Harley Benton Jack&Danny, Vintage,usw

Hallo comunity.
Habe ein epi studio lp welche wolte ersetzen durch ein vintage lp. Frage der thema ersteler hat mich auch interesiert. Aber wen ich bilder beiden instrumente vergleiche sehe unterschiede bei dem hals fuss.
HB habe ich nicht in hand Vintage schon deswegen kann nicht viel sagen wegen ton unterschiede aber definitiv vintage ist sehr tolle instrument. Hat jemand vielleicht beide marken in hand gehabt und kann besser beschreiben was von unterschiede gibts.
 
Vorab: Was für ein Holz verbaut ist, ist mir schietegal. Nehme ich ein Instrument in die Hand und sehe es (in echt!) an, spüre ich, was es zumindest haptisch taugt. Dann anstöpseln und meine Usertests durchgespielt, gibt den Rest an Aufschluß. Da spielt der Preis erfahrungsgemäß keine große Rolle mehr. Der Sound ist letztendlich zu 85% das Ergebnis des eigenen Vermögens.

HB habe ich nicht in hand Vintage schon deswegen kann nicht viel sagen wegen ton unterschiede aber definitiv vintage ist sehr tolle instrument. Hat jemand vielleicht beide marken in hand gehabt und kann besser beschreiben was von unterschiede gibts.
Ich habe besessen:
HB --> Strat und noch 'ne Strat
J&D -->LP und 'ne Strat

Am Besten bedient war ich mit J&D. Die Instrumente sind wirklich mit allem gesegnet, was man von einem guten Instrument erwartet.
HB-Instrumente waren nice, haben mich aber nie überzeugt - haptisch und klanglich.

Verlassen haben mich alle wieder, weil auf der Kopflatte einfach das falsche Label steht ... :D

Den Kölner Gitarrenikea kann ich in der Mittagspause innert weniger Minuten erreichen. Kantine ist empfehlenswert. ;)
Immer wieder zieht es mich da zu den Hausmarken hin. Ich finde sie nach wie vor perfekt. Im Blindtest nicht wirklich von den etablierten Marken zu unterscheiden. Oft ist die Einpassung der Bundstäbchen nicht sauber. Da müsste dann nachgearbeitet werden; oder man lässt sich ein anderes Instrument kommen.
Einstellen muß man jedes Instrument. Jeder Spieler hat schließlich andere Vorlieben.

E. :hat:
 
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Zum erstenmal hatte ich eine Harley Benton vor ca. zehn Jahren in der Hand. Das war eine Paula, die jemand bei
einem Band-Wettbewerb gewonnen hatte.
Damals wirklich ein grausiges Teil, aber umso deutlicher wird, dass die heutigen HBs wirklich akzeptabel bis gut sind.
 
Zwischen Harley Benton und Vintage würde ich auch nicht unbedingt nennenswerte Qualitätsunterschiede erwarten. Dass beim Thomann für die HB-Gitarren die Zwischenhändlerkosten entfallen, wurde ja schon angemerkt. Dazu kommt noch, dass die Vintage-Paulas in England zumindest vor einiger Zeit auch fast zu HB-Preisen zu bekommen waren (ich meine, es waren um die 200 Euro). Abgesehen davon sind in dem Preisbereich die Verarbeitung und Qualitätskontrolle natürlich einer weitaus höheren Streuung unterworfen als die Hölzer. Bei Vintage gab's mitunter mal einige Ausreißer; HB hat anscheinend in den letzten Jahren meistens sofort ganz gut spielbare Instrumente geliefert.
 
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Ich habe mittlerweile drei harleys.
Te, L1000 und eine sc. Von der Bauform kann
Ich nur die sc mit teureren gitarren vergleichen.
Wenn ich nach einer Weile spielen von meiner Gibson auf die sc umsteige, sollten sich, in Anbetracht des Preisunterschieds, eigentlich Welten auftun. Passiert aber nicht. Die sc ist ein gutes, vollwertiges Instrument. Mit einer epiphone Studio nicht zu vergleichen. Hatte mal eine vor 10-12 Jahren für sehr sehr kurze Zeit.
 
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Mit einer epiphone Studio nicht zu vergleichen. Hatte mal eine vor 10-12 Jahren

Die haben in den letzten Jahren auch deutlich zugelegt, qualitätsweise,
vor allem weil sie nicht mehr aus unzähligen verschiedenen Werken kommen
 
Hier mein Demo einer Vintage V62 Telecaster:

 
Tut mir leid, dass ich das sagen muss. Aber in dem Demo höre ich nichts, was man von einer Gitarre wirklich hören will. Es ist überhaupt kein Leben im Ton, keine Entfaltung, keine Dynamik, keine Farben. Es klingt tot, spitz, klinisch und statisch, so wie man es von Billigstgitarren leider kennt. (Oder von Recordings, bei denen das Leben teuerster Gitarren durch Blligstdigitalwandler grausam auf den Nullpunkt kastriert wird).
 
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Wenn ich an den Gitarren meiner beiden Söhne dem Zweifingertest durchführe (Sattel mit dem Daumen der linken Hand unterstützen und dann mit dem Mittelfinger an der Kopfplatte nach unten ziehen) dann verstimmt sich die einen Gitarre (PRS Custom) überhaupt nicht, die andere (HB LP Kopie) kann ich da so biegen, dass die Saiten auf dem Griffbrett aufliegen.

Ich meine, da sieht man dann schon noch den Unterschied zwischen gut und schlecht.
Das muss aber nicht unbedingt vom Preis abhängen, das Phänomen des biegsamen Gitarrenhalses kenne ich so auch von US-7er-Gitarren

Schönen Tag

Boisdelac
 
Das muss aber nicht unbedingt vom Preis abhängen, das Phänomen des biegsamen Gitarrenhalses kenne ich so auch von US-7er-Gitarren

Und das Beste daran: Wenn man einfach nur spielt anstatt testweise Hälse zu verbiegen, ist es sogar völlig wurscht, wie steif die Dinger sind. :rolleyes:
 
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Wenn ich an den Gitarren meiner beiden Söhne dem Zweifingertest durchführe (Sattel mit dem Daumen der linken Hand unterstützen und dann mit dem Mittelfinger an der Kopfplatte nach unten ziehen) dann verstimmt sich die einen Gitarre (PRS Custom) überhaupt nicht, die andere (HB LP Kopie) kann ich da so biegen, dass die Saiten auf dem Griffbrett aufliegen.
Das macht aber mehr oder weniger jede Gitarre. Insbesondere bei Schraubhälsen. Schau Dir mal an wie der Edge von U2 spielt. Der setzt so wunderbare "Armstrong"-Vibratos um.
Ich mag es, diese vermeintliche Fehlkonstruktion in meinen Spielausdruck mit einzubeziehen. :)
 
Aber in dem Demo höre ich nichts, was man von einer Gitarre wirklich hören will. Es ist überhaupt kein Leben im Ton, keine Entfaltung, keine Dynamik, keine Farben. Es klingt tot, spitz, klinisch und statisch

Damit hast Du doch schon gehört , was Du hören musst. Denn ehrlich gesagt, hat mir die Gitarre aus diesen Gründen auch nicht so zugesagt und geht zurück. Aber dennoch hab ich 4 verschiedene Vintage Gitarren zuhause, die alle sehr gut sind!
 
ja, ist ja auch kein Voodoo. Holz in die passende Form bringen ist mit den heutigen Maschinen kinderleicht.
Nur noch ein wenig Wissen über dessen Eigenschaften..., Kern an Kern, Splint an Splint, Seitenbretter hierfür
und Mittelbretter für den Hals...
Mich hat es umgehauen als ich mal ein Fabrikvideo der großen Marke gesehen habe. Mein alter Meister würde sich für die Fertigung wohl im Grabe umdrehen. So wie es kommt, und schwer an schwer, leicht an leicht. Die Farbe haben sie immerhin berücksichtigt.
Deshalb bin ich auch immer sehr skeptisch bei den sogenannten Masterbuild oder Customshop- Instrumenten der big Player im Markt. Die Preise hierfür sind astronomisch und ich habe starke Zweifel, ob die in irgendeiner Weise gerechtfertigt sind. Letztendlich sind das auch nur von angelernten Hilfskräften zusammengebaute Instrumente, auch wenn sie vielleicht mit etwas mehr Sorgfalt als die Standardware gebaut werden.
Ohne die Arbeit jetzt pauschal zu verteufeln, denke ich, dass ein ausgebildeter Instrumentenbauer ein anderes Verständnis im Umgang mit Materialen und handwerklicher Verarbeitung hat.
 
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Kann ein Instrumentenbauer präziser arbeiten als ein beliebiger Industrieroboter? Ich denke nein.
Eher wird er als Produktionsüberwacher und im letzten Produktionsschritt als Enkontrollhansel missbraucht. Ist wie bei Kaffemaschinen, Staubsaugern, Autos ...
 
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Zwischen Harley Benton und Vintage würde ich auch nicht unbedingt nennenswerte Qualitätsunterschiede erwarten. Dass beim Thomann für die HB-Gitarren die Zwischenhändlerkosten entfallen, wurde ja schon angemerkt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich hoffe zwar nicht das HB und Vintage in der gleichen Qualitätsliga spielen,kanns aber nur schwer beurteilen,weil ich noch keine HB gespielt habe
Weiss irgendwer warum "the big T" keine Harley Benton EX-84 mehr anbietet, weil die würde mich sehr stark interessieren
 
Ich kann nur über HB und jack&Danny berichten.

Zu HB hatte schon eine fly -v und eine paula in den händen der andere gitarrist hat eine hb fly v und konnte mal bei einer anderen bänd eine hb paula anspielen(beides zum glück auch leftys).Optisch gesehen ist es echt bemerkenswert zumindest auf den ersten Blick was man bekommt fürs geld.Das war es persönlich aber auch schon für mich.Die hardware ist teilweise nur durch austauschen spielfähig die tonabnehmer besonderes in der fly v waren extrem höhenlastig und sehr nervig.sound fand ich bei beiden irgendwie tot.

Meine persönliche fazit man kriegt wofür man bezahlt nicht mehr und nicht weniger.Ich glaub das hauptaugenmal liegt bei HB auf der optik die ist zugegeben wirklich sehr gut gemacht angesichts des preises.Für den preis sind die Hb gitarren in ordung aber mehr auch nicht.Deswegen versteh ich den hype um die hb gitarren hier im board nicht so ganz

Die jack & danny hatte mal zwei strats und ich glaub eine tele angespielt beim store.Die Verarbeitung war sehr wechselnd von gitarre zu gitarre.Der klang grausig und die hardware teilweise in ordung teiweise schrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte diskutier die Holzfrage mit jemand anderem. Ich hab davon die Schnauze voll. Ich hab meine Erfahrungen, auch aus dem Gitarrenbau und damit ist es auch gut für mich.
Und das gehört hier auch nicht hin. NIEMAND ausser dir hat hier die Frage nach dem Einfluss des Holzes in den Ton der Gitarren gebracht. Es geht hier nur darum, warum die eine Gitarre teurer ist als die andere, obwohl sie nahezu identisch sind.
Und die Antwort ist relativ einfach: Unterschiedliche Lohnkosten (unterschiedliche Fertigungsstandorte vorausgesetzt), unterschiedliche Fertigungsmargen, mehr oder weniger nicht existente Qualitätskontrolle, und eben Kosten für die eingesetzten Materialien.
Und da spielt Holz eine deutlich höhere Rolle, als man evtl. annimmt. Nicht wegen dem Ton, sondern schlicht aus Produktionsgesichtspunkten.
Das Abholzen und die Einfuhr von Holz und das Trocknen von Holz sind mitunter zeitintensiv (je nach Methode und Qualitätsanspruch des Prozesses) und kostenintensiv. Du kannst für den Gitarrenbau als Industrie eben nicht einfach jede rumliegende Bohle nehmen und einfach mal verbauen. Das geht schnell in die Hose.


Recht hast du. Das ist als wenn du bei Autos über Reifen diskutierst (wieso gibt's da nen Unterschied, sind doch alle aus Gummi)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich kann nur über HB und jack&Danny berichten.

Zu HB hatte schon eine fly -v und eine paula in den händen der andere gitarrist hat eine hb fly v und konnte mal bei einer anderen bänd eine hb paula anspielen(beides zum glück auch leftys).Optisch gesehen ist es echt bemerkenswert zumindest auf den ersten Blick was man bekommt fürs geld.Das war es persönlich aber auch schon für mich.Die hardware ist teilweise nur durch austauschen spielfähig die tonabnehmer besonderes in der fly v waren extrem höhenlastig und sehr nervig.sound fand ich bei beiden irgendwie tot.

Meine persönliche fazit man kriegt wofür man bezahlt nicht mehr und nicht weniger.Ich glaub das hauptaugenmal liegt bei HB auf der optik die ist zugegeben wirklich sehr gut gemacht angesichts des preises.Für den preis sind die Hb gitarren in ordung aber mehr auch nicht.Deswegen versteh ich den hype um die hb gitarren hier im board nicht so ganz

Die jack & danny hatte mal zwei strats und ich glaub eine tele angespielt beim store.Die Verarbeitung war sehr wechselnd von gitarre zu gitarre.Der klang grausig und die hardware teilweise in ordung teiweise schrott.

ein 911er ist auch nur ein Käfer mit 6 Zylindern, aber was für einer :):D:great:
 
Ich habe mir vor ein paar Jahren 2 J&D Strats als Bastel-Objekte blind bestellt.
Habe nicht viel erwartet außer, wie angegeben Erle-Korpus und Ahorn, und Palisander-Hals.

Was ich bekommen habe:

Die für 99,- €:
sauber verarbeitet, Lack 2-3mm dick schwarz, Halstasche zu hell und zu weich für Erle, wieviel Einzelteile wg. dickem Lack nicht zu erkennen, Hals gut verarbeitet, aber zu dünnes Profil, schöne Palisandermaserung des dicken Griffbretts, Mechaniken tauschen müssen, PU's tauschen müssen, Elektrik tauschen müssen, Tremolo tauschen müssen.

Bespielbarkeit jetzt: zufriedenstellend
Klang: gut

Die Vintage Deluxe Strat für 159,- €:

Sehr sauber verarbeitet, wunderschönes 3-Ton sunburst, sehr dünn lackiert, Holz der Halstasche sieht wie bei meiner Fender MIM aus, auch Korpus 3-teilig gut sichbar, schön gemasert, sehr dicker angenehmer Hals V-Form mit dickem Gloss-Lack over One-Piece Maple, Vintage Mechaniken ok, Sattel ok wie Knochen?, Bespielbarkeit ok, Pu's na ja tauschen müssen, Elektrik na ja getauscht, Tremolo na ja getauscht.

Bespielbarkeit jetzt: gut bis sehr gut
Klang: sehr gut
Äußerer Eindruck, Haptik: gut bis sehr gut

Sound-Demos: In meiner Signature ;)

:hat:
 
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Mein Demo der Harley Benton SC Custom LP-Style. Ich find die für knapp unter 200 EUR mehr als nur brauchbar. Die fühlt sich an und spielt sich durchaus wie ne 5x und mehrfach so teure Gitarre. Hab ich nix dran auszusetzen.

 
Die fühlt sich an und spielt sich durchaus wie ne 5x und mehrfach so teure Gitarre. Hab ich nix dran auszusetzen.

Ich hab ja auch ne Vintage mit der ich sehr zufrieden bin (die PUs will ich vielleicht noch tauschen), aber diese Aussagen von wegen: meine 200€ Gitarre aus China ist genau so gut oder fühlt sich genau so an wie eine Gitarre für viel mehr, empfinde ich immer als sehr schwierig.

1. Es gibt viele Faktoren die den Preis einer Gitarre bestimmen, davon ist der Name oben auf der Kopfplatte aber nur einer. Ein 2000€ Instrument wird sicher anders hergestellt als ein 200€ Instrument.
2. Beschleicht mich immer das Gefühl, dass die Leute die das schreiben noch nie eine wirklich so viel teurere Gitarre in der Hand hatten.

Versteh mich nicht falsch, ich bezweifel nicht, dass eine HB für 200€ nicht gleichwertig oder gar besser als eine 500€ Episein kann. Aber 5x teurer wäre 2000€, das wage ich dann doch zu bezweifeln.

Ich könnte den Vergleich auch gar nicht ziehen, da meine teuerste Gitarre 800€ gekostet hat.
 

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