Amp für Stoner Rock à la Josh Homme

Was meinst du? Das suche ich doch, cleanen Amp den ich mit Effekten überfahre oder? :weird:
Das ist halt eine Möglichkeit zu stonern, ja...
Der AOR oder ein Sunn Beta wären Amps, die Stonerzerre on Board haben.
 
tatsächlich kannte ich den Sunn Beta bis jetzt noch gar nicht, guck ich mir mal an!
 
N Klassiker wären immer die Marshalls, seis n JCM800 oder 900 oder 2000-artiger, Master aufdrehen, mit Gain die Lautstärke Regeln, und dann mit nem Fuzz überfahren.

So hat Josh Homme tlw. auch bei Kyuss gespielt, da wurden drei Marshalls hintereinander geschaltet.
 
Man könnt egal welches Rig nennen, Josh Homme hats wahrscheinlich irgendwann gespielt ;)
 
Klasse Videos zu diesem Sound:





Mit einem Orange, Ampeg oder Layney wirst du den Sound sicher finden. Wichtig sind aber meiner Meinung nach auch die Pedale!
 


Das Video gibt eventuell noch ein bisschen Inspiration. Ein letzter Hinweis von mir: Ein ganz pur cleaner Amp könnte in Verbindung mit Fuzz schwierig werden, weil sehr harsch. Da kommt man um irgendeine Form von Gainstacking fast nicht umher. Denk also über ein Basis-Pedal wie etwa das Catalinbread SFT (wie im Video) oder das bereits genannte MF Drive nach. Alternativ tuts wohl auch ein Booster. Der Bassman wird dann ein sehr gute Wahl sein.
 
Hi,

Stoner und Doom Sounds werden gern aus alten Bassverstärkern geholt sieht man auch gut in dem Video über die Infos, wie Songs for de Deaf produziert wurde.
Wobei die eigentlich ein paar Transenamps gemischt haben dafür.

Was mich gesundert hat, das die dort einen so sehr mittig lastigen Sound genommen haben - ich hab das mal ausprobiert und man kommt da echt relativ authentisch dran
Hatte meinen Amp dafür die Mitten voll reingedreht, Treble nur mässig, gerade soviel, das noch etwas Britzelige Kante da war und die Bässe so, das es nicht matscht.
Gain auch so, das er gerade anfängt zu komprimieren und die Endstufe fast voll ausgefahren (Power Brake sorgte für gesundheitlich verträgliche Lautstärke)
Dann noch ne Ratte davor geschaltet mit ganz wenig Gain, Filter fast ganz zu gedreht (nach rechts) und etwas Schub im Signal.. TADAAAAA.. kam schon echt gut.

Stoner Sound nicht so anspruchsvoll? ich finde die Herausforderung gerade darin echt haarig - diese überbratenen Sounds und dann trotzdem noch definiert bleiben.
Da gibts durchaus Beispiele, die rein persönlich nicht meinen Geschmack finden (Truckfighters Desert Cruiser z.B. finde ich total kacke vom Sound) - aber ist ja auch nicht Queens of the Stone Age

Eigentlich kann man sich QUOTSA gar nicht wirklich als Sound zusammenstellen, da Josh bei jedem Konzert irgendwie anders klingt - auch aus dem Studio wieder anders
und auch vom Equipment immer anderes Zeugs hat..
Bei Kyuss sieht man ihn mal mit Orange, mal mit Marshalls, mal mit irgendwelchen Exoten

Such dir was, wo du dir DEINEN eigenen Sound mit herrichten kannst

Das kann nen Plexi Typ Verstärker sein, oder nen Fender Bassman (die sind auch recht günstig zu kriegen momentan)

Welcher für mich einfach geil klingt ist der Orange TH30, wobei man mit dem vorsichtig sein muss, der Zerrkanal mag nicht wirklich gern Zerrer davor
Da müsste man dann mit dem Clean Kanal arbeiten und rum probieren.
Die Zerre selbst vom TH30 macht aber eigentlich alles mögliche mit

Du kannst dir auch nen alten Hohner Orgaphon billig angeln und damit probieren, die Teile haben einen geilen Cleansound und erfüllen den Vintage Charakter.. lach..
Da würd ich aber nach mehr als 25Watt suchen, ich hab nen 25MH, je nach Probelautstärke würde der schnell unter gehen - da ist der TH30 schon stärker auf der Brust

ich liebe Stoner!!!!

Grüße
Olli
 
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Was mich gesundert hat, das die dort einen so sehr mittig lastigen Sound genommen haben
Mich nicht, es gibt soo viele Wege zu stonern...
IdR involvieren tatsächlich recht viele sehr mittige Gitarren.
Stoner Sound nicht so anspruchsvoll?
Das ordentlich einzustellen und arrangieren ist vielleicht anspruchsvoll, aber das ist nicht Djent wo Du spezielle Hardware für benötigst.
Das ist vielleicht die Musikrichtung in der es egal ist, was für Kram Du das spielst, weil der Sound eben so vielschichtig sein kann.
QOTSA hat n eigenen Klang, Truckfighters hat n eigenen Klang, Red Fang klingt eigen, Black Pyramid hat n eigenen Klang, Black Sabbath hat n eigenen Klang.
Teilweise sind das Welten Unterschiede, teilweise sind sie ähnlich.
Mal fahren die n lauten Amp mit nem Fuzz, mal mit mehreren Fuzzen, mal mit nem Overdrive, mal wird ein Amp einfach an seine Grenzen gefahren.
Mal wollen die Gitarreros n sehr mittigen Klang, mal n aggressiven, mal n sehr bassigen, mal spielt der Basser clean, mal zerrt er einem das Gemüt weg.

Was ich sagen will, es gibt weder zu Josh Homme noch zu Stoner generell ein "Einstiegsrezept", sondern nur ein paar leichte Wege um einen typischen Klang zu erreichen - nichts und niemand hält einen davon ab, was ganz anderes zu testen, und damit erfolgreich zu sein.

In dem Zuge, ein JCM-artiger Amp geht immer, die Nonmaster gehen immer (Marshall, Orange, Laney, Sunn), die dunklen Briten gehen immer (Laney, Orange, Matamp), viele Highgainer gehen (Mesa, Marshall, Laney).
Die Fenders gehen natürlich auch, sie sind nur halt wegen dem recht hohen Preis nicht die beliebtesten.
So richtige Branchendauerbrenner dürften die Sunn Beta und Model Ts sein, sowie Orange OR120, Laney Klipp und AOR.
Stell die auf ne beliebige 4x12 und ab geht die Party.
Stoned Jesus hab ich mal gesehen, da hat er n H&K Matrix gehabt - mit einer der übelsten Amps die ich je in den Fingern hatte, undynamisch, synthetisch, Zerrkanal zum Brechen, und es klang geil.

Vieles dazwischen entscheidet der Geschmack.
Willste die Endstufe nutzen, willste normale Vorstufenzerre, willste Pedale nehmen.
Wie laut soll die Kiste? Brauchste das megastabile Low End? IdR ja.
Also kauf ne Kiste mit mindestens 50 Watt, wenn die Box laut genug ist gehen auch 30, und nutze bzw. entwickle deine Methode.



That said, ich kann weder viel mit Josh Homme anfangen, noch mit Orange Amps.
Die meisten nehmen das als KO-Kriterium für Stonermusik, bei mir fängts halt ganz wo anders an - und bei Dir kanns mit nem Fender Bassmann anfangen.
Zieh Dir mal bei YouTube rein, wie die Bassmanns ausgefahren klingen, das haut schon richtig rein...
 
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Das Stone Deaf FX PDF-2 Parametric Distortion Filter hilft einem sehr die für Homme typische Mittennase zu bekommen. Angeblich benutzt er die Vorgängerversion (PDF-1), für zwei verschiedene Sounds, in doppelter Ausführung auf seinem Board.



Ich finde ausserdem dass sein QOTSA Sound eher wenig mit seinem Sound bei Kyuss gemein hat. Ganz andere Baustelle...
 
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Ich bleib dabei, dass der AOR seinen Job wirklich gut macht. Bringt 'ne astreine Stoner-Zerre, die man auch eher sehr kantig bis etwas smoother und mittig fahren kann, hat 'nen hervorragenden Clean und kann wunderbar Pedals. Und hat auch was von dem Sound, wie ich mir son überfahrenen Plexi vorstelle, auch sehr schick. Eig alles was du brauchst. Und der Preis ist der Hammer, nur muss man bei dem Alter der Amps ggf mal 'nen Check beim Tech einplanen, iwann sind bei jedem Amp mal die Fassungen oder Elkos durch. Aber stabil gebaut sind die Teile auch.
 
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Moin,

ja, der AOR ist echt nen klasse Amp - ich hab den mal in meiner aller ersten Band wo ich als Gitarrist unter gekommen bin eine Probe gespielt (leider nicht mehr)
Damals hatte ich aber noch andere Soundvorstellungen :D und noch keine Ahnung wirklich.

Welcher Amp da auch nen sehr guten Tone macht ist der Marshall Vintage Modern, fällt mir grad noch so ein, wo ich überfahrener Plexi lese.. Wenn du da beide Kanäle (ich nenne das mal so)
ist ja wie ein gebrückter Plexi mit den zwei Volume Reglern.. beide aufgerissen und man braucht keinen Big Muff mehr..

Ich seh schon, man bekommt echt mit nahezu jedem Amp für Stoner was brauchbares hin :D

Grrreeetz
OLLI
 
Josh Homme's Amplifiers


During the early days of QOTSA much of his late setup from Kyuss was still being used, later Homme turned more towards Ampeg amplifers and cabinets, though throughout his career Homme has experimented a lot with different combinations of amplifiers, cabinets, and settings- especially in studio. When recording, Homme usually opts to use small, often cheap, low wattage amps in bright rooms rather than large, loud amplifiers.[85] Here is a list of some of the equipment he has been known to have used:
  • Ampeg VT-40 – 60-watt combo with four 10-inch speakers. Owns both top and front mounted control panel models.
  • Ampeg VT-22 – 120-watt combo with two 12-inch speakers.
  • Ampeg V-4 – Head only version of VT-22. Used with Ampeg 2×12-inch, 1970s V-2 4×12-inch, Orange and various 4×12-inch cabinets.
  • Ampeg V-4B – Owns a couple of these, the bass version of the V-4. Used specifically around 2001 and during the recordings of Deaf.
  • Ampeg ST-42 "Colossus" – Flagship 4×12-inch stack of Ampeg's early ST-line solid-state heads, alongside the ST-25 Olympian (2×15-inch) and ST-22 Gladiator (2×12-inch) models.
  • Ampeg B-22X "Jupiter 22" - 50-watt vertical 2×12-inch bass combo. 1969 model.
  • Ampeg G-20 "Gemini 20" - 35-watt horizontal 2×10-inch guitar combo. 1969 model.
  • Ampeg J-12 - 18-watt 1×12-inch combo. Late 1960s or early 1970s top-mounted control panel model.
  • Ampeg Portaflex B-12XT/B-18X - "Fliptop" combo head later seen paired with the Colossus cabinet. Mid-1960s model.
  • Ampeg Micro VR – Miniature version of the SVT stack, 200-watt head with a 2×10-inch cabinet.
  • Ampeg VL-502 – Ampeg's short-lived attempt at the popular modded Marshall of the 1980s.
  • Tube Works RT-2100 ES – Custom built for Homme for use in Kyuss around the ...And the Circus Leaves Town period, still used for recording to this day.
  • Sunn Model T – Used for recording guitar and bass, experimented with in setups in 1998 and 2010.
  • Peavey Amplifiers – Known to use a Standard 260, Musician 400, and Solo PA in QOTSA and other models during the early days circa Sons of Kyuss and Wretch.
  • Marshall JCM 900 - Used on Blues for the Red Sun and Welcome to Sky Valley. Used with an Ampeg 8×10-inch bass cabinet and Marshall 4×12-inch guitar cabinets.
  • Fender Bassman – Owns at least two: a Blackface Bassman Ten and a Silverface Bassman 135 head.
  • VOX Amplifiers – Used an AC30 on the Lullabies to Paralyze tour and an AC10 for recording.
  • Orange Amps – 1990s reissue OR120 and OD120 Overdrive used in Screaming Trees and Micro Terror stack recording.
  • Greedtone JHI-100 – Head acquired just prior to the ...Like Clockwork tour, used live briefly alongside their RG-212 cabs.
  • Chandler Limited GAV19T – Custom 19-watt amp.
  • Altec Lansing Amplifiers - Owns numerous models used in studio.
  • Echopark Amplifiers - Used a Vibromatic 23 head with 2×12-inch cab and Vibromatic 13 combo on tour with Iggy Pop.
  • Guild Amplifiers - Has a Thunder 1 Reverb, and Thunderstar Bass head with 1×15-inch cabinet.
  • Gibson Amplifiers – Known to own at least three early examples, including an EH-185 and 150.
  • Epiphone Valve Junior - 5-watt mini-stack used for recoding and seen with Iggy Pop.
  • Gorilla Amplifiers - Long-discontinued cheaply made small solid-state amps, of which Homme owns several.
  • Supro Sportsman - Head used live with Them Crooked Vultures paired with a few different cabinets.
  • Teisco Checkmate 25 - Replaced the Sportsman amp in Vultures and supplemented with an Ampeg 2×12-inch cabinet.
  • WEM Amplifiers - As a group used a couple of heads as backups and two Watkins Dominator stereo amps with Iggy Pop.
  • Silvertone 1484 and 1483 - Used in Them Crooked Vultures, Iggy Pop, and in studio.
  • Klear Sound Plexiglass 4×12-inch – Cabinet for Supro Sportsman used in Them Crooked Vultures, constructed for use on the Era Vulgaris tour.
(Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Josh_Homme#Musical_equipment)
 
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Steht ja schon alles hier, aber folgend mal meine Worte:

Alter Bolide ala Orange OR120, Hiwatt DR103, Marshall Super Lead/Bass, Ampeg V4, etc. + ein paar Zerren (mit effektivem EQ) = Stoner Love
Viel Leistung, einfacher Aufbau, solide Bauteile und Verarbeitung bedeuten mEn auch viel Headroom und damit einen harten, nicht in die Knie gehen wollenden Sound. Ansonsten kippt der Klang gern in Richtung furzen, was einfach nur unschön klingt. Die Zerr- und Klangstruktur kann man dann mit den Pedalen feinabstimmen. Ein EQ ist zwar ganz nett, verursacht aber auch gern rauschen.
Genaue Modellbezeichnungen empfinde ich als unnötig, da ist einfach zu viel persönlicher Geschmack bei...

Ich persönlich fahre zwar nicht direkt den Homme Sound, glaube aber die Philosophie dahinter verstanden und für mich adaptiert zu haben. Das sieht dann so aus, dass in meinen Carlsbro 100 Top (70s, 100W Plexi/DR103 Style) drei Zerrpedale gehen: ganz hinten bläst ihn ein Jan Ray Clone, der auch die Höhen beschneidet und Tiefmitten betont, dann kommt ein Barber LTD Clone für den Grundsound (leichte Zerre irgendwo zwischen Amerika und Britannien, sehr dynamisch) und ganz vorn dann ein Barber Burn Unit Clone für die in's Fuzz/Distorsion driftende "zweite Stufe". Alles sehr bedacht eingestellt, um so wenig Dynamik wie möglich zu klauen, denn Kompression killt den Sound und den Ton des Spielers.

desertfest anyone? ;)
 
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Alter Bolide ala Orange OR120, Hiwatt DR103, Marshall Super Lead/Bass, Ampeg V4, etc. + ein paar Zerren (mit effektivem EQ) = Stoner Love
Viel Leistung, einfacher Aufbau, solide Bauteile und Verarbeitung bedeuten mEn auch viel Headroom und damit einen harten, nicht in die Knie gehen wollenden Sound. Ansonsten kippt der Klang gern in Richtung furzen
Bei moderneren Boliden, also JVM als Bsp., kann man mit Singlecoils wieder viel aufräumen, damit der Klang eben untenrum noch sehr stabil und kräftig bleibt.


Übrigens hat n AOR den EQ und die krasse Zerre schon an Board ;)
 
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beim Desertfest wär ich dabei, aber nicht bei diesem Wetter :mad:
 
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Sobald ich rausgefunden habe, was an meinem Engl Straight grad net so richtig stimmt, kann ich dir den "Fehler" sonst als Mod empfehlen und dann geht der auch super. Der Straight klingt aktuell nach 'ner richtig geilen Stoner-Kiste :D
Der hat auch 'nen sehr cleanen Clean für Pedals im Zweifelsfall! :p
 
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