter den Instrumenten erscheint.

Bei dem Genre ist natürlich schon ordentlich was los in der Mischung. Da ist Dezenz Schwäche. Da kann man schon mal ordentlich komprimieren, mit einem ordentlichen Kompressor. Sowas zum Beispiel:

http://www.artsacoustic.com/artsacoustic_clseries.php

da die Einstellung "concrete upfront" und die Stimme ist unter Garantie immer vorne. Und um gegen die sound optimierten Klänge der diversen Instrumenten Bänke anzustinken kann da auch gerne mal noch ein Transienten Tool mit rein.

Zum eigentlichen Problem, ich würde mir mal das Apollo Twin ansehen:

http://www.uaudio.com/twin

das hat Unison™ Technology. Was das ist wird hier erklärt und auch in einem Video klanglich vorgestellt:

http://www.uaudio.com/blog/using-unison/

Da bekommst Du alles auf einmal. Interface, Vorverstärker gleich mehrere Modelle wenn gewünscht und Kompressor der diversen Spielarten. Davon profitiert jedes Mikro. Und nach der Aufnahme den Pultec-Pro legacy EQ rein, der zum Lieferumfang gehört und das klingt gleich viel besser. Ohne auch nur einen Regler zu drehen.

Ich denke mal, damit kommst Du eher in andere Klangdimensionen als nur mit einem anderen Mikro.....
 
Meiner Meinung nach eine sehr fragwürdige Aussage. Einem Mikrofon ist es egal, was für ein Stil reingesungen / gebrüllt / gesprochen wird, aber auch Rap profitiert von einen guten Mic und der entsprechenden Signalkette. Das Mikrofon (oder besser die Kombinationen Mikrofon / Preamp) muss zu Stimme passen.

Gruss


Richtig, das Mikro muss zur Stimme passen.
Mit meiner Aussage möchte ich den Aspekt der Wirtschaftlichkeit ins Spiel bringen. Wenn es an Geld nicht mangelt oder für einen Studiotag mindestens mehrere 1000,- € in Rechnung gestellt werden können, würde ich auch gerne alles mit "state of the art" ausrüsten.
Als fragwürdig empfinde ich aber dagegen die immer wiederkehrenden Empfehlungen, gleich in diese Richtung zu planen. Man kann auch mit vergleichsweise günstigem Equipment oberhalb eines Mindestlevels hervorragende Ergebnisse erzielen - wenn man weiß, wie man damit umzugehen hat. Nicht zu vergessen, daß so eine Kette dann auch bis zum Ende konsequent ausgebaut werden sollte, also auch bis zu den Lautsprechern und das wird dann alles schnell sehr, sehr teuer.
Das Mikro ist zwar oft das schwächste Glied in der Kette, aber der TE hat ja wirklich mehr als ordentliche Technik. Da sollte ein Top-Ergebnis zu erreichen sein.

Und nochmal zu meiner Empfehlung, mal mit den Lippen am Mikrofon zu sprechen: damit kann man gerade die hochpreisigen Kondensator-Mikros im nu schrotten.
Das macht man mit einem Gesangsmikro und dazu reicht ein SM58.
 
Wie soll ich die Aussage
(Mit dem Brauner wäre dann die Kannte)
Verstehen? Komme da grade nicht so ganz mit
Brauner Mikrofone sind technisch ausgesprochen hochwertig, aber auch verrufen für ihre geradezu chirurgische Höhenauflösung
das wird häufig als 'over the top' empfunden
aber Studios haben sowas natürlich gerne im Schrank, um es im Fall des Falles einsetzen zu können
die Quelle muss es hergeben... und bei Rap wüsste ich keinen Gewinn
der Silla Track lebt eher davon, die kehligen Lauten sauber auf dem Kick Ausklang zu platzieren...
letztens fragte jemand nach einem bestimmten Bass, weil ihm ein Soundbeispiel gut gefiel
da hatte der Bassist einfach den Attack der Kick 'mitgenommen', der Bass selbst klang ziehmlich luschig

vom SM58 gibt's die beliebte Studio-Version SM7, das könnte man als gültige Option einbeziehen
das typische SM58 handling wäre für solche Tracks doch etwas zu old-school

cheers, Tom
 
Also ich höre mit den Yamaha HS80M ab und da hört sich mein Soundspeispiel gut an. Ich finde da hört sich das zweite beispiel sogar besser an als das erste weil auf meinen Boxen kommt die Sprache im ersten Bsp. in bisschen zu sehr ,,In your Face" und beim zweiten Bsp. hört sich der mix gut an.

das is meine Kabine. Vllt is die einfach zu klein? Die habe ich damals mit 18 mit paar Freunden gebaut. Da hatte ich auch noch kein Plan von Raumakustik denke mal das ich da damals viel Quatsch gemacht hab
 
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ich höre mit den Yamaha HS80M ab und da hört sich mein Soundspeispiel gut an. Ich finde da hört sich das zweite beispiel sogar besser an als das erste

Sagen wir mal so, beim zweiten Beispiel ist wenigsten alles relativ arm an Höhen. Beim ersten nur die Stimme in bestimmten Frequenzbereichen. Wie auch immer, ich habe jetzt mal ordentlich quer gehört auf youtube, was es denn so gibt bei den Rap Leuten. Die stehen anscheinend bis auf wenige Ausnahmen auf durch die Zähne genuschelten Mullbinden Sound. Ich habe das auch mit vielen anderen Sounds verglichen. Und eindeutig, die stehen drauf. Also wenn das so sein soll, will ich nichts gesagt haben.

Erkennbar ist im Frequenzband Deiner Beispiele fett Bässe, dann in den Mitten eine Senke, und dann geht es wieder hoch und komischerweise mit viel Energie um die 10 kHz. Da sieht man auch viel Stimme. In den Mitten ist das Loch, das Du nutzen kannst, um der Stimme mehr Druck zu verleihen.

Trotzdem könnte ein Blick auf die Abhörsituation nicht schaden. zur Sicherheit sozusagen.

Und den Windscreen würde ich verschenken. Der macht vermutlich schlechter als besser. Überhaupt, sehr gedämpfte Räume sind nicht unbedingt erstrebenswert. Also da gibt es sicher auch noch erhebliches Potential......
 
Der Witz ist allerdings das sich der Sound seit dem Micscreen gebessert hat was den Druck angeht
 

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