400V auf Crown XTi 2000

von TrackOne, 16.10.16.

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  1. TrackOne

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    Erstellt: 16.10.16   #1
    Guten Abend,

    wir hatten vor einer Weile einen Zwischenfall mit einem Falsch verdrahteten CEE Drehstrom Verteiler. So hat die Crown XTi2000 satte 400V zu spüren bekommen.
    Nachdem wir fröhlich von Rauchzeichen und einem Geruch von Batterie Säure begrüßt wurden, fielen uns 2 geplatzte Kondensatoren auf.
    Nun zur Frage ist es wahrscheinlich, dass außer der zwei Kondensatoren noch weitere Defekte vorliegen? Die Feinsicherung in dem Gerät hat leider nichts zum Schutz beigetragen, während sogar andere Behringer Geräte mit lediglich einer Defekten Feinsicherung davon gekommen sind.

    Falls es weitere Schäden gibt. Kennt jemand Örtlichkeiten zum Reparieren eines solchen Schadens?

    MfG. Jannick K
     
  2. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.16   #2
    Die Wahrscheinlichkeit, dass da noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wurde ist recht hoch, daher ist das eine Sache für den Service:

    Audio Pro Heilbronn Elektroakustik GmbH
    Pfaffenstrasse 25
    74078 Heilbronn

    http://www.audiopro.de
     
  3. Tonsortierer

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    Erstellt: 17.10.16   #3
    Da dürfte erheblich mehr im Netzteil hochgegangen sein. Ic's, andere kondensatoren, varistoren und der andere Kleinkram. Ab zur Werkstatt. Schaltnetzteile können zwar einen gewissen Spannungsbereich abdecken, leider gehören 400V nicht dazu. Wenn du Glück hast, ist wirklich nur das Netzteil betroffen. Im schlimmsten Fall hat es die Leistungs Transistoren mit gehimmelt.

    Ich frag mal blöd, ihr habt den Verteiler aus dem Verkehr gezogen? Habt ihr den Verantwortlichen? Könnte ne gute Grundlage für Schadensersatz seien.
    Könnte, muss nicht.

    Als kleine Empfehlung für die Zukunft, es gibt Steckdosen Prüfer für laien. ( extra für Hausmeister. Wurde mir bei der Fluke Schulung extra bestätigt.)
    https://www.conrad.de/de/voltcraft-st-16b-steckdosentester-cee-16a-101016.html

    Den steckt ihr rein und wenn was faul ist, meldet der sich.
    Duspol wäre besser, aber als nicht Fachkraft...

    Der wird sich schnell bezahlt machen. Mit dem Duspol muss man umgehen können und "wer viel misst, der misst Mist!";)
     
  4. dabbler

    dabbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.16   #4
  5. Tonsortierer

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    Erstellt: 17.10.16   #5
    Nein das kannst du machen. Von 16 auf 32 adaptieren ist okay. Nur umgekehrt nicht.

    Weil die kleinere Sicherung (16A) in dem Fall den Strom begrenzt und nichts passiert. Andersrum wäre eine 16A Leitung mit 32A abgesichert. NoGo!!! Da wird dich jede vernünftige Fachkraft auf der Stelle erschießen:D:D:evil::cool::tongue:
     
  6. dabbler

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    Erstellt: 17.10.16   #6
    Das ist mir soweit schon klar, ich fragte mich ob es Abseits davon Gründe gibt (die mir nicht einfallen - bin keine Elektrofachkraft). Hätte ich ausführen sollen, sorry.
     
  7. Tonsortierer

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    Erstellt: 18.10.16   #7
    Alles okay, ne sonst wüsste ich auch nicht was dagegen sprechen sollte. Kannst du so machen.

    Vielleicht fällt den Kollegen noch was ein...
     
  8. dabbler

    dabbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.16   #8
    OK. Würde mich auch wundern, denn der einzige Unterschied ist ja die mögliche Maximalleistung.
     
  9. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.16   #9
    Der Haken liegt im Material und dssen Dimensionierung und in lustigen Fragen von der Gewerbeaufsicht oder der Versicherung im Schadensfall.

    Wie Kollege Tonsortierer schon schrieb: 32A -> 16A ohne Vorsicherung: NoGo!!!!!!!!!!!!!!!!!! Du sollst das nicht tun und du darfst das nicht tun.
     
  10. netstalker

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    Erstellt: 18.10.16   #10
    Versicherungstechnisch betrachtet:
    Wer ohne (nachgewiesene) Fachkenntnis z.B. einen Adapter bastelt oder sonst irgendwas am Stromnetz ändert/baut, handelt grob Fahrlässig.
     
  11. dabbler

    dabbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.16   #11
    Kannst Du das näher ausführen?

    Das habe ich auch nie vorgehabt. Selbstverständlich müßte da Vorgesichert werden. Der Punkt war ja ob man das 32A Prüfgerät auch runteradaptiert auf 16A CEEs benutzen kann. Das ist safe.

    Den Adapter von 16A rauf auf 32A CEE habe ich gekauft, nicht selbst gebastelt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 18.10.16 ---
    Definiere "am Stromnetz ändert/baut" - (gekauften) Adapter an 16A CEE Anschluß anschließen, Prüfgerät anschließen, danach Stromverteiler stecken? Oder sprichst Du von "Basteln"?

    (hm, langsam wirds arg offtopic)
     
  12. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 18.10.16   #12
    wenn man einen 16=>32A Amp kauft - alles gut.
    Baut man die selber, und ein "Spezialist" verzinnt die Kabelenden und schraubt dann den Stecker drauf anstatt vernünftige Aderendhülsen zu verwenden => fahrlässig.
    Brennt deswegen die Bude ab => Versicherung hält sich am Verursacher schadlos.
     
  13. yamaha4711

    yamaha4711 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.16   #13
    Nehmen wir an du hast einen 16er Verteiler ohne Sicherungen. Du adaptierst von 32A auf 16A ohne Vorsicherung.

    Die Kontakte des 16er Steckers sind dünner als die vom 32er.
    Die 16er Leitung ist in der Regel auch dünner als die 32er.
    Nun liegen auf den Schukos des 16er Verteilers 32A, also doppelt soviel.
    Die Kontakte der Schukos sind dünner, vor allem aber die Leitungen.
    Du kannst dir denken wohin das dann führt, ich denke du weißt das auch ganz genau und ich denke auch dass du vernüftig genug bist dies eben so nicht zu machen. Hast du ja auch so schon dargelegt.

    Was Kollege Netstalker meint ist folgendes:
    Als Laie darfst du nur nach VDE gefertigte und geprüfte Steckkontakte betätigen. Also Schuko, Eurostecker, CEKON. Alles kein Problem. Wie auch sonst dürftest du im Hobbykeller die große Kreissäge in Betrieb nehmen.

    Du darfst aber als Laie keine (Schuko)Stecker an z.B. Lampen montieren, wenn diese keinen Stecker haben. Das muss eine Elektrofachkraft machen.
    Streng genommen darfst du bei dir Zuhause auch keine Lampe an die Decke montieren bzw. deren elektrische Verbindung herstellen. Das muss dein Elektriker deines Vertrauens machen, doch wer ruft deswegen schon einen Elektriker?!

    Auf einer VA Baustelle gelten aber andere Regeln. Streng genommen errichtest du eine mobile elektrische Anlage, welche vor Inbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft zu prüfen ist und durch diese Person nach Dokumentation übergeben wird. Das bedeutet, dass du deinen Unterverteiler nicht selbst stecken darfst, obwohl es durchaus eine durch Laien bedienbare Steckverbindung ist. Doch wer macht das in der Praxis?
     
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