Aktiv-Boxen contra Endstufe

von segro, 16.01.06.

  1. segro

    segro Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.06   #1
    Obwohl das Thema in diesem Forum wohl schon ziemlich breitgetreten ist, bin ich immer noch etwas überfordert, was die adäquate Austattung unseres Proberaums mit einer Gesangsanlage anbelangt. Unser Proberaum ist ca. 15 m² groß, bei einer Deckenhöhe von etwas über 2, 70 Metern. Die Wände sind zur Hälfte mit Teppich ausgekleidet und die Akkustik funktioniert soweit recht gut. Das ganze wird "befeuert" von einer alten Fender-Röhre, mit 100 W und einer 12' Box, einem Marhall 100 W Topteil mit einer 4 x 12' Box drunter, einem Monstrum an Bassverstärker, dessen technische Daten ich nicht kenne, der an Lautstärke aber nichts nachsteht und selbstverständlich einem Schlagzeug. Entsprechend ist die Besetzung ( 2x Gitarre, Bass & Drums) und wir versuchen Musik in die Rock/Punk/Indie-Richtung zu machen. Außerdem haben wir bereits ein Behringer Mischpult mit Mic-PreAmp. Weil der Gesang aber erwartungsgemäß sich über diverse improvisierte Lösung nicht hören lässt, kommen wir endlich zum Problem. Wir haben zusammen ca. 300 - 500 Euro für unsere Gesangsanlage und stehen vor der Auswahl und gucken, wie die Kuh, wenn's blitzt. Nach der Lektüre diverser Threads glaube ich gelesen zu haben, dass wir eine oder zwei Aktivboxen anschaffen könnten, vermutlich sogar mittlerer Preis- bzw. Leistungs-Klasse. Auf der anderen Seite könnte man eine Endstufe und vielleicht erst mal eine Passiv-Box kaufen. Hilfe! Konkreter gefragt:
    • Wo liegt der Vorteil einer Endstufe bzw. einer Aktivbox?
    • Welche Endstufe bzw. Aktivbox würdet ihr empfehlen?
    • Kann man an einer Endstufe auch erstmal nur eine (Passiv-) Box betreiben? Wo liegt dabei der Nachteil?
    • Was ist an billigen Endstufen schlecht abgesehen vom Sound? Gehen sie wirklich schneller kaputt?
    Das war jetzt eine Menge Test, aber ich wollte sichergehen, dass ich alles erwähnt habe, was irgendwie wichtig sein könnte.
     
  2. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.01.06   #2
    1. Vor/Nachteil:

    Aktivbox mit integrierter Endstufe:
    kompakt
    Endstufe-Box perfekt angepasst
    Einfaches "Plug&Play"
    ein Teil für alles
    schwer

    Box/Endstufe:
    Erweiterungsfähig mti 2ter Box
    einzelne komponenten weiterverwendbar
    mit Frequenzweiche etc diverse Möglichkeiten
    auch schwer;-)

    2. Endstufe mit einer Passivbox: Kein Prob
    3.Problem mit billigen Endstufen:
    schwer-schnell kaputt-Leisstungsangaben stimmen nicht-unsaubere Signalverarbeitung

    4. http://www.musik-service.de/Lautsprecher-Box-Yamaha-C-112-V--Club-Series-PA-Box-prx395740195de.aspx diese Box als gute Standardempfehlung, dazu diese Endstufe: http://www.musik-service.de/PA-Endstufe-DAP-Audio-Palladium-P-1200-prx395719517de.aspx

    http://www.musik-service.de/Lautsprecher-Box-KME-PA-1122-AE-prx395497094de.aspx
    Diese Aktivbox, alles andere übersteigt euer budget, würde dann aber in Richtung JBL EON-15 G2 oder RCF ART gehen.:great:
     
  3. segro

    segro Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.06   #3
    Vielen Dank, das hilft schon mal enorm.
    Eine Frage ahbe ich jedoch vergessen:
    Wie kann ich denn sicher gehen, dass der Spaß auch laut genug ist?
     
  4. joe-gando

    joe-gando Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.01.06   #4
    Indem sich die anderen am Riemen reissen und du zwei von den Yammi's bzw den Aktivmonitoren nimmst, bzw die JBL oder RCF Variante, wovon eine reichen wird.
     
  5. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.01.06   #5
    ich hab noch 3 kleine vor und nachteile gefunden, sind zwar nicht ganz so relevant aber ich wills trotzdem mal noch geschrieben haben,

    gewicht:
    beides ist zwar schwer, sowohl aktiv als auch passiv+amp, aber bei der passiv+amp kombi ist das gewicht auf 2 objekte gesplittet somit ist jedes einzeln leichter zum schleppen und gewicht kann besser verteilt werden zum transport etc, genauso bei bühnenumbauten,changeover etc eine passivwedge schleppt sich leichter weg als aktiv und das amprack sollte eh rollen haben..

    im schadensfall:
    zickt mal die aktivbox muss eine komplette besorgt werden, bei der passiv kombi muss nur amp oder box ersetzt werden (beides geht ja nur seltenst auf einmal in die knie) das würde z.b. ein ausleihen über die dauer der reparatur günstiger machen. der unterschied ist aber so klein das ich selbst nicht sicher bin ob man das als argument gelten lassen kann.

    verpackung:
    zum ordentlichen transport sollte material immer gecased werden, für die aktiv lösung brauchts 1, für passiv 2 cases (amprack+wedge-case)

    locker bleiben :great:
    Tobse
     
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