Audio-Interface mit vielen Line Ins gesucht

von Ekstasische Melodie, 17.11.19.

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  1. Ekstasische Melodie

    Ekstasische Melodie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.19   #1
    Hallo, ich fange gerade mit dem Hobby Musikmachen an und möchte mir ein, für mich sinnvolles, Audio-Interface besorgen.
    Mir fehlt noch die Erfahrung, um einen genaueren Überblick über das von mir benötigte Equipment haben zu können.

    Ich will sowohl mit PC/DAW als auch ohne arbeiten (reines Jammen mit Hardware).

    Um nicht jedes Mal umstecken zu müssen, darf das Audio-Interface möglichst viele Eingänge haben.
    19" wird bevorzugt.
    Das Motu 24 AI wäre dafür prädestiniert, ist aber - auch im Hinblick auf ADAT-Anschaffungen - nicht billig.
    Es hat aber keine Ausgänge. Würden diese durch so ein ADA8200 ermöglicht werden? Oder benötigte ich dann automatisch auch ein Motu AO 24?

    Ich glaube, 8 Line-Ins und 1 ADAT wären mir zu wenig. Sollten schon mindestens 2 ADAT-Anschlüsse sein, denn mir ist am liebsten, wenn ich möglichst alle (oder wenigstens viele) Geräte einmal verstöpsel und dann beliebig routen kann.
    Das Focusrite Scarlett 1820 3rd Gen wäre eine Alternative zum Motu.

    Billiger wird es sicherlich mit Einbindung von Patchbays, aber ich scheue noch deren Verwendung, weil mir das zu unübersichtlich vorkommt.
    Ob es also sinnvoll ist, ein Motu 24 AI zu verwenden, um möglichst alle Geräte in der Zentrale zu vernetzen? Oder doch besser Kompromiss mit kleinerem Interface und zusätzlichen Patchbays. Oder gar Einbindung einer Hardware Mixer Konsole mit 24-32 Kanälen (dann vielleicht mit kleinerem Audio-Interface?)? Haptik ist mir ja doch lieber als Software. Eventuell könnte ich mir auch die Anschaffung eines 2. Bildschirmes für den Softwaremixer sparen.

    Habt Ihr alternative Vorschläge oder Tips für mich?

    Wie verkabelt Ihr eigentlich die Einzelausgänge von Drum Machines? Einzeln? In der Summe?
    Einzelanschlüsse belegen ja schon viele Eingänge.
     
  2. ZickZack

    ZickZack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.19   #2
    Dafür, dass Du gerade erst mit dem Musikmachen anfängst, thematisierst Du hier schon sehr anspruchsvolle Hardware.
    Beschreib doch mal was Du schon an Geräten und Instrumenten Du schon hast, welche Art von Musik Du machen willst, ob alleine oder mit Band.
    Dann kann man Dir sicher besser einen Tipp geben.
     
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  3. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.11.19   #3
    Ich würde mir die Studio Live Serie von Presonus ansehen. IN / OUT satt. Netzwerkfähig und skalierbar. Bietet viel, kostet aber noch moderat für die gebotenen Features.
     
  4. Ekstasische Melodie

    Ekstasische Melodie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.19 um 13:38 Uhr   #4
    Ich bin mir noch nicht so darüber im klaren, ob es zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon sinnvoll ist, ein Audio-Interface mit vielen Eingängen anzuschaffen. Im Grunde möchte ich ja möglichst viele Synthies mit diesem Zentrum dauerhaft verkabeln, um das ewige Umstöpseln zu vermeiden. Und um möglichst der Verwendung von Patchbays aus dem Wege zu gehen, welche aber sicherlich eine günstigere Alternative sind. Vielleicht sollte ich einfach mal den Umgang mit einer Patchbay vorher üben.

    Lieber wäre mir auch ein analoger Hardware Mixer mit 16-32 Kanälen, da ich nicht so gerne Software bediene. Wobei ich mich frage, wie es allgemein gehandhabt wird mit den Einzelausgängen einer Drum Machine, denn wenn sie z.B. ein Dutzend davon hat, belegt sie ja schon einen Haufen Eingänge an Mischpult und Audio-Interface.
    Nähme ich ein Interface mit 8 analogen Eingängen und 1x ADAT, wären die 16 Kanäle ja fast schon aufgebraucht, sofern ich alles fest verkabelt zuweise. Selbst 2x ADAT wäre schon knapp.

    Vorgeschlagen wurden mir auch schon Midas DL16 oder Behringer S16. Bislang schwankte ich zwischen Focusrite Scarlett 1820 3. Gen und Motu AI 24 (das aber keine Ausgänge hat).
    Eine preiswerte Lösung wären sicherlich das Behringer UMC 1820 plus ADA8200.

    Musikalisch bin ich sehr breitgefächert aufgestellt. Von Lo-Fi Experimental, Dub, Ritual und Dark Ambient über Industrial und Dark Electro bis hin zu Atmospheric Black Metal Ambient.

    Synthies, Stringers, Drum Machine, Sequenzer usw. habe ich bereits. Ableton 10 Suite plus Push 2, Windows 7. NI Komplete Kontrol S61 MK2.

    Wichtig ist mir herauszufinden, was ich wirklich alles benötige, oder dass ich abschätzen kann, mit welchen Gerätschaften ich aller Voraussicht nach die sinnvollsten Kompromisse mache, wobei es ja auch darauf ankommt, verschiedene Zweige miteinander verbinden zu können. Ich plane gerne für die Zukunft, aber nicht alles hat Priorität. Ob es iPad-Konnektivität haben sollte, wo ich noch kein iPad habe, ist ja auch nicht unerheblich. Da sieht man ab einem gewissen Punkt den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    Vielleicht schaue ich erstmal, womit ich zunächst dringlicher weiterkommen will, und was ich dafür eventuell noch benötige.

    Dem Vermona DRM1 MK3 z.B. einen DrumBrute oder eine RD-8 spendieren. Und benötige ich Midi oder reichen die Triggereingänge des Vermona.
     
  5. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.19 um 16:00 Uhr   #5
    RME Digiface USB wäre noch eine Alternative. Das kann 4 x ADAT IN / OUT. Also Kanäle satt. Und da dann Wandler nach belieben ran. Totalmix ist dann auch noch ein Digitale Patchbay. Je nach Anwendung ein passendes Preset und dann einfach Laden. Wenn es Not tut per Tablet Remote.
     
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  6. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 06.12.19 um 06:50 Uhr   #6
    Viele Eingänge bieten heute meist eher digitale Pulte mit eingebautem Audiointerface.
    In klein ung günstig wäre da das XR18 zu nennen. Hat 18 Eingänge die separat zum Rechner gesendet werden können.
    Dann gehts weiter mit dem X32Rack, 22 In (16xXLR und6xKlinke), kann aber bis zu 38 Kanäle verwalten. Die gibts auch mit Fader (Producer, Compact und Fullsize), aber man kann sie auch mit dem hauseigenen DAW Controller X-Touch steuern.
    Das UI24 ist ähnlich aufgestellt, kann afair auch kaskadiert werden.
    All diese Pulte sind vielfältig fernsteuerbar von verschiedensten Betriebssystemen, die Behringer Teile können aber auch ganz gut per Midi gesteuert werden, dank OSC over Midi sogar vollständig.

    Dann gibts da noch die oben erwähnten Presonus, aber auch Allen&Heath haben mit deren Qu bzw SQ Pulten z.T viele Eingänge aufzuweisen. Daneben gibt es dann noch die Mackie Pulte im Rackformat.
    Bei all diesen Teilen bewegen wir uns aber schon im z.T guten vierstelligen Bereich wasdie Anschaffungskosten betrifft.

    Ach und mir ist noch ein Interface eingefallen, das von Interesse sein könnte das Motu 828. ich habe mir mal eines günstig besorgen können. Der Vorbesitzer meinte es hat einen Defekt da es rauschte und leicht brummte. Dabei war der interne Mischer nur extrem ungünstig eingestellt;-)
     
  7. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.19 um 07:10 Uhr   #7
    Das RME Digiface kommt mir auch als erstes in den Sinn. Was dann noch fehlt sind irgendwelche A/D-D/A-Wandler. Aber da könnten vielleicht schon solche Behringer ADAs reichen (weil billig).
    Oder eben auf Patchbay auslegen und ein typisches Interface wie das 18i20 oä (hier hat Arturia gerade mit dem Audio Fuse 8Pre ein interessantes Gerät, welches auch explizit kaskadierbar ist.
    In Deinem Fall aber würde ich ein Mischpult mit entsprechend Eingängen nehmen, welches einzelne Kanäle und/oder die Summe in ein Interface schickt.
    Ein Musikerkollege macht ganz ähnlich wie Du mit ganz viel Synth-Hardware diverse experimentelle Sachen. Der hat eine Patchbay als Schaltzentrale und ein Zoom Tac8 am Ende für Aufnahmen.
    Weil es so verstörend gut ist :)...
     
  8. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.19 um 13:25 Uhr   #8
    Vor allem das Gecknackse. Sucht man erst mal den Defekt an der Abhöre...... (;
     
  9. Ekstasische Melodie

    Ekstasische Melodie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 19:20 Uhr   #9
    Das RME Digiface, dazu 4x Behringer ADA8200, wäre sicherlich in Erwägung zu ziehen. Bisher sträubte ich mich aber wegen seines kleinen Formates, das dann irgendwo im 'Nirgendwo' abgestellt würde, statt ebenfalls in einem 19" Rack ordentlich seinen Platz finden zu können. Ich denke nochmal darüber nach.

    Was einen HW-Mixer betrifft (viele sind der Meinung, dass man keinen benötigt, weil das Audio-Interface einen Mixer hat, aber Software ist halt keine haptische Hardware), bin ich mir noch total unschlüssig, welcher für mich geeignet wäre. Mit Direct-Outs für die DAW oder direkter Recordingfunktion?
    Mit Menüs und Mehrfachfunktionen habe ich es ja nicht so, bevorzuge eher für alles einen jeweiligen Regler. Daher ist ein digitaler Mixer eher keine Option.
    Charme haben ja alte Tascam 4-Spur Recorder wegen der Tape Manipulation (Bandgeschwindigkeit ändern, Lo-Fi usw). Solche Soundexperimente sind ja eher was für mich, als perfekte Studioqualität. Selbst Noise kann ja toll klingen.

    Das genannte Arturia AudioFuse 8Pre ist bzgl. seiner Kaskadierbarkeit sicherlich vorteilhaft, würde aber teuer werden. Es böte insgesamt 24 analoge Eingänge, verfügt aber auch - im Gegensatz zum Motu AI 24 (bis 48 analoge Eingänge), das Thomann allerdings um ganze 36 Euro erhöht hat - über Ausgänge. Und extra noch ein 24 AO würde ich nimmer hinzukaufen.

    Mir fällt da gerade noch was anderes ein. Stichwort: Quadrophonie. Ich erwäge, mir das Reminder MULTI FX von Enjoy Electronics zu kaufen, das ja quadrophonische Optionen hat. Lohnt es da überhaupt, sein Boxensystem auf 4 Monitore auszuweiten, oder ist das unnütz? Vor allem weil ich viel mit Echo-Hall experimentieren will. Für einen selbst wäre das ja noch ok, aber die meisten hören ja eh nur über 2 Lautsprecher. Die Frage werde ich wohl auch nochmal in einem anderen Forum stellen, vor allem im Kontext zu speziellen Vorverstärkern für Dub. Will mir da etwas Spezielles aufbauen. Was ein Audio-Interface betrifft, muss ich da aber nichts Spezielles für einplanen, oder?
     
  10. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 19:33 Uhr   #10
    Wie wäre es mit einem Hybrid?

    [​IMG]

    Alles mit Reglern bedienbar. Gut. Nur 16 Kanäle. Aber Preis ist moderat. Und könnte man dann wenn es mehr sein soll wieder verkaufen. Aufnahme alle 16 Kanäle geht auch. Also für ein Synth Studio Setup zum loslegen eventuell nicht die schlechteste Wahl.

    Genaue Beschreibung hier.
     
  11. Ekstasische Melodie

    Ekstasische Melodie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 19:51 Uhr   #11
    Das ist mir schon empfohlen worden, aber ich finde, dass es eher nichts Halbes und nichts Ganzes ist. 24 Kanäle wären schon besser. Die eintönige Farbwahl der Potis gefällt mir auch nicht, da dies zu Unübersichtlichkeit führt. Mehr Farbtöne wären prima gewesen. Und dann nur 2x Aux? Hab damit zwar noch nie gearbeitet, aber andere haben durchaus 4 Aux.
    Für was Optimaleres hätte ich gerne auch etwas mehr ausgegeben.

    In einem anderen Thread ist mir bereits ein Mixer für die Zusammenarbeit zwischen Vermona DRM1 MK3 und einer Drum Machine (DrumBrute oder RD-9) empfohlen worden. 10 Eingänge würde ich für die DRM1 schon am Mixer benötigen.
    Ansonsten wäre das aber doch toll, wenn der Mixer ein eingebautes Audio-Interface und ne Recording-Möglichkeit hat. Der Tascam Model 24 wäre ja auch noch da. Hm...
     
  12. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 20:33 Uhr   #12
    Ja, alles nicht so einfach. Jetzt auch noch Maschinen dazu.

    Eines der Probleme, die Du hast ist zum Beispiel sowas:

    16 oder vielleicht doch doppelt so viel? Ich meine, das ist dann doch ein erheblicher Unterschied. Regler soll es haben, bleibt also eigentlich nur ein Mischpult. Doch da gibt es erhebliche Unterschiede im Preis, Qualität und das dann auch noch je nach Kanalanzahl. Dann sollen die 16 bis 32 Kanäle auch noch aufgenommen werden. Gleiches Problem. 16 ist einfach. 32 ist eine erhebliche Investition. Soil das als Insert in den Mischer zum Aufnahmen, dann kostet der Mischer schon noch mal was mehr da er eben die Inserts braucht. Da gibt es dann die Einschränkung, dass die meist Pre-Channel Strip sind. Da gehen dann die Einstellungen von EQ und was da sonst so drin ist verloren. Von den x hoch y Aux Wegen und was da drin ist ganz zu schweigen.

    Ohne halbwegs einen Plan, was genau Du machen willst und was Deine Minimalanforderungen sind, und was Du ausgeben willst und kannst, wirst Du Ende nächstes Jahr immer noch darüber nachdenken.

    Und Farbe der Regler? Ich habe schon von schlimmeren Einschränkungen gehört...... (;
     
  13. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 21:11 Uhr   #13
    In Prinzip hat der TE schon "fast" eine Lösung gefunden, das Tascam 24...
    Reine Hardwareaufnahme ohne PC möglich...
    22 Kanäle - 24 Kanal Audiointerface - 3 Auxwege
    für die gleichfarbigen Regler gibt kleine bunte Bepper im Bastelgeschäft (oder Nagellack)...
    Schauen wir mal, was dagegen spricht...
     
  14. Ekstasische Melodie

    Ekstasische Melodie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 22:07 Uhr   #14
    Ja, wenn man noch keine Erfahrungen damit gesammelt hat, wird es komplizierter. Ich versuche ja nur, vage Vorstellungen in den Raum zu stellen, um dann durch Resonanz/Kritik realistische Mittel und Wege finden zu können, das umsetzen zu können, was ich für meine Ideen halt wirklich - und nicht nur scheinbar - benötige.
    Und da sprichst Du auch was Wichtiges an, dass teilweise auch die EQ- oder Effekteinstellungen nicht übernommen werden. Das würde so einen Mixer ja ziemlich unbrauchbar machen.
    Es gibt schon wichtigere Funktionen, aber dass man nicht alles - vor allem bis zu einer bestimmten Preisklasse - haben kann, ist klar.
    Ich muss abwägen, was für mich besser geeignet ist.

    Beim Tascam Model 24 ist es so, dass es 12 Mono- und 5 Stereokanäle hat. Da frage ich mich, ob es hilfreich ist, wenn z.B. 10 Kanäle für die DRM1 belegt sind, und für was ich 5 Stereokanäle benötige. Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht so problematisch, wie ich zunächst annehme? Am liebsten hätte ich ja - auch wenn ich nicht alle Kanäle der DRM1 sofort benötige - alles dauerhaft und fest angeschlossen. Ob das sinnvoll ist, oder ob die meisten da lieber eine Patchbay hinzunehmen, um flexibel - je nach Bedürfnis - zu verkabeln? Wie macht Ihr das? Mein ursprüngliches Ziel war ja, alles fest zu verkabeln. Aber wenn sich ein ganzer Stapel Geräte anhäuft, dann wird das ja wohl ohnehin unmöglich sein, wenn man sich nicht für viel Geld riesige Konsolen erlauben kann. Da müssen dann Kompromisse her.

    Ich sollte mich vielleicht erstmal um ein Midi-Interface kümmern. Das ist wohl erstmal wichtiger.
     
  15. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 22:15 Uhr   #15
    wenn der Mixer (wie z.B. der Tascam) als Audiointerface arbeitet, wird sinnvollerweise das Eingangssignal ohne EQ, FX etc. ausgegeben (zumindest ist das bei meimen ZOOM Livetrak so), da man ja genau das in der DAW macht.
    Wenn der Mixer intern auf SD Karte aufnimmt, werden alle Einstellungen des Kanalzugs (EQ etc.) aufgenommen.
    für alle (Stereo) Keyboards z.B.
     
  16. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.19 um 23:37 Uhr   #16
    Die Einzelausgänge von 2 Drum-Machines und 3 Synths sind ja noch einfach zu handhaben...
    Witzig wird die Sache erst mit den (am Rande erwähnten) Effektgeräten, egal ob Hard- oder Software.
    Die Chance auf echtes Chaos und/oder Kabel- bzw Einstellfrust steigt dann exponentiell :D

    Mir ist die Fragestellung nicht ganz unvertraut... Kawai XD-5, Yamaha TX-7, Casio CZ1000, Lexicon Vortex (modulierbares Delay) und Rocktron Intellifex sind bei mir als outboard hoch geschätzt.
    Aber zugegeben: es ist mir bislang nicht gelungen, das Ganze komfortabel unter einen Hut zu bekommen, obwohl mit einem Creamware Scope ein geeignetes System vorhanden ist. ;)
    An 1 DSP Karte sind idR 16 Adat-Kanäle vorhanden, bis zu 3 Karten sind kaskadierbar, die Ein/Ausgänge lassen sich praktisch latenzfrei grafisch routen (Adat roundtrip 0,5 ms), beste Voraussetzungen.

    Kurzfassung warum es nicht mit letzter Konsequenz verfolgt wurde:
    Punkt 1: Mausbedienung wird bei Interaktion oft zur Spassbremse, wurde hier ja schon erwähnt.
    (auch wenn das System von der Übersicht her und funktional 1a strukturiert ist und eine optimale Zuordnung von Signalen zu DAW-Tracks oder Ausgängen bietet)
    Punkt 2: seit einigen Jahren nutze ich 1-2 iPads für Aufnahme und interaktive Soundmanipulation.
    Klanglich überraschend gut, Interaktion top, Signalrouting nicht ganz so intuitiv und ohne Kontrolle auf Sample-Ebene - aber extrem flott in der Handhabung, Zeitersparnis Faktor 3-5 gegenüber dem Desktop.

    Daraus resultierte halt ein 'mach ich mal schnell auf dem Tablet...' wenn eine Idee kam.
    Aufgenommen habe ich sowieso nur damit, die Desktop DAW ist für mich reines Arrangierwerkzeug.
    (das dafür um so intensiver - und es gibt bislang keine vergleichbare Funktionalität auf Tablets)

    Allerdings ist auch ein iPad Setup ziehmlich anspruchsvoll, wenn es um die hier angesprochene Komplexität geht. Ein Kollege aus einem anderen Forum hat kürzlich 'seinen Weg' vorgestellt... er hat gut 2 Jahre dafür gebraucht, bis alles mit der gewünschten Effizienz lief...

    Das soll jetzt weder in eine bestimmte Richtung weisen, noch abschrecken - aber vielleicht hilft es, bei der realistischen Einschätzung der Planung.
     
  17. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.19 um 10:00 Uhr   #17
    Tja, man kann das Pferd auch von hinten aufzäumen.

    Also stelle ich mir vor, ich wäre ein Keyboarder mit so um die 5 Keyboard, 2 Drum Maschinen und noch einiges an Effekt Gedöns.

    Was ich will ist einschalten und spielen. Steckorgien sind ein No Go, da die Muse längst über alle Berge ist bis die Orgie vorbei ist. Also ist das mein Nummer eins Muss Kriterium.

    1: Einschalten und spielen.

    Um das zu erreichen müssen die Hauptinstrumente fest angeschlossen sein und das, an was die angeschlossen sind, muss Standalone arbeiten können, da ich keine Lust habe, jedesmal einen Computer einzuschalten.

    2: Einheit, an die das Zeug angeschlossen wird muss Standalone können.

    Vorläufige Berechnung der Eingangskanäle 5 x Stereo für die Keyboards plus 2 x Stereo für Drum Module = 7 x Stereo = 14 Eingänge.

    Die Drum Module müssen fürs spielen nicht einzeln verkabelt sein. Da stelle ich den Sound ein, so wie er sein soll. Und dann geht das Stereo raus. Sollen dann später für die ultimative Hit Production doch die Einzelkanäle rausgeführt werden, will ich eine einfache Möglichkeit, genau das zu erreichen. Ein Steckfeld wäre eine Möglichkeit. Ich bin aber ein fauler Sack und mag das gar nicht, das Strippen ziehen. Also will ich, dass auch die Einzelausgänge fest angeschlossen sind und ich das mit einer Software Matrix bedienen kann.

    Also brauche ich dann noch mal mehr Eingänge. Genau 16. Macht zusammen 30. Da meldet sich dann aber doch der Spargeist mit dem Einwand, dass die Faulheit die Kosten enorm in die Höhe treibt. Also muss eine Drummachine dran glauben und eine Stecklösung her.

    Lösung ist, die Drum Module an ein Steckfeld anschließen. Zumindest die Einzelausgänge. Und die werden dann umgesteckt um u ermöglichen, dass gegebenenfalls die Einzelspuren in zwei Durchgängen in die DAW gebracht werden können. Stereo Ausgänge der Drum Module sind aber fest verkabelt und hängen an der Basiseinheit.

    Also ein Steckfeld mit mindestens 16 x 16 Matrix. Um das Setup nicht unendlich aufzublähen, kommen an die Matrix dann auch gleich die diversen Effektgeräte mit ran. Die müssen flexibel eingeschleift werden können. Also mindestens 22 x 22 Steckfeld.

    3: Steckfeld 22 x 22

    Das macht nur Sinn, wenn ich mindestens ein Drum Modul und sagen wir mal 2 Effektgeräte auf diesem Weg in drei Basis Einheit bringen kann. Sind 8 plus 6 Eingänge. Also 14.

    Macht 28. Also kann ich es drehen und wenden wie ich will, soll es ein Setup sein, mit dem ich alles mit allem auf möglichst einfachem Weg verbinden kann, brauche ich jede Menge Eingänge. 32 sind das Ziel. Die müssen ja nicht alle gleich belegt werden und für den Anfang muss das auch nicht alles genau so sein.

    Ziel ist aber eine Basis Einheit die 32 Kanäle bei vollem Ausbau kann.

    Ein Mischpult fällt hier dann eigentlich schon mal weg, das dieses dann ein riesen Ding ist und auch nicht ganz billig ist.

    Ergibt in der Summe der Überlegungen eine Interface Lösung, die ausgebaut werden kann zu 32 Kanal.

    4: Interface Lösung mir max Ausbau 32 Kanal.

    Da gibt es einige. Motu bietet sowas. Auch Focusrite. Oder das schon erwähnte RME Interface.

    Zum weiterstricken des Gedankens gehe ich jetzt mal von einem RME mid den 4 x ADAT aus. RME funktioniert sicher und Totalmix ist eine einfache und flexible Matrix. Außerdem kann ich mit 2 x ADAT anfangen und dann ausbauen.

    Also habe ich jetzt 2 x Matrik. Einmal Software - Totalmix, einmal Hardware - Steckfeld.

    Die Synth und Stereo out der Drum Module kommen direkt an die ADAT dran und landen damit auf der Totalmix Matrix.

    An das Steckfeld kommen erst mal einmal ADAT. IN. Das hängt dann wieder am RME und landen damit auf der Totalmix Materix. Einmal ADAT Out kommt auch noch auf das Steckfeld. Vorerst kommen einfach nur jeweils 8x Kabel an die direkt Out der Drum Module. Auch die Effektgeräte bekommen erst mal nur frei fliegende IN und OUT. Die kommen dann bei Bedarf an das auf dem Steckfeld aufliegende ADAT. Also über Steckfeld frei einschließbar 8 x 8.

    So könnte das schon funktionieren. Nur Lautstärke regeln am Platz, wo das Master Keyboard steht, das geht noch nicht. Als UAD Fan nehme ich dafür ein Apollo Twin. Das hat ADAT IN. Und das wird angeschlossen an das RME. Und ist damit mit der Totalmix Matrix zugängig. Darüber schicke ich dann erst mal nur den Main Out der Totalmix Matrix und habe dann an meinem Spielplatz einen Kopfhörer Anschluss, Main Out auf die Abhöre und die Möglichkeit, beides einfach und schnell zu bedienen. Geht auch Standalone. Dem grossen Hauptschalter, der mich vor dem loslegen trennt, steht also nichts im Wege.

    Zusammenfassend brauche ich:

    Das RME. So um die 400. Mindestens 2 x ADAT. So um die 400 wenn gebraucht und Behringer. Und ein UAD. Gebraucht so um die 600. Steckfeld spare ich erst mal und stecke gegebenenfalls direkt hinten auf die ADAT. Macht 1600.

    Luft nach oben. Alles möglich, was ich so gewälzt habe in meinem Kopf. Und bedient jegliches Faulheitsbedürfnis als auch das "jetzt sofort und ohne Umwege spielen" Bedürfnis.

    Klar. In sich komplex. Aber das funktioniert sicher. Totalmix hat auch noch DSP. Das heißt, ich kann da noch Grundsound einstellen und der geht dann wahlweise mit auf die Aufnahme, oder auch nicht. Das ist nur einen Preset entfernt.

    Angand dieses Grundgerüstes kann man auch noch andere Szenarien durchspielen. Die Komponenten sind benannt. Sollte jetzt nicht mehr all zu schwer sein....... (;
     
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  18. m4tl0

    m4tl0 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.19 um 10:17 Uhr   #18
    Das RME Digiface hat kein DSP für FX. Nur die Volume-Matrix wird im Gerät gemacht.

    Dafür wäre ehr die Kombination:
    Behringer S32 + Midas M32 C.
    (ca 1325€ + Adapter fürs Anschließen)

    Hmmm
    Ich kenn mich mit den Kram nur theoretisch aus ich weiß nicht ob das S32 auch Line-In kann. Für das Midas gibt es aber auch ein Adat-Einschub. Das könnte man dann mit den ADA8200 kombinieren. (Es gab doch auch mal den X32 als Core-Variant? )
     
  19. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.19 um 11:25 Uhr   #19
    Stimmt. Wäre für mein theoretisches Setup aber sekundär. Ob oder eben nicht weiß der TE besser.

    Eine Netzwerk Lösung. Da braucht es dann aber auch eine Software Matrix für. Wo kommt die her? Und wie kommt das in den Rechner?
     
  20. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 09.12.19 um 13:49 Uhr   #20
    Möglichkeiten gibts ja genug. Das X32 Sysstem wäre schon mal nicht so übel. Ich würde aber statt dem M32 Core ein X32 Rack oder einen Producer nehmen und dann eventuell mit SD8 oder SD16 Stageboxen erweitern. Vorteil dieser Boxen sind die KombiBuchsen XLR/Klinke, denn die S32 bzw S16 haben die nicht. Außerdem kann man mit denen die Verkabelung besser lösen. Für die bessere Haptik für spontane Geistesblitze kann man sich ja eine X-Touch zulegen, die man zum Steuern des Pultes und/oder einer DAW verwenden kann.

    Man kann sich aber auch so ein halbes Hybrid-Pult wie die ersten serien der StudioLive-Pulte besorgen. die gibts für inzwischen schmales Geld. Die haben neben XLR und Klinke auch noch analoge Inserts, ab dem 24.4.2 auch halbwegs brauchbares Kanalprocessing, sind recht "analog" zu bedienen und mit dem Firewire-Interface kann man sich auch eine DAW anbinden.

    Nächste Variante: ein analoges Pult wie ein Mackie 8 Bus (auch die sind inzwischen nicht sooo teuer, und ein Interface wie das Antelope Orion 32 (da gibts verschiedene Varianten, manche auch schon gebraucht zu finden). Damit hat man einen halbweg brauchbaren analogen Filter, direct outs, Tape returns, ist alos schon eine Inline-Konsole, usw. Mit etwas Outboard Equipment kann man sich schon richtig tolle und nostalgische Sessions basteln. Ich hatte das Pult mal in Verbindung mit ein paar Adats als, damals noch, Low Budget Studio, obwohl das auch schon um die 20.000€ gekostet hat. Mann, war das alles mal teuer:-( Ich habe mir vor einiger Zeit, einfach weil ich wollte und konnte, ein gebrauchtes Soundcraft Ghost 32 besorgt und mit dem hier schon angesprochenen Motu AO 24 einen anaologen Mischplatz gebaut um mein analoges Outboard Gear nicht komplett verkommen zu lassen. Mach hin und wieder schon Spaß. Allerdings verwende ich das Zeug nicht zum Recorden. Da ich Live mit digiatlen Pulten arbeite, kann ich mir so diverse Multitrack-Projekte anlegen, die ich dann daheim nachmischen kann, mal digital, mal analog.

    Was auch geht ist das was ein Freund von mir in seinem Studio daheim gemacht hat. Der hat seine ganzen Keys usw an ein 01V92V2 mit AES/EBU Karte angeschlossen, z.T digital mit AES/EBU oder Adat und den Rest analog. von dem Pult aus geht er mit AES/EBU in seine Metric Halo um die Keys aufnehmen zu können. Multitrack im Sinne von 32 Spuren gleichzeitig Aufnehmen ist nicht sein Thema, zumal er oft genug ja ohnehin nur MIDI aufzeichnet und dann die MIDI-Keys dazu fährt. das 01V96V2 deshalb weil es an sich, typisch japanisch, recht neutral klingt.
     
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