analog/digital

von andreas 90, 05.06.06.

  1. andreas 90

    andreas 90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.06   #1
    Hi,
    kann mir mal jemand eine solide Begriffserklärung für analog und digital geben?
    Ich hab schon bei wiki geguckt, aber so richtig kapiert hab ichs nicht wirklich.
    Danke im Voraus!
     
  2. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 05.06.06   #2
    In der Signaltheorie: Analoge Signale sind zeit- und wertkontinuierlich, digitale zeit- und wertdiskret.
     
  3. andreas 90

    andreas 90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #3
    und welche vor -und nachteile gibt es bei analog und welche bei digital?
     
  4. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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  5. ulze

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    Erstellt: 06.06.06   #5
    analog: alles wird irgendwie mechanisch bzw. elekro(mechanisch) erzeugt:
    digital: bits und bytes;

    der unterschied is vor allem bei mischpulten (sonst gibts ja bis auf recording im pc eh kaum was anderes)

    also im mixer kommt das signal an und wird da erst mal umgewandelt dann kannst ohne irgendwelche verluste der qualität mit dem signal machen was du willst; es gibt deutlich mehr effekte und und und... die regler des mischpults kannst du belegen wie du willst=> großer vorteil!!
    allerdings wenn du deine kanäle irgendwie grad mit auxwegen belegt hast und du schnell (zb. wegen rückkopplung) auf die einzelnen kanäle und deren fader zugreifen willst brauchst du dafür mindestens(!!) 1-3 secunden...

    so des wolltest wissen oder?
     
  6. Boerx

    Boerx Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.06.06   #6
    Und so stimmt das einfach nicht ganz ;-) das ist zu Mischpult spezifisch. Außerdem ging es um die grundlegenden Unterschiede und nicht um die Mischpultbauweise.

    Ich verweise auch hier gern auf die entsprechenden Wikipedia-Artikel, da ist es wohl am besten beschrieben.

    Vereinfacht ausgedrückt:

    Alles bei dem du ein Signal mit deinem Computer/Prozessor bearbeitest ist digital.
    Wird das Signal über elektronische Schaltungen bearbeitet ist es analog.
     
  7. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #7
    ich hab ja auch geschrieben das es vorallem bei mispulten vorkommt!

    ja ich weiß des war sehr mixer genaut.. stimmt scho

    aber im live bereich kommts glaub ich fast nur da und vll noch bei effektgeräten eqs etc. vor
     
  8. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 06.06.06   #8
    Mumpitz :rolleyes:

    Digitale Signalverarbeitung und Bearbeitung findet man heutzutage fast überall:
    Mischpulte, EQ's, Dynamikprozessoren, Controller, Endstufen, HD-Recorder, Bandlaufwerke,
    sogar Stageboxen lassen sich per Netzwerkleitung ankoppeln.
    Selbst ein popeliger CD-Player gehört zur digitalen Riege.....
     
  9. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #9
    ich zitiere aus meinem letzten beitrag:

    unter etc hab ich des andere verstanden...
     
  10. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 06.06.06   #10
    Dann spar' dir doch einfach deine Beiträge :screwy:
    Demnächst schreibe ich einfach auch "unter etc. habe ich des andere verstanden".
    Dann kann ich hier rumlabern wie ich will und bin immer auf der richtigen Seite :D

    Viel Spaß weiterhin beim zitieren, oder mit anderen Worten gesagt:
    Wer keine Ahnung hat sollte einfach mal die Frxxxx halten.
     
  11. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #11
    ich bin mir recht sicher das ich es schaffe an einer mir geläufigen konsole eine ebene in weniger als 3 sekundenzu wechseln,,,,,,

    ich bin mir auch sicher das ich mehr als eine sekunde brauche, um von der linken an die rechte seite eines 48er tisches zu kommen, um dort richtigen der z.b 16 monitor eqs anzupacken

    ich denke es ist klar was ich damit sagen will...


    zur eigentlochen frage: das thema digitaltechnik ist ein sehr komplexes. um aber sehr global zu bleiben würde ich sagen:" Die art der Signalübertragung"

    das ist der wesentliche unterschied der beiden techniken. stell dir eine bühne mit nem haufen mikrofone vor. die ganzen signale (mikrofone, instrumente etc) entstehen (bis auf wenige ausnahmen) analog. Schall wird in elektrische Impulse umgewandelt. Stell es dir als Schwingungen, Wellen vor die durch die Kabel geschickt werden. Die Stärke und Form der wellen bestimmt den Ton und die Laustärke. Werden diese Signale bearbeitet werden diese Wellen verändert.

    in der Digitaltechnik gibt es diese Wellen nur recht kurz, meistens werden sie recht dicht hinter der quelle (z.b. mikrofon) in nullen und einsen gewandelt. um die signale zu bearbeiten werden also auch keine wellen mehr verändert, sondern die nullen und einsen.

    das ist mein versuch der umschreibung des unterschiedes ohne verwendung von fachbegriffen, ich hoffe es hilf weiter
     
  12. andreas 90

    andreas 90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #12
    Aber was sind jetzt diese nullen und einsen. Sind das 2 Durchschnittswerte der Töne, die in das Mikrofon gelangen? Dann würde ja durch die Box ein völlig anderer Ton kommen, als der, den man durch das Mikrofon gibt. Diese Töne werden jetzt bearbeitet und zu noch wieder anderen Tönen gemacht? Aber wieso sind das 2 Tonwerte (nullen und einsen), in die der Ton dann umgewandelt wird? Oder hab ich das jetzt wieder komplett falsch verstanden? :o
     
  13. MetalBeast666

    MetalBeast666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #13
    Die nullen und einsen sind halt das digitale Signal
    Auf deiner Festplatte sind deine MP3's auch mit nullen und einsen gespeichert...
     
  14. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #14
    an einer dir bekannten analogen konsole glaub ich kannst du es in weniger als 1 s schaffen...

    so ok aber mit allem andern habt ihr recht...

    :D man hab ich da am anfange ne scheiße geschrieben:D

    sorry
     
  15. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #15
    die digitalen nullen und einsen geben genau das gleiche signal wieder wie die analgoen wellen, nur eben in einer anderen sprache...

    ulze, mein post war generell etwas ironisch zu verstehen, da ich diese zeitangaben für recht unsinnig halte (aber du hast das ja sicher gestoppt)
     
  16. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #16
    aber du brauchst bei ner rückkopplung einfach länger wenn du grad in der falschen zuordnung bist um das feedback weg zukriegen...

    des is n nachteil von nem digitalen ..

    die zeitangabe war einfach ein beispiel - sollte aber doch stimmen
     
  17. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.06.06   #17
    wenn ich monitor mache und von gleichen bedingunen ausgehe brauche ich bei einer digitaken konsole definitiv nicht länger als bei einer analogen.
    zumal feedbacks ja wohl ein extrem seltener fall sind.in der realität gehts ja mehr ums vorbeugen oder klangliche eingriffe wie um reaktion auf feedbacks. aber selbst in so einem worst case bin ich digital am monitor nicht langsamer. 100%

    aber da müssen wir uns ja nicht einig werden, arbeitsweisen und vorlieben sind eben verschieden. und wir driften eh schon sehr ins ot und hlefen dem threadstarter wohl nicht weiter, das wär eher was für den stammtisch bzw die plauderecke
     
  18. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #18
    OK, mal ne ganz andere Erklärung:

    Wir vergleichen das da:
    http://www.tanita.de/produkte/consumer/personen/bilder/uebersicht/ha-502.jpg
    mit dem da:
    http://www.luconda.com/artikeldetails/29/02/14/bilder/6006134-1-Beurer-Ps-22-Personenwaage-729-22-bl.jpg

    Der Sinn von beidem ist derselbe und wohl bekannt.
    Ebenso erfüllt beides seinen Zweck. Das eine digital, das andere analog.

    Theoretisch ist ersteres unendlich genau, wenn es dir nur gelingen würde den Zeiger auf den Micrometer genau abzulesen und der nicht durch deine unruhe, Luftströhmungen und 1x Furzen hin und her zittern würde (entspricht Rauschen). Praktisch bist du schon froh, wenn du dein Gewicht auf ein kg genau ablesen kannst.

    Letztere hat einen Drucksensor, erzeugt eine analoge Spannung, wandelt die 2x in der Sekunde (bei Musik eben 48000x oder 96000x) in einen digitalen Wert und stellt den dar. Auch wenn das Ding dir dein Gewicht auf 100g genau anzeigt ist es noch nicht gesagt, dass das auch stimmt, es gibt also eine Abweichung. Sie Anzeige ist nur begrenzt genau, wenn da 10,0 kg steht ist das irgendwas zwischen 9,95 und 10,0499... (plus sonstiger Abweichungen). Dennoch ist es im Endeffekt genauer, weil man es besser ablesen kann.
    Also Vorteil:
    Genauer ablesbar, Ablesung wird auch bei größerer Entfernung nciht schlechter
    'mittelt' immer über eine halbe Sekunde
    Nachteil:
    Kann Gewichtsänderungen die kürzer als eine halbe Sekunde sind (auftrieb durch forzen) nicht korrekt anzeigen (wobei da der Zeiger auch eine Trägheit hat = Frequenzgang bei Elektronik)

    Kompliziert ist es bei Musik, wenn man zwei Werte miteinander multiplizieren will. Das kann ein Poti (bei der Waage die Federvorspannung), was mehr oder minder mechanisch ist. Wenn man zwei Spannungswerte miteinander multiplizieren will (so wie die Werte von zwei Zeigerinstrumenten) wird es sehr aufwändig (mach das allein mal mechanisch), weil der einzige Weg das hinzubekommen der ist, über die logarithmische Kennlinie von Transistoren oder Dioden den Logarithmus zu bilden, die Werte zu addieren und dann wieder zu potenzieren ( e^(log(a)+(log(b)) = a*b ). Das ist mit hoher Nichtliniearität (=klirr) und Schrotrauschen der Diodenstrecken (= Rauschen) verbunden. Gebraucht wird das bei jedem Kompressor, Limiter, oft bei DJ-Mischpulten um die Stereo Potis zu sparen etc. Eben überall da, wo man dynamisch die Lautstärke verändern will ohne an einem mechanischen Teil zu drehen.
    Aber: Digital ist das überhaupt kein Problem, denn multiplizieren kann jeder Prozessor. Und das ohne zusätzliches Rauschen und absolut linear.
    Nicht zuletzt deswegen baut man viele Effektkisten inzwischen digital!

    Welche negativen Effekte die AD/DA Wandlung mit sich bringt, darüber kann man sich Tage streiten, so wie .Jens und ich in Recording/High-End Forum vor ein paar Monaten.
     
  19. ulze

    ulze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #19
    nur zur ergänzung: ich bin für digitale mischpulte
     
  20. andreas 90

    andreas 90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.06   #20
    Wieso will man denn zwei Werte mit einander multiplizieren? und welche werte sind das? (Sorry....ich weiß auch wirklich gar nix) :o :o :o
     
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