Ahahahaha!

Wie GENIAL! Und ich dachte, ich hätte eine übermäßige Abneigung gegen manche Wörter. Gegen euch bin ich ja ein richtiger Waisenknabe. Die ganzen Soundbeschreibungen wie cremig, sahning, knurrig stören mich schon lange nicht mehr. Und Anglizismen lassen mich auch relativ kalt. ^^
Aber ich habe jetzt extra alle Beiträge durchgelesen und mein "Favorit" war nicht dabei:
"Griffe" statt "Akkorde".
"Hey, du spielst doch Gitarre, kannst du mir
ein paar Griffe zeigen." "klar, gerne, ich freu mich immer wenn sich jemand für Gitarre interessiert, aber bitte sag
niemals wieder Griffe, sondern bitte bitte Akkorde."

Jaja, macht ja auch ein bißchen Sinn (und ich weiß, dass es eigentlich "ergibt Sinn" heißen müsste, ist mir aber egal,hehe), denn es handelt sich ja nicht nur um einen Akkord, den man lernt, sondern ein Akkordvoicing, also eine bestimmte Verteilung der Akkordtöne auf der Gitarre, die man eben mit einem bestimmten "Griff" so hinbekommt.
Aber egal, wie man es begründen will, "Griffe" finde ich, ist das schlimmste Wort, dem man als Musiker begegnen kann.
"einschleifen" finde ich auch schrecklich, obwohl es ja richtig ist. Aber einschleifen, eingeschliffen, eingeschleift....wärgh pfui. Ich hab allen ernstes deshalb früher Artikel bzw Abschnitte nicht gelesen, in denen der externe Effektweg erklärt wird.
Im Real-Life im Gegensatz zum Musiker-Life gibts aber viel Schlimmeres: "Die Brause" für "Der Duschkopf" löst Suizidsucht bei mir aus.

welch ein Spaß dieser Thread.