Analyse einer kurzen Passage

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Christian_Hofmann

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Hallo zusammen,

ich brauche mal euer Fachwissen und Erfahrung. Ich habe einen kurzen (ca. 16 Sekunden) Mitschnitt einer Orgelaufnahme die ich recht spannend finde und ich würde gerne einmal dieses klangliche Prinzip übernehmen. Nur fällt es mir unheimlich schwer Töne genau zu identifizieren, vor allem wenn es sehr schnell gespielt wird. Also kurz gesagt ich habe keine Ahnung wie dieses klangliche Ergebnis erzeugt wird.

Ich vermute einmal das eine Akkordfolge mit einer bestimmten Figur dahinter steckt. Ich habe schon diverse Ideen ausprobiert, komme aber überhaupt nicht in diese Richtung. Kann mir da jemand von euch auf die Sprünge helfen was der Spieler dort tut und mit welchem Ansatz ich zu einem ähnlichen Ergebnis komme?

Ich bedanke mich schon einmal bei euch.
 

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DerThorsten

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So wie ich das höre, sind das nichts weiter als zwei Töne im Abstand einer Oktave, die in Halbtonschritten hoch und runter laufen.
 
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OckhamsRazor

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Handelt es sich um eine Orgelimprovisation (hört sich zumindest so an)? Wenn nicht: Welcher Komponist, welches Werk? Dann könnte ein Blick in die Noten helfen.

So wie ich das höre, sind das nichts weiter als zwei Töne im Abstand einer Oktave ...
Naja, etwas mehr passiert da schon ...
 
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Christian_Hofmann

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Handelt es sich um eine Orgelimprovisation (hört sich zumindest so an)? Wenn nicht: Welcher Komponist, welches Werk? Dann könnte ein Blick in die Noten helfen.
Es handelt sich um eine Improvisation (Fantasie) zu dem Titel Hilf Herr meines Lebens (EG419 / GL 440). Hier ein Link zum Gesamtwerk
(Teilstück ab ca. 5:50).

So wie ich das höre, sind das nichts weiter als zwei Töne im Abstand einer Oktave, die in Halbtonschritten hoch und runter laufen.
Die Idee wäre nicht abwegig, aber klanglich kommt man dort so nicht hin. Ich vermute schon fast das es irgendwie auf Takt 3 des Liedes aus dem Gesangsbuch basiert. Hier einmal die Noten http://www.l4a.org/cgi-bin/4lieder?lookupMode=liedaufschlagen&lookup=Evangelisches Gesangbuch+419
 
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Christian_Hofmann

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Nach einigen weiteren probieren un überlegen bin ich auf diese Idee gekommen. Im Pedal wird ein Ton gehalten zusätzlich oben aber chromatisch von der Mollterz bis zur Quinte gespielt.

d-f-d-fis-d-g-d-gis-d-a

Könnte ich da auf dem richtigen Weg sein?
 
omnimusicus

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Geile Nummer, das Ganze ;)

ich höre ab 5:52 Dreiklangarpeggien, in Grundstellung, wobei die Quinte chromatisch weiträumig umspielt wird, etwas drehorgelmäßig. Gemahnt mich ein wenig an James-Bond. :cool:

Ich habe schnell mal die ersten Akkorde zusammengehackt.
d-moll / F-dur / f-moll, und dann geht's munter weiter, da habe ich dann aufgehört.
Kommt doch ungefähr hin, würde ich sagen, oder ?



Der tiefe Ton geht im Original nicht einfach durch, aber hier habe ich halt nur tiefes D und tiefes F gespielt.
 
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Christian_Hofmann

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Das ist super. Vielen Dank für deine Unterstützung.
 
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Das erinnert mich sehr an Frankreich bzw. Aristide Cavaillé-Colls sinfonische Orgeln.
Und vor allem musste ich an Léon Boëllmanns Toccata aus der Suite gothique denken:

(ab 9:30), ich habe diese Version gewählt, weil die Noten zu sehen sind.

So als weiterführender Literatur-Tip - vielleicht wär das was für Dich, falls Du es noch nicht kennst.
Noten gibt's bei IMSLP.

Viele Grüße
Torsten
 
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