Wie sinnvoll ist ein Attenuator überhaupt ?

  • Ersteller Gast252951
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Haha ;)



Da ist dir wohl der "Vintage Boom" der letzten 25 Jahre entgangen ;)

Der hat, unter anderem, dazu geführt, dass manche Leute bereit sind 400,- € oder mehr für einen (guten) Power-Soak auszugeben.


cheers - 68.

Als ich noch meinen 100W Superlead hatte habe ich es auch mal mit den verschiedensten Teilen probiert. Marshall Powersoak = gruselig; TAD Powersoak = okay, aber leider auf Ohmzahl des Cabs zugeschnitten;
Tom Scholz Powersoak = auch nicht so mein Ding. Ob Powersoaken oder Kempern, das ist für mich nur nur Geld verplempern :evil:
 
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Hi!

...Ob Powersoaken oder Kempern, das ist für mich nur nur Geld verplempern :evil:

Haha :D

Na, ich hab´andere Erfahrungen gemacht...

Ich hab´schon ein paar schöne Aufnahmen mit Power-Soaks gemacht (abends im "stillen Kämmerlein") und benutze auch regelmäßig einen bei Gigs.
Wenn der Soundmann sagt "Boah, dein Amp ist echt ´n bisschen laut", schalte ich meinen "Soak" ein und die Daumen gehen nach oben - ich find´das voll OK :great:

cheers - 68.


bf Deluxe Kopie.jpg


Blackface Deluxe - Live mit Power-Soak ;)
 
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Da es wenige Power Soaks mit frei regelbarem Widerstand gibt, wird man bei einem 5 Watt Amp sicherlich Probleme bekommen, wenn man von Stufe zu Stufe schaltet. Da sind die Sprünge dann schon zu groß, um die Lautstärke gut pegeln zu können.

Ich liebe Power Soaks, weil ich eben mit einer relativ weit aufgedrehten Endstufe spiele und den dadurch erzeugten Klang und das Verhalten mag.
Die Lautsprecher klingen auch leise noch satt und offen.

Der Amp läuft im Cleankanal im 100 Watt-Modus, im Crunchkanal im 50 Watt-Modus. Also wenn man das will, dann sind das die Geräte der Wahl.

Ich habe auch einen 10 Watt-Modus, nutze ihn jedoch nicht, weil mir das persönlich nicht ausreichend atmungsaktiv ist und für Clean der Headroom fehlt.

Grundsätzlich kann ich zu Hause mit einem heruntergedrehten Master leben, auf der Bühne nicht!

Ansonsten gilt in unseren modernen Zeiten, dass man sich so ein Teil bestellen und testen kann. Wenn es nicht gefällt, kann man es innerhalb von 30 Tagen zurücksenden...
 
ich habe am WE etwas mit dem Harley Benton Attenuator an einem Marshall Class 5 rumprobiert.
Das klingt eigentlich wirklich ok. Flüsterlautstärke geht - klingt aber schlecht. Bei etwas gehobener Zimmerlautstärke ist das Resultat aber echt nicht verkehrt. Einzige Reverbs VOR dem Amp klingen dann echt strange.
 
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Ich spiele u.a. meinen JTM45 zuhause (Mietwohnung) über einen TAD Silencer und bin damit hochzufrieden. Den Amp habe ich dabei meist mehr oder weniger voll aufgedreht und regle dann den Rest über das Volumepoti der Gitarre und den Silencer.

Negativen Einfluß auf den Klang, insb. Höheneinbußen, durch den Silencer kann ich nicht wahrnehmen, jedenfalls nicht bei gemäßigter Zimmerlautstärke. Erst wenn die Absenkung sehr stark wird, geht naturgemäß etwas am Klang verloren. Über den "Bite"- und "Punch"-Schalter kann man dann aber ggf. die hohen und tiefen Frequenzen wieder etwas anheben, so dass (für mich) der Klang selbst bei Flüsterlautstärke noch wirklich gut ist und Spaß macht.

Nachteile des TAD Silencer sind der Preis und die feste Ohmzahl. Für mich hat sich die Investition aber in jedem Fall gelohnt.
 
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Ich habe mir jetzt auch einen TAD Silencer zugelegt. :great:
Zusätzlich habe ich noch Tonebones in meinem Jcm800 reingesteckt.
Bin positiv überrascht :m_git1:

Gruß
Meik
 
Ach ja - 1 Tag nach dem ich den Harley Benton Powersoak am Class 5 getestet habe, sind mir die Röhren durchgeflogen. Das kann natürlich Zufall sein, sie waren ca. 2 Jahre alt. Zumindest habe ich jetzt so meine Zweifel das Teil an einen Amp anzuschließen, der mir mehr am "Herz liegt".
 
Wieso soll das Zufall sein?
Röhren brenne ja nicht so ohne weiteres grundlos durch.
Combo oder Topteil? Stimmt die Ohm-Zahl?
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, wenn der HB Attenuator die Amps (zB durch Fehlanpassung) belasten würde, hätten wir wahrscheinlich schon davon gehört.

Erklärungsversuch: Wenn der Amp schon eine kränkelnde Röhre hatte, kann die durch das Aufreissen am Attenuator durchaus den Rest bekommen.
Was heisst übrigens Röhren? Welche sind denn kaputtgegangen?
 
wenn der HB Attenuator die Amps (zB durch Fehlanpassung) belasten würde, hätten wir wahrscheinlich schon davon gehört.
Erklärungsversuch: ...
es kann ja auch Fehlbedienung sein, z.B. der falsche Eingang mit zu wenig Ω.
 
Für Clean Amps finde ich eigentlich nur die DR Z Brakelite und Airbrake wirklich gut.
Bei meinen Marshall Amps klappt auch die Tube Town POS100 hervorragend. Habe ich aber nie mit Fender Amps getestet.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemacht dass echte Zimmerlautstärke so nie wirklich zufriedenstellend funktioniert. Dafür sind die Amps und die meisten Attenuatoren einfach nicht gemacht. Wird dann oft unerträglich fizzelig...
 
Ach ja - 1 Tag nach dem ich den Harley Benton Powersoak am Class 5 getestet habe, sind mir die Röhren durchgeflogen. Das kann natürlich Zufall sein, sie waren ca. 2 Jahre alt. Zumindest habe ich jetzt so meine Zweifel das Teil an einen Amp anzuschließen, der mir mehr am "Herz liegt".
Sofern die Powersoak ordnungsgemäss den Widerstand liefert, den sie liefern soll, kann sie nicht die Ursache sein.
Ich tippe dann eher auf die Röhre.
Ist mir auch schon einmal nach kurzer Zeit passiert... ich hatte zu "heissen" Betrieb in Verdacht... aber die Nachfolgeröhren (JJ) tun es jetzt schon seit Jahren und meine Unsicherheit ist verflogen.
 
Sofern die Powersoak ordnungsgemäss den Widerstand liefert, den sie liefern soll, kann sie nicht die Ursache sein.
Ich tippe dann eher auf die Röhre.
Ist mir auch schon einmal nach kurzer Zeit passiert... ich hatte zu "heissen" Betrieb in Verdacht... aber die Nachfolgeröhren (JJ) tun es jetzt schon seit Jahren und meine Unsicherheit ist verflogen.

Deswegen habe ich bewusst nicht geschrieben, dass der Powersoak die Ursache ist. Es war eben wirklich direkt am nächsten Tag - wobei ich den Powersoak eigentlich nur 30 Minuten dran hatte. Ob er den richtigen Widerstand liefert, weiß ich nicht. Wäre das mit einem Multimeter messbar ? und wenn ja - wie ?
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es kann ja auch Fehlbedienung sein, z.B. der falsche Eingang mit zu wenig Ω.
ne, das war es definitiv nicht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Na, wenn der HB Attenuator die Amps (zB durch Fehlanpassung) belasten würde, hätten wir wahrscheinlich schon davon gehört.

Erklärungsversuch: Wenn der Amp schon eine kränkelnde Röhre hatte, kann die durch das Aufreissen am Attenuator durchaus den Rest bekommen.
Was heisst übrigens Röhren? Welche sind denn kaputtgegangen?

Das war auch keine Schuldzuweisung. Wohl eher Zufall ?
Zu den Röhren: Ich gehe mal von der Endstufenröhre aus. Ich habe zumindest alle 3 gewechselt.
Es war zumindest das gleiche Klangbild wie vor einiger Zeit bei meinem Blues Junior. Der Ton wurde nur noch bruchstückhaft und mit unterschiedlicher Lautstärke ausgespuckt, im wahrsten Sinnes des Wortes. Es war so ein "Sprotzeln" ( mir fällt nix anderes ein )

Auf alle Fälle war es eine defekte Röhre - wodurch der Defekt verursacht wurde ? Kann man nicht sagen.
Zumindest waren die Röhren ca 2 Jahre drin, wurden pro Woche ca. 3-4 Stunden genutzt, also eine Laufzeit von ca 400 Std. Dabei lief der Amp immer leise. Das einzige Mal wo ich ihn aufgedreht habe, war in einer Bandprobe ( ca auf 50% ) und dann eben die 30 Min mit dem Attenuator.

Man wird es wohl kaum herausfinden .... egal - er hat neue Röhren und läuft wieder
 
Klinkenkabel in den Amp In des am Speaker angeschlossenen Powersoaks und dann wie hier: https://www.gitarrebass.de/workshops/wie-kann-ich-den-widerstand-einer-box-messen/
Danke - schaue ich mir an

Blöde Frage:
Wen ich wie in dem Artikel vorgehe, dann messe ich doch nur den Widerstand des Speakers, oder ?
Ich greife an +/- des Speakers ab

Das Signal ist ja:

Kabel -> Amp in -> Speaker Out Amp -> Speaker In Attenuattor -> Speaker Out Attenuator -> Speaker in Box

Wie messe ich denn, was im Attenuator passiert ? Oder habe ich was falsch verstanden ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Widerstandsmessungen sind keine Hexerei - und mit einem einfachen Multimeter misst du eh nur den Ohmschen Widerstand. D.H., den Widerstand, den die Spule des Lautsprechers der Wechselstrom-Ausgabe des Amps (Wirkung als Spule) entgegensetzt, wird nicht gemessen. Deswegen ist die Angabe des Multimeters auch zu niedrig.

Du kannst dann auch den Eingang des Attenuators messen - Kabel einstecken und am Stecker am anderen Ende messen. Natürlich mit verbundenem Lautsprecher im Attenuator. Ganz analog wie im verlinkten Artikel beschrieben.

Die Kalotte des Speakers sollte übrigens auf die Messung reagieren, da ja mit einer Batterie gemessen wird. Man sollte auch nicht endlos lange messen, da doch ganz anständige Ströme fliessen, die Widerstände sind ja sehr niedrig.
 
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