A-moll Pentatonik

von sunhole, 11.11.07.

  1. sunhole

    sunhole Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #1
    Es kann sein das diese Frage schonmal gestellt wurde aber ich habe leider in der Sufu nichts gefunden. Also zurzeit bin ich an der A Moll -Pentatonik dran und da gibt es eine Sache die mich ziemlich nachdenklich macht und zwar habe ich in meinem Gitarrenbuch (Das neue Gitarrenbuch von Jürgen Kumlehn) die erste Pattern so stehn:

    |---3-------5-|
    |---3-------5-|
    |---2-------5-|
    |---2-------5-|
    |---3-------5-|
    |-----------5-|

    Aber woanderst finde ich die erste Pattern so:

    |---5--8------|
    |---5--8------|
    |---5--7------|
    |---5--7------|
    |---5--7------|
    |---5--8------|

    Meine Frage ist jetzt was stimmt? Gibts es da eine festlegung oder beschreibt die jeder wie er will?! Ich persönlich finde das sehr komisch..

    sorry musste editieren.. -.-
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 11.11.07   #2
    :confused:
    Das sind doch exakt die gleichen Töne, nur in einer anderen Lage gespielt.
    Ich verstehe das Problem nicht?

    Ich finde die 2. Scala für Anfänger einfacher und es lässt sich auch einfacher der Blueston Es mit rein spielen.
    Die 1. Scala habe ich echt noch in keinem Buch als erstens Übungsbeispiel gesehen - komischer Lehrer.
     
  3. Havege

    Havege Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #3
    |---3-------5-|
    |---3-------5-|
    |---2-------5-|
    |---2-------5-|
    |---3-------5-|
    |---3-------5-|


    Damit fange ich an die Pentatonik zu üben wenn ich sie einmal aufem ganzem Griffbrett runterschrubbel.
    Ja ich fange nichtauf dem A an :D
    Aber
    |---5-------8-|
    |---5-------8-|
    |---5-------7-|
    |---5-------7-|
    |---5-------7-|
    |---5-------8-|
    hat mir mein Lehrer als erstes beigebracht weil es doch etwas einfacher zu spielen ist.
    Andersrum finde ich es aber auch nicht besonders komisch oder seltsam. Ist vermutlich nicht der Standart, aber es hat eben jeder dritte ne andere Meinung zu dem Thema.
     
  4. PhilipH.

    PhilipH. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.07   #4
    Normalerweise wird das als Pattern I bezeichnet, jedenfalls soweit ich das bis jetzt immer gelesen hab. Es ist aber eigentlich total unrelevant, ob das Teil als Pattern I 1777 12387 oder weis der Teufel was, bezeichnet wird. :)

    Es gibt eh nur 5 Töne in der Pentatonik, die eben überall über dem Griffbrett verteilt sind. Diese Pattern sind nur eine Lernhilfe, um ein/e Struktur/System reinzubringen, damit man sich, wenn man den Grundton hat, schnell orientieren und loslegen kann.
     
  5. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

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  6. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #6
    Jo, im Prinzip ist das egal, wie man die Teile numeriert. Allerdings gibt es vor allem im englischsprachigen Raum das sogenannte CAGED-System Da werden die 5 Pentatonik bzw. Dur/Moll Patterns jeweils einem Grundakkord (eben C, A, G, E und D), der quasi im Bild der Skala enthalten ist, zugeordnet. Als Lernhilfe zum besseren "Durchschauen" des Griffbretts finde ich das nicht so schlecht. Ein Beispiel für Dur-Skalen findest du hier:
    http://www.justinguitar.com/html/chords_scales_html/Scale_Major.html

    Nach CAGED wäre Philips Pattern Nr. 3, das sich nach unten anschließende von DJ Teac Nr. 2.

    Ist aber wie gesagt nicht so wichtig. Was man wissen sollte, sind zwei Dinge:
    1. Wo liegen bei den jeweiligen Patterns die Grundtöne?
    2. Wie sehen die Nachbarpatterns aus und wie schließen sie sich genau an?

    Letzteres ist wichtig, damit man nicht in einer Lage "gefangen" ist.
     
  7. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.07   #7
    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die gleiche Tonleiter auf dem Griffbrett zu spielen, außerdem geht es ja nach oben und unten mit den gleichen Tönen oktavenweise höher oder tiefer weiter. Deswegen wird das Griffbrett für jede Tonleiter in mehrere Lagen eingeteilt, wo man viele Töne erreichen kann, ohne mit der Hand hoch oder runterzurutschen. Es ist also am besten, erstmal mit einer Lage anzufangen und die vernünftig einzuüben. Danach die nächste Lage und so weiter. Obendrein mjuß man natürlich noch lernen, im Spielfluss von einer zur nächsten Lage zu wechseln, dafür gibt es auch noch Zwischenlagen. Außerdem wiederholen sich die Patterns ab dem 12. Bund. Der 13. Bund zählt dann als erster Bund und alle Töne sind genau eine Oktave höher.

    Also nicht verwirren lassen. Das erste Pattern, das du angegeben hast ist genauso richtig wie das zweite. Das erste reicht vom tiefen G bis zum ersten A auf der hohen E-Saite, das zweite fängt erst beim tiefen A an und reicht dafür drei Töne höher, bis zum ersten C auf der hohen E-Saite. Mit welchem Pattern man nun anfängt, hängt völlig davon ab, was man spielen soll. Bleib also bei dem Pattern aus deiner Gitarrenschule, wenn du danach übst. Das nächste Pattern kommt bestimmt :)
     
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