Wie sinnvoll ist ein Attenuator überhaupt ?

  • Ersteller Gast252951
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Marshall 2466 VM
Fender Blues Junior
Fender 68 Vibrolux RI
Marshall Class 5

Wobei der Attenuator für den 2466 und den Blues Junior interessant wären.

Zwischenfrage: Warum denn nur für den 2466 und Blues Junior?
Ich fände den Attenuator für Vibrolux und Class 5 NOCH hilfreicher, weil diese beiden Amps im Gegensatz zu den anderen kein Mastervolume haben.

Im Gegensatz zu @peerteer glaube ich schon, dass ein Attenuator auch Sinn macht, wenn du die Amps als Pedalbasis nutzt. Die Reaktion eines Amps mit Endstufenan- oder verzerrung auf Booster/Overdrives ist anders als ein komplett cleaner Amp.
Voraussetzung sollte natürlich sein, dass dir dein Sound im Proberaum (wenn du lauter aufdrehst und die Endstufe schon ins Arbeiten kommt) besser gefällt als wenn die Amps komplett clean eingestellt sind.
 
Ich benutze seit Jahren eine Marshall Power Brake PB100.
Würde die auch nicht mehr hergeben, da ich mit dem Ding super zufrieden bin.
Ich hatte mir mal eine Tube-Town Powerbrake Bausatz geholt, der war auch nicht schlecht.

Wichtig ist meiner Meinung das man den Amp nicht voll aufreißt, sondern auch bei Master 1-2 erträglicher Lautstärke zuhause schafft.

Gruß
Meik
 
Ich besitze persönlich nur ein Torpedo Captor, was ja eigentlich eher ein Recording-Gerät als wirklicher Powersoak ist. Dennoch hat das Captor nen -20dB-Ausgang, womit man bei den meisten Amps schon ganz gut zurecht kommt.

Der einzige Effekt, den ich damit bisher aber feststellen konnte war, dass der Amp eben ein bisschen an Kompression gewinnt wenn man sie z.B. Clean braucht. auf Zimmerlautstärke klingen sonst z.B. Blackface-Amps sehr trocken. Amps, deren ganzes Konzept durch "Aufdrehen" erst funktioniert - wie Tweed Amps - kann man dann natürlich auch zuhause so spielen wie es sein soll.

Den "Schmalz" den man durch arbeitende Speaker bekommt, kann aber kein Powersoak ersetzen, das muss einem klar sein :).
 
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Aktuell habe ich den Rivera Rockcrusher, das sind Welten aber natürlich auch vom Preis. Aber der reduziert richtig gut und verfälscht den Sound selbst in Flüsterlautstärke kaum bis gar nicht.
Der Silencer von Tube Amp Doctor ist auch sehr gut, den gibts halt immer nur in einer bestimmten Impedanz.

Der Rockcrusher fiel mir auch ins Auge, ebenso der TAD - allerdings finde ich beim letzteren die nicht vorhandene Wahlmöglichkeit bzgl. Ohmzahl ein KO Kriterium
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Zwischenfrage: Warum denn nur für den 2466 und Blues Junior?
Ich fände den Attenuator für Vibrolux und Class 5 NOCH hilfreicher, weil diese beiden Amps im Gegensatz zu den anderen kein Mastervolume haben.

Den Vibrolux nutze ich fast nur clean. Da wäre zwar so ein leichter Breakup Sound auch mal interessant, aber mit dem leisen Cleansound kann ich ganz gut leben. Gefällt mir auch gut. Zudem ist er der einzige Amp bei mir, der 4 Ohm benötigt. Das wird aber von wenigen Attenuatoren angeboten. Den Class 5 werde ich zwar auch mal damit probieren, allerdings nutze ich diesen Amp am seltensten.

VM und Blues Jr. werden verzerrt am häufigsten genutzt, deswegen würde hier ein Attenuator am häufigsten eingesetzt werden.
 
Der Rockcrusher fiel mir auch ins Auge, ebenso der TAD - allerdings finde ich beim letzteren die nicht vorhandene Wahlmöglichkeit bzgl. Ohmzahl ein KO Kriterium
Ich habe ja beide, der Rockcrusher hat Soundmäßig eindeutig die Nase vorne - das gute Geld lohnt sich!!
Der Silencer ist auch gut aber man ist eben eingeschränkt, das stimmt.
 
Genau das ist aber leider sehr vielen Powersoak Käufern eben nicht klar.

Schade eigentlich. Aber darum gehts ja eigentlich, wenn man diesen 'Sound' in der Konserve haben will würde ich viel eher noch zu guten IRs greifen, die haben teilweise schon den "Boom"-Effekt von großen Cabs.
Bei Amps mit ordentlich Vorstufenzerre versteh ich Powersoaking schon zweimal nicht. Bei meinem Roadster den ich zuhause nur über IR in den PC spiele merkt man das richtig deutlich:
- Master unter 9 Uhr liefert der Amp noch nicht das was er kann von der Dynamik
- Master 9-11 Uhr ist der "Sweet Spot" wo der Amp seine beste Dynamik entfaltet...da spiel ich ihn auch im Proberaum oder live
- Master ab 12 Uhr bringt quasi keinen Lautstärkegewinn mehr aber die Dynamik wird schlechter, die Palmmutes drücken nicht mehr wie ein Sumo-Ringer etc. Mit Röhrengleichrichtung kann man hier aber schön schmatzige Leadsounds machen.

Die Endstufe an die Kotzgrenze bringen, hat bei einem solchen Amp aber keinerlei Mehrwert. Deswegen kann ich auch Powersoaks ausschließlich empfehlen für Amps, die kein Preamp Gain haben. Denen hilft aber oft ein PPIMV.
 
Denen hilft aber oft ein PPIMV.
Habe schon alle Varianten der Leistungsreduktion an meinen 18 Watt Marshall-Klonen durchgespielt. Auch bei PPIMV ist das Ergebnis Geschmacksache, da nur die Verzerrung des Phaseninverters bleibt, nicht die der Endstufe. Klingt für mich dünner.
Die beste Variante, die ich ausprobiert habe, ist Power-Scaling plus PPIMV ala Suhr Badger. Das ist aber ein grosser Eingriff in den Amp für den Vorsprung gegenüber einem Attenuator.
Für mich überwogen letzten Endes die Vorteile eines Attenuators, da ich ihn für mehrere Amps nutzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich wird ein ordentlich aufgedrehter Amp IMMER anders klingen.
Aber gerade bei einkanaligen Amps macht das zu Haus mitunter schon Sinn.
Das klingt ganz anders als ein völlig cleaner Amp mit einer Zerre davor.
 
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ich habe mir vor längerer Zeit mal einen TT POS gekauft - gibt es als Bausatz - ich hatte ihn aber schon fertig gebaut gebraucht gekauft.
Einen Vergleich zu anderen Power Bremsen habe ich jetzt nicht direkt.

Man sagt denen ja nach, dass sie Höhen ziehen und ja, das ist auch etwas der Fall, wobei ich persönlich Gitarrensounds eh nicht mag, die zu viele Höhen haben.
Daher empfinde ich das als einen Nachteil, den ich gut vernachlässigen kann.

Die meisten Amps haben ihre Sweet Spots in den Bereichen an Output, der für zu Hause und ggf. auch für Proberaum Situationen viel zu laut ist,
da kommt eine Power Soak eigentlich ganz gut.

Auf Bedroom Level geht auch einigermaßen, allerdings kommen da die Speaker ins Spiel die halt auch ein wenig Schub brauchen um klanglich zu wirken,
da fehlt einem etwas, aber es ist trotzdem ok. Das hat man ja auch, wenn man den Master extrem herunter dreht.

Meine Erfahrungen an Amps...:

JCM800 2203 Schaltung in meinem Fender PA Topteil - ohne Soak kann ich den Master so bis knapp vor der 9 Uhr Marke nutzen - klingt gut, aber wenn man ihn am Master etwas mehr aufschraubt, atmet er gut durch
11:30 bis 12 Uhr macht gut Spaß.. und darüber hinaus bis ca. 13/14 Uhr Position hat es den Vorteil, dass auch bei wenig Gain, wenn er in der Vorstufe nur bis dreckig clean gestellt ist, ein echt gutes Sustain vorhanden ist.
Das ganze System klingt einfach offener - ABER eben ist das nicht mehr Bandtauglich und auch nicht für die Nachbarn (hatte das mal zum Test hier zu Hause so weit auf und mein Nachbar von gegenüber erzählte mir, er hätte
das durch seine zu gemachten Fenster noch gehört.. und ich habe den Amp auf der anderen Haus Seite.. also durchs Haus, über die Straße :D )
Mit der Soak genießt man die Eigenschaften auf Bandtaugliche und oder Hausfreundliche Art

5Watt Fender Champ Style Topteil - ohne Power Soak auf ganz leisem Level zu Hause joa geht.. aber der klingt auch besser wenn er ein Stück weit aufgedreht wird - ist dann aber nicht mehr
zur Abendzeit machbar, weil dass schon im Haus für die direkten Nachbarn neben mir/über mir hörbar wäre.
Hier kommt die Soak total gut - weil man eine schöne ausgewogene und dynamische clean Basis auf sehr leisem Level spielen kann.

Orange TH30 - hier habe ich gar nicht so großen Unterschied feststellen können, da der TH30 bei herunter geregeltem Volume im Dirty Channel eigentlich auch leise zu stellen ist und das macht nicht so einen
großen Unterschied ob der jetzt weiter offen ist und eine Power Soak ihn bremst. Im Clean Kanal ist das etwas anders, da ist man dann mit Power Soak flexibler.

Orange OR50 - für zu Hause ein sehr guter Vorteil mit Power Soak - ich kenne ich Schaltung von der Kiste leider nicht, aber würde wetten, dass der eine Art PPIMV von Hause aus hat, denn der
klingt, je leiser man ihm am Master dreht.. desto muffiger und mehr sloppy .. der wird richtig knackig mit Master ab 50% und aufwärts.
Der macht mit Power Soak sehr viel Spaß da er seinen Sweet Spot echt beim Master zwischen 11 und 13 Uhr hat.

der Vorteil der TT POS finde ich - das teil ist günstig (hab seiner Zeit glaube ich 80 Euro für bezahlt) und es ist einstellbar in der Impedanz (4, 8 oder 16 Ohm)
Und hat auch einen Line Out wenn man das Signal in ein Interface leiten möchte - dort braucht man dann natürlich eine Boxen Simulation.
 
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Ich denke, man kann Sinn und Unsinn von Lastwiderständen überhaupt nicht generalisieren.
Der Nutzen/Effekt wird auch oft sowohl über- und oft auch "unter"-schätzt:
So kommt es IMO sehr darauf an, wie der Amp überhaupt aufgebaut ist. Bei einem reinen non-Master-Amp (z.B. JTM 45) ist das ein probater Weg, bei überlebbarer Lautstärk merklich mehr Verzerrung aus dem Verstärke zu holen bzw. den Volume Regler in Bereiche drehen zu können, wo die Bedämpfung kleiner ist.
Bei einem Verstärker mit Master Volume (und einem auch so gedachtem "Gain"-Regler), ist das "subtiler". Hier der Endstufe mehr "Zerre" zu entlocken, wirkt schon mal ganz anders, als wenn die Vorstufe "overdriven" wird. Diese Endstufen Zerre muss dann auch beileibe nicht "cremig" sein, sondern kann auch eher "farty" klingen.
Wohl aber ändert sich das Dynamikverhalten (Kompression) und die Bässe. Das aber auch eher subtil, weshalb viele Gitarristen von solchen Lastwiderständen ziemlich enttäuscht sind. Dabei ist klar, das der Amp immer "frischer", krisper, druckvoller klingen wird, der lauter ist. Lautestärkereduzierung ansich bedeutet Tone-Suck. Wir hören wir nicht linear! Daher ist es IMO ein Mythos, das Power-Soakes Höhen "klauen" (...zumal Endstufen eher bassiger werden, wenn sie in Schwitzen kommen).
Zu diesen Schlüssen bin ich gekommen, da ich lange Zeit einen Engl Gigmaster 15 mit Power Soak verwendet habe. Den habe ich zu allem Überfluss über eine Isolation Box vom Großmann gespielt und konnte so völlig unabhängig von der realen (Raum) Lautstärke den Verstärker in allen Varianten (..mit und ohne aktiviertem Power Soak), durchprobieren und vergleichen.
Dabei kam klar heraus:
-Der Lastwiderstand klaut nicht signifikant "Höhen".
-Fährt man die Endstufe vom Engl Gigmaster in die maximale Verzerrung, klingt das (in meinen Ohren) nicht sehr vorteilhaft, weil das eher auch fuzzig wird.
-Wohl aber gibt es einen "Sweet Spott", wo dann der Verstärker am Besten klingt. Da hat man dann drei möglich Lautstärken (1, 5 und 15 Watt)
ohne die Isolation Box:
-der (kein) Power Soak macht aus einem (auch nur 15 Watt) Topteil ein geil klingenden flüsterleisen Bedroom Amp. Eine Gitarrenbox braucht einfach ein gewisses Leistungslevel, um zu funktionieren. Darunter kommt da zwar etwas raus, aber das klingt nicht. Wenn der Eigenklang der Saiten der E-Gitarre da noch durch scheppert, muss das unbefriedigend klingen.
-In der Live/Probenraum Situation bekommt man die "Feinheiten", die man mit dem Power Soak rauskitzeln kann IMO nicht mit, weshalb ich das Topteil irgendwann grundsätzlich ohne zugeschaltetem Widerstand betrieben haben, schlicht auch um Verstärker und Röhren etwas zu schonen, zumal die Lautstärken die sich am "Sweetspot" ergeben auch nicht unbedingt immer gerade passen.
 
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Man sagt denen ja nach, dass sie Höhen ziehen und ja, das ist auch etwas der Fall, wobei ich persönlich Gitarrensounds eh nicht mag, die zu viele Höhen haben.
Daher empfinde ich das als einen Nachteil, den ich gut vernachlässigen kann.

Es kann sein, dass diese Wahrnehmung der gehörrichtigen Lautstärke (auch Loudnesseffekt) geschuldet ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Gehörrichtige_Lautstärke

Man müsste also um den gleichen/vergleichbaren Sound zu haben mit einem leisen Amp wie bei einem lauten Amp die Höhen und Bässe entsprechend aufdrehen.
Hinzu kommt, wie einige schon gesagt haben, dass auch der stark belastete Lautsprecher seinen Anteil am Sound hat.
Insofern kann ein Amp mit Attentuator nur ein Kompromiss sein. Er wird nie wie ein voll aufgedrehter Amp im Raum klingen.
Ob er sinnvoll ist oder gefällt muss jeder selber entscheiden.
 
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Den habe ich zu allem Überfluss über eine Isolation Box vom Großmann gespielt und konnte so völlig unabhängig von der realen (Raum) Lautstärke den Verstärker in allen Varianten (..mit und ohne aktiviertem Power Soak), durchprobieren und vergleichen.
Dabei kam klar heraus:
-Der Lastwiderstand klaut nicht signifikant "Höhen".
DIe Aussage habe ich mir bisher verkniffen. Ich habe auch schon Aufnahmen mit/ohne Leistungsreduktion verglichen und dabei festgestellt, dass der Unterschied max. marginal war. Das Ohr hört es einfach nur subjektiv anders, abhängig von der Lautstärke/Reduktion.
 
Ich verwende dieses Teil und bin sehr, sehr zufrieden!



Es hat 189 Euro gekostet (plus Lieferung). Neben der Funktion sieht es auch noch klasse aus und ist relativ klein. Kein Soundverlust, wenn man mal von den psychoakustischen Einflüssen absieht, die ein Leisedrehen eben mitsichbringt. Der Lautsprecher klingt unverändert gut (C90}. Achso, ich habe die 100 Watt-Ausführung und kann zwischen 8 und 16 Ohm Impedanz per Schalter auswählen. Wenn Du Sylvain fragst, baut er Dir sicherlich auch ein 4 Ohm-Wahlschalter dazu.

Feines Teil!

Ray
 
In Punkto Höhen kommt es glaube ich auch auf das Signal an sich an. Meiner Erfahrung nach nimmt man zB bei stärker verzerrtem Signal bei steigender Lautstärke eher Höhen raus, während man leise gespielt dazu tendiert mehr Höhen reinzudrehen.

Ich habe am WE mal eine 4x12 mit Mikro abgenommen, Speaker für Speaker. Zum einen, weil ich verschiedene Speaker varbaut habe um mehr Optionen zu haben, zum anderen sind noch 2 gleiche Speaker verbaut und ich wollte sehen, welcher mir besser gefällt. Aufgenommen wurde in Zimmerlautstärke ( keine trockenen Saiten mehr zu hören, aber eine normale Unterhaltung wäre nicht möglich gewesen ).

Als ich die Aufnahmen abgehört habe fiel mir folgendes auf:

1. die beiden ( noch ) verbauten G12-75 klingen drastisch anders, obwohl beide schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben und eingespielt sind
2. Das Signal hatte bei allen 4 Speakern definitiv zu viele Höhen
3. Danach habe ich Höhen weggenommen, eigentlich waren es mir dann fast zu wenig, das aufgenommene Signal klang aber bei dieser Lautstärke besser als das mit mehr Höhen. Zumindest die Gitarre alleine abgehört. Ein Bandkontext hat hier natürlich gefehlt.

Aber - mir fiel mal wieder auf, wie sinnlos eigentlich 50% aller Diskussionen hier im Board sind, drehen sie sich doch um Fragen wie: Welcher Amp, welche Gitarre, welches Pedal oder welcher Speaker sind zu empfehlen...
Dass Gitarren immer unterscheidlich klingen ist klar - aber dass selbst Speaker, die eigentlich eine geringere Fertigungstolereanz aufweisen sollten, sooo unterscheidlich klingen ( gleiche Baureihe, gleiches Jahr ) hat mich schon erstaunt.

Aber danke schon mal für den Input. Ggf. probiere ich wirklich mal ein günstiges Teil aus - auf etwas teureres umsteigen kann man ja immer noch. Der Rivera Rockcrusher scheint zumindest interessant. Ebenso der SPL Reducer ... mal schauen
 
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Das Beste in dem Bereich kommt momentan von Boss mit dem Tube Amp Expander. Der Amp wird komplett runtergeregelt und mit einer neutralen Endstufe wieder verstärkt. Dazu lässt sich die Last noch an den Amptyp anpassen. Eigentlich ziemlich genial.

Ich nutze nur einen Two Notes Torpedo Captor oder Live. Ersterer kann zwar nur -20dB fix attenuieren, aber das ist ganz ok. Sound und vor Allem das Feeling ändern sich aber leicht. Ein großer Faktor macht allerdings auch die Box aus. Ich habe bei meiner den Lautsprecher für daheim getauscht.
 
- aber dass selbst Speaker, die eigentlich eine geringere Fertigungstolereanz aufweisen sollten, sooo unterscheidlich klingen ( gleiche Baureihe, gleiches Jahr ) hat mich schon erstaunt.
Ja, die gleiche Feststellung konnte ich vor ein paar Tagen auch machen, zumindest hab ich mir das gedacht, ich habe es noch nicht weiter getestet. Ich bin in einer 212er Mischbestückung mit einem ET-65 mal testweise auf zwei ET-65 umgestiegen. Beide rel. gleich eingespielt. Ich konnte bei dem linken einen wesentlich bassigeren Ton ausmachen. Er war untenherum einfach fetter. Das hat mich irgendwie erstaunt, hab mir aber gedacht, naja, ich hör halt grad weng komisch :) Aber nach deiner Aussage kann das dann wohl doch sein. Aber wie gesagt, bisher noch kein Test im A/B Vergleich.

Zum Attenuator. Hatte mal einen Redstuff Sucker. Also rein vom Sound her war das Teil genial. Konnte keinen wirklichen Unterschied feststellen, außer eben das, was @Alex_S. oben geschrieben hat. Man nimmt die Sachen anders wahr auf anderen Lautstärken. Der Redstuff ist zwar nicht gerade günstig, aber arbeitet Impedanzunabhängig, was ein großer Vorteil sein kann, wenn man mehrere Boxen/Amps hat oder öfter mal wechselt.
Ich habe ihn allerdings wieder verkauft. Dachte auch bei einem meiner drei Amps kann ich damit für Soundverbesserungen sorgen, aber eigentlich wars für die Katz. Hab ihn mehrere Monate dran gehabt, aber dann doch wieder abgeschafft. Man schafft sich halt für daheim nen feiner regelbaren Master, aber das wars bei mir auch schon. Komme auch ohne gut klar.
 

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