4, 5 oder 6 Saiten????

  • Ersteller NewPain
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Timbo_Tones schrieb:
Ich bin der Meinung, der Umstieg von vielen auf wenige Saiten ist nicht unbedingt einfacher als hier wohl angenommen.
Stellt euch nen Basser vor, der bisher NUR 6 (oder 5) Saiten gespielt hat und plötzlich, aus welchem Grund auch immer, auf einem 4 Saiter spielen muss. Ich glaube, da könnte es einige Probleme geben.
Er wird ganz einfach eingeschränkt sein und muss erstmal überlegen, wo und vor allem OB er nun den hohen oder tiefen Ton, den er spielen will, überhaupt spielen kann......
Wenn man mit nem 4 Saiter anfängt, kann man sich danach mit mehr Saiten austoben, wenn man will, aber andersrum nicht wirklich!
Das halte ich, entschluldige meine Ausdrucksweise, für totalen Quatsch.
1. Wieso sollte man als 6-Saiter Bassist plötzlich einen 4-Saiter spielen müssen?
2. Wenn ein z.B. ein Gitarrist sich mal nebenbei einen Bass (4-Saiter) kauft, kommt er damit auch meist gleich zurecht (außer mit den Abmessungen vielleicht und mit der Tatsache, dass man sich am Bass ein bisschen besser beherrschen muss und nicht einfach permanent rumklimpern sollte), daher glaube ich, man gewöhnt sich viel schneller an ne Saite weniger, als an eine mehr.
3. Bei mir ist es so, dass, obwohl ich recht bald nach dem ersten 4-Saiter einen 5er hatte, in meinem Kopf immer noch der 4-Saiter hängt und ich nicht so intiutiv mit der H-Saite spiele, wie mit den anderen.
Sich an die Grenzen des Instruments anzupassen, wenn man vom Hirn her viel mehr kann, ist nicht sehr schwer, Grenzen im Hirn zu überwinden ist viel Arbeit...
 
zum Tuning von Bässen nochmals.
beim 6 saiter gibts anscheined oft diesen Unterschied, díe eigentliche Stimmung ist ein H, es wird nur oft auf C gestimmte damit der Quartensprung erhalten bleibt. Darüber habe ich schon oft mit Musikexperten diskutiert, ich habe sogar das Glück gehabt vor 2 Wochen mit John Myung zu reden bei seinem Wien Konzert mit Dream Theater, auch er spielt H und nicht C! Ich glaube man kann nicht sagen was richtig und falsch ist, soll auch jeder selbst für sich bestimmten finde ich, ich bleib beim H wie ursprünglich die Stimmung auch war.
 
Was man vielleicht noch bedenken sollte, ist dass 5 und 6-Saiter viel breitere Hälse haben, womit vll auch nicht jeder gleich gut zurechtkommt.
 
Heike schrieb:
Wie meinst Du das jetzt? :confused: Es ist ja nicht so, daß man die C-Saite nicht auch in tiefen (und umgekehrt die H-Saite nicht auch in höheren) Lagen sinnvoll benutzen könnte — auch in normalsterblicher Begleitfunktion... (Mal Equipment vorausgesetzt, wo die Höhen nicht nach Insektendisko und die Tiefen nicht nach kackender Elefant klingen :D).

Heike wie hast Du dich verändert! :eek::D
 
nochmal zur Stimmung - ich habe mal die Packung ausgegraben von den Saiten da steht deutlich H drauf zumindest bei den orginalen Yamaha 6 Saiter Saiten.
 
TE350 schrieb:
zum Tuning von Bässen nochmals.
beim 6 saiter gibts anscheined oft diesen Unterschied, díe eigentliche Stimmung ist ein H, es wird nur oft auf C gestimmte damit der Quartensprung erhalten bleibt. Darüber habe ich schon oft mit Musikexperten diskutiert, ich habe sogar das Glück gehabt vor 2 Wochen mit John Myung zu reden bei seinem Wien Konzert mit Dream Theater, auch er spielt H und nicht C! Ich glaube man kann nicht sagen was richtig und falsch ist, soll auch jeder selbst für sich bestimmten finde ich, ich bleib beim H wie ursprünglich die Stimmung auch war.
Habe auch gesehen wie er für Panic Attack sein Instrument gewechselt hat (allerdings in Düsseldorf)… vielleicht hat das was damit zu tun?

ps: John Myung kann reden? ;)
 
du wirst lachen er kann reden *g* hab ich auch kaum gedacht, weil er ist ja wirklich ziemlich sprachlos ^^
da hab ich nicht wirklich aufgepasst ob er bei panic attack den Bass gewechselt hat, ich weiß nur dass er das ganze Konzert den gleichen hatte, seinen Yamaha RMX JM 2
 
-N-O-F-X- schrieb:
Was man vielleicht noch bedenken sollte, ist dass 5 und 6-Saiter viel breitere Hälse haben, womit vll auch nicht jeder gleich gut zurechtkommt.

Die Grenze ist halt, wenn die Finger zu kurz sind, so daß man die H-Saite unfreiwillig ziehen muß.

Allerdings kann man nicht nur nach der Griffbrettbreite gehen, das hängt sehr von der Handhaltung ab, für die die Halsrückseite sehr kritisch ist.

Timbo_Tones schrieb:
Stellt euch nen Basser vor, der bisher NUR 6 (oder 5) Saiten gespielt hat und plötzlich, aus welchem Grund auch immer, auf einem 4 Saiter spielen muss. Ich glaube, da könnte es einige Probleme geben.

Man muß ja nicht. Aber das Problem gibt es tatsächlich auch, wenn man sich zu ausschließlich erstmal drauf festgelegt hat. Es gibt durchaus Leute, die mögen dann andere gar nicht mehr so recht.

Wenn man mit nem 4 Saiter anfängt, kann man sich danach mit mehr Saiten austoben, wenn man will

Das muß man aber eben auch erstmal gelernt haben.

TE350 schrieb:
beim 6 saiter gibts anscheined oft diesen Unterschied, díe eigentliche Stimmung ist ein H

Inwiefern eigentlich? Die Standardstimmung für 6-Saiter, wie man sie seit Anfang der 1980er Jahre hat, war jedenfalls HEADGC. Der Fender VI war ja dagegen nur eine um eine Oktave tiefergestimmte Gitarre. Bei Fünfsaitern war das auch so, da gab's den Fender V, der hatte eine hohe C-Saite und dafür aber auch ein paar Bünde weniger (soviel zu Leo's Schnapsideen, die sich nicht durchsetzten...). Bei vernünftigeren 5-Saitern hat man dann allenfalls nach Kontrabaß-Vorbild ein tiefes C genommen, aber H hat sich dagegen aus gutem Grund durchgesetzt, und hohes C genauso.
 
TE350 schrieb:
du wirst lachen er kann reden *g* hab ich auch kaum gedacht, weil er ist ja wirklich ziemlich sprachlos ^^
da hab ich nicht wirklich aufgepasst ob er bei panic attack den Bass gewechselt hat, ich weiß nur dass er das ganze Konzert den gleichen hatte, seinen Yamaha RMX JM 2
Ja und davon hatte er 2… konnte man nicht unterscheiden.
 
Panic attack wird aber ohnehin in Dropped D oder so gespielt.
 
TE350 schrieb:
du wirst lachen er kann reden *g* hab ich auch kaum gedacht, weil er ist ja wirklich ziemlich sprachlos ^^
da hab ich nicht wirklich aufgepasst ob er bei panic attack den Bass gewechselt hat, ich weiß nur dass er das ganze Konzert den gleichen hatte, seinen Yamaha RMX JM 2

Das kann ich leider nicht bestätigen, da ich das Konzert auch gesehen habe, und er hatte 2 verschiedene ;) aber ich weiß nicht genau welche das nun waren, zum einen den er auch bei Live at Budokan gespielt hat, also soviel ich weiß ist das der Prototyp mit dem zusätzlichen Tonabnehmer und dann hatte er auch noch ein älteres Modell, erkannte man daran, das der zusätzliche Tonabnehmer nicht mehr drauf war, und hatte ein größeres Inlay am Griffbrett.
 
du warst in Wien oder? Ich muss sagen dass ich mir das so genau nicht angesehen habe ich bild mir ein dass er immer den gleichen Bass hatte, ich war auch auf dem Balkon da hat man nicht wirklich alles genau sehen können im Gegensatz zu unten vorne naja wie auch immer - ich weiß jetzt wieder nicht wirklich welche Stimmung nun die richtige ist?!?
 
Tag TAg

wenn ich mir nen Bass kaufe, sollte ich einen mit $, 5 oder 6 Saiten kaufen????


welche Saitenanzahl hat welche vorteile??????



Greeez
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Mir persönlich reichen 5 Saiten. Die sechste hohe ist mir unnötig zu hoch. Das ist eher Gitarren terrain. 😊
5 Saiten haben aber voll viel Vorteile.
Man hat mehr Tiefe Töne und kann auch in hohen Lagen tiefe Töne spielen.
Das heißt, man muss weniger das Griffbrett hoch und runter greifen. Es klingt auch einfach besser ein tiefes D auf der H Saite zuspielen als auf der A Saite.
Würde ich nicht mehr missen wollen.
 
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Guten Morgen.

Ich denke das hängt auch sehr stark vom Musikgenre ab.
Wer eher "Funky", "Acid-Jazz" usw. macht, kommt sicher mit einem 4-Saiter gut klar. (eventuell mal eine Saite etwas tiefer stimmen, gut ist i.d.R.)
Die E-Saite klingt m.M.n. auf einem 4-Saiter nicht selten etwas besser.
Ein richtig guter 5-Saiter, ist in Summe nicht selten dafür "klanglich" etwas ausgewogener, zwischen den Saiten.
Wer sich im "Metal" gegen Gitarren-Wände durchsetzen will/muss, der greift vermutlich eher zum 5-Saiter.
Könnte aber eventuell auch gleich, ganz auf die G-Saite (045) verzichten und zieht dann die Saiten 125, 105, 085, 065 beim 4-Saiter auf.
Auch wer sich, mit "nur" einem Bass begnügt/begnügen muss, viele unterschiedliche Genres abdecken will/muss, greift vermutlich eher zum 5-Saiter.
Aber die B-Saite, beim 5-Saiter, will permanent schwingen und muss daher immer gedämpft werden. (sofern sie nicht benutzt wird.)
Wer also z.B. anspruchsvollere "Funky" Slapgrooves von Marcus Miller, Mark King, Mark Brown, Grant Stinnet usw., usw. spielen möchte, wird den 5-Saiter rasch in die Ecke stellen.

Hoffe ein klein wenig geholfen zu haben.

Gruß
SlapBummPop
 
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Könnte aber eventuell auch gleich, ganz auf die G-Saite (045) verzichten und zieht dann die Saiten 125, 105, 085, 065 beim 4-Saiter auf.
Ggf. sollte man dabei die Kerben im Sattel anpassen. Ich hab mir auf die Art mal den Knochensattel meines 76er Jazz Basses versaut - als die D-Saite zu dick für die Kerbe der G-Saite war, platzte ein Stück des Sattels ab, mitten auf einen weiiiiißen Teppichboden, auf dem ich den Splitter nie mehr wiedergefunden habe ... :bang::moose_head::dizzy:

Michael
 

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