Metalgitarre, FR, Super-S, bis EDIT 1200 EUR

  • Ersteller SoliduZ
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Wenn ich Superstrat, Metal und Floyd Rose lese...



wäre evtl. mal eine Überlegung wert. ;)
Ich habe diese Gitarre jetzt seit ein paar Wochen in meinem Fuhrpark. Verarbeitet ist sie sehr gut, hat einen Compound- Halsradius von 9,5" - 14",
3 Seymour Duncan Humbucker, ein original Floyd Rose Tremolo...
Ob sie Soundtechnisch gefällt, musst du allerdings selbst herausfinden.

Bei Thomann ist sie schon lange nicht mehr lieferbar, aber Kirstein hat anscheinend noch welche https://www.kirstein.de/ST-Modelle/...g+All+Products&utm_content=Alle+Produkte+BING
 
Prädestiniert bis 1200 € sind aus meiner Sicht

- Charvel San Dimas oder SoCal- Modelle (sofern Dir 22 Bünden reichen. Die Charvel SD haben wie die Fender aus dem letzten Post die "normale" Strat-Korpusform, bei der das untere Korpushorn nicht so tief ausgeschnitten ist, man also auch die letzten der 22 Bünde nur etwas behindert erreicht und 24 Bünde nicht möglich wären. Ansonsten sind sie tolle Gitarren. Willst Du 24 Bünde, dann wäre das bei Charvel die sog. Dinky-Form)
Ich würde bei 1200 € sogar eine gebrauchte San Dimas USA vorziehen, die Hardware (z.B. Floyd) ist besser und ein Koffer ist dann auch dabei.

- Ibanez: Mein Fav., wenn Dir die Form zusagt: RG 550 Genesis. Eigentlich eine Reissue der meistverkauften Ibanez überhaupt (Kult) mit den Riesenvorteilen Made in Japan (Fujigen, ein echtes Qualitätsmerkmal bei Ibanez!) und dem "echten" Edge - Vibratosystem, das definitiv selbst allen Schaller- und orig. Floyd Rose - Systemen überlegen ist, es wurde noch hochwertigeres Material verwendet, Verschleiß liegt bei oder nahe 0.
Etwas vorsichtiger musst Du bei den Gitarren der nächst-tieferen Baureihe sein, den Premiums. Hier hört man widersprüchliche Ansichten. Alle, die ich in der Hand hatte, waren gut, aber in US-Foren wird auch gern mal über die geschimpft.

- Ibanez Prestige-Reihe. Die Profi-Reihe von Ibanez, auch made in Japan, aber (kleinerer Nachteil) Varianten vom Edge-Tremolo, die qualitativ "nur noch" den anderen Systemen am Markt entsprechen. Bei den Prestiges gibt es viel Auswahl, aufgrund der vorhandenen Qualitäten ist auch der Gebrauchtkauf nahezu risikofrei.

- Jackson: Es kommen verschiedene Modelle in Betracht, áuch hier würde ich eine gebrauchte USA vorziehen. Überhaupt: Wenn Gebrauchtkauf eine Option sein sollte, sind auch originale Japan-ESPs definitiv im Topf!

- Nochmal zu Gebrauchten: Wohnst Du in der Nähe um Hannover? Dann könnte ich Dir mal persönlich verschiedene Ibanez USA Custom, JEM und Charvel aus der alten (gesuchten) Originalserie vorstellen. Das sind alles Originale aus den 80ern, die sicher keinen Wert mehr verlieren und genau in Dein Beuteschema passen würden, für 1200 € kann man die mit etwas Suche auch schon mal bekommen.
 
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Done, wir haben aber mehrere Moderatoren und die erreicht man tatsächlich am schnellsten per Beitrag Melden :)

Gruß
Martin

Vielen Dank Martin! Fürs nächste mal weiss ich bescheid. :)

Ist halt meine Meinung. Optisch ist alles wie immer.
Aber: Unsaubere Fräsungen (Elektronikfach, Halsstabzugang, Input Jack-Kanal), schlechte Locking Tuner, Schief eingesetzte Pickups, abfallende Schrauben und die, die ich besaß oder testete, klangen allesamt nach Eierschneider (und ich weiss, dass eine Metalklampfe nicht wie eine Countrytele klingen muss). Ich meine, ich kann das wirklich für die Serie sagen, das sind keine Einzelfälle. Hab ja auch nur 15 Min zum großen T.
Bin übr. in guter Gesellschaft mit meiner Meinung. D. Mustaine liess neulich Ähnliches verlauten.

Was du da gelesen hast (Testbericht, o.ä.), weiß ich nicht. Aber das ist das Musikaliengeschäft und das Showgeschäft liegt gleich um die Ecke.

PS: Jackson USA und Jackson Indonesien liegen zig Tausend KM voneinander entfernt.
:D
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---


I told you!

"Alle Ibanez aus dem Zeitraum ca. 1990-2005 sind besser ausgestattet und verarbeitet als die heutigen Ibanez."

Danke dir nochmal für die Erklärung. Schade, ich war echt am überlegen mal die Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF auszuprobieren, da hier alle Speccs stimmen: Seymour Duncan, 24 Bünde, schmaler Hals, Floyd und Optik gefällt auch. Aber dann guck ich lieber nochmal weiter.

Wenn ich Superstrat, Metal und Floyd Rose lese...



wäre evtl. mal eine Überlegung wert. ;)
Ich habe diese Gitarre jetzt seit ein paar Wochen in meinem Fuhrpark. Verarbeitet ist sie sehr gut, hat einen Compound- Halsradius von 9,5" - 14",
3 Seymour Duncan Humbucker, ein original Floyd Rose Tremolo...
Ob sie Soundtechnisch gefällt, musst du allerdings selbst herausfinden.

Bei Thomann ist sie schon lange nicht mehr lieferbar, aber Kirstein hat anscheinend noch welche https://www.kirstein.de/ST-Modelle/...g+All+Products&utm_content=Alle+Produkte+BING

Danke für den Tipp. Muss mich mal etwas damit beschäftigen. Fender ist so gar nicht meins. Allein die Optik und die Pickups. Vielleicht sollte ich sowas trotzdem mal anspielen, dafür brauche ich jetzt nur noch nen Laden wo ich hinfahren könnte zum testen, bin da grad auf der Suche.

Prädestiniert bis 1200 € sind aus meiner Sicht

- Charvel San Dimas oder SoCal- Modelle (sofern Dir 22 Bünden reichen. Die Charvel SD haben wie die Fender aus dem letzten Post die "normale" Strat-Korpusform, bei der das untere Korpushorn nicht so tief ausgeschnitten ist, man also auch die letzten der 22 Bünde nur etwas behindert erreicht und 24 Bünde nicht möglich wären. Ansonsten sind sie tolle Gitarren. Willst Du 24 Bünde, dann wäre das bei Charvel die sog. Dinky-Form)
Ich würde bei 1200 € sogar eine gebrauchte San Dimas USA vorziehen, die Hardware (z.B. Floyd) ist besser und ein Koffer ist dann auch dabei.

- Ibanez: Mein Fav., wenn Dir die Form zusagt: RG 550 Genesis. Eigentlich eine Reissue der meistverkauften Ibanez überhaupt (Kult) mit den Riesenvorteilen Made in Japan (Fujigen, ein echtes Qualitätsmerkmal bei Ibanez!) und dem "echten" Edge - Vibratosystem, das definitiv selbst allen Schaller- und orig. Floyd Rose - Systemen überlegen ist, es wurde noch hochwertigeres Material verwendet, Verschleiß liegt bei oder nahe 0.
Etwas vorsichtiger musst Du bei den Gitarren der nächst-tieferen Baureihe sein, den Premiums. Hier hört man widersprüchliche Ansichten. Alle, die ich in der Hand hatte, waren gut, aber in US-Foren wird auch gern mal über die geschimpft.

- Ibanez Prestige-Reihe. Die Profi-Reihe von Ibanez, auch made in Japan, aber (kleinerer Nachteil) Varianten vom Edge-Tremolo, die qualitativ "nur noch" den anderen Systemen am Markt entsprechen. Bei den Prestiges gibt es viel Auswahl, aufgrund der vorhandenen Qualitäten ist auch der Gebrauchtkauf nahezu risikofrei.

- Jackson: Es kommen verschiedene Modelle in Betracht, áuch hier würde ich eine gebrauchte USA vorziehen. Überhaupt: Wenn Gebrauchtkauf eine Option sein sollte, sind auch originale Japan-ESPs definitiv im Topf!

- Nochmal zu Gebrauchten: Wohnst Du in der Nähe um Hannover? Dann könnte ich Dir mal persönlich verschiedene Ibanez USA Custom, JEM und Charvel aus der alten (gesuchten) Originalserie vorstellen. Das sind alles Originale aus den 80ern, die sicher keinen Wert mehr verlieren und genau in Dein Beuteschema passen würden, für 1200 € kann man die mit etwas Suche auch schon mal bekommen.

Danke dir auch für die Vorschläge. :)

- Charvel: Habe die kurz trocken angespielt. Der Hals ist mir einfach zu kurz, bin nicht richtig warm geworden mit der. Es war die Charvel Pro-Mod So-Cal Style 1 HH FR M denke ich.
- Ibanez: Habe auch gestern ein Auge auf die RG550DX-LB geworfen. Was mich etwas irritiert in dem Preissegment sind die Ibanez Pickups. Die muss ich auch erstmal anspielen. Am liebsten hätte ich ja Seymour Duncan, die gefallen mir durchweg.
- Ibanez Prestige: Neu leider allesamt zu teuer. Gebraucht bin ich total verwirrt, da ich keine davon kenne. Hast du da genauere Vorschläge welche ich mir ansehen könnte? Sonst muss ich mal das Ibanez Wiki anstrengen. :)
- Jackson: Habe die USA DK1 Ghost Flames angespielt (2700€) und war begeistert. Leider nicht im Budget. Gebrauchte USA habe ich so auf reverb oder Kleinanzeigen nur so ab 1600€ aufwärts gesehen. Daher ging meine Frage hier richtung Pro Soloist SL2Q aber die scheint ja nicht der knaller zu sein.
- ESP: Habe ich noch keine gefunden/in der Hand gehabt. Kann ich leider gar nichts zu sagen, da diese auch in meiner Suche bisher nicht aufgefallen sind.
- Wohne leider im tiefsten Westen, nahe Mönchengladbach. Hannover wäre ein ziemlicher Ausritt. Aber danke fürs Angebot, evtl. komme ich drauf zurück. :)

Kurz nochmal auf der 2. Seite meine bevorzugten Speccs:
ST-Form, HH/HSH/SSH, Metal Brett mit schmalem Halsprofil, Double Locking Tremolo ala Floyd, am liebsten Seymour Duncan oder vergleichbar, 24 Bünde (KO-Kriterium), bitte nicht in Schwarz, lieber etwas ausgefallen (siehe
Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF) so bis 1000/1200€. Gerne Splitbare Humbucker bei HH. Locking Mechaniken wären nice to have.

Ich mach mir hier mal ne Liste. :)
Bisher im Topf:
- Ibanez RG550DX-LB
- Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF (Optik schön...)

Unentschlossen/Keine Infos:
- Ibanez RG1070PBZ (Premium...wohl nicht so gut)
- Fender Dave Murray Signature Strat RW 2CS (Muss ich mir mal anschauen)

Raus sind:
- Charvel (nur 22 Bünde, USA zu teuer)
- Jackson USA (zu teuer)
- Ibanez Prestige (nur Neu zu teuer, Gebraucht suche ich grad gute, obwohl ich lieber neu kaufen möchte)

Freue mich auf weitere Vorschläge. :)

MfG
SoliduZ
 
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am liebsten Seymour Duncan oder vergleichbar, bitte nicht in Schwarz, Gerne Splitbare Humbucker bei HH. Locking Mechaniken wären nice to have.
Nur mal als Anmerkungen:
Tonabnehmerbestückung würd ich nicht drauf achten, die rüstet mal schnell auf die persönlichen Favoriten um. Sind schon hochwertige verbaut, dann ist die Chance hoch das man den Tausch sogar Verlustfrei hinbekommt. Einzige Ausnahme wenn da ab Werk Aktive drin sind. Dann muss man oft die Saitenerdung nachrüsten, ist bei Gitarren mit FR aber ziemlich unproblematisch.

Farbe kann man ändern (lassen) ;)

Splitschaltung ist in 30 Minuten für ein paar € selbst nachgerüstet.

Locking Mechaniken bei FR Gitarren braucht man nicht. Man zieht einfach die Saiten "falschrum" auf und erreicht das Gleiche ;)

Für den Gebrauchtkauf würd ich noch Jackson Superstrats der Professional Serie aus den späten 80ern bis Mitte der 90er ins Rennen werfen. Die sind wie die damaligen Ibanez durch die Bank richtig gut und kommen mit sehr guten Takeuchi oder Schaller FRs. Nur die Werks PUs sind nicht auf dem gleichen Level wie die Gitarren. Modelle die in Frage kämen wären Soloist, Dinky, Fusion (Dinky mit 24,75" Mensur) und Stealth (flacher Korpus ähnlich Ibanez S)
 
Ich mach mir hier mal ne Liste. :)
Bisher im Topf:
- Ibanez RG550DX-LB
- Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF (Optik schön...)

Legst du 150,- drauf ist eine RG2550 Prestige drin, auch in weiss.

Bzw. kann man bei dem Preis sicher etwas rausschlagen oder es gibt etwas dazu.
 
Gruetzli...
Würde Schecter in die Auswahl mit aufnehmen, z.B.
reaper6.jpg

https://m.thomann.de/de/schecter_reaper_6_fr_satin_charcoal.htm?o=8&search=1552995198

...oder:
203337.jpg
https://m.thomann.de/de/schecter_diamond_c1_hellraiser_fr_bch.htm?o=1&search=1552995198

Wie schon weiter oben von @Bruce_911 angemerkt, sind die Hals-Specs der Schecters Gewöhnungssache, ich persönlich finde sie sehr genehm...

Zur Jackson Pro-Serie kann ich nur sagen, dass 'sind ihr Geld nicht wert' etwas überspitzt ist - klar zahlt man (auch) hier einen gewissen Aufschlag für den Schriftzug auf der Kopfplatte, aber das sind schon gute Mittelklasse-Gitten.

ESP/LTD sind im anvisierten Bereich auf jeden Fall ne Bank - guckst Du so was:
13878931_800.jpg

https://m.thomann.de/de/esp_ltd_mh_1000hs_qm_bchfd.htm?o=8&search=1552996115
...oder:
362394.jpg


https://m.thomann.de/de/esp_ltd_m_1001fm_stblk.htm?o=4&search=1552996115
...falls das See-through-Black kein no-go ist...

Ansonsten: Die Dave Murray-Sig. ist schon ganz schön fein... und im Bereich "klassischer" Superstrats ist die Charvel Pro Mod San Dimas bzw. die Pro Mod Dinky nen näheren Blick wert...
12851587_800.jpg

https://m.thomann.de/de/charvel_pro_mod_dk24_hh_fr_eb_natural.htm?o=23&search=1552996551

Die Qual der Wahl... viel Spass! :great:
 
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Nur mal als Anmerkungen:
Tonabnehmerbestückung würd ich nicht drauf achten, die rüstet mal schnell auf die persönlichen Favoriten um. Sind schon hochwertige verbaut, dann ist die Chance hoch das man den Tausch sogar Verlustfrei hinbekommt. Einzige Ausnahme wenn da ab Werk Aktive drin sind. Dann muss man oft die Saitenerdung nachrüsten, ist bei Gitarren mit FR aber ziemlich unproblematisch.

Farbe kann man ändern (lassen) ;)

Splitschaltung ist in 30 Minuten für ein paar € selbst nachgerüstet.

Locking Mechaniken bei FR Gitarren braucht man nicht. Man zieht einfach die Saiten "falschrum" auf und erreicht das Gleiche ;)

Für den Gebrauchtkauf würd ich noch Jackson Superstrats der Professional Serie aus den späten 80ern bis Mitte der 90er ins Rennen werfen. Die sind wie die damaligen Ibanez durch die Bank richtig gut und kommen mit sehr guten Takeuchi oder Schaller FRs. Nur die Werks PUs sind nicht auf dem gleichen Level wie die Gitarren. Modelle die in Frage kämen wären Soloist, Dinky, Fusion (Dinky mit 24,75" Mensur) und Stealth (flacher Korpus ähnlich Ibanez S)

Ich bin kein Bastler und mag auch gar nicht großartig an einer Gitarre in dem Preissegment rumbasteln. Mit den Pickups hast du recht, ich versuche ja herauszufinden ob es eine Gitarre gibt, die direkt alle Kriterien erfüllt, aber das wär dann wohl eher eine Custom Gitarre. Der Gebrauchtkauf ist zwar nicht ganz raus, aber erstmal hintenangestellt. Suche eher Neu wegen bestellen, Garantie, faul und so... :D

Legst du 150,- drauf ist eine RG2550 Prestige drin, auch in weiss.

Bzw. kann man bei dem Preis sicher etwas rausschlagen oder es gibt etwas dazu.

Weiss wäre jetzt nicht mein Wunsch, aber die RG2550 ist ein guter Vorschlag, danke dafür. Die scheint echt fast alle Kriterien zu erfüllen und auch wenn ich kein Fan von Pickguards bin, sieht die schon gut aus. Leider ein Auslaufmodell, muss mal schauen wo man sowas anspielen kann. Habe leider noch keinen Laden in meiner Umgebung gefunden. Bei der Suche ist mir dann auch direkt die Ibanez RG655 aufgefallen. Korpus und Hals anderes Holz, ansonsten so gut wie gleich aber etwas günstiger. Wäre die RG655 Qualitativ und vom Halsprofil gleich? Weisst du das zufällig?

Gruetzli...
Würde Schecter in die Auswahl mit aufnehmen, z.B.
Anhang anzeigen 679609
https://m.thomann.de/de/schecter_reaper_6_fr_satin_charcoal.htm?o=8&search=1552995198

...oder:
Anhang anzeigen 679610 https://m.thomann.de/de/schecter_diamond_c1_hellraiser_fr_bch.htm?o=1&search=1552995198

Wie schon weiter oben von @Bruce_911 angemerkt, sind die Hals-Specs der Schecters Gewöhnungssache, ich persönlich finde sie sehr genehm...

Zur Jackson Pro-Serie kann ich nur sagen, dass 'sind ihr Geld nicht wert' etwas überspitzt ist - klar zahlt man (auch) hier einen gewissen Aufschlag für den Schriftzug auf der Kopfplatte, aber das sind schon gute Mittelklasse-Gitten.

ESP/LTD sind im anvisierten Bereich auf jeden Fall ne Bank - guckst Du so was:
Anhang anzeigen 679613
https://m.thomann.de/de/esp_ltd_mh_1000hs_qm_bchfd.htm?o=8&search=1552996115
...oder:
Anhang anzeigen 679614

https://m.thomann.de/de/esp_ltd_m_1001fm_stblk.htm?o=4&search=1552996115
...falls das See-through-Black kein no-go ist...

Ansonsten: Die Dave Murray-Sig. ist schon ganz schön fein... und im Bereich "klassischer" Superstrats ist die Charvel Pro Mod San Dimas bzw. die Pro Mod Dinky nen näheren Blick wert...
Anhang anzeigen 679615
https://m.thomann.de/de/charvel_pro_mod_dk24_hh_fr_eb_natural.htm?o=23&search=1552996551

Die Qual der Wahl... viel Spass! :great:

Danke für die Vorschläge und deine Mühe! :great:
Schecter ist so eine Sache. Der Hals ist nicht so meins und die Schecter die ich habe bzw. bisher gespielt habe, haben mich auch Qualitativ nicht komplett überzeugt. Wobei die Reaper schon echt gut aussieht. ;) Bei ESP sieht es ähnlich aus, wobei auch hier anspielen was bringen würde, wenn ich mal nen Laden hätte. Scheinbar haben alle guten Läden zu gemacht. Gibt nur noch Betrüger (lt. Rezensionen) oder Versandhändler. Schon blöd.

Jackson hab ich mir erstmal abgeschminkt. Wenn ich mal eine richtig anspielen kann, würde ich mir mal eine eigene Meinung bilden. So ist das schwierig. Wobei es mich ja doch stuzig macht, dass es kaum Jackson Verkäufer gibt und auch kaum gebrauchte Jackson zu finden sind. Hm naja.

Fender und Charvel habe ich ja schon was zu geschrieben. Ich überlege es mir, aber so richtig wollen die mir nicht gefallen.

Ich weiss, ich bin kompliziert. :engel::ugly:

Bisher im Topf:
- Ibanez RG550DX-LB
- Ibanez RG2550Z
- Ibanez RG655
- Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF (Optik schön...)

Unentschlossen/Keine Infos:
- Ibanez RG1070PBZ (Premium...wohl nicht so gut)
- Fender Dave Murray Signature Strat RW 2CS (Muss ich mir mal anschauen)
- ESP (anspielen fehlt)

Raus sind:
- Charvel (nur 22 Bünde, USA zu teuer)
- Schecter (Hals-Profil)
- Jackson USA (zu teuer)

Tja, ohne ein Musikhaus die auch mal was da haben seh ich kaum eine andere Möglichkeit, als die Gitarren zu bestellen und auszuprobieren. Die erste wäre jetzt eigentlich die Ibanez RG2550Z-MYM, welche natürlich nicht mehr lieferbar ist bei Thomann. Idealo gibt einen guten Preis bei einem mir unbekannten Lieferanten an, der auch noch sehr schlecht bewertet ist. Heisst für mich erstmal telefonieren und ggf. weitersuchen. Ansonsten muss ich wohl oder übel doch wieder zum großen M... Ich halte euch auf dem laufenden.

MfG
SoliduZ
 
Weiss wäre jetzt nicht mein Wunsch, aber die RG2550 ist ein guter Vorschlag, danke dafür. Die scheint echt fast alle Kriterien zu erfüllen und auch wenn ich kein Fan von Pickguards bin, sieht die schon gut aus. Leider ein Auslaufmodell, muss mal schauen wo man sowas anspielen kann. Habe leider noch keinen Laden in meiner Umgebung gefunden. Bei der Suche ist mir dann auch direkt die Ibanez RG655 aufgefallen. Korpus und Hals anderes Holz, ansonsten so gut wie gleich aber etwas günstiger. Wäre die RG655 Qualitativ und vom Halsprofil gleich? Weisst du das zufällig?

Mach dir mal keinen Kopf. Ich habe die 2550 vorgeschlagen weil du keine in schwarz wolltest. Alle Ibanez RG Prestiges sind Made in Japan und mit die besten Gitarren der Welt, auch die 655. Damit sollte man schon klar kommen.
 
Mach dir mal keinen Kopf. Ich habe die 2550 vorgeschlagen weil du keine in schwarz wolltest. Alle Ibanez RG Prestiges sind Made in Japan und mit die besten Gitarren der Welt, auch die 655. Damit sollte man schon klar kommen.

Danke nochmals. Ich werde mich in dem Bereich mal weiter umsehen. :great:

Session hat sie auf Lager..

Ja, MusicStore auch, drehte sich mir nur um Thomann, da die ja manchmal so freundlich sind und einen 2 Gitarren ohne Aufpreis testen lassen. Das fuktioniert so dann nicht. Aber danke für deine Mühe und die Info. ;)

Ich war am Samstag nochmal in Köln und habe mich weiter durchprobiert. ESP KH 602 oder wie die genau heisst habe ich mal ausprobiert, war nicht so meins. Die oben genannte Schecter Reaper 6 FR habe ich auch probiert, passt auch nicht. Da war noch eine Schecter SLS Elite, die war nicht schlecht, aber auch direkt wieder 1600€. Dann die Ibanez RG550DX ausprobiert. Ist echt ganz nett, Bespielbarkeit macht Spass, aber die Pickups gehen irgendwie gar nicht bei dem Preis. Zumindest nicht für meine Musik. Das fehlende ZPS3 und das günstigere Tremolo geben ihr den Rest -> Die wird es nicht. Habe auch nochmal 2 Gitarren aus der Ibanez S-Serie probiert. Wie zuletzt schon erwähnt, leicht, angenehm, aber so manches Detail mag ich gar nicht. Aber eine Gitarre habe ich gefunden: Die Ibanez RG3750 FZ TB. Geiles Gerät. Die hätte ich sofort genommen, ist auch grad auch 1899€ reduziert. Leider war die letzte bereits im Showroom und die hatte direkt 3 richtig fiese Macken vorne auf dem Korpus über dem Pickguard direkt in dem schönen Flame Top. Der Mitarbeiter dort erklärte mir dann, dass der Chef solche Gitarren lieber im Showroom hängen lässt, anstatt Sie günstiger weiterzuverkaufen. Ok, schade.

Meine Suche geht also weiter. Da ich nun weiss, dass mir die 1500€+ Ibanez Prestige Modelle mit Flame Top sehr gefallen, suche ich nun doch mal gebraucht. Habe eine Ibanez RG3620 und eine RG4570 beide in HBK gefunden. Da werde ich wohl die Tage mal nachfragen.

Habt ihr noch Vorschläge außer ebay/Kleinanzeigen/Google und reverb wo mal solche Gitarren zum Verkauf auftauchen?

Bisher im Topf:
- Ibanez RG3750 FZ TB
- Ibanez RG2550Z
- Ibanez RG655

Unentschlossen/Keine Infos:
- Ibanez RG1070PBZ (Premium...wohl nicht so gut)
- Fender Dave Murray Signature Strat RW 2CS (Muss ich mir mal anschauen)

Raus sind:
- Charvel (nur 22 Bünde, USA zu teuer)
- Schecter (Hals-Profil)
- Jackson USA (zu teuer)
- Ibanez RG550DX-LB
- Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF (Optik schön...)
- ESP (keine in dem Preissegment die gefällt.)

MfG
SoliduZ
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles gut nachvollziehbar :great:

Einzige ganz kleine Korrektur: Bei dem Tremolo der RG 550 handelt es sich nicht um eine günstigere Tremolo-Variante, sondern (sogar mehr oder weniger unstreitig) das hochwertigste auf dem Weltmarkt. Es ist das Original Edge (ohne irgendwelche Zusätze vor oder hinter dem Namen), das aus deutlich hochwertigeren und vor allem verschleißärmeren Materialien besteht, als sämtliche Floyds, Kahlers und späte Edge-Varianten. Such Dir eine beliebige 550er aus 1987, das Tremolo wird heute noch funktionieren....
Haptisch gibt es noch handschmeichlerischere Varianten, aber qualitativ existiert nichts Besseres.

Das aber nur am Rande, es ist schön, dass Du dich mit allen Vorschlägen ernsthaft auseinander setzt (da haben wir hier schon ganz andere User erlebt, bei denen man sich fragte, weshalb man sich überhaupt Mühe bei der Beratung gegeben hat^^) und Deine bisherigen Entscheidungen finde ich durchaus logisch. :)
 
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Alles gut nachvollziehbar :great:

Einzige ganz kleine Korrektur: Bei dem Tremolo der RG 550 handelt es sich nicht um eine günstigere Tremolo-Variante, sondern (sogar mehr oder weniger unstreitig) das hochwertigste auf dem Weltmarkt. Es ist das Original Edge (ohne irgendwelche Zusätze vor oder hinter dem Namen), das aus deutlich hochwertigeren und vor allem verschleißärmeren Materialien besteht, als sämtliche Floyds, Kahlers und späte Edge-Varianten. Such Dir eine beliebige 550er aus 1987, das Tremolo wird heute noch funktionieren....
Haptisch gibt es noch handschmeichlerischere Varianten, aber qualitativ existiert nichts Besseres.

Das aber nur am Rande, es ist schön, dass Du dich mit allen Vorschlägen ernsthaft auseinander setzt (da haben wir hier schon ganz andere User erlebt, bei denen man sich fragte, weshalb man sich überhaupt Mühe bei der Beratung gegeben hat^^) und Deine bisherigen Entscheidungen finde ich durchaus logisch. :)

Danke für die Anmerkung und dein Lob. :prost:
Das war mir nicht bewusst. Ich habe gedacht, das Edge Pro der Prestige Serie wäre besser? Das Edge auf der RG550DX steht am Ende so Hoch wie auch alle Low-Budget Varianten, daher habe ich angenommen, dass auch dieses nicht das hochwertige ist. Aber gut zu wissen das es doch so gut ist. Dann stört mich da nur noch das fehlende ZPS und die Pickups. :D Die Gitarre an sich ist echt gut. Aber dann würde ich eher gebraucht gucken und keine 1100€ neu bezahlen, wenn ich schon dran rumschrauben muss damit es für mich passt.

Ich versuche so gut es geht alle vorgeschlagenen Gitarren für mich zu bewerten und auch zu erklären warum ja oder nein. Es ist das erste mal, dass ich in dieser Preisklasse eine Gitarre kaufen möchte und da soll es dann auch bitte passen. Ich fahr auch gerne noch 10 mal in irgendeinen Laden zum ausprobieren oder sonstiges, hauptsache ich weiss zum Schluss welche es denn nun werden soll. :rolleyes:

Freue mich daher über weitere Vorschläge, jetzt gerne auch gebraucht oder Plattformen wo ich gebrauchte selber raussuchen könnte. Neu scheint bei dem Budget dann doch etwas schwieriger.

Wobei ich gerade die Ibanez RG6PCMLTD-BRG gefunden habe. Außer das es eine Premium und keine Prestige ist, wäre das genau mein Fall. Farbe, Optik, Pickups, Halsprofil, passt alles, allerdings nur Edge-Zero II mit ZPS3. Ansonsten perfekt. Kann jemand was zu der Gitarre sagen oder generell zu Premium vs. Prestige?

MfG
SoliduZ
 
Ja, Prestige ist besser. Punkt.

Die Premiums sind deshalb aber nicht minderwertig oder gar schlecht. Hier in Deutschland scheint es so, als ob sie von der Mehrheit als (nahezu) gleichwertig empfunden werden. In den USA ist das Gegenteil der Fall, dort findet sich in den Fachforen sehr viel Kritik an den Premiums. Sie seien nur auf Optik getrimmt, aber qualitativ unzureichend.

Ich könnte mir vorstellen, dass einfach nur die qualitative Streuung bei den Premiums, die ja nicht aus der über jeden Verarbeitungszweifel erhabenen Fabrik aus Japan/Fujigen stammen, größer ist. Ich würde daher eine Premium nicht von vornherein ausschließen, dies aber unter der Voraussetzung, dass ich mir das konkrete Stück sehr gründlich vorher ansehe. Eine Prestige kann man m.E. demgegenüber blind kaufen.

Prestige-Gitarren wenden sich laut Werbung an den Profi-Musiker. Da wertet man die Qualität höher als die Optik.
Zusammenfassend: Premiums sind schöner und reichen -bei genauer Auswahl des Einzelstücks- locker aus, Prestiges sind noch einmal qualitativ etwas höher anzusiedeln.
 
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Wenn ich Superstrat, Metal und Floyd Rose lese...



wäre evtl. mal eine Überlegung wert. ;)
Ich habe diese Gitarre jetzt seit ein paar Wochen in meinem Fuhrpark. Verarbeitet ist sie sehr gut, hat einen Compound- Halsradius von 9,5" - 14",
3 Seymour Duncan Humbucker, ein original Floyd Rose Tremolo...
Ob sie Soundtechnisch gefällt, musst du allerdings selbst herausfinden.

Bei Thomann ist sie schon lange nicht mehr lieferbar, aber Kirstein hat anscheinend noch welche https://www.kirstein.de/ST-Modelle/...g+All+Products&utm_content=Alle+Produkte+BING


Die würde ich dir auch empfehlen, wenn du bei dem großen M wieder bist - spiel die mal an. Ich hab vor kurzem mir auch eine neue Gitarre gesucht nach ähnlichen Kriterien wie du. War bei session in Frankfurt und hab einige Gitarren angespielt... alles mögliche angefangen bei Charvel und aufgehört bei Ibanez Gitarren, aber in dem Preis Segment hat mir gar keine zugesagt. Entweder grottenschlechte Verarbeitung oder der sound war solala. Schlussendlich habe ich mir online die oben genannte Gitarre bestellt, weil die bei session nicht mehr zu haben ist. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich glaube in dem Preissegment bekommt man nichts besseres. 3 Seymour Dunkan Humbucker im Singlecoil Format, die richtig guten Sound liefern... original Floyd Rose(gibts in dem Preisbereich normalerweise nicht), super verarbeitete Jumbobünde. Alles in allem tolles und vielseitiges Instrument. Verarbeitung top, Bespielbarkeit top(tiefe Saitenlage ohne Schnarren problemlos möglich, bei mir 1,6/1,5 mm am 12 Bund) und natürlich super Sound. Also kann ich die Gitarre wirklich wärmstens empfehlen.
 
Ja, Prestige ist besser. Punkt.

Die Premiums sind deshalb aber nicht minderwertig oder gar schlecht. Hier in Deutschland scheint es so, als ob sie von der Mehrheit als (nahezu) gleichwertig empfunden werden. In den USA ist das Gegenteil der Fall, dort findet sich in den Fachforen sehr viel Kritik an den Premiums. Sie seien nur auf Optik getrimmt, aber qualitativ unzureichend.

Ich könnte mir vorstellen, dass einfach nur die qualitative Streuung bei den Premiums, die ja nicht aus der über jeden Verarbeitungszweifel erhabenen Fabrik aus Japan/Fujigen stammen, größer ist. Ich würde daher eine Premium nicht von vornherein ausschließen, dies aber unter der Voraussetzung, dass ich mir das konkrete Stück sehr gründlich vorher ansehe. Eine Prestige kann man m.E. demgegenüber blind kaufen.

Prestige-Gitarren wenden sich laut Werbung an den Profi-Musiker. Da wertet man die Qualität höher als die Optik.
Zusammenfassend: Premiums sind schöner und reichen -bei genauer Auswahl des Einzelstücks- locker aus, Prestiges sind noch einmal qualitativ etwas höher anzusiedeln.

Dank dir nochmals für die Erklärung. Dachte mir sowas schon. Werde mir wohl abschminken müssen eine bestimmte Gitarre zu suchen und dann auch noch in der richtigen Farbe. Gebraucht findet man so gute Gitarren eh selten, da muss man wohl nehmen was da ist. Die RG6PCMLTD ist eh limitiert und ich finde davon keine gebraucht, nur neu für 1300€. Bei dem Preis bleibe ich dann doch lieber bei höherwertigen Prestige Gitarren und lass meine Farb-Wünsche mal außen vor. :rolleyes:

Die würde ich dir auch empfehlen, wenn du bei dem großen M wieder bist - spiel die mal an. Ich hab vor kurzem mir auch eine neue Gitarre gesucht nach ähnlichen Kriterien wie du. War bei session in Frankfurt und hab einige Gitarren angespielt... alles mögliche angefangen bei Charvel und aufgehört bei Ibanez Gitarren, aber in dem Preis Segment hat mir gar keine zugesagt. Entweder grottenschlechte Verarbeitung oder der sound war solala. Schlussendlich habe ich mir online die oben genannte Gitarre bestellt, weil die bei session nicht mehr zu haben ist. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Ich glaube in dem Preissegment bekommt man nichts besseres. 3 Seymour Dunkan Humbucker im Singlecoil Format, die richtig guten Sound liefern... original Floyd Rose(gibts in dem Preisbereich normalerweise nicht), super verarbeitete Jumbobünde. Alles in allem tolles und vielseitiges Instrument. Verarbeitung top, Bespielbarkeit top(tiefe Saitenlage ohne Schnarren problemlos möglich, bei mir 1,6/1,5 mm am 12 Bund) und natürlich super Sound. Also kann ich die Gitarre wirklich wärmstens empfehlen.

Achja, die Fender Gitarre war noch offen...im MusicStore war zwar nicht genau diese zu spielen, habe mich aber mal durchprobiert. Leider nichts für mich. Werde damit nicht warm und 24-Bünde sind ein KO-Kriterium für mich und die Fender hat ja leider nur 21. Verarbeitung ist schon schön bei manchen Modellen aber die Fender wollen mir zudem auch Optisch einfach so gar nicht gefallen. Liegt evtl. daran das meine erste Gitarre eine Fender Stratocaster war und ich davon auch damals schon einfach weg wollte. :D

Aber danke für die Empfehlung!

Weiter geht die Suche. :rock:

MfG
SoliduZ
 
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Was mir gerade noch einfällt, die zwei Gitarren wären vielleicht auch noch interessant für dich...

Ibanez JS 140 und Sterling by Musicman JP 160.
 
Raus sind:
- Charvel (nur 22 Bünde, USA zu teuer)

Hi,

wenn es nur darum geht: Es gibt auch die Charvels aus Mexico mit 24 Bünden. Ich hab unlängst die hier angespielt und bin ziemlich angetan:



Sehr angenehmer Hals, spielte sich butterweich, die Verarbeitung war mMn sehr gut. Auch die obersten Bünde sind gut zu erreichen, weil der Body entsprechend bearbeitet ist. Der Hals ist vielleicht eine kleine Idee dicker als der einer RG, was dem Ton aber nach meinem Eindruck durchaus zu gute kommt. Auf jeden Fall weit entfernt von den Fender Standard-Hälsen und auch schlanker als der meiner Charvel San Dimas mit 22 Bünden. Es ist natürlich mehr eine Gefühlssache, aber die ganze Gitarre fühlt sich für mich etwas solider und "organischer" an als die RGs. Auch bin ich nicht der größte Fan von Linde als Korpusholz. Ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde, dass Erle meist etwas lebendiger klingt. Die DK24 hat mich in der Preisklasse bisher am meisten überzeugt. Auch die Seymour Duncan Pickups finde ich gut, den Full Shred habe ich das erste Mal gespielt und er hat mir sehr viel besser gefallen als der JB, geschweige denn die Ibanez-PUs dieser Preisklasse. Der Jazz am Hals ist mMn ebenfalls besser für Metal geeignet als der '59 der San Dimas, klarer und straffer.

Die DK24 gibts auch noch in anderen Farben, teils mit SCs, dann aber nur mit einem (durchaus sehr guten) Gotoh 510 Non-Locking Trem. Ehrlich gesagt habe ich aber auch noch keine Gitarre mit 24 Bünden gefunden, bei denen mich die SCs wirklich überzeugt hätten. Muss an der Position liegen oder am Zusammenwirken mit dem kleinerem Body und dem FR-Trem. Sie entwickeln nie diese füllige Substanz wie in einer guten Strat, die die starken Höhen kontern könnte. Gerade der MittelSC leidet darunter. Die Zwischenpositionen bleiben in Kombination mit gesplitteten HB auch ein Kompromiss und sind gerade für cleane Sounds durchaus brauchbar, aber das ist mMn nichts, was man nicht auch mit Coil-Splits erreichen würde. Ich habe eine Fender HM-Strat mit 24 Bünden aus den späten 80ern, da habe ich einen Schalter, um Mittel- und NeckSCs in Reihe statt parallel zu schalten - und der ist fast permanent an. Bei der Charvel fand ich die Splitsounds jedenfalls sehr brauchbar.

Gruß, bagotrix
 
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Hi,

sorry hat etwas gedauert zu Antworten. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank für eure Beiträge und die Mühen, ich weiss das wirklich zu schätzen. :)

Was mir gerade noch einfällt, die zwei Gitarren wären vielleicht auch noch interessant für dich...

Ibanez JS 140 und Sterling by Musicman JP 160.

Sind bestimmt beides gute Gitarren, aber rein Optisch ist das leider gar nichts für mich. Son bischen muss es mir ja auch gefallen und gerade die JS Modelle von Ibanez finde ich fürchterlich. Trotzdem Danke. :great:

Hi,

wenn es nur darum geht: Es gibt auch die Charvels aus Mexico mit 24 Bünden. Ich hab unlängst die hier angespielt und bin ziemlich angetan:



Sehr angenehmer Hals, spielte sich butterweich, die Verarbeitung war mMn sehr gut. Auch die obersten Bünde sind gut zu erreichen, weil der Body entsprechend bearbeitet ist. Der Hals ist vielleicht eine kleine Idee dicker als der einer RG, was dem Ton aber nach meinem Eindruck durchaus zu gute kommt. Auf jeden Fall weit entfernt von den Fender Standard-Hälsen und auch schlanker als der meiner Charvel San Dimas mit 22 Bünden. Es ist natürlich mehr eine Gefühlssache, aber die ganze Gitarre fühlt sich für mich etwas solider und "organischer" an als die RGs. Auch bin ich nicht der größte Fan von Linde als Korpusholz. Ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde, dass Erle meist etwas lebendiger klingt. Die DK24 hat mich in der Preisklasse bisher am meisten überzeugt. Auch die Seymour Duncan Pickups finde ich gut, den Full Shred habe ich das erste Mal gespielt und er hat mir sehr viel besser gefallen als der JB, geschweige denn die Ibanez-PUs dieser Preisklasse. Der Jazz am Hals ist mMn ebenfalls besser für Metal geeignet als der '59 der San Dimas, klarer und straffer.

Die DK24 gibts auch noch in anderen Farben, teils mit SCs, dann aber nur mit einem (durchaus sehr guten) Gotoh 510 Non-Locking Trem. Ehrlich gesagt habe ich aber auch noch keine Gitarre mit 24 Bünden gefunden, bei denen mich die SCs wirklich überzeugt hätten. Muss an der Position liegen oder am Zusammenwirken mit dem kleinerem Body und dem FR-Trem. Sie entwickeln nie diese füllige Substanz wie in einer guten Strat, die die starken Höhen kontern könnte. Gerade der MittelSC leidet darunter. Die Zwischenpositionen bleiben in Kombination mit gesplitteten HB auch ein Kompromiss und sind gerade für cleane Sounds durchaus brauchbar, aber das ist mMn nichts, was man nicht auch mit Coil-Splits erreichen würde. Ich habe eine Fender HM-Strat mit 24 Bünden aus den späten 80ern, da habe ich einen Schalter, um Mittel- und NeckSCs in Reihe statt parallel zu schalten - und der ist fast permanent an. Bei der Charvel fand ich die Splitsounds jedenfalls sehr brauchbar.

Gruß, bagotrix

Das Gespräch hatten wir hier schon. Habe ja Charvel angespielt und wurde mit denen nicht richtig warm, aber du sagst ja, dass der Hals hier bei der Dk24 nochmal eine andere Hausnummer ist. Zudem weiss ich auch nicht so recht wo ich die einsortieren soll. Derzeit suche ich nur nach Ibanez Prestige Modellen im Preisbereich 2000€+ gebraucht. Ich gehe davon aus, dass die Standard Charvel Modelle hier Qualitativ auch nicht mehr mithalten können - so schön Sie auch sein mögen (berichtigt mich wenn ich falsch liege). Aber du hast auf jeden Fall recht, ich schaue derzeit eher nach Mahagoni Korpus, als nach Linde was ja viele derzeit benutzen. Und die Gitarre erfüllt auf jeden Fall all meine Anforderungen zu 100%. Auch der Helle Hals ist mal was anderes. Die Tonabnehmer sind bestimmt angenehmer, wollte ja eh Seymour Duncan haben. Schade dass der Halskopf so nach Fender aussieht. Sind die HBs bei diesem Modell splitbar? Ich sehe davon nichts in den Spezifikationen. Farbtechnisch gesehen ist Charvel jetzt aber wirklich nicht vorne dabei...fast alles nur einfarbig und recht langweilig (außer das Trans Purple Burst hier). Ich schmeiss sie mal mit in den Topf, danke dir. :D

Ich mach mich da mal weiter kundig.

Bisher im Topf:
- Ibanez RG4570Z (gebraucht)
- Ibanez RG3620Z (gebraucht)
- Ibanez RG2550Z
- Ibanez RG655

Unentschlossen/Keine Infos:
- Charvel Pro Mod DK24 HH FR MPL TPB (wird mal genauer beäugt...)
- Ibanez RG1070PBZ (Premium...wohl nicht so gut)
- Fender Dave Murray Signature Strat RW 2CS (Muss ich mir mal anschauen)

Raus sind:
- Ibanez RG3750 FZ TB (neu zu teuer, gebraucht keine zu finden)
- Charvel (nur 22 Bünde, USA zu teuer)
- Schecter (Hals-Profil)
- Jackson USA (zu teuer)
- Ibanez RG550DX-LB (angespielt...)
- Jackson Pro Soloist SL2Q MAH CBF (Optik schön...)
- ESP (keine in dem Preissegment die gefällt.)

MfG
SoliduZ
 
Das Gespräch hatten wir hier schon. Habe ja Charvel angespielt und wurde mit denen nicht richtig warm, aber du sagst ja, dass der Hals hier bei der Dk24 nochmal eine andere Hausnummer ist. Zudem weiss ich auch nicht so recht wo ich die einsortieren soll. Derzeit suche ich nur nach Ibanez Prestige Modellen im Preisbereich 2000€+ gebraucht. Ich gehe davon aus, dass die Standard Charvel Modelle hier Qualitativ auch nicht mehr mithalten können - so schön Sie auch sein mögen (berichtigt mich wenn ich falsch liege).

Die Hälse der Charvel DK24 sind in etwa so wie bei den Jackson DK2 und DK3 Modellen aus der Pro Serie - können in der Dicke etwas schwanken.
Im Schnitt etwas dicker als die Wizard Hälse der von dir genannten Ibanez Gitarren (wobei da der der RG1070 Premium noch am dicksten ist).

Qualitativ gibt es bei Charvel MIM eine sehr große Streuung von "mies" bis "spitze" ist alles dabei. Da kommst du also nicht umhin, dir eine rauszupicken.
Ich hatte etliche neuere San Dimas und So-Cal Modelle getestet und habe diese Erfahrung gemacht.

Bei Ibanez MIJ ist die Fertigungsqualität konstanter, das ja - aber dass die MIJ Ibanez RGs immer etwas "besser" sind als eine gute (!) Charvel MIM, das halte ich für ein Gerücht!

Das Spielgefühl ist bei beiden Hälsen völlig verschieden, insofern würde ich es NUR davon abhängig machen, was dir mehr zusagt.

Und von wegen Gebrauchtmarkt bei Ibanez MIJ kein Risiko - da habe ich schon ganz anderes erlebt. Japaner sind auch nur Menschen und Holz ist ein Naturprodukt.
 
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