Akustisches Klavier durch D-piano ersetzen

von pianowizz, 07.11.16.

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  1. pianowizz

    pianowizz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #1
    Hi!

    Ich stehe zur Zeit vor genau demselben "Problem" wie Bartolomeus vor einigen Jahren: Früher habe ich Unterricht gehabt, dann lange nicht, jetzt haben wir ein Haus mit Kind und ich komme nur noch abends zum Spielen, was eigentlich nur mit Kopfhörern geht - etwas schwierig bei unserem akustischen Klavier :-). Daher stehe ich kurz vor dem Kauf eines CA67 bzw. CA97.

    Da Du (Bartolomeus) ja nun schon seit dreieinhalb Jahren das CA65 hast: Bist Du noch zufrieden mit dem Instrument oder wünscht Du Dir, Du hättest doch besser das CA95 genommen? Gab es bisher irgendwelche technischen Probleme?

    Vielen Dank!
    Benny
     
  2. Bartolomeus

    Bartolomeus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #2
    Hallo Benny,

    Nein, auch nach Jahren ein tolles Instrument. Kann ich uneingeschränkt empfehlen. Keine technischen oder sonstigen Probleme.
     
  3. pianowizz

    pianowizz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #3
    Oh, das ging ja schnell mit der Antwort!
    Vielen Dank!! Dann wird es bei uns höchstwahrscheinlich ein CA67.
    Viel Freude weiterhin beim Klavierspielen!

    Viele Grüße
    Benny
     
  4. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #4
    Das CA-97 mit echtem Resonanzboden kostet aktuell nur 500€ mehr (2300€ -> 2800€).
    https://www.kirstein.de/Digitalpianos/Kawai-CA-97-S-Digitalpiano-Schwarz-Matt.html

    Nur für den Fall, dass du mit dem Piano doch mal ohne Kopfhörer spielst (die Kinder werden ja auch älter)...



    Zitat einer thomann Bewertung:

    "[...] Der Klang kommt nicht nur aus einem Lautsprecher, sondern auch von einem richtigen Resonanzboden auf der Rückseite, der über einen Schallwandler angeregt wird. Klingt gerade in den tiefen Tönen extrem beeindruckend. Wenn man aufdreht, wackelt der Boden, lauter als ein mechanisches Klavier - bei beeindruckendem Klang - und immer perfekt gestimmt! [...]"
     
  5. Claus

    Claus MOD Brass&Keys - HCA Tp Moderator HCA

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    Erstellt: 07.11.16   #5
    Warum sollte ein Digitalpiano-Käufer dafür 500 EUR mehr hinlegen, nachdem er gerade für ein friedliches Auskommen mit den Nachbarn auf ein akustisches Klavier verzichten will? tock.gif

    Gruß Claus
     
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  6. pianowizz

    pianowizz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #6
    Hahaha, ich lache mich gerade über das Smiley mit dem Hammer kaputt :-)

    Ich muss zugeben, dass ich das Modell mit Resonanzboden schon attraktiv finde... tagsüber können wir hier durchaus in die Tasten hauen. Aber ich denke, dass es bei Vorhandensein eines akustischen Klaviers vielleicht doch rationaler wäre, das einfachere Modell zu wählen und mit dem restlichen Geld lieber ein Klettergerüst für das Kindchen zu kaufen :-). Wobei ich nicht weiß, ob ein super gutes CA97 vielleicht das akustische Klavier am Ende verdrängen könnte - und wenn wir das verkaufen, haben wir den Kaufpreis für das CA97 locker wieder reingeholt.

    Vielen Dank für Eure Meinung!

    Viele Grüße
    Benny
     
  7. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #7
    Genau SO hätte ICH es nämlich gemacht.

    Und von dem Erlös des akustischen Klaviers und den gesparten Geldern für den Klavierstimmer würde ich dann ein zweites Klettergerüst kaufen... :D



    Jetzt mal unter uns:
    Du kaufst dir ein Haus und gibst dich dann wegen 500€ beim Klavierkauf nur mit dem zweitbesten Gerät zufrieden?
    Da würde ich nachts nicht mehr schlafen können... :)
     
  8. pianowizz

    pianowizz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #8
    :-) Hahaha, eigentlich muss das Instrument immer zuerst kommen ;-) I
    Ich kann auch die Blues Brothers gut verstehen... Als Jake Elwood aus dem Knast abholt in dem alten Polizeiauto, fragt Elwood ihn doch irgendwann (sinngemäß) "Where's the Caddy?" - "The Caddy?" - "The Cadillac we used to have" - "I traded it for a microphone" - "Oh ok, I can see that".

    Nach oben ist selbst beim CA97 noch Luft --> CS11. Aber ich habe das CA67 schonmal ausprobiert und fand es super. Dabei habe ich allerdings mehr auf den Kopfhörersound geachtet, weil das ja momentan meine Hauptanwendung wäre. Vielleicht muss ich nochmal das CA67 und CA97 direkt nebeneinander mit den eingebauten Lautsprechern vergleichen.

    Mal sehen - Geld für den Klavierlehrer oder 1-2 gute Kopfhörer müssen auch noch übrig bleiben...
     
  9. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #9
    Das CS-11 hat praktisch dieselbe Technik wie das CA-97 verbaut, nur eben in Hochglanz.
     
  10. Nathaly

    Nathaly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #10
    Hallo !

    Das CA 97 ist wirklich ein Superinstrument !
    Aber um den vollen Klang auschöpfen zu können, sollte es nach Möglichkeit im Raum über Eck, oder wenigstens 20 cm von der Wand weg stehen !
    Bei mir steht es leider nur 10 cm von der Wand entfernt !
    Bei der nächsten Raum- Renovation werde ich das Hauptaugenmerk auf den optimalen Stellplatz des Instrumentes legen !

    LG Nathaly
     
  11. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #11
    Echt?
    Hast du da den Unterschied deutlich gemerkt?

    Es gibt ja noch das Yamaha CLP 575. Das hat zwar keinen Resonanzboden, welche in die Rückwand eingelassen ist, aber dafür fungiert quasi der gesamte Korpus als Resonanzkörper.
     
  12. lophiomys

    lophiomys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #12
    So als ob ein Resonanzboden sinnvoll einen total künstlich erzeugten Ton auffrischen könnte!:igitt:
    Die erwähnte DPs sind alle ROMpler mit mehr oder wenig kurzen Samples, Loops und synthetisch erzeugten Resonanzen (alles von den Herstellern nicht klar deklariert), welche zudem in Indonesien für lau produziert werden.
    Das Bild, das in den obigen Beiträgen erzeugt wird, möchte ich damit ein wenig relativieren, auch wenn es zu den Fragen im originalen Beitrag OT ist.

    Meine Meinung dazu ist, ein günstiges, einfaches DP zum leisen Üben, und das Ersparte ins Klettergerüst oder das akkustische Klavier investieren. Die ROMpler DPs verlieren sowieso mit jedem neu verpackten Modell, das auf den Markt gedrückt wird, schnell an Wert. Mit dem Aufkommen physikalisch modellierter DPs (Physis, Roland, Pianoteq) dann noch schneller. Ist letztendlich eine Frage des guten Ohrs.
     
  13. maurus

    maurus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #13
    @pianowizz : Also, wenn ihr ein akustisches Klavier habt, das nicht komplett vor die Hunde gegangen ist, würde ich es bei Interesse an Musik NIEMALS aufgeben. Das wird noch eine gute Weile dauern, bis digitale Instrumente dieselbe Befriedigung bieten wie ein (mindestens halbwegs) ordentliches Klavier! (Wenns wirklich ne Gurke ist, mag das anders sein...)
     
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  14. pianowizz

    pianowizz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #14
    Vielen Dank für diese interessanten und vielseitigen Antworten.

    Ich muss nochmal ein bisschen recherchieren, was unter "physikalisch modellierten" Pianos zu verstehen ist, aber Roland und Pianoteq sagen mir immerhin etwas :-). Klingt Pianoteq dadurch noch realistischer als die eingebauten Kawai Samples?

    Bei uns wurde übrigens die Sache nun dadurch noch etwas komplizierter, dass meine Frau das hochglanzschwarz des CS8 / CS11 so gerne mag. Die Tastatur ist ja immer dieselbe, und die gefällt mir auf jeden Fall sehr gut.
    Kann man denn heutzutage über MIDI/USB Programme wie Pianoteq latenzfrei genug verwenden (ich habe ein ziemlich neues Macbook Pro)?

    Ich denke auch, dass wir das akustische Klavier behalten werden. Es ist nicht mal 20 Jahre alt und in gutem Zustand. Und auch hochglanz schwarz :). Mal sehen, ob es dann als Ergänzung das CA67, 97 oder CS8 wird...

    Über weitere Meinungen freue ich mich!

    Viele Grüße und danke schonmal!
     
  15. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #15
    Das Geld würde ich lieber sparen und in ein paar Jahren in den Kauf eines neues Digis investieren,
    denn das heute "zweitbeste" ist in 6 Monaten wahrscheinlich das "zehntbeste" und in 5 Jahren "unter ferner liefen".
     
  16. lophiomys

    lophiomys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #16
    Pianoteq habe ich gerade mit dem MP7 (RH2 Mechanik) ausprobiert. Die Klavier Klängesind besser für meine Ohren. Ob es jetzt mehr realistisch ist oder nicht, musst Du selber hören. Auch die physikalischen Modelle sind nur Simulationen, aber wenigstens OHNE Loops und Velocity Layers mit deren Überlagerungen.
    Die Einstellungsmöglichkeiten sind gigantisch. Z.B. die Reduktion "Unison Width" ermöglicht einen ganz klaren Klang.

    Das Anschlaggefühl muss man sich über die Velocity Kurve in Pianoteq und den Settings am MP7 noch einstellen. Aber für das erste Anspielen hat es gereicht. MIDI Latenz ist mir keine aufgefallen. Das VPC1 hätte schon eine Anschlagkurve für Pianoteq intern fix vorkonfiguriert.
     
  17. Gast 2351

    Gast 2351 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #17
    Na, jetzt übertreibst du aber.
     
  18. pianowizz

    pianowizz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #18
    Inzwischen bin ich ein Stück weiter gekommen: Da meine Frau unbedingt ein Modell mit Hochglanz-Lack haben möchte, kommt nur noch die CS-Serie in Frage - oder aber ein CA111.

    Würdet Ihr bei gleichem Preis lieber ein praktisch neues CA111 nehmen (das bekäme ich aus meinem Bekanntenkreis; es fungierte quasi nur als Möbelstück, aber wurde nicht gespielt) oder ein nagelneues CS8?
    Das CA111 hat keinen Dreifach-Sensor und keine Garantie mehr, das CS8 hat keinen Resonanzboden und sieht nicht aus wie ein akustisches Klavier...
    Das CS11 ist übrigens außerhalb unseres Budgets ;-).

    Was denkt Ihr dazu? CS8 neu oder CA111 in fast neu? Ich bin gespannt!
     
  19. PianoAmateur

    PianoAmateur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.16   #19
    Von den beiden rate ich zum CS-8. Der Klavierlack wird Dich nicht vom regelmäßigen üben befreien, falls Du etwas am Klavier erreichen willst. Für eine gute Körperhaltung sind die Digis mit oben aufgesetztem Notenständer einfach besser (CA-67 / -97, CLP-535 aufwärts, Casio AP-700 und GP-300 aufwärts). Man lehnt sich bei diesen Designs halt an das Original, nämlich dem akustischen Flügel an. "Klaviere" waren immer und sind es auch noch heute, platzsparende Kompromisslösungen. Wer hat schon den Platz für einen Flügel? Das CS-111 ist einfach nur das schönere Möbelstück. Wenn Dir und Deiner Frau die Optik so wichtig sind, könnt Ihr es ja auch mit einem gebrauchten akustischen Klavier versuchen. Man muss sich aber auch fragen, warum der Gebrauchtmarkt von Klavieren, gerade mit den asiatischen Einsteigermodellen von der Stange überschwemmt ist. M.M.n., wenn es um das reine Klavierspiel geht und der Lack eben eine Rolle spielt, ist das CS-8 eine gute und angemessene Möglichkeit. Ich habe gerade gesehen, dass es gar keine CS-Pianos mit Kunststofftastatur mehr gibt. Das finde ich schade, gerade jetzt, wo Kawai seine gute RH3-Mechanik auf den Markt gebracht hat.

    Andreas :)
     
  20. Gast 2351

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    Erstellt: 10.11.16   #20
    2 Punkte für das CS-8.

    Ein 3-fach Sensor im Digitalpiano ist einfach näher am Flügel.
    Man kann dadurch auch in den noch klingenden Ton repetieren.

    Und bei 2800€ würde ich nicht auf eine 3-jährige Garantie verzichten wollen.

    Das CA-111 ist doch schon 8 Jahre alt, oder nicht?
     
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