50 Watt Röhre (lautstärke) im vergleich zum transistor

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gaborbass
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hallo...
Ich vermute (weiß) das weniger gleich viel watt röhre erheblich lauter sind als(oder mehr leistung bringen) als gleiche anzahl watt transistor?
kann mir jemamd was genaues sagen , wieviel "transistor watt" 50 watt röhre entsprechen. ?:rolleyes:
danke
 
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Mein Gitarrist behauptet immer 2:1 Röhre vs Transe... wobei ich diese These für etwas übertrieben halte.
 
da 50 watt röhre auch nicht gleich laut sind, wie 50 watt röhre, würd ich sagen so wie 123,8 watt transistor.
ich hab das schonmal irgendwo erklärt, wie ich das erfahren habe..
gib mal "bassking t" in die sufu ein, da müsste was zu finden sein.
 
also... konkret gefragt... fender bassman bj 73, 50 watt röhre(combo 4x10speaker).. mit neuen röhren, wie viel transe watt wären das denn ? (ich stell die frage obwohl transe watt relativ is)
 
gaborbass schrieb:
also... konkret gefragt... fender bassman bj 73, 50 watt röhre(combo 4x10speaker).. mit neuen röhren, wie viel transe watt wären das denn ? (ich stell die frage obwohl transe watt relativ is)
die speaker sind original? die haben dann halt auch nicht so den ultimativen wirkungsgrad, wie ne neuere box (ausnahmen bestätigen...). ich sage mal großzügig max. 150 watt transe. nur klingt der halt auch voll aufgedreht recht zerrig!
 
aber der sound war soo geil =) und für 880 euro^^... und laut war er meiner meinung nach schon ;D
 
gaborbass schrieb:
viel zu viel!!
vor allem, wenn ich bedenke, was für eine amp + 4x10er kombi sich dafür hinstellen lässt.
 
mhm^^ ... wär denn der mark bass combo(500watt 2x10)... für 950 anständiger? oder is das gleich ne andere klasse von amp
 
würd ich bevorzugen. welchen genau meinst du? ich fende grad nur den 2x10er. wenn man dann mal noch ne box dranhängt hat man mit 500watt ein sattes fullstack. ich hab vor kurzem nen littlemark (ganz kurz) angetestet. macht druck wie sau.
 
genau den mein ich... allerdings steth beim music store katalog beim liitle mark top 500 watt. hab diesen mit dem nemesis nc 210 verglichen... der mark macht richtig viel druck noch auf dem leeren h... ich war echt fasziniert =)

und später köntnte man sich dann nochne 4x 10 dranmachen... joa... die idee gefällt mir... wenn das geld dann wieder da is
 
nochmal zur ursprungsfrage:
so ist die frage wie immer kaum zu beantworten, willst du ein cleanes bassignal, dann entsprechen 50 röhren watt 50 transistorwatt, willst du einen leicht angezerrten sound, dann evtl 75 watt und solls schon stark zerren evtl 150watt,

alle angaben ohne kompressor!
 
..also wie EDE schon richtig bemerkt hat, sind 50W aus einem Trans-amp auch 50W aus einem Röhrenamp.
Bei einem Ts-Amp wird die Leistung meist bezogen auf 1% Klirr gemessen (bei sehr guten Amps auf 0,1% über den gesamten Frequenzbereich), bei Röhrenamps meist bei 2%, zum Daten "frisieren" auch mal bei 10%.
Dazu kommt, daß der Klirrfaktor bei Ts-Amps mit weiterer Aussteuerung sehr schnell z.B. bei 60W schon auf 25 oder 50% steigen kann und weil dabei die ungeradzahligen Harmonischen (=Oberwelle) überproportional steigen hört es sich für das Gehör auch schnell "krätzig" an ("Transistorsäge").
Beim Rö-Amp steigt mit zunehmender Aussteuerung die jeweils 2. Harmonische stärker an, die hört sich für's Gehör gutmütiger an, dazu kommt, daß ein 50W 2%-Rö-Amp bei 60w vielleicht 7-10 und bei 75W 25% Klirr hat. Hier wirkt auch eine Art Kompressionseffekt.
Meßtechnisch leicht zu erfassen, gehörmäßig in den Auswirkungen aber total unterschiedlich. Das reine Rechenexempel oben 50W Rö = 12x W Ts....) halte ich für fragwürdig, es ist eben immer ein subjektiver akustischer Vergleich. Aber mehr als 1,5x Ts = 1x Rö-Watt würde ich hier nicht unterschreiben, außer man spielt heftig verzerrt.
Je nachdem wie man das Ganze sieht kann man auch einen super-Ts-Amp nehmen mit 50W, 0,1% Klirr und einen guten Limiter davor und einen miesen Rö-Amp mit 50W und schon 10% Klirr und schon relativiert sich das ganze Leistungsverhältnis.

Und: ein 100W Marshall-Git-Amp wird lt. hersteller mit 120W sin bei 2% gemessen! das ist viel Holz! berücksichtigt man, daß bei einer Gitarre die unterste Oktave gegenüber einer Baßgitarre erst gar nocht verstärkt werden muß, so kann sich die ganze Leistung auf die Mitten und Höhen beschränken, die sich dann in die (bei diesen Frequenzen viel empfindlicheren) Gehörgänge windet....
Also kann über Betrachtung "Gitarrist spielt 100W Marshall" , "brauche ich für'n Bass 200W" auch nur gelächelt werden.
Außerdem vergeßt nie: 200W an einer guten Box können so laut sein wie 600W an einer schrottigen Kiste
 
EDE-WOLF schrieb:
..., dann entsprechen 50 röhren watt 50 transistorwatt, ...

Das ist eben nicht so. Der Grund liegt im unterschiedlichen Impedanzverhalten der Verstärkertypen.

Bei Nennimpedanz sind die Röhrenwatt gleich den Transewatt.


Aaaaaber: Ein Lautsprecher hat einen stark frequenzabhängigen Widerstand. Im Bereich der Resonanz ist das häufig ein Vielfaches der angegebenen Impedanz.

Bei genau diesem Widerstand arbeitet die Transe nahezu linear, schön nach dem ohmschen Gesetz. Der Röhrenamp ist wesentlich unanfälliger gegen diese Schwankungen und bringt bei 80 Ohm wesentlich mehr als eine Transe. Daher resultiert der enorme Lautstärkeunterschied, da die Röhre tatsächlich im wichtigen Bassbereich mehr Leistung hat bei gleicher Nennleistung.
 
das hieße dass ein röhrenamp auf der tuningfrequenz der box einen schallpegelpeak erzeugen würde, richtig? konnte ich noch nicht feststellen
 
Dem ist aber so oder genauer: Eine Transe hat bei der Resonanzfrequenz einen negativen Peak, der allerdings nicht so ins Gewicht fällt, da die Box ja wegen ihrer Resonanz in dem Bereich einen Wirkungsgradpeak hat und das Loch so ausfüllt.

Die Röhre geht hier mit fast unverminderter Leistung zur Sache und lässt die Box mehr in ihrer Resonanzfrequenz klingen.
 

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