Aktives System mit Netzbrummen (Yamaha CPX 5 YN)

von foreveryone, 22.01.17.

  1. foreveryone

    foreveryone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.17   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe eine Yamaha Westerngitarre (CPX 5 YN) mit Piezoabnehmer und einer aktiven Elektronik. Das System klingt an sich wirklich
    sehr gut nur habe ich ein Problem mit einem Netzbrummen (wie ich vermute).
    Wenn ich die Endpinbuchse mit der Hand berühre ist das Brummen sofort komplett verschwunden. Das Brummen ist so laut dass es
    unbedingt beseitigt werden muss - so ist die Gitarre nicht livetauglich.

    Ich habe keine Ahnung was man da machen kann. (Abschirmung verändern, irgendwo eine Masse brücken oder abklemmen?)

    Ich beschreibe mal das System (ist wahrscheinlich Standard):

    Aktiver preamp zu Endpinbuchse: 3 Kabel / Masse (gehäuse), Rot (ring/mitte), Weiss (tip/spitze)
    Aktiver preamp zu Piezo: 2 Kabel
    Aktiver preamp zu 9V Batterie: 2 Kabel

    Die Endpinbuchse ist Stereoklinke (siehe oben) aber man geht natürlich mit einer Monoklinke rein.

    Wenn da jemand eine Idee hat wäre ich superdankbar. Ich möchte die Gitarre nämlich gerne für gigs nutzen.
    Bin super gespannt ob irgendjemand sowas kennt oder eine Idee hat was man machen könnte!

    Gruss, Frank
     
  2. toni12345

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    Erstellt: 22.01.17   #2
    Hast du schon alle anderen Fehlerquellen ausgeschlossen? Also anderer Verstärker, anderes Kabel, anderes Stromnetz?
    Falls ja und es tatsächlich an der Gitarre liegt, würde ich vermuten, dass irgendwas mit der Erdung nicht stimmt, aber da ist aus der Ferne halt schwer zu beurteilen.
     
  3. foreveryone

    foreveryone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.17   #3
    Hallo Toni,
    ich habe auf deinen Hinweis hin mal alle möglichen Komponenten ausgetauscht. Das war wohl nicht das Problem aber ich konnte es gewissermassen eingrenzen.

    Es hat auf jeden Fall etwas mit dem Piezo zu tun. Erst dachte ich noch an die Verkabelung am Piezo aber es deutet doch eher alles auf den Piezo hin. Ich vermute einen Bruch.
    Je nachdem wo man wie Druck ausübt auf ihn (bin vorsichtig gewesen, klar) und zwar auch im eingebauten Zustand entsteht das Brummen oder es verschwindet gänzlich.
    Also ich bin mir ziemlich sicher: der Piezo ist kaputt.

    Was ich trotzdem nicht verstehe: wenn das Ding brummt und man fasst die Endpinbuchse an, verschwindet das Brummen zu sagen wir mal 80%.
    Macht für mich erst mal keinen Sinn. Aber wie das auch immer technisch zu erklären ist - es nutzt mir ja nichts weil ich brauche eine Gitarre die hundertprozentig zuverlässig funktioniert und gar nicht brummt.

    Na dann bin ich mal gespannt ob´s dafür noch einen Ersatzpiezo gibt.....oder ich sonst irgendwie einen finden kann, der zu dem preamp passt. Ich habe Yamaha angeschrieben diesbezüglich.

    Gruss, Frank
     
  4. GeiGit

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    Erstellt: 22.01.17   #4
    Hast Du verschiedene Orte und verschiedene Verstärker getestet?
     
  5. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.01.17   #5
    Das gibt es schon öfter mal, das könnte auf einen Fehler bei der Erdung schließen lassen, das ist gar nicht mal so ungewöhnlich. Aber wenn du den Piezo eindeutig als Fehlerquelle identifiziert hast, wirst du um einen Tausch wahrscheinlich nicht herum kommen.
     
  6. foreveryone

    foreveryone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.17   #6
    Der Piezo ist auf jeden Fall nicht in Ordnung. Je nach Belastung (Saiten sind runter, Piezo sitzt im Holzsteg/bridge und ich übe vorsichtig Druck aus auf verschiedene Stellen) fällt er komplett aus oder er brummt oder er funktioniert wie es sein soll.

    Ich habe Kontakt mit dem zuständigen deutschen Zulieferer für Yamaha Ersatzteile aufgenommen.
    Der Preis nur für das Unterstegelement beläuft sich inkl. Versand und MwSt auf 112,00 Euro.

    Das ist mir allerdings zuviel. Ich habe noch eine andere Gitarre mit defektem Piezo, ein sehr gutes Fishmansystem. Da ist der Piezo sogar etwas günstiger - aber der Sound ist definitiv viel besser! Also so viel Geld würde ich dann doch lieber darein investieren.

    Trotzdem würde ich die Yamaha gerne wieder spielfertig machen für ein Projekt wo sie gut passen würde. Ausserdem würde ich hier andere Saiten draufmachen als bei meinen anderen Gitarren.

    Für mich stellt sich also die Frage: Wie komme ich an ein Ersatzelement was gut klingt.
    Ich kenne Piezos die klingen grausig, andere wiederum sind durchaus zu gebrauchen.

    Kann jemand ein Piezoelement empfehlen was gut klingt und deutlich günstiger ist als oben genanntes?
    Dann ist ja auch noch die Frage ob die Abstimmung (Impedanz) zum preamp passt. Wisst ihr ob Piezos unterschiedliche Werte haben oder alle in etwa gleich sind?
    Kann doch nicht sein dass das so teuer sein muss oder? Es werden ja auch Piezos für Westerngitarre sehr günstig angeboten. Aber klingen die?

    Wenn von euch jemand eine Idee hat dazu wäre ich sehr dankbar für eure Ideen!

    @Toni: da der pickup ja in manchen "Stellungen" funktioniert würde ich es erst mal draufankommen lassen es mit einem neuen zu probieren. Wenn dann noch ein Brummer drin ist würde ich mich um die Erdung kümmern.

    Gruss, Frank
     
  7. peter55

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    Erstellt: 24.01.17   #7
  8. foreveryone

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    Erstellt: 24.01.17   #8
    autsch! Wusste ich nicht....coole Funktion. Danke für den Hinweis Peter.
     
  9. OldRocker

    OldRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.17   #9
    Hi Frank,

    es könnte gut sein, dass in deiner Yamaha ein B-Band UST Pickup drin ist.
    Wenn die Stegeinlage sehr dünn und flexibel ist und sich wie mit dünnem Gummi überzogenes Papier anfühlt...oder gar rot mit deutlich erkennbaren Papierschichten-dann ists ein B-Band. Die roten sind die alten, die gehen nach der Zeit kaputt.
    Der ist einzeln nicht soo teuer, sollte sich schon lohnen den zu tauschen.
    Da der UST kein Piezo ist wirst du in dem Fall kein Standard Piezo System an den Preamp anschliessen können, das ist nicht kompatibel.
    Sollte tatsächlich der B-Band UST drin sein erklärt das auch den guten Pickup Sound der Gitarre...

    Gruss,
    Bernie
     
  10. foreveryone

    foreveryone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.17   #10
    Hallo Bernie,

    @OldRocker (so ich hoffe diesesmal stimmt der Userverweis)

    vielen Dank für den Supertip!
    So wie du es beschreibst vermute ich dass es kein B-Band ist.
    Ich habe den pickup mal mit der Fühlerlehre gemessen. Er ist so ca. 1,5mm hoch (also dicker als Papier :) )

    Ich versuche mal Bilder mitzuschicken (hoffe es klappt)......falls du es erkennen kannst wäre es supernett wenn du kurz Bescheid geben könntest.
    Auch den preamp habe ich mal mitgeschickt. Vielleicht erkennt ja jemand das System.

    Yamaha_system_1.JPG Yamaha_system_2.JPG Yamaha_system_3.JPG
     
  11. OldRocker

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    Erstellt: 26.01.17   #11
    Hi,
    nein, das ist definitiv kein B-Band-Yamaha hatte da verschiedene Zulieferer.
    Aber gute Nachricht: es sieht doch stark nach einem "normalen" Piezo aus. Du solltest also so gut wie alles was n Piezo ist an den Preamp anschliessen können. Den Preamp kenne ich gut. Übrigens klingen Piezo`s prinzipiell so gut wie sie zur Gitarre passen und wie sie eingebaut sind-deswegen klingt Pickup soundso in der Gitarre gut und in der nächsten schlecht...

    Das System sieht etwas nach Fishman aus, nur die Farbe stimmt nicht...
    Es könnte ein Fishman Piezo sein auf Grund des von dir beschriebenen Fehlers-denn das ist genau der Fehler der bei diesen Systemen nach einigen Jahren so gut wie immer auftritt wenn sich intern in der rechtwinkligen Verlötung durch ständige mechanische Belastung Kontaktprobleme ergeben.

    Du könntest versuchen mit einem kleinen Messer diesen Gummi zu entfernen und diese Stelle mit dem Lötkolben zu erhitzen. Manchmal funktioniert das...
    Ansonsten müsste der Fishman Matrix Piezo (um die 90.-) passen.
    Du könntest aber auch den Shadow SH099 reinbauen.

    Achte beim Einbau auf die Stegeinlagenbreite (also nicht die Länge!) es gibt "narrow" (2,3mm) und "wide" (2,9mm).
    Sollte der neue Piezo höher sein musst du die Stegunterseite etwas beschleifen. Achte dabei darauf eine absolut gerade Fläche zu erreichen, sonst gibt`s nachher Probleme mit unterschiedlichen Saitenlautstärken.

    Gruss,
    Bernie
     
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  12. foreveryone

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    Erstellt: 26.01.17   #12
    Bernie das ist wirklich supernett von dir - all die Tips! Ich werde mal versuchen dir ein paar Kekse reinzuhauen (ist ja glaube ich so eine Art credit für hilfreiche postings)

    Ich habe die Erfahrung gemacht dass der Sound sich auch sehr schnell verändert wenn man die Saitenhöhe am Steg tiefer legt. Heisst ja gleichzeitig dass der Druck geringer wird auf dem Piezo.

    Interessant was du da sagst mit den Fishman Piezos. Ich habe ja einen der defekt ist. Supersound hatte der!
    Habe dann einen gebraucht bei ebay gekauft aber der klingt so billig dass ich eher glaube dass es gar kein Fishman ist.

    Ich werde auf jeden Fall mal versuchen die Pickups zu erhitzen - hab ja nichts zu verlieren. (Also ich meine den original Yamaha und den original Fishman).
    Kaputt gegangen ist der übrigens nachdem nach einem gig den ich gemacht habe jemand auch mal auf meiner Gitarre spielen wollte und er hat dann auch percussion auf dem Steg gemacht. Abends ging er noch, am nächsten Tag nicht mehr.

    Ich habe immer gedacht die Piezos brechen. Von der Stelle (rechtwinkelige Verlötung) habe ich noch nie was gehört. Das ist echt eine sehr interessante Info! Und auch total logisch - kann ich mir gut vorstellen.

    Also dann wünsche ich dir und allen anderen noch einen schönen Abend,
    Gruss, Frank
     
  13. GeiGit

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    Erstellt: 26.01.17   #13
    Ja, versuche einfach mal die Lötstelle etwas freizulegen und nachzulöten.
    Ist denn das Loch durch die Decke um die Lötstelle leicht versetzt in der Nut und könnte dadurch Spannung auf die Lötstelle gekommen sein, die dann mit Hilfe der Vibrationen ev. zur gebrochenen Lötstelle geführt hat?
    Da lohnt es sich sicherlich mal genauer hinzuschauen.

    Viel Erfolg beim Reparaturversuch!
     
  14. foreveryone

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    Erstellt: 28.01.17   #14
    ....also als erstes habe ich mir mal die alte Gitarre mit dem "Austauschfishman" (wenn es überhaupt einer ist / ebay) vorgenommen. Da ich die seit dem Austausch eh nicht mehr live spiele (war eigentlich meine Hauptgitarre live) weil sie nicht gut klingt habe ich den pickup wieder ausgebaut und den Originalfishman wieder eingebaut - zum testen.
    Komischerweise macht der im Moment überhaupt keine Mucken. Ich kriege ihn beim besten Willen nicht dazu Mist zu bauen. Gut, mir solls recht sein. Verlassen tue ich mich zwar noch nicht darauf aber ich kann ihn ja erst mal zu Hause ordentlich testen.

    Ich habe beide pickups aufgenommen. Tatsächlich haben mich meine Ohren nicht getäuscht. Der alte klingt wesentlich besser - der Austausch klirrt mehr.
    Er hat auch etwas weniger output als der Ersatz - was eventuel auch dafür spricht das der Ersatz ein anderes Fabrikat ist.
    Also Fazit vorerst: Wunderheilung....ist schon komisch. Aber ohne Fehlermeldung kann ich ja auch keiner Sache auf den Grund gehen.

    Das Yamaha System nehme ich mir als nächstes vor. Jetzt will ich aber erst mal draussen ein bischen die Sonne geniessen!

    Ich hätte mal eine Frage an euch: Ich bin ja immer davon ausgegangen das Piezos brechen.
    Passiert das denn überhaupt wirklich? Ist ja eigentlich eher unvorstellbar denn eigentlich liegt der ja stocksteif und gut gesichert durch den Saitendruck plan in der bridge.
    Oder sind es in Wirklichkeit immer nur die Kontakte? Hatte jemand schon einmal den Fall, dass ein Piezoelement den Geist aufgibt?

    Ich frage mich nur gerade ob das überhaupt grundsätzlich ein Denkfehler in meiner Vorstellung ist.

    Gruss und schönes Wochenende,
    Frank
     
  15. OldRocker

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    Erstellt: 30.01.17   #15
    Hi Frank,

    die Pickups brechen eigentlich nicht, was eben mit der Zeit bricht (oft leider auch schon beim grobmotorischen Einbau) sind die starren Kabelanlötungen.
    Ein "Verschleiss" bei Piezos ist das Phänomen, dass sie durch den Saitendruck über längere Zeit regelrecht platt gemacht werden. Ihr Output wird irgendwann (meist so nach über 10 Jahren-je nach Druckbelastung) immer weniger und sie klingen dann dünn und undynamisch, werden gleichzeitig mikrophonischer. Das ist ein recht schleichender Prozess. In der Praxis neigen die meisten "User" dazu zur Kompensation dann den Preamp lauter zu drehen und Bässe und Höhen anzuheben, weshalb irgendwann die Klage darüber kommt, dass die Gitarre immer mehr rauscht und zu Feedbacks neigt.

    Dann ist die Zeit für ein neues Element (meine Klampfe hat schon das dritte) und Reinigung des Preamps.
    Die Endpinbuchse ist nach der Zeit meist auch fällig-sie muss ja schließlich auch noch den Kontakt für die Stromversorgung sauber schalten und ist somit weit anfälliger als zB die einer Strat oder so.

    Bernie
     
  16. foreveryone

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    Erstellt: 30.01.17   #16
    Hallo Bernie und alle anderen,

    Das ist echt interessant was du schreibst! Hab ich noch nie gehört. Auf jeden Fall weiss ich jetzt dass es sich definitiv lohnt mal zu schauen ob man die Dinge wieder hinkriegt.

    Die Yamaha...ich trau es mich gar nicht zu schreiben....funktioniert auf einmal auch wieder.
    Kann doch gar nicht sein dachte ich. Da war einstmals nix mehr zu machen. Liegt seit Jahren im Koffer.
    Saiten drauf, Saiten runter, Druck drauf, wieder runter, am Piezo gewackelt, am Kabelansatz gewackelt: läuft einfach.
    Ich schraube und löte seit zig Jahren...aber dass sich irgendwelche Sachen von selber reparieren ist mir bisher noch nicht vorgekommen.

    Das einzige was ich mir vorstellen könnte ist folgendes: die Buchse hat nicht mehr richtig funktioniert und ich hatte mir kürzlich versehentlich eine falsche bestellt (ohne Gurtpinhalterung). Deswegen habe ich mir ein kleines tool gemacht (Form Eishockeyschläger), vorne ganz dünn, bin damit in die alte Buchse rein und habe die Blechlaschen wieder etwas nach innen gehebelt. Also müsste der Druck auf den Stecker etwas grösser sein als vorher. Hat auch funktioniert.
    Ausserdem habe ich die Batterie getauscht. Die 9V die drin war ist ca. 2-3mm kürzer (!) als gewöhnlich und da gab es anscheinend auch ein Kontaktproblem. Habe immer gedacht das ist ne Normgrösse.

    Trotzdem war ich mir ja relativ sicher dass der Piezo nicht ok ist. Aber wenn sie jetzt wieder geht? Ich mache die jeden Tag mal kurz an und gucke - bis jetzt geht alles.
    Ich werde die jetzt mal mitnehmen für live, brauche sie zweimal im Monat, und sicherheitshalber nehme ich mir noch ein Kondensator/Supernierenmic mit falls sie mal ausfällt. In dem Kontext wäre das nicht so schlimm. Bin gespannt.

    Also wenn sich was neues ergibt sage ich bescheid. Bis hierher schon mal tausend Dank für eure Beiträge - das hat sehr geholfen und ich habe ein Menge gelernt!

    Gruss, Frank
     
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