5-Watt Röhrenverstärker - Für wen oder was?

von ETiTho, 20.06.10.

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pedaltrain
  1. ETiTho

    ETiTho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.10   #1
    Auf der Suche nach einem neuen Übungs-/Wohnzimmeramp bin ich über diverse 5-Watt Röhrenamps gestolpert, die es mittlerweile von fast allen Herstellern gibt. Nach kurzer Recherche hier im Board fiel mir auf, dass viele User sie für einen Übungsamp für deutlich zu laut halten. Nun stelle sich mir folgende Fragen:
    Für wen oder was werden 5-Watt Röhrenverstärker gebaut? Was kann man damit (sinnvoll!) machen? Für welche Zielgruppen haben die Hersteller diese Amps gebaut? Warum nicht gleich ein größerer Amp? (Oder sind sie etwa doch einigermaßen "wohnzimmertauglich" ?)
    Nicht falsch verstehen, ich suche hier keine Kaufberatung für Übungsamps , sondern ich würde hier gerne Aussagen hören, was man mit den 5-Wattern (sinnvoll!) machen kann. Am allerliebsten natürlich von Leuten die die Dinger wirklich selbst benutzen ("ich habe Amp XY und mache damit XYZ" ;) ).
    Reizen würde mich nämlich so ein Marshall Class 5 oder ein Blackstar HT-5 schon :D
    Gruß
    ET
     
  2. metalmichi

    metalmichi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.10   #2
    Hi,
    ich habe nen Epiphone Valve Junior mit entsprechender 1x12er Box und Overdrive Pedal und benutze ihn daheim ;)
    Ich finde allerdings, dass er zum daheim üben tatsächlich viel zu laut ist. Mit Pedal bekommt man dann aber auch bei "Zimmerlautstärke" einen schön verzerrten Sound. An welche Zielgruppe sich diese Amps richten weiß ich nicht genau.
    Wahrscheinlich sind sie genau deswegen so beliebt:
    1) Man kann sie daheim nutzen, auch wenn sie vielleicht (ohne Pedal) ein wenig zu laut sind
    2) Man kann auch kleine Gigs damit ohne Probleme spielen, da laut genug :D
    3) Man bekommt für sehr wenig Geld einen wirklich gut klingenden Vollröhrenamp
    Ich könnte mir vorstellen, dass sich genau das die Hersteller auch gedacht haben, aber wissen tu ich es nicht ;)
    Ich persönlich finde die Teile echt cool. Außerdem kann man viel daran rumbasteln und mit diversen Effekten, den richtigen Einstellungen und der richtigen Gitarre einen WIRKLICH überzeugenden Sound erreichen, den man mit einem normalen Übungsverstärker nicht hinbekommt.
    Ich denke billige Vollröhrenamps waren bis vor kurzem einfach eine Marktlücke, die jetzt gefüllt wurde. Größere Amps wären einfach schon wieder um einiges teurer. Diese Amps kann sich jeder leisten, egal ob als Zweitverstärker, Übungs- oder auch Hauptamp. Ich denke deswegen sind sie so beliebt.
    Grüße,
    Michi
     
  3. XChanges

    XChanges Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.10   #3
    Das Ziel ist, bei niedrigeren/ angenehmeren Lautstärken einen guten Sound hinzubekommen.
    Ob ein Amp wohnzimmertauglich ist, hängt aber nicht von der Wattzahl ab, sondern wie genau er sich im unteren Lautstärkebereich regeln lässt und wie gut er bei diesen Lautstärken klingt.
    Abgesehen davon ist aber "wohnzimmertauglich" sehr subjektiv zu sehen.
     
  4. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.10   #4
    Vor allem bestehen diese Amps aus kaum mehr als einer Röhrengrundschaltung. Das kann im Grunde jeder zuhause selber löten oder modifizieren, das kann ein Hersteller billig bauen und in China prügelt man sowas für einen Betrag zusammen der wohl nur sehr knapp zweistellig ist.

    Es ist schlicht die einfachste Art einen Verstärker zu bauen, und dann klingt das auch noch gut. Das hat einen gewissen Reiz.


    Wenn man dazu eher in der bluesigen Ecke unterwegs ist wo es durchaus zerren darf, aber krasse Lautstärken und erdbebenartige Erschütterungen bei Palm Mutes nicht gefordert sind reicht so ein Zwerg auch vollständig aus.


    Ich halte diesen Verstärkertyp auch für den bei dem man noch am ehesten die veraltete Röhrentechnik rational begründen kann.
     
  5. 68goldtop

    68goldtop HCA classic amps & guitars HCA

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    Erstellt: 20.06.10   #5
    hi!

    diese amps stammen ja - im prinzip - alle vom fender "champ" ab.
    der champ sollte damals (von ca. 1946 bis 1982) auch leuten mit kleinem geldbeutel - insbesondere gitarrenschülern etc. - einen "echten" fender mit echtem fender-sound für kleines geld bieten.
    das hat auch - sehr gut - funktioniert, und die alten champs sind immer noch begehrte teile.

    natürlich waren die ausstattung/leistung sparsam - aber man brauchte ja auch keinen großen/lauten amp um zuhause gitarre zu üben.

    dann kam die zeit wo die rockmusik immer größer wurde, und mit ihr auch die amps und die LAUTSTÄRKEN ;)
    da wollte dann auch keiner mehr so´n albernen (ch)amp haben und man konnte sie - mit etwas glück - für 50,- mark im trödelladen kaufen.

    unterdessen gab es aber auch immer einige leute - auch "große" gitarristen - die fanden, dass man diese kleinen amps hervorragend für aufnahmen gebrauchen konnte, und so blieben sie irgendwie doch immer ein bißchen bekannt + beliebt.

    fast forward...

    warum und wann der erste dieser neuen kleinen amps auf den markt kam weiß ich jetzt auch nicht mehr genau...

    die einsatzgebiete sind aber - find´ich - immer noch die gleichen wie früher.
    also, zum üben zuhause, für kleine sessions/jams und studioaufnahmen.
    dank fortgeschrittener pa-technik taugen sie aber heute auch als "richtige" amps für konzerte.

    besondere vorteile sind halt das geringe gewicht und der - oftmals - geringe preis.

    ein weiterer vorteil - klanglich gesehen - ist, dass die meisten dieser amps "single ended"/class A sind und dadurch schon eine andere direktheit bieten als die üblichen class a/b verstärker.


    das mit dem "zu laut" ist so´ne sache...
    ein 5w-amp sicher oftmals zu laut um zuhause in den genuss der berühmt/berüchtigten endstufenverzerrung zu kommen - aber das muss ja auch nicht das ziel sein.

    ich habe aktuell 3 solcher amps und benutze sie gern und oft zu den obengenannten zwecken - und ich benutze ein overdrive-pedal wenn´s heftiger zerren soll ;)


    cheers - 68.
     
  6. Stratspieler

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    Erstellt: 21.06.10   #6
    Moin ET,


    (falls es noch nicht geschrieben wurde) diese kleinen Röhrenbrüller machen Sinn und aber auch wieder nicht. Aufgrund ihrer Kleinheit haben viele einfach einen Schuhkartonklang, so man sie allein für sich spielt. Das macht also oft wenig Sinn. ABER andererseits wirst Du gerade bei diesen kleinen Köfferles mit Röhren schnell einen Crunch- oder Zerrsound auch mit Endstufenzerre oder zumindest -sättigung NUN GERADE bei geringer Lautstärke hinbekommen, den Du mit großen Amps im Wohnzimmer z.B. kaum fahren kannst.

    Klingt das mit dem Amp allein vielleicht auch noch relativ topfig, je nach Abstimmung und Aufbau, so ändert sich das wiederum oft, wenn Du eine externe Box ranhängst oder den Amp mikrofonierst. Und das ist eine unschlagbare Stärke, finde ich, für alle diejenigen, die nicht mit Riesenkisten posieren wollen: klein, leicht zu transportieren, fix in den Kofferraum gehauen oder mit in die Bahn genommen, oft Crunch- und/oder Zerrsound mit Sättigung ohne irgendwelche Trampelkisten davor. Abgemikt über die PA - je nach Mugge-Richtung - goil und fertich. :)

    Gruß Michael
     
  7. PerregrinTuk

    PerregrinTuk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.10   #7
    Ich ich stimme 68' voll zu. Besitze einen TAD Champ und verwende ihn ebenfalls sehr oft, fast ausschließlich. Für zu Hause ist er optimal, da du die Röhren in "Sättigung" bekommst, also nicht unbedingt zum Zerren, aber zu dem Punkt, an dem der Röhrenamp eben erst wirklich gut klingt. Und das ist etwa gehobene Zimmerlautstärke, zum Zerren nehme ich ein Pedal. Die kleinen Amps liefern einen sagenhaft ehrlichen und authentischen Sound und machen einfach Spaß.

    Aber, ich muss dazu sagen, dass mir die neuen kleinen 5W Brüllwürfel nicht allzu gut gefallen, die einzige Ausnahme ist da der Marshall Class 5 und vllt. der VOX AC-4, aber alle anderen sind nicht so mein Fall.

    Einfach mal ausgiebig antesten, oder einen günstig in der Bucht schießen, spielen und zur Not wieder weg damit.
     
  8. The_Buzzsaw

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    Erstellt: 21.06.10   #8
    2 gänzlich unterschiedliche Ampkonzepte. Der Marshall gehört zu den ursprünglichen simplen, puristischen, classischen Miniamps. Allerdings ist der Marshall ausgereifter als ein ValveJunior beispielsweise, mit dem dieser Hype begann.
    Er klingt wirklich gut. Clean recht leise, Crunch und guter overdrive kann dann sehr laut werden, aber eben nicht ohrenbetäubend. Ideal für eine leisere Blues/Bluesrock Combo würde ich sagen.
    Der Blackstar bedient ein anderes Genre. Er ist von vorne herein kein Vollröhrenamp. Er ist wesentlich flexibler in der Vorstufe mit seiner erweiterten Klangregelung und den 2 Kanälen. Er ist eher ein "normaler" Zweikanaler mit verkleinerter Endstufe und somit ein idealer Amp für zu Hause zum Üben und Recorden. Für eine Band absolut zu schwach.

    Grüße,
    Niklas
     
  9. WesL5

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    Erstellt: 21.06.10   #9
    https://www.musiker-board.de/e-gitarren-verstaerker-boxen/395926-10-amps-kurztest.html#post4783933

    Hier ein nicht sehr aussagekräftiger Test von 10 Miniamps-aber man hört schon den unterschiedlichen Charakter der einzelnen Amps(je nach Güte der Computerspeaker).
    Ich denke,daß die Musikindustrie eine geniale Marktlücke gefunden hat.Haben wollen viele so einen Amp,ob man ihn braucht,sei dahingestellt.Ich habe momentan 4 Röhrenamps zu Hause.Der kleinste ist ein 10 Watt Laney.Meistens spiele ich allerdings mit einem Engl E 530 Röhrenpreamp zu Hause,der kann das alles besser ,auch in minimaler Lautstärke(hat zusätzlich Kopfhörerausgang + 2 x 1,5 Watt,da kann man direkt Boxen anschliessen,das reicht für zu Hause.Ansonsten hab ich eine Engl 2x20 Watt Röhrenendstufe dazu,die auch bei moderater Lautstärke gut klingt.
     
  10. Mc Poncho

    Mc Poncho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.10   #10
    Bei mir dient so ein Teil (Golden Ton smart10, mit nachtr. eingebautem Jensen P10R)
    als Wohnzimmeramp. Ich spanne einfach ein MXR GT OD davor und ab geht die Post.
    Macht bei moderater Lautstärke für seine Verhältnisse einen super Sound, mehr
    brauche ich da nicht.

    Ich kenne einen fähigen Gitarristen älteren Kalibers, dessen Setup in einer Coverband
    aus 2 so kleinen Blackstar-Teilen, einer 4x12er-Box und einem Mutieffekt besteht und der
    Mann hat einen Spitzen-Sound.

    Für mich haben diese Teile definitiv eine Daseinsberechtigung. Mich selbst reizt es auch
    immer mehr, aus spartanischem Equipment spielerisch das meiste rauszuholen.
    So lange ich das so sehe, wird Fractal Audio an mir wohl nix verdienen :D.
     
  11. ETiTho

    ETiTho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.10   #11
    Danke für eure Antworten!
    Sobald sich die Möglichkeit ergibt, werde ich mal ein paar von den 5-Watt Röhren anspielen. Vielleicht kann ich so ein Ding ja doch besser gebrauchen als ich dachte. Dass ihr die Amps eben doch für's Wohnzimmer nutzt, macht mir Hoffnung, dass ich das auch tun könnte, denn richtig viel Verzerrung brauch ich eigentlich nie, und wenn ich mir so einen Amp anschaffe, dann ist ein Overdrive-Pedal sowieso Pflicht für mich.
    Gruß
    ET
     
  12. Les-Paul-Fan

    Les-Paul-Fan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.10   #12
    Also ich spiele den Class 5 und muss sagen, dass er eindeutig zu laut ist, um zuhause damit zuspielen, da man seine Verzerrung allein durch die Endstufe erhält.
    Aber der Sound den man dann bei höherer Lautstärke erhält ist echt Gut (etwas zu Bass lastig aber so etwas lässt sich beheben)

    Ich habe den kleinen auch schon mit einem Drummer gespielt und Verzerrt reicht das. Leider ist er clean sehr leise und daher nicht für eine Probe zu nutzen wenn du clean spielen willst. Wenn du allerdings einen Amp zu jammen oder so brauchst und da nur verzerrt spielst ist der Amp wahrscheinlich gut geeignet.

    MfG,
    Les-Paul-Fan
     
  13. XChanges

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    Erstellt: 21.06.10   #13
    Es kommt halt auf den Anspruch an.
     
  14. PerregrinTuk

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    Erstellt: 22.06.10   #14
    Und zum Class 5 nochmal, ich finde den auch gut, aber er hat eine in meinen Ohren eine erhebliche Schwäche: der Lautsprecher. Den haben sie nicht gut hinbekommen, der klingt zu glatt, zu bassig und eben "zu modern" und "mainstream". Kommt rüber wie ein Vintage 30 Ableger.

    Wenn man da einen schönen 10" Celestion Alnico Gold oder einen Red Fang einsetzt, toller Amp bis in die Spitzen, selbst das Cabinet ist super.

    Wer den mal an einer halb offenen Box mit gutem Speaker dran hatte, wird wissen weshalb. (und nicht allein wegen einem 12"er...)
     
  15. gorch

    gorch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.10   #15
    Vielleicht nochmal zurück in die Historie. Die Leistung eines Röhrenamp wird im Wesentlichen durch die verwendeten Endstufenröhren bestimmt. Röhren sind recht komplexe Gebilde und damals wie heute kein Pfennigartikel gewesen, wie es die Transistortechnik später ermöglicht hat. Somit gab es immer nur bestimmte Röhrentypen für bestimmte Grundlautstärken. Die Flexibilität gab es später erst mit der Transistortechnik.

    Die 5 Watt sind somit den damaligen technischen Möglichkeiten geschuldet. Heute baut man die mittlerweile kultigen Schaltungen einfach nach. Würde man das nicht tun, dann hätte das Marketing vermutlich ein Problem heute noch Röhrenamps an die Musiker zu bringen. Ein Lob auf den Mensch als Gewohnheitstier.

    Zum Vergleich, Großmutters altes Röhrenradio aus der damaligen Zeit brüllt bzw. brummt auch immer in einer bestimmten Grundlautstärke, bestimmt durch die statischen Endstufenröhren. Das Radiosignal wird über den Lautstärkeregler genauso wie bei den Gitarrenverstärkern über Volume in die Signalkette "dazu gemischt".
     
  16. Seven 11

    Seven 11 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.10   #16
    Die meisten Kleinamps laufen im Class A Betrieb. Das muss man erstmal mögen. Wenn sie dann auch noch kleine Speaker verbaut haben kann es wie schon erwähnt leicht topfig klingen.

    Was bislang noch nicht erwähnt wurde ist die Tatsache dass Blues Harp Player solche Amps mögen und auch gern zerschiessen....

    Hohner hat mit der Hoodoo Box einen modernen Vertreter dieser Spezies am Start. Interessanterweise hat der sehr viele Features welche wir uns als Gitarristen für einen Kleinamp wünschen, nämlich ein Gain Poti und Reverb....vielleicht sollte man den mal mit ner Gitarre checken....

    Ich kann zuhause sogar meinen Deluxe Reverb voll aufreissen. Weil mir das aber zu laut ist spiele ich demnächst einen 3/5 Watt VHT Special 6 mit 10" Speaker. Den nutze ich auch auf meiner Terrasse...man will ja nicht immer 20kg und mehr durch die Gegend wuchten. Für kleine Jam Sessions ohne laute Drums und als Warm Up und Practice Amps taugen die Dinger auch.

    Eine Box kann man beim VHT Dank der drei Ausgänge mit verschiedenen Impedanzen auch noch anschliessen.
     
  17. godblesspete

    godblesspete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.10   #17
    Ich hab meinen AC4TV eigentlich zum Üben (aber auch G.A.S, er ist sooo schnuckelig...) geholt, durch seinen eingebauten Attenuator gehat das auch. In Viertelwatt-Stellung, voll aufgedreht mit den DiMarzios der Paula bringt er da schon Neil Young-Sounds. Bei unserem leisen Drummer macht er aber auch die Bandprobe mit und und über eine erwachsene Box gibts sogar Druck. Ich nehme' ihn als Backup mit (da hat man auch was zum Eindudeln) und bei einem kleinen unplugged Gig auf einer Gartenparty hat er als Bassamp mit unverstärkter Gitarre, unverstärktem Gesang und Kleinschlagzeugg (mit Besen) mitgehalten...

    Wilfried
     
  18. yacob_crow

    yacob_crow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.10   #18
    Es kommt auch immer auf das Einsatzsgebiet an.

    Ich konnte in den letzten 3 Wochen mal meinen Amp, den ich sonst nur zu hause spiele, endlich mal bei einer befreundeten Bluesrock-Band im Proberaum benutzen.

    Ich spiele einen kleinen Laney Lionheart mit 5 Watt.
    Er ist einer der 5 watter, die versuchen, "erwachsen" rüberzukommen und macht auch alles dafür:
    -Massive Bauweise mit Gutem Holz (Combo wiegt 19kg)
    -Halboffenes Gehäuse
    -12er Heritage Speaker
    -2 Kanäle
    -Vorrichtung zum Ankippen

    und was soll ich sagen, für mein Einsatzgebiet hat es SUPER geklappt!!!
    Hab den Amp nur im Drive-Kanal genutzt und ihn selbst dort nur bis zur Hälfte aufgedreht. Rest dann mitm Volume-Poti der Gitarre geregelt. Wir haben auch nich gerad leise gespielt, die Besetzung war Bass, Drum/Gesang,Harp und Gitarre.
    Es war ein sehr angenehmer Bandsound, vorallem nicht zu laut und jeder hat jeden gut gehört. So soll es sein.

    Also ja, auch 5 Watt Amps sind Bandtauglich! Ich hätte sogar noch reserven gehabt. Es kommt halt immer auf die Mucke, die Mitmusiker, Die Aufteilung der Frequenzung und auch die Aufstellung im Proberaum an. Live gibt es ja dort noch weniger Probleme!

    vg
    YC
     
  19. jf.alex

    jf.alex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.10   #19
    Ich habe letzten Dienstag mit einem 5- Watter eine Schulaula beschallt - und hatte noch gut Reserven. 2x Gesang und Cajon liefen über eine kleine Gesangsanlage. :)

    Alex
     
  20. ETiTho

    ETiTho Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.10   #20
    Ich hab jetzt seit zwei Wochen einen Marshall Class 5 zuhause stehen und ich glaube das ist genau der Amp den ich gesucht habe. Klingt ziemlich nach meinem Geschmack. Wenn es mal etwas leiser sein soll, dann häng ich einfach meinen Jackhammer davor und dreh die Lautstärke runter. Aber wenn man richtig aufdreht, dann ist der Amp schweinelaut!
    Vom Kopfhörerausgang bin ich etwas enttäuscht, der ist meiner Meinung nach ziemlich unbrauchbar, aber eigentlich brauch ich den sowieso nicht.
    Vielen Dank an alle die hier im Thread geschrieben haben!
    Gruß
    ET
     
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