Anfänger - bitte um Feedback ("Singer-Songwriter")

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derLinus
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Ich spiele jetzt seit einer Weile Gitarre (eigentlich bin ich Schlagzeuger) und, zumindest versuche ich es, singe dazu. Ich bin auf dem Gebiet ein ziemlicher Neuling, habe nur mal für ein Jahr im Schulchor gesungen und durfte mir bisher immer anhören, ich könnte überhaupt nicht singen. Naja.

Ich hatte (habe?) große Probleme, mich selber zu hören beim Singen und deswegen ist das mit der Intonation so eine Sache. Allerdings glaube ich, dass ich das mittlerweile durch viel Üben ganz gut drauf habe. Zumindest, wenn ich alleine zur Gitarre singe (mache auch ab und zu Aufnahmen, um mir anzuhören, was ich da produziere). Aber es kann natürlich auch sein, dass ich einfach betriebsblind bin und mich an meinen falschen Gesang gewöhnt habe. Ich schwanke selbst bei einer einzigen bestimmten Aufnahme tageweise zwischen "Ist doch OK" und "Oh mein Gott, wie grausam."

Langer Rede kurzer Sinn: Ich bitte um ein ehrliches Feedback. Meine Ambitionen sind nicht allzu groß, mir würde es (erstmal) reichen, wenn ich so auf "Lagerfeuerniveau" komme (soll heißen: Ich kann "öffentlich" im kleineren Kreis was vorspielen und dazu singen, und es hört sich ordentlich an) und bin mir bewusst, dass ich im Moment vermutlich noch nichtmal das erreicht habe.

Ich habe deswegen drei Stücke aufgenommen. Es sind jeweils "erste Takes" und ich habe mich bemüht, etwas Abwechslung in der Song-Auswahl reinzubringen. Bei den ersten beiden spiele ich selber Gitarre dazu, allerdings hört man die nur leise und ich habe mich natürlich aufs Singen konzentriert und längere Zwischenpassagen etc. weggelassen.


"Der Film beginnt" von Olli Schulz & der Hund Marie (=deutscher Text, ruhiger). Ich weiß, dass meine Stimme im Refrain irgendwie "schnarrt", allerdings weiß ich nicht, wie ich das ändern kann, das ist bei dem Ton irgendwie so!?


"Fool to Fool" von den Kilians (=englischer Text, ruhiger) Ist das Lied, das ich schon am längsten spiele.


"Stop the Clocks" von den Donots (=englischer Text, auch mal lauter und höher). Das ist der einzige Song, bei dem ich zu einer Aufnahme singe und außerdem beim Singen stehe. Das Stück finde ich zwar cool, liegt mir aber glaube ich nicht so (wegen der Höhe). Ich hätte es gerne nochmal eingesungen, aber meine Stimme hat dann angefangen, schlapp zu machen.

Ich hoffe, ihr könnt anhand der Aufnahmen mein Niveau einschätzen und mir Tipps geben.

 
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derLinus
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Hat keiner Zeit und Lust, mal reinzuhören?
 
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Hi Linus :)

Erstmal keine Sorge: irgendwie scheint das Hörproben-Forum gerade von allen gemieden werden - bei mir antwortet auch niemand!! :mad:

Also ich würde nicht sagen, dass du überhaupt gar nicht singen kannst. Klar bist du "technisch" nicht sehr versiert, aber die Art deiner Stimme passt zu dem Genre, was du singst, da musst du ja jetzt nicht glockenklar klingen. Was viel eher auffällt: Intonation. Einige Töne schmieren dir ganz schön ab. Das passt auch dazu, dass du selbst sagst, du hast Probleme dich zu hören. Kannst du irgendwie bei dir zuhaus mit Hintergrundmusik ins Mikro singen und dich gleichzeitig über Kopfhörer hören? Das würde bestimmt helfen. Oder einfach mal versuchen, einfach Töne von der Gitarre nachzusingen, dann einfache Läufe ganz langsam und ganz genau hinhören. Das kann man schon auch ein bisschen lernen. ;)
 
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bei mir antwortet auch niemand!! :mad:

Das könnte auch einen anderen Grund haben. Die meisten Stammuser wissen mittlerweile, dass du eine überdurchschnittlich begabte Sängerin bist und wollen durch deine Hörproben nicht ständig an ihre eigene Mittelmäßigkeit erinnert werden ;)

@Linus
Ich stimme Sunny_Hunny zu. Die Intonation ist noch immer ein Problem. Ich habe sogar den Eindruck, dass dir nicht nur ein paar Töne abschmieren, sondern dass du insgesamt etwas "flat", also leicht neben der Tonart bist. Daran musst du unbedingt arbeiten.

Tipps: das ist schwer, weil es so Instant-Tipps, die immer und bei jedem klappen, nicht gibt. Vielleicht ist die Intonation bei dir gar kein musikalisches, sondern eher ein technisches Problem. Dass du durch mangelnde Technik oder falschen Stimmsitz, falsche Atmung eben keine Kontrolle über die Töne hast. Vielleicht verbrauchst du einfach zu schnell zu viel Luft.

...
 
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derLinus
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Vielen Dank für's Reinhören!

Was viel eher auffällt: Intonation. Einige Töne schmieren dir ganz schön ab. Das passt auch dazu, dass du selbst sagst, du hast Probleme dich zu hören. Kannst du irgendwie bei dir zuhaus mit Hintergrundmusik ins Mikro singen und dich gleichzeitig über Kopfhörer hören? Das würde bestimmt helfen. Oder einfach mal versuchen, einfach Töne von der Gitarre nachzusingen, dann einfache Läufe ganz langsam und ganz genau hinhören. Das kann man schon auch ein bisschen lernen. ;)

Ja, ich kann mir das Mikro so aufbauen, dass ich mich beim Singen selber hören kann, das ist eine gute Idee.

antipasti schrieb:
Die Intonation ist noch immer ein Problem. Ich habe sogar den Eindruck, dass dir nicht nur ein paar Töne abschmieren, sondern dass du insgesamt etwas "flat", also leicht neben der Tonart bist. Daran musst du unbedingt arbeiten.

Hmm, das kann gut sein. Ich werde mal schauen, ob das besser ist, wenn ich mich selber nochmal über Kopfhörer hören kann, ansonsten muss ich wohl grundlegend daran arbeiten, zu hören, was ein richtig getroffener Ton ist. Vor allem bei meiner eigenen Stimme fällt mir das sehr schwer (auch auf Aufnahmen), bei meiner Gitarre höre ich zum Beispiel sofort, wenn eine Saite verstimmt ist.

antipasti schrieb:
Vielleicht ist die Intonation bei dir gar kein musikalisches, sondern eher ein technisches Problem. Dass du durch mangelnde Technik oder falschen Stimmsitz, falsche Atmung eben keine Kontrolle über die Töne hast. Vielleicht verbrauchst du einfach zu schnell zu viel Luft.

Da hast du vermutlich Recht. Luftverbrauch ist kein Problem, zumindest habe ich nicht das Gefühl, zu wenig Luft zu haben und dadurch den Ton zu verlieren (bzw. ich teile mir das, was ich singe, so ein, dass es passt). Ich habe hier ja auch die "FAQs" gelesen und glaube, dass ich mittlerweile weiß, was mit Stütze gemeint ist und wie ich das "erzeuge". Aber es klappt nicht immer, ich muss das erstmal noch weiter üben, konstant mit der gleichen Technik zu singen. Aber da werde ich weiter dran arbeiten, ich habe ja Zeit :)

Also vielen Dank für das Feedback, ich werde in ein paar Monaten sicherlich nochmal was hochladen, wenn ich der Meinung bin, es hat sich was geändert.
 
Sunny_Hunny
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Wie gesagt, ich denke, dass das mit den Kopfhörern viel bringt. Was ich früher auch oft gemacht habe, ist einfache Lieder mit zwei Stimmen zu singen - da hört man ganz schnell, ob's schief ist. :D

@antipasti:
Ja, aber ich hab doch bloß gefragt, ob meine Stimme/Interpretation zum jeweiligen Song passt. *schulterzuck*
 
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Das ist furchtbar lieb - aber ich brauche keine Komplimente, sondern kreative Reibungsfläche, wenn du verstehst. :D

Sorry fürs OT.
 
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Das ist furchtbar lieb - aber ich brauche keine Komplimente, sondern kreative Reibungsfläche, wenn du verstehst. :D

In einem Forum kann man sich die Antworten leider nicht immer aussuchen - höchstens ignorierien :) ...

Aber okay okay : du sollst dein Feedback haben.

und jetzt aber gut ...;)



Sorry nochmal Linus. Hier nochmal was Themenrelevantes:

derLinus schrieb:
Da hast du vermutlich Recht. Luftverbrauch ist kein Problem, zumindest habe ich nicht das Gefühl, zu wenig Luft zu haben und dadurch den Ton zu verlieren (bzw. ich teile mir das, was ich singe, so ein, dass es passt). Ich habe hier ja auch die "FAQs" gelesen und glaube, dass ich mittlerweile weiß, was mit Stütze gemeint ist und wie ich das "erzeuge".

Den Eindruck hab ich beim Hören zum Beispiel nicht. Eher denke ich, dass du noch mehr auf "Sprechniveau" singst. Das heisst: auf einem Level, auf dem noch dem noch keine richtige Stütze oder Atmung zum Einsatz kommt.
 
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antipasti schrieb:
Den Eindruck hab ich beim Hören zum Beispiel nicht. Eher denke ich, dass du noch mehr auf "Sprechniveau" singst. Das heisst: auf einem Level, auf dem noch dem noch keine richtige Stütze oder Atmung zum Einsatz kommt.

OK, dann werde ich mich damit nochmal beschäftigen!
 

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