alter Konzertflügel

  • Ersteller danifromi
  • Erstellt am
Jau, wieder alles im "Grünen Bereich", ich freue mich. Die Macht ist mit uns.

Gruß Gould

PS. Sag mal was hat denn das mit dem Thema "Faden" zu tun? Alter Flügel und so. :cool:

Im Raumschiff "Enterprise" war mal einer der machte ein auf "Konzertpianist" Ich meine wir müssen uns das schwer erarbeiten. Ich mache schon Jahrelang am "Italienischen Konzert " rum und endlich ist das mir gelungen auf Tempo zu bringen, nicht zu vergleichen mit Gould, der ist ja wahnwitzig.

Gruß Gould :)

Also ich habe diesen "Nick" Namen gewählt weil ich Gould verehre. Ich bin der "Bounty" der Klaviermusik. Ich bin und bleibe Bach Spezialist, aber nicht so schnell wie Glenn. Als nächstes spiele ich mal den 1. Satz des Italienischen Konzert auf esnips im Bach Workshop ein, dann sehen wir weiter.


Gruß Gould
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nochmal zurück zu dem Thema " Alter Konzert Flügel" Ich würde den auch nicht geschenkt nehmen. Das hat mir mal ein Klavierbauer gesagt. Er bezog sich damals auf ein "Lindner" Klavier. Wer kennt das? Ich schon. War ein Ableger von "Rippen" und wurde in Irland produziert mit viel Plastik.

Gruß Gould
 
...War schon gut, aber "Pathetique" mit den Oktav Tremoliere 1. Satz konnste vergessen. Manche Tasten blockierten bei schneller Repetition. Das meinte ich damit, das man damit nicht richtig "Beethoven" spielen kann, abgehen vom "Haltepedal".

Wenn nur manche Tasten blockieren, liegt es bei jeder Mechanik entweder an der Regulation, oder oder an der eigenen Technik. Ich habe - wie bereits oben schon mal erwähnt - die Pathetique auf einem Hammerflügel schon gehört. Und es war wunderbar.

Also ich habe diesen "Nick" Namen gewählt weil ich Gould verehre. Ich bin der "Bounty" der Klaviermusik. Ich bin und bleibe Bach Spezialist, aber nicht so schnell wie Glenn.

Auch ich habe sehr viele Sachen von Gould. Z.B. seine beiden Versionen der Goldberg Variationen. Wenn Du die vergleichst, dann wirst Du feststellen, dass die spätere Version teilweise langsamer, reifer und ausdruckstärker gespielt wurde. Das ist das wonach es - meiner Meinung nach - beim Klavierspiel ankommt. Ich kenne zig Piansten die Liszt, Debussy, Bach, Beethoven, etc. in einer atemberaubenden Geschwindigkeit spielen können. Aber schön finde ich das nicht. Das ist eher was für "Wetten das", oder für den Zirkusbetrieb. Es kommt halt nicht nur auf die Schnelligkeit an.

Noch was zu Gould. Du weißt, auf was für Instrumenten Gould gespielt hat? Du weißt auch dann sicherlich, dass Gould sehr eigen mit "seiner" Spielart war. Nicht nur was seine Sitzhaltung angeht, sondern auch die Beschaffenheit der Hammerköpfe etc. Niemand anderes hätte so auf seinem Flügel spielen können. Gould war auch sehr traurig über das Ergebnis, als seine Mechanik doch mal komplett überholt werden musste. Sein Klavierbauer hatte dann die undankbare Aufgabe, die neue Mechanik in den "alten" Zustand zu versetzen ;) Da war das "quietschen" der alten Klavierbank, und sein "singen" für die Tonmeister noch das geringste Problem ;)

Nochmal zurück zu dem Thema " Alter Konzert Flügel" Ich würde den auch nicht geschenkt nehmen. Das hat mir mal ein Klavierbauer gesagt. Er bezog sich damals auf ein "Lindner" Klavier. Wer kennt das? Ich schon. War ein Ableger von "Rippen" und wurde in Irland produziert mit viel Plastik.

Ja, den Hersteller Lindner kenne ich, und die Kunstoffteile in der Mechanik hatten natürlich einen nachvollziehbaren Grund. Aber was hat der mit einem Konzertflügel zu tun? Davon ab, hat Steingraeber wirklich gute Instrumente gebaut. Womit wir wieder beim Ausgangsthema wären :D
 
Tja... mit einer "neuen" Mechanik wäre er mal vor einer neuen Herausforderung gestanden. Das Singen unterbindet man mit einem Pflaster, bei besonders hartnäckigen Personen empfiehlt sich Panzertape und ein Hinweis auf den Vertrag, daß er es JETZT einzuspielen habe. Eine CD, auf der er nicht singt, wäre allein deswegen wohl ein Verkaufsschlager geworden. :D
 
Also noch mal was zu Glenn Gould. Ich sollte vorsichtig mit meinen Aüßerungen sein, schließlich war er der "Bounty" der Klaviermusik. Übrigens, er saß auch schon mal vor einem Stapel Telefonbücher vor seinem Flügel das tat seinem Spiel aber keinen Abbruch. :cool:

Gruß Gould

PS. Hoffentlich habe ich das alles richtig gemacht, und keine Verfahrensfehler.
 
Also noch mal was zu Glenn Gould. Ich sollte vorsichtig mit meinen Aüßerungen sein, schließlich war er der "Bounty" der Klaviermusik. Übrigens, er saß auch schon mal vor einem Stapel Telefonbücher vor seinem Flügel das tat seinem Spiel aber keinen Abbruch. :cool:

Gruß Gould

PS. Hoffentlich habe ich das alles richtig gemacht, und keine Verfahrensfehler.

Vor einem Stapel Telefonbücher vor seinem Flügel? War der Stapel Telefonbücher nun zwischen ihm und dem Flügel oder saß er zwischen dem Stapel Telefonbücher und dem Flügel, den Stapel Telefonbücher gewissermaßen im Rücken, damit ihm keiner über die Schultern schauen kann? ;)
 
Man das ist ja die "Hammer Härte". Glenn saß natürlich auf seinen Telefonbüchern und spielte trotzdem wunderbar. Hör dir mal sein "Italienisches Konzert" von J:S Bach an. Kannste vergessen den 1. Satz, bricht alle Geschwindigkeitsrekorde. Den 2. Satz spielt er extrem langsam, komm gleich nach Wanda. Dann der 3. Satz "Presto", da kommt er so richtig raus. Insgesammt aber "Klasse"

Gruss Gould
 
Zuletzt bearbeitet:
Glenn Goud saß auf einem kleinen "Stühlchen" vor seinem Konzertflügel, Ja natürlich sollte es ein "Steinway" sein. Spielte aber Bach wunderbar. Ich kenne keinen Besseren, Das ist meine Meinung.

Gruß Gould :cool:
 

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