Aller Anfang ist schwer

von ][truba][, 06.09.03.

  1. ][truba][

    ][truba][ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.03   #1
    Hi, ich habe beschlossen mit dem Bass spielen anzufangen. Nun hab ich natürlich noch ziemlich viele Fragen. Und da ich nicht gern um den heißen Brei herumrede stell ich die sofort mal.

    1. Das Instrument. Da ich Linkshänder bin und nicht in einer Großstadt wohne ist es schwer an ein Musik Geschäft zu kommen wo es Linkshänder Bässe bzw. überhaupt eine große Auswahl an Instrumenten gibt und so hab ich mich im Internet etwas umgeschaut. Angetan war ich durchaus vom Ibanez GSR200 (280 bei Thomann) und dem Squier P-Bass Special (250, ebenfalls bei Thomann). Schienen mir gute Einsteigerinstrumente mit aktzeptablem Preis. Nun stieß ich heute auf ein Angebot bei Musik Produktiv die einen Yamaha RBX 260 für 199€ anbieten. Nun ist euch sicher klar was ich von euch will. Eine Bewertung, genau :) Ich find das letzte Angebot schon verlockend vor allem weil ich da dann gleich 80 Euro spare im Vergleich zum Ibanez die ich dann in das restliche Equipment stecken könnte. Aber die 80 Euro wären es mir auch Wert wenn Ihr meint der Yamaha klingt scheisse oder hatt sonst irgendwelche Macken.

    2. Lehrer oder Autodidakt? Was macht sich besser? Lehrer ist wieder ein Kostenfaktor den man auf sich nehmen könnte wenn es sich wirklich bezahlt macht. Wenn nicht, habt ihr Tipps für Lehrbücher (Videos o.ä)?

    3. Die restliche Ausstattung. Ich dachte an eine Johnson Übungs Bass Combo mit 15 Watt für 49€ (bei Ebay), Korg Stimmgerät, Gurt sowie Kabel. Fehlt mir sonst noch was Überlebenswichtiges? Ich denke Gigbag und Ständer folgen sobald man dann wieder flüssig ist :)

    4. Noten oder Tabs? Sollte man beides beherrschen oder reicht eins aus? Mir ist klar das da die Meinungen wahrscheinlich auseinandergehen. Aber ihr habt mehr Erfahrung und da würde mich eure Meinung mal interessieren.

    Ja, das wars erstmal soweit. Mehr fällt mir grad nicht ein. Wenn mir demnächst noch irgendeine Frage auf der Seele brennt werdet ihr sie sicher hier lesen können. Ich danke euch schonmal für die Antworten (falls welche kommen =) und wünsch euch noch n schönen Abend bzw. n schönes Wochenende.
     
  2. fourstring

    fourstring Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.03   #2
    Also ich spiele selbst erst seit kurzem Bass, und kann dir daher vielleicht gerade deshalb ein wenig helfen.

    1. Das kann man leider schwer sagen, weil es besser ist einen Bass vorher anzutesten (wenn du irgendwie die Möglichkeit hast). An deiner Stelle würd ich zum Anfangen zu einem gebrauchten Instrument greifen (bekommt man auf ebay zu Preisen die in Ordnung sind).
    Zu den Bässen die du aufgelistet hast, kann ich nicht viel sagen weil mir die Erfahrung fehlt, aber Squier soll in letzter Zeit von der Qualität her immer mieser geworden sein (korrigiert mich, wenn ich mich irre).

    2. Ich bin Autodidakt. Das hängt bestimmt von deinem persönlichen Ehrgeiz ab. Ich hab es als Autodidakt aber auch deshalb leichter, weil ich in meiner Umgebung ein paar erfahrene Bassisten kenne, die mir hin und wieder ein Stündchen geben, aber es läuft auch alleine recht gut. Wichtig ist, dass du konkrete Vorstellungen hast, was du spielen willst. Weil das ist später äußerst hilfreich, wenn man dann den Bass in der Hand hat, und das Internet nach Basstabs durchsucht (und das geht ohne konkrete Vorstellungen nun mal nicht). Ich zB habe vor dem Kauf meines Basses schon gewusst, dass ich hauptsächlich RATM-Sachen nachspielen werde.

    3. Ich hab mir zum Anfangen einen Behringer BX600 geholt, der vom Preis/Leistungs-Verhältnis her wirklich günstig ist, und bin froh nicht eine 15W-Combo genommen zu haben, weil man manchmal einfach Lust hat, das Ding so aufzudrehen, dass die Möbel scheppern 8) . Und das geht mit einer 15W-Combo halt nicht so toll. Aber grundsätzlich würd ich sagen, zum Anfangen reicht mal alles, was einen Ton von sich gibt.
    Also den Ständer würd ich dir wärmstens empfehlen!! Das ist wirklich was praktisches und haltet das Instrument neu (weils dann nicht in der Ecke gammeln muss). Die 10-15€ sollte man schon noch aufbringen können...

    4. Das kann man so eindeutig gar nicht sagen. Zum Anfangen ists sicher leichter, nach Tabs zu spielen. Ich persönlich spiele nie nach Noten, weil Tabs einfach praktischer sind. Das heißt aber nicht, dass du vernachlässigen kannst, die Noten am Griffbrett zu beherrschen, weil die Noten sind unverzichtbar, wenn du an Tabs was ändern willst, bzw. Gitarrentabs in Basstabs umzuwandeln usw...

    So ich hoffe ich konnte dir soweit helfen.
    Achja: www.justchords.com <-- für Autodidakten super! Vor allem der Theoriebereich.
     
  3. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 07.09.03   #3
    hast du schon mit bassen angefangen??
    Also ich bin auch linkshänder, spiel aber Rechtshänderbässe.... Solltest erstmal testen was dir liegt!!
    1. Der RBX ist ein guter Einsteigerbass!! kannste nichts mit falsch machen!!
    2. ich bin autodiakt... sobald du allerdings mit slappen anfängst solltest du nen lehrer nehmen (ich hab mir eine echt beschissene """"Technik"""" angewöhnt!! total fürn arsch!!
    Für den ersten Anfang aber auf jedenfall ein buch!!!
    3. Das solltest du dir 2mal überlegen ob du dir nicht direkt was holst, was n bisschen power hat!! Zu empfehlen hier: Behringer BX-1200 ist sehr günstig für das was er bringt und reicht auch erstmal aus wenn du in ner band spielst!!
    4. Ich kann beides lesen! Ich mag allerdings Tabs lieber (einfacher)

    EDIT: Solltest du dich fürn rechtshänderinstrument entscheiden dann ist als anfängerbass auch der "Harley Benton HBB400TBK" zu empfehlen (160€)
     
  4. LBB

    LBB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.03   #4
    Tach!

    1. Ich kann Yamaha nur empfehlen... Ich bin echt jedesmal begeistert wie fein da selbst die günstigen Bässe sind! Von Squier möcht ich abraten...

    2. Nimm nen Lehrer wenn du die Kohle hast! Bringt dich wesentlich schneller vorran! Is tw. auch garnichma so teuer... Muß ja nich gleich irgendnen Musikstudent oder sowas sein... Der Basser umme Ecke tuts meistens auch erstma... 10 Euren für ne 3/4 Stunde is da denk ich ma ok.

    3. Übungscombo für zu Haus: Wichtig is da nur das du dich hörst...
    Den tollen Sound hol dir lieber mal später innen Proberaum.

    4. Tabs sind erstma wichtiger... Noten "muß" man später definitiv lernen...
    Du wirst kein Fortgeschrittenen- oder Profi-Lehrbuch finden in dem noch Tabs stehn! Tabs wirst du nur in den Einsteiger-Büchern finden.
     
  5. Satan Claus

    Satan Claus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.03   #5
    1. Da würde ich dir den Ibanez empfehlen. Bei Squier Fender ist die Streuung in der Qualität sehr enorm. Da kannst ein gutes Teil und für den gleichen Preis aus der gleichen Serie totalen Schrott erwischen.

    2. Ich bin Autodidakt und kann nach einem knappen Jahr eigentlich schon ganz anständig spielen. Klar ist es am Anfang besser, wenn man etwas Hilfe hat. Aber falls du ein paar Kumpels hast, die selber Bass oder Gitarre spielen und dir ein paar Grundlagen beibringen können ( Intervalle, Stimmung, Töne auf'm Griffbrett ), reicht das auch.

    3. 15 Watt? Das ist selbst für die Wohnung dürftig. Ich hab selber zu Hause 'nen 15-Watt-Übungscombo stehen. Wenn zu 'ner CD spielen will, darf ich die Anlage nicht zu weit aufdrehen, ansonsten höre ich mich nicht mehr.
    Also mein Tip: auch zu Hause ( natürlich nicht gerade im Neubaugebiet ;) ) dürfens ruhig 40 oder 60 Watt sein. Man will schließlich was hören. Außerdem musst du dir wenn mal sowas wie Bandgründung anstehen sollte auch nicht sofort 'nen neuen Amp kaufen.

    Ansonsten überlebenswichtig sind: Kabel, Ständer und Gurt. Bei letztren beiden darf gespart werden, beim Kabel nicht. Ein Stimmgerät würde ich mir nicht sofort zulegen, erst mal Stimmen nach Gehör und Referenzton lernen. Gigbag brauchst du ( theoretisch ) erst, wenn du 'ne Band hast und zur Probe / Auftritt fährst.

    4. Theoretisch reichen Tabs, aber "richtige" Musiker sollten auch mit Noten umgehen können. Ok, jetzt kann ich Wetten abschließen, daß gleicht jemand kommt und sagt, daß dieser und jener auch ohne Notenkenntnisse weit gekommen ist. Das mag stimmen. Aber verkehrt ist es nie - vor allem weil jeder klassische Instrumentalist oder Sänger Noten beherrschen muss.

    Naja, dann würde ich mir so schnell wie möglich 'ne Band suchen. Am besten Anfänger mit denen du dich gemeinsam hocharbeiten kannst und denen du nicht das fünfte Rad am Wagen bist.
     
  6. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.03   #6
    Nach meinem Wechsel vom Schlagzeug zum Bass habe ich mit einem Yamaha-Bass angefangen und er war voll in Ordnung.
    Dann habe ich mir eine Musikschule gesucht und im klassischen Kontrabasspiel Unterricht genommen. Das war die Zeit, wo ich am schnellsten, effektivsten und am motiviertesten gelernt, gespielt und geübt habe. Dort wurde mir eine astreine Technik beigebracht und so fällt es mir heute leicht all das zu spielen wo andere lange für brauchen oder gar scheitern. Auch Musiktheorie und Dergleichen habe ich gelernt und es war mir immer von Vorteil Noten lesen zu können. Können das alle in der Band, kann man eine irre Arbeitsgeschwindigkeit und einen hohen Grad an Professionalität erreichen, was sich auch nicht schlecht macht.
     
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