Akkordeon lernen mit 50 plus

Hallo!
Deine Videos kann ich leider nicht sehen "nicht verfügbar"

Trotzdem gratuliere ich Dir zu Deinem 1. Schritt! Vorsicht Akkordeonspielen macht süchtig.

Gruß grollimolli
 
Hallo grollimolli,
nur den Link anklicksen, und es hat auf meinem Rechner sofort funktioniert. Das sind Musikstücke auch für meine Ohren.
Ich plage mich zur Zeit mit "Erinnerungen an Zirkus Renz". An und für sich nicht schwer - aber das gewünschte Tempo
ist für mich noch ein harter Brocken :mad:. Nanu, dann leg halt mal noch täglich eine weitere Übungsstunde zu. Da wir ja
schon süchtig sind ist es somit kein Problem.
LG von knopfspieler
 
Hallo Knopfspieler!
Das hatte ich gestern auch getan, aber da ging es nicht, jetzt gehts.

Viel Spaß beim Üben, da hast Dir ja einen harten Brocken ausgesucht.
Ich verbringe die Sommerferien diese Jahr ganz relaxt , ich hatte vor den Ferien so schwere Stücke. Die perfektioniere ich noch und ansonsten fahre ich etwas ruhiger.
Ich habe nur eine schnulzen Walzer gemacht, auf den hatte ich irgendwie Lust.

Gruß grollimolli
 
Dein Freund - das Metronom!

Hallo liebe Mitübende,

wollte euch an meiner folgenden Verbesserung teilhaben lassen:
Und zwar übe ich seit kurzem mit einem Metronom (elektronisch) und bin begeistert von dieser zusätzlichen Form des Übens.

Das Metronom ist wie ein unsichtbarer Mitspieler, der immer schön brav den Takt hält. Ich selbst kann mich dadurch viel leichter auf meine Spieltechnik konzentrieren und trotzdem immer mit einem halben Ohr hinhören, ob ich noch im richtigen Rhythmus bin.

Zudem hilft es bei Lagen- oder Akkordwechseln, zu checken, ob man schnell genug ist oder etwas hinterher hinkt.

Zu guter Letzt ist es auch ein hilfreiches Feedback, für alle die Akkordeon überwiegend im Selbststudium lernen. Man kann den Lernfortschritt unter anderem daran messen, dass man ein Lied, das man vor einiger Zeit nur mit 100 bpm spielen konnte, auf einmal auch mit 120 oder 130 bpm spielen kann.
Also keine Angst vorm Metronom!

Allerdings empfehle ich den Einsatz erst, wenn man mindestens schon ein Jahr hinter sich hat. Vorher könnte es doch zu sehr stressen.
Frohes Üben!
semperoni
 
Ich möchte Euch kurz begrüßen als neues Mitglied. Habe erst ganz viel gelesen und bin einerseits beruhigt, dass andere sich auch plagen müssen, andererseits habe ich gesehen, wie sehr am Anfang ich noch bin.

Herzliche Grüße
martha
 
Hallo, Martha,
Herzlich willkommen hier im Musiker Board und Akkordeonforum. Darf man etwas mehr von Dir erfahren? Z.B. welches Intstrument (klar Akkordeon, aber welches) Du spielst und mit welcher Musik Du Dich so plagst?

Gruß
Reini2
 
Hallo Reini2,

wie schön - eine Antwort! Ich spiele auf einem roten Akkordeon von Scandalli, das ich zuletzt als Kind mit 12 Jahren auf dem Schoß hatte. Ich bin also blutige Wiedereinsteigerin. Endlich, heute, sind 3 von 5 Versuchen, über eine schwierige Stelle hinwegzukommen, gelungen! Also bin ich nicht ganz hoffnungslos. Ich habe einen superguten Lehrer. Welche Musik? Es sind im Augenblick noch die einfachen Sachen, also ein rumänischer Tanz, das berühmte Merceline, die Amboss-Polka, die ich nicht so gerne mag, aber viel dran lernen kann. :)weep:). Wenn ich die unfallfrei spielen kann, bin ich glücklich.

Herzliche Grüße
Martha
 
Möchte mich auch einreihen bei euch.. Das Thema, im Alter über 50, noch einen Lehrer zu nehmen oder selbst studieren, finde ich gut. Vielleicht könnten wir Kontakt aufnehmen und uns unterstützen. Meine Intention zur Zeit ist, ein Stück so zu lernen, dass ich es gut kann und darüber hinaus auch auswendig spiele. Aber davon bin ich weit entfernt.Habt ihr einen Tip?
 
Hallo, Knobloch.von,

unterstützen können wir uns gerne, das ist ein Grundpfeiler dieses Forums.
Wann glaubst Du, ein Stück gut zu können? Mancher glaubt, er könne das Stück, wenn ein Zuhörer es erkennt, andere, wenn sie es so spielen können wie ihr Vorbild es spielt. Ich selbst glaube, daß ich ein Stück gut spiele, wenn der Zuhörer davon gefesselt wird, wenn er hört, daß ich mit dem Stück etwas ausdrücken will, und, wenn ich über Fehler so hinwegspielen kann , daß sie dem Zuhörer nicht als Störung des Hörerlebnisses auffallen. Wenn mir das alles gelingt, habe ich selbst das Stück(chen) verstanden und kann es bis dahin meistens auch auswendig. Das gilt sowohl für "Hänschen klein" wie für eine Bach-Toccata. Der Schlüssel dazu liegt meiner Meinung nach darin, daß Du selbst den Charakter des Stücks verstehen und verinnerlichen mußt. Man muß nicht nur den Notentext lesen und spielen können, sondern möglichst verstehen welche Stimmung das Stück verbreitet, welche Aussage es macht und welche Feinheiten dazu beitragen. Je vertrauter man mit dem Stück ist desto leichter fällt die Interpretation und man kann sich vom Notentext lösen.
Du schreibst von Kontakt aufnehmen, wie ist das zu verstehen?
Einmal pflegen wir ja gerade hier den Kontakt.
Zum anderen bieten die inzwischen recht zahlreichen Treffen und Stammtische Möglichkeiten zu persönlichem Kontakt und intensivem Austausch. Da kann man ja jederzeit noch einen regionalen Stammtisch aus der Taufe heben.
Wir können natürlich auch gerne telefonieren, dazu müßten wir per pm die Telefonnummern austauschen. Telefonate sind aber leider immer nur Zweiergespräche und von daher eingeschränkter als ein Gespräch in interessierter Runde.

Gruß
Reini2
 
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Hallo Knobloch.von,
es gibt auch noch neben den vielen Möglichkeiten, die reini2 aufgezeigt hat, die Möglichkeit im akkordeonCafè im Chat miteinander zu kontakten....
Grüße
Akkordeline
 
Ihr habt recht, mein Problem, dass ich das Stück über die Noten lerne. Das heißt , ich muß es nicht verstehen, sondern nur so spielen, wie es dasteht mit Akzenten, Takt , Geschwindigkeit etc. Wenn ich es auswendig spielen will bzw. Lernen will, bedeutet es mir aber nichts. Natürlich sind Lieder davon ausgenommen. Und da entsteht für mich eine große Hürde. Ich weiß noch nicht, wie ich da rüber komme. Für mich war Auswendiglernen von Texten , Gedichten schon in der Jugendzeit schwer andererseits lerne ichviel über Verständnis. Harmonielehre habe ich schon immer etwas gemacht, auch mit Peter Haas seinen 3 Heften zuletzt. Vielleicht fehlt mir auch einfach das Gespräch darüber.
Soviel erstmal..... Bin gespannt auf eure Antworten.
 
Vielleicht fehlt mir auch einfach das Gespräch darüber.

Da würde ich sagen:
Du bist ein potentieller Kandidat für unsere Treffen, oder einen Stammtisch. (Stuttgart war allerdings erst vor kurzem - das dauert dann wieder n bischen)

Das ist denke ich auch ein wichtiger Ansatz, der hier grad diskutiert wird!
Im Gegensatz zu Kindern läuft bei Erwachsenen vieles über den Kopf und lange nicht mehr so intuitiv, wie in der Jugend. Meine Erfahrungen, was und wie ich spiele sind auf alle Fälle stark geprägt, von den Kontakten, den Gesprächen und dem hören, wie es andere machen. Und zwar nicht unbedingt die Spitzenkönner, sondern Leute, die mit ähnlichen Problemen sich rumplagen - also Leute, die nicht allzuweit über oder unter meinem Können sind.

Gruß, maxito
 
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Ist das toll, dass so viele 50+ hier sind und mich beruhigen, dass sie auch hart kämpfen müssen, ein Stück fehlerfrei zu spielen. Ich habe Unterricht, mache brav meine Hausaufgaben und wenn ich dann dem "Meister":whistle: vorspielen soll, geht es nur ganz, ganz mühsam. Ich hoffe dann immer, er glaubt mir, dass ich wirklich ganz viel geübt habe. Am besten klappt es, wenn ich mir selbst ganz allein vorspiele.
 
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Ach Martha, das geht mir ganz genauso :). Aber weißt Du, es macht mir einfach Spaß und das ist doch die Hauptsache.
Ich habe jetzt das erste Buch aus dem Holzschuhverlag "Der Weg zum Akkordeon Meister" durch und fange mit dem Zweiten an. Ich habe mit der Musikrichtung ein Problem, es ist einfach nicht meine Musik. Mein Akkolehrer hat mir versprochen, wenn der zweite Band durch ist besorgt er mir ein anderes Buch.
Viel Spass weiterhin und lass Dich nicht entmutigen.
Mille
 
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warum nicht gleich mit der Musik beginnen, die einem gefällt ??? da ist die Motivation doch um Längen größer, auch wenn es mitunter mühsamer ist...

gruß Ben
 
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Du hast Recht Ben, aber mein Akko-Lehrer hat sicherlich auch Recht. Er sagt: Geduld, Geduld! Erst den Grundstock schaffen und dann geht es weiter wie ich es mir wünsche :).
Gruß Mille
 
dass sie auch hart kämpfen müssen, ein Stück fehlerfrei zu spielen.

Fehlerfrei??? .....Gmmmpff Hihi:rofl:

... Wenn ich das mal schaffe, mache ich ein Riesenfest!... egal was ich spiele, egal wie lange ich das schon spiele, irgendwo ist immer was, was nicht sooo passt.

Aber!!! ich habe glernt, das gelassener zu sehen! Und das ist schon ein Riesenfortschritt!

Mein Akkolehrer hat mir versprochen, wenn der zweite Band durch ist besorgt er mir ein anderes Buch.

Auch da hätte ich keine Hemmungen dem Lehrer zusagen, dass ich da schon "durch " bin, bevor das Heft angefangen ist. Mit dem ersten Band meine ich, hat man schon die meisten Grundtechniken behandelt und kann sich damit auch an "freie Stücke" wagen und damit weitermachen, oder sich eine andere Schule aussuchen (P.M.Haas. Schuhmeker etc) und wenn ein Punkt kommt, wo was an Technik kommt, was man nicht ncht behandelt hatte - zu dem hab ich ja dann einen Lehrer!

Es gibt soviele einfache Stücke, die trotzdem sehr schön klingen - ich finde, wenn man 50+ ist, dann braucht man nicht mehr auf "später" zu warten, sondern darf auch gleich damit anfangen;)

Gruß, maxito
 
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Es gibt soviele einfache Stücke, die trotzdem sehr schön klingen - ich finde, wenn man 50+ ist, dann braucht man nicht mehr auf "später" zu warten, sondern kann gleich damit anfangen;)

Gruß, maxito

"lächel" ... ein bisschen "später" vielleicht?
 
Mein Lehrer hat zwar auch "Programm" und Plan, aber er überlässt es mir, welche Stücke ich spielen möchte. Wenn sie zu schwer sind, dann vereinfacht er sie für mich. Am schönsten finde ich, wenn ein Stück einigermaßen klappt und er improvisiert dazu.
Ich habe vierzehntägig eine volle Stunde. Zwei Wochen brauche ich schon um meine Hausaufgaben zu üben. Manchmal komme ich überhaupt nicht voran, fliege immer an der gleichen Stelle "raus" und plötzlich, eines Tages, nehme ich das Akkordeon und es klappt unfallfrei. Ich möchte gerne mal wissen, was sich da im Gehirn abspielt. :gruebel:

Danke für Eure Antworten. Es ist schön hier.
 
Klar ist es hier schön. :)
Was sich im Gehirn abspielt?

Manche glauben, da hilft Gott ein bischen nach.
Die anderen glauben, das Bewußte sackt ins Unbewußte ab.

Ein herrliches Gefühl was?
Das hat was von einem Quantensprung, auf dem man eine neue Herausforderung annehmen kann, was vorher nicht möglich war.

Aber aufpassen! Wenn das Training nachläßt, kann es auch wieder in Vergessenheit geraten. Unbewußtes ist zwar viel besser verankert, aber doch nicht ganz unvergesslich.
 

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