Ich habe jetzt vor einigen Tagen die Pyramid Flatwounds aufgezogen.
Dank Saitenkurbel kein Problem. Ohne dieses Hilfsmittel möchte ich diese Aktion niemanden raten: Nervenzusammenbruch garantiert, weil die Flügel der Mechaniken sehr eng stehen. Saitenkurbel passt aber, wenn die anderen Flügel senkrecht stehen.
Auch das Stimmen dank Headtuner ist völlig unproblematisch. Man braucht aber, vor allem für die G-Saite schon recht spitze Finger. Die Gitarre hält die Stimmung dann aber auch sehr gut.
Der Klang der umwickelten Saiten ist deutlich anders als bei Roundwounds. Weniger Sustain, weniger Obertöne, keine Greifgeräusche, höherer Kraftaufwand erforderlich. Bendings kann man vergessen.
Dank Oktavsaiten gibt es dann doch ein ansprechendes Klangbild.
Lt. Pyramid gibt es auch Saitensätze mit dünneren Bass-Saiten. Die wären auf jeden Fall meine Empfehlung, wenn man die denn irgendwo zu kaufen bekäme. Weil je dünner, desto weniger plopp!
http://pyramid-saiten.de/de/products/electric-purenickelflatwound.php
Auf jeden Fall macht die Pac303-12 sehr viel Spaß, sie spielt sich sehr gut, auch Barrees sind dank bester Saitenlage unproblematisch.
Für mich jedenfalls sehr inspirierend.
Ich denke wer auf ner Western Steelstring klarkommt, wird an einer 12-Saiten E-Gitarre viel Freude haben.
Noch ein Wort zu den Pickups: Ich habe sonst noch einige Gitarren mit Single Coils wie Fat50, 90er Fender non-Staggered oder SD 101, sowie ne Baja Tele.
Mit den PU's der Pacifica bin ich vollauf zufrieden. Dynamik und Tontrennung, alles da.
Ich bin aber auch jemand, der Volume und Ton-Poti nutzt. Das heißt jetzt aber nicht, das die Yamaha PU's zu spitz sind. Sie klingen sehr gut von hell und klar bis für mich unbrauchbar dumpf. Der Tonregler hat dabei einen guten Verlauf. Das Volume-Poti klaut, wie allgemein üblich, beim zurückregeln auch Höhenanteile.