12-Saiter: Zu schwer für Anfänger?

von RG-Jule, 07.09.07.

  1. RG-Jule

    RG-Jule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #1
    Hallo,

    ich hab mir bei Youtube gerade mehrere Videos angeschaut, wo mit 12-Saiter Akustikgitarren gespielt wurde und ich muss sagen: der Sound ist echt genial!
    Da ich ja eh schon am Überlegen mir, mir eine Zweit-(E-)Gitarre anzuschaffen, wäre vielleicht auch eine 12-Saiter ganz überlegenswert. Die Frage ist nur: Kommt auch ein Anfänger damit zurecht (ich spiele seit ca 4 Monaten) ? Wie genau spielt man eigentlich mit einer 12-Saiter? Alles TABs, die man im Internet findet, sind ja auf 6 Saiten ausgelegt.
     
  2. Akquarius

    Akquarius Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 07.09.07   #2
    hi lp-jule,

    das spielen ist identisch zur 6-string, nur etwas schwieriger.

    die 12 saiten haben nicht den gleichen abstand zueinander, sondern liegen sozusagen als 6 "pärchen" nebeneinander. so greifst und zupfst du (oder schlägst an) immer 2 saiten gleichzeitig.

    dass das mehr präzision erfordert, leuchtet wohl ein.

    zu schwer für nen anfänger? ich weiss nicht. ich denke,wer seit 4 monaten spielt, sollte sich vorerst mal auf eine variante konzentrieren. allerdings, wenn du es schaffst, ne 12-string sauber zu greifen und anzuschlagen, dann trägt das ganze erheblich dazu bei, deine spielpräzision zu steigern

    hier mal ein link auf eine 12-string.

    http://www.mguitar.com/guitars/choosing/guitars.php?p=z&g=n&m=DM12

    unter "detailed views / headstock" kannst du sehr schön die saitenlage erkennen.

    groetjes
     
  3. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #3
    Es ist natürlich etwas anders aber ich denke mal dass es nur gewöhnungssache ist. So schwierig fand ich es nicht als ich das erste mal eine 12 saitige akustik gitarre gespielt habe. Du kannst im prinzip jedes tab für eine 6 saitige nachspielen, da im prinzip ja immer 2 saiten auf einmal gegriffen werde um diesen effekt einer 12 saitigen gitarre zu erreichen. Für melodien finde ich sie nicht so gut aber akkorde machen echt spass mit so einer gitarre.
     
  4. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #4
    @Mc Cyber: Wie lange hast du schon gespielt, bevor du eine 12-Saiter zum ersten mal in der Hand hattest?

    Ich bin sowieso schon von GAS infiziert :D. Und jetzt auch noch ner geile Klang einer 12-Saiter ... jaja, das wär schon was feines. Allerdings will ich mir ja auch nicht zu viel zumuten. Aber mit ein bisschen Übung wird ein Anfänger das sicher auch hinbekommen, oder? Ist da eigentlich auch das Griffbrett breiter?
    Am meisten würde mich eine AKustikgitarre reizen. Leider kenne ich mich damit überhaupt nicht aus. In welcher Preisklasse sollte man da so starten? Es soll jetzt kein mega teures Teil sein. Es fängt ja wie immer mit Harley Benton an für ca 130€. Weiter gehts dann mit dieser Ibanez für 175€. Ist das zu billig für eine Akustik? Mein einziges Kriterium ist, dass sie schwarz sein sollte.
     
  5. Treden

    Treden Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.07   #5
    Ganz ehrlich, so stark dich das GAS auch infiziert hat, bleib' doch einfach bei deiner jetzigen Gitarre und konzentriere dich auf diese. Süäter kannst su immer noch anderes erlernen, jetzt mach dich doch erst mal an die Grundlagen und schau, dass du diese hinbekommst. Alles andere ergibt doch keinen Sinn...
     
  6. LPGoldTop

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    Erstellt: 08.09.07   #6
    Also grundsätzlich ist eine 12 - saitige "schwerer" zu handhaben. In meinen Augen ist das aber reine Übungs-/ bzw. Gewohnheitssache. Als flexibler empfinde ich eine 6 - saitige. Gerade für Solo - Parts eignet sich diese eher. Auch klanglich lässt sie sich, meines Erachtens nach, in mehreren Sparten, als das 12 - saitigen Pendant, einsetzen.
    Eine 12 - Saiter eignet sich eher zur Liedbegleitung ( z.B. nur Gesang + Gitarre ), da diese eine breiteren Soundteppich bietet. Interessant ist der Sound allemal ...

    Ich empfehle dir, dich einfach mal in einen Gitarrenladen zu begeben und eine dieser Gitarren anzuspielen und am Besten gleich den direkten Vergleich zur 6 - saitigen Version zu ziehen. So findest du schnell heraus, was deinem Geschmack entspricht.

    Als es bei mir um die Anschaffung einer Akustikgitarre ( ich brauche diese für unser Unplugged Set in der Band ) ging, dachte ich auch erst an eine 12 - saitige, habe diesen Gedanken aber aufgrund der mangelnden Flexibilität, was den Sound anbetrifft, verworfen und zur "normalen" Westerngitarre gegriffen.

    Aber letztendlich musst du einfach das tun, was dir mehr Spass bereitet. Und ich persönlich finde es da egal, ob du nun Anfängerin oder Fortgeschrittene bist ! Auf einer Akustik zu üben kann dich nur weiter nach vorn bringen.
     
  7. Miles Smiles

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    Erstellt: 08.09.07   #7
    Bei meiner schon. Ist aber, finde ich, das einzige erschwerende an der Gitarre.

    Igitt! ;)

    Über meine 12-Saitige, auf der ich erst gestern erfolgreich Lieder von Tim Buckley geschrubbelt habe, habe ich hier schon einmal geschrieben:
    https://www.musiker-board.de/vb/2144664-post29.html

    Ah ja, bezüglich des eigentlichen Themas: Als ich das erste Mal eine 12-Saitige in Händen hatte, konnte ich damit sofort alles spielen. Allerdings war ich da kein Anfänger mehr. Inwiefern es für einen solchen überhaupt sinnvoll ist, mehr als eine Gitarre zu besitzen, ist so oder so fraglich.
     
  8. McCyber

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    Erstellt: 08.09.07   #8
    Ich weiss es nicht mehr genau, ich glaube es waren 10 monate oder so. Jedenfalls hatte ich nach einer kurzen eingewöhnungsphase keine probleme mehr.
    überigens war es eine Cort Earth, genaue modellbezichnung wiss ich nicht mehr, die hatte jedenfalls eine richtig tiefe saitenlage ohne zu scheppern, war perfekt eingestellt und ich glaube sie kostet so um die 300 €.
    Ich wollte mir damals dann auch so eine zulegen aber dann ist es doch wieder eine e-gitarre geworden:p
     
  9. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #9
    Hallo,

    danke erstmal für die vielen Antworten :).

    Klar stellt sich erstmal die Frage: Wie sinnvoll ist es überhaupt, sich bei 4 Monaten Spielerfahrung eine zweite Gitarre zuzulegen. Aber die Anwtort ist ganz einfach: Es gibt viele schöne Songs, die einfach mit einer Akustikgitarre gespielt werden. Momentan spiele ich diese noch mit meiner E-Gitarre, aber das ist eben nicht dasselbe.
    Dass man mit einer 12-Saiter klanglich sehr eingeschränkt ist, leuchtet mir ein. Aber ich will vorerst eh nur Begleitungen ala Lagerfeuer spielen und da passt das ganz gut, denke ich ;).
    Sicher wird es am Anfang eine Umstellung sein und es wird vielleicht auch länger dauern, eh ich da paar anständige Klänge rausbekomme. Aber das Endergebnis wird wahrscheinlich um so schöner :) und mir wird das bestimmt auch helfen, sicherer auf meiner E-Gitarre zu werden.

    Wie schon gesagt, ich möchte eigentlich nicht viel mehr als 250€ ausgeben ... lieber wäre mir unter 200€. Ich habe hier im Forum schon von einigen gelesen, die auch mit ihrer 150€-12-Saiter glücklich sind. Vielleicht hatten die aber auch nur Glück. Das beste wird sein, wirklich mal in ein Musikgeschäft zu gehen und mal zu probieren, wie sich das überhaupt spielt. Oder ich bestelle einfach mal eine im Internet - zur Not kann ich sie ja zurück schicken.

    In welcher Preisklasse würdet ihr mir empfehlen, nach einer 12-Saiter zu gucken?
     
  10. k_wimmer

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    Erstellt: 08.09.07   #10
    Also unter 200 für ne 12-Saiter würd ich bleiben lassen.
    Ich liebägle grad mit ner Celebrity, die hat sich gegenüber allen anderen in der Klasse 500 - 700€ einfach für mich am besten angehört.

    Alles was ich mir unter 500 angeschaut habe war imho nicht das gelbe vom Ei. Da würde ich dir eher zu einer 6-saitigen raten, da kriegste definitiv mehr fürs Geld.

    Gruss
    Kai
     
  11. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #11
    Ich hatte mich vor ca. einem halben Jahr mal durch die 12-Saiter getestet (damals bei Musik Schmidt). Die hausmarke ist sonst eigentlich immer sehr gut, die Bespielbarkeit war auch gegeben und nicht zu anstrengend. Problem war, dass alle Modelle unter ca. 450€ diese Brillianz vermissen ließen, mit der ich 12-Saitige Gitarren (persönlich) Verbinde.

    Sehr angetan hatten es mir die Seagull S-12 Cedar Coastline:
    http://www.musik-schmidt.de/osc-schmidt/catalog/seagull-s12-cedar-coastline-se29358-p-5653.html

    und die Art Lutherie 12-String Quantum AL-26555:
    http://www.musik-schmidt.de/osc-sch...ng-quantum-al26555-antique-burst-p-13010.html

    Beide klangen im Grundcharakter verschieden, die Seagull eher luftig, die Art Lutherie sehr "pompös" und briliant, hat mir besser gefallen.
     
  12. SirHenry

    SirHenry Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.07   #12
    Ich will ja nichts sagen, aber in deinem preislichen Rahmen wirst du nichts finden, was von der Intonation her wirklich korrekt klingt, gerade in höheren Lagen. Das ist bei 12-Saitern nämlich eigentlich immer ein Problem und glaub' mir, bei billigeren Gitarren wird das bestimmt nicht besser gelöst als bei teuren :D
     
  13. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #13
    Ok, ich werd mir wohl doch erstmal eine 6-Saiter zulegen. Das wird sicher für den Anfang reichen. Da ich momentan auch nicht mehr als 200€ zur Verfügung habe, ist das Geld in eine 6-saitige Western bestimmt besser angelegt..

    Trotzdem danke :)
     
  14. LPGoldTop

    LPGoldTop Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.07   #14
    Mit einer 6-saitigen bist auf jeden Falls flexibler. In der Preislage von 200,- € sind schon wirklich brauchbare Akustikgitarren zu bekommen. Empfehlungen und Tips gibts hier am Board ja in grosser Auswahl. Da kommt die berühmte SuFu zum Einsatz ;-)

    Ich empfehle dir hier trotzdem mal zwei, drei Marken : Cort, Ibanez, LAG, Yamaha etc. !

    Mach aber bloss nicht den Fehler, dir eine dieser bei Ebay zu Hauf angebotenen Billig - Marken zu kaufen. Da ist teilweise der Oberschrott dabei. Nur selten sind da brauchbare Klampfen zu finden. Ich habe selber einmal den Fehler gemacht, mir da eine Stagg Akustik zu kaufen. Das Teil war sowas von schlecht verarbeitet ...und von Klang brauchen wir da gar nicht mehr reden.

    Ich habe mir damals in einem Ebay - Shop für schlappe 200,- € eine Ibanez PF 60 SCE als B- Ware inkl. Gigbag gekauft. Eine sehr schöne Gitarre, welche sich butterweich spielen lässt und einen tollen klang hat. B- Ware war sie nur aufgrund eines kleinen Lackfehlers. Allerdings hat die Ibanez auch einen Abnehmer integriert. Wenn du nicht vor hast, die Gitarre bei Live- Gigs zu benutzen, ist das nicht unbedingt nötig.
    Mein Bandkollege hat mit einer Ibanez AEG 10 aus dem selben Shop ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Diese klingt aber im Gegensatz zu meiner nicht ganz so "füllig" und laut, da die AEG 10 einen flacheren bzw. kleineren Korpus hat.

    Achte beim Kauf deiner Gitarre nur darauf, dass sie gut verarbeitet ist und der Klang stimmt bzw. sie nicht klingt, wie ein leerer Blecheimer. Sie sollte Soundmässig schön brilliant rüber kommen. Vor Allem würde ich auf die Saitenlage schauen : Zu hohe Saiten auf einer Akustik können einem das Spielen wirklich schwer machen. Weiterhin sind Bund- und Oktavreinheit sehr wichtig, denn bei einer Akustik kann man nicht mal eben die Saitenreiter verstellen ;-)

    Ich sehe das Spielen der Akustikgitarre als echte Breicherung neben der E- Gitarre. Deswegen solltest du nicht zögern !

    Viel Glück bei der Suche & dem Kauf deiner Neuen.
    Have Fun !!!
     
  15. k_wimmer

    k_wimmer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.07   #15
  16. moniaqua

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    Erstellt: 10.09.07   #16
    Ok, Geld ist wohl ein Argument gegen 12saitig (ich hab da keinen Blick), Flexibilitaet auch, aber schwieriger - auch wenn es schwieriger ist, es kommt auf die/denjenigen an, d(i)e/r spielt. Mit dem schwierigeren Anfangen kann sehr gut sein, wenn man sich nicht frustrieren laesst und durchbeisst.
    Bei der Floete hab ich Ringklappen gekauft (die haetten allerdings notfalls eh an Stoepsel) und die Stoepsel in der ersten Floetenstunde rausgenommen. Und nie wieder drangemacht. Was ist verkehrt dran, gleich mit der Nase auf praezises Greifen gestossen zu werden?
    Der Umstieg von 12- auf 6-saitig bei der Gitarre ist mit Sicherheit leichter als andersrum ;)
     
  17. RG-Jule

    RG-Jule Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.07   #17
    Hi,

    mir ist klar, dass sich der Preis auf die Qualität der Gitarre ausschlägt, aber ich möchte eigentlich garnicht so viel Geld ausgeben. Klar könnte ich sparen und hätte irgendwann 500€ für eine "vernünftige" Gitarre zusammen. Aber es soll eher eine "Lagerfeuerklampfe" zum überall mit hinnehmen werden, wo eine kleine Schramme oder ähnliches nicht ganz so weh tut ;) ...

    Ich weiß, dass man eigentlich in einen Musikladen fahren und alles antesten sollte. Aber dort ist die Auswahl ja nichtmal annähernd so groß wie im Internet. Meint ihr, man könnte einfach mal auf gut Glück im Internet bestellen? Zur Not kann mans ja zurück schicken ...

    Bei E-Gitarre heißt es ja immer "Mit Yamaha oder Ibanez kann man nicht viel falsch machen.". Ist das bei A-Gitarren auch so? Von Yamaha und Ibanez bekommt man ja schon Westerngitarren im Bereich von 150€
     
  18. Miles Smiles

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    Erstellt: 10.09.07   #18
    Ich sage immer, dass es erst einmal auf die Verarbeitung ankommt. Sind Halswinkel und damit Saitenlage OK, Bünde und Steg am richtigen Ort, dann funktioniert das Ding und mehr muss vorerst prinzipiell nicht sein. Für den besseren Klang muss man dann eben noch Geld ausgeben und ob das Geld wirklich in Klang umgewandelt wird, kann man nur durch den direkten Vergleich feststellen.

    Marken wie Ibanez oder Yamaha stehen für eine bestimmte Qualität in der Verarbeitung und ich würde davon ausgehen, dass auch die billigen funktionieren und spielbar sind. Ansonsten als Garantiefall zurückgeben.
     
  19. k_wimmer

    k_wimmer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.07   #19
    Hi,

    besonders robust, und auch Witterungsresistent sind die Ovation Typen:
    http://www.musikhaus-hermann.de/cat...cts_id=3093&osCsid=krnbt93484t7ee9lpn7dji36c5

    Da der Body aus Lyrachord (ist eine Art Faserkunststoff) besteht ist dieses Ding recht Robust und verzeiht auch so manchen Ding und Dong, bei dem Andere schon lang Risse kriegen.
    Durch den Roundback finde ich die Klampfen auch besonders angenehm zu spielen, und der Preis geht ja auch in deine Richtung.

    Gruss
    Kai
     
  20. stratomat

    stratomat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #20
    Also wenn man einem zuhört, der auf einer 12-saitigen spielt, und es klingt geil, kann das auch etwas damit zu tun haben, das er gut spielt.
    Wenn ein Anfänger drauf spielt, klingt's u.U. gar nicht so geil...
    Ich würde ein 12-Saitige nur als Ergänzung zu einer 6-Saitigen Western-Gitarre empfehlen.
    Auf der 12-Saitigen Bendings, Hammer-Ons und Pull-Offs lernen? Prost Mahlzeit!

    Wenn Du gut spielen kannst und eine gute 6-Saitige Gitarre hast, wirst Du auch die zum geil klingen bringen!
     
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