Aufnahme NIE im Takt, was soll das?

von daenni, 17.06.08.

  1. daenni

    daenni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.08   #1
    Hi zusammen,

    ich bin gerade sehr frustiriert von meinem Problem.
    Vorhin habe ich mir einen Drumbeat zusammengebastelt und wollte nun zu diesem eine Gitarrenspur aufnehmen. Dafür benutze ich meinen Line 6 Toneport UX1.

    Nun: Egal wie taktgenau ich spiele (und ich bin mit 100 Prozentig sicher, dass ich im Takt bin!), in der fertigen Aufnahme kommt die Gitarre immer ein bisschen zu spät, was die ganze Aufnahme ruiniert.

    Dass es am meinem PC liegt schließe ich mal aus, da das Toneport über USB betrieben wird und nichts mit dem (schlechten) On-Board Sound zu tun hat. Zu den sonstigen Informationen gehört, dass ich meine Stereo-Anlage als Monitor benutze, indem ich das Gitarren- und das Computersignal (in diesem Fall die Drums) aus den Analog Outs in die Anlage speise.

    Hoffe ihr könnt mir helfen und bedanke mich herzlich. :)
     
  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.06.08   #2
    Hi,

    ehrlich gesagt, habe ich Deine Anordnung nicht ganz verstanden bzw. Toneport kenne ich nicht.

    Ich nehme über Cubase auf und da ist es so:
    Spielst Du zu einem schon aufgenommenen Track einen zweiten dazu - und zwar im Takt - ist die Aufnahme der zweiten Spur im Rechner dennoch zeitverzögert. Das nennt man Latenz.

    Die Latenz hängt von den Komponenten und der Leistungen des Rechners ab - aber ich habe sie immer gehabt.

    Die Lösung unter Cubase ist ganz einfach: Du verschiebst den zweiten Track einfach so, dass er genau zeitgleich zum ersten Track läuft. Das ist eigentlich keine große Action, wenn man das ein paar mal gemacht hat.

    Falls der Hinweis für Dich interessant ist, ist es gut.
    Ansonsten habe ich auf Anhieb keine Lösung.

    x-Riff
     
  3. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.08   #3
    Dafür gibt es 'nen automatischen Latenzausgleich. Wenn die audiohardware unter Cubase mit einem ASIO-Treiber betrieben wird, wird die aufgenommene Spur automatisch um den Betrag der Ausgangslatenz(playback) und der Eingangslatenz(record) verschoben. Das funktioniert aber nur für die Latenzen des interface, soweit sie Cubase(und auch viele andere Sequenzerprogramme) durch den ASIO-Treiber mitgeteilt werden.
    Vielleicht hilft das dem threadstarter ja weiter, und er kontrolliert mal, ob er in seinem Sequenzerprogramm den richtigen Treiber eingestellt hat......
     
  4. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.06.08   #4
    wie Pfeife schon schrieb - ergänzend dazu wäre es hilfreich zu wissen mit welcher Software Du arbeitest. Wenn in der Software möglich, auf jeden Fall den ASIO-Toneport oder so ähnlich also ASIO-NameDesInterface zu verwenden. Bei den evtl. vorhandene ASIO-Multimedia und ASIO-DirektX gibt es erhebliche Latenzzeiten.
     
  5. *Vitamin_P.

    *Vitamin_P. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.08   #5
  6. pico

    pico HCA-Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.07.08   #6
    @*Vitamin_P.

    ja, das soll vorkommen aber ASIO4ALL nutzt die Features eines Interface in der Regel nicht voll aus.
    Daher sollte die erste Wahl eigentlich immer der ASIO-Treiber des Interface Herstellers sein.
     
  7. Nerezza

    Nerezza Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 14.07.08   #7
    Nur der vollständigkeit halber: Die Latenz hängt fast ausschließlich am Treiber. Die Hardware hat daran nur einen Anteil, wenn sie ausm Museum kommt ;-)

    Grüße
    Nerezza
     
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